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EM 2021 Infos | Spielplan, Gruppen, Teilnehmer & Übertragung

EM 2021 Österreich: Spiele, Gruppe, Kader, Chancen & Wettquoten

Steffen Peters
EM 2021 Österreich
Führt David Alaba Österreich endlich in die K.o.-Runde? (© imago images / ZUMA Wire)

Die EM 2021 ist für Österreich gleichbedeutend mit der dritten EURO-Teilnahme bei den letzten vier Turnieren. Zur Europameisterschaft 2021 tritt die Mannschaft von Trainer Franco Foda dabei voller Euphorie an.

In der Gruppe Gruppe C trifft die österreichische Nationalmannschaft auf Nordmazedonien, die Niederlande und die Ukraine.

Für Österreich geht es angesichts der Qualitäten von Oranje damit wohl vor allem um das Erreichen von Platz 2 und damit die sichere Qualifikation für die K.o.-Runde. Dabei ist die Ukraine durchaus eine hohe Hürde.

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Wettquoten: Wie weit kommt Österreich bei der EM 2021?
Europameister 81.0
Finale 29.0
Halbfinale 10.0
Viertelfinale 4.33
Achtelfinale 1.40
Gruppensieg 6.50
Vorrunde Aus 2.75
Wette jetzt bei Bet365

Quoten Stand vom 11.6.2021, 14.10 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

 

Die Spiele von Österreich in der Gruppe C

Datum/UhrzeitSpielSpielort
13.06., 18:00 UhrÖsterreich – NordmazedonienBukarest (ROM)
17.06., 21:00 UhrNiederlande – ÖsterreichAmsterdam (NED)
21.06., 18:00 UhrUkraine – ÖsterreichBukarest (ROM)

 

Wettquoten: Wer wird Europameister?
 

Österreich bei der EM 2021: Analyse, Prognose, Chancen

Mit einer guten Qualifikationsrunde sicherte sich Österreich auf direktem Weg sein Ticket für das kontinentale Endturnier. Nur Polen mit Robert Lewandowski war in der Endabrechnung stärker.

In der Gruppe C gibt es nun das Wiedersehen mit einem anderen Qualifikationsgegner: Nordmazedonien. Im direkten Duell hieß am Ende zweimal Österreich der Sieger: 4:1 auswärts und 2:1 daheim.

Mit zwei Niederlagen zum Auftakt machte sich die ÖFB-Elf das Leben allerdings selbst unnötig schwer, hielt dem Druck aber Stand. Keines der weiteren Spiele bis zur feststehenden Teilnahme wurde mehr verloren. Das abschließende 0:1 gegen Lettland hatte nurmehr statistischen Wert.

Vom Eröffnungsspiel bis zum Finale:
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Im zweiten Spiel der EM 2021 Gruppenphase geht es dann mit der Niederlande gegen einen der Turnierfavoriten. Ein Punkte wäre für Österreich bereits ein großer Erfolg. Vielleicht hilft die Abwesenheit von Abwehrorganisator van Dijk?

Sollte Österreich zum Auftakt also vier Punkte einfahren, würde sich die Ausgangslage für einen Einzug in die K.o.-Phase deutlich verbessern. Allerdings ist auch klar, dass die Europameister Quoten der Wettanbieter aktuell eine andere Sprache sprechen.

 

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EM 2021: Österreich-Bilanz gegen die drei Gruppengegner

Bilanz gegen Nordmazedonien: 2 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen. Letztes Spiel: November 2019 (2:1 / EM-Quali)

Bilanz gegen die Niederlande: 19 Spiele, 6 Siege, 4 Unentschieden, 9 Niederlagen. Letztes Spiel: Juni 2016 (0:2 / Freundschaftsspiel)

Bilanz gegen die Ukraine: 2 Spiele, 1 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage. Letztes Spiel: Juni 2012 (3:2 / Freundschaftsspiel)

 

Heimvorteil wie viele andere EM Teilnehmer genießt Österreich leider nicht. Vielmehr muss die Mannschaft zwischen den EM Spielorten Bukarest und Amsterdam pendeln. Ob dies am Ende zum Nachteil des ÖFB werden könnte?

Insbesondere das letzte Spiel gegen die Ukraine könnte in Bukarest zum Zünglein an der Waage werden. Die Osteuropäer brillierten in Qualifikationsgruppe B und blieben dort ungeschlagen – trotz Europameister Portugal!

Unter Trainer Andrei Shevchenko wird die Ukraine bei der EM 2021 vor allem defensiv eine Macht sein. In der Qualifikation gelangen den Gegnern nur vier Treffer, trotz der erwähnten Portugiesen und den offensivstarken Serben.

Ins Kalenderjahr 2021 startete Österreich enttäuschend, was die Hoffnungen bei der EM 2021 darüber hinaus ebenfalls dämpft. Zum Auftakt der WM-Qualifikation gab es ein Unentschieden gegen Schottland, einen wenig überzeugenden Sieg gegen die Färöer Inseln sowie eine deutliche 0:4-Klatsche gegen Dänemark.

Trotz 22 Bundesligaspielern im Kader scheint die Qualifikation für das EM 2021 Achtelfinale deshalb keineswegs ein Selbstläufer zu sein. Das oft konfuse Team muss sich in der Vorbereitung erst noch finden.

 

Der Österreich Kader für die EM 2021

PositionName
TorDaniel Bachmann (Watford), Pavao Pervan (Wolfsburg), Alexander Schlager (LASK)
AbwehrDavid Alaba (Bayern), Aleksandar Dragović (Leverkusen), Marco Friedl (Bremen) Martin Hinteregger (Frankfurt), Stefan Lainer (Mönchengladbach), Philipp Lienhart (Freiburg), Stefan Posch (Hoffenheim), Christopher Trimmel (Union Berlin), Andreas Ulmer (Salzburg)
MittelfeldJulian Baumgartlinger (Leverkusen), Christoph Baumgartner (Hoffenheim), Florian Grillitsch (Hoffenheim), Stefan Ilsanker (Frankfurt), Konrad Laimer (Leipzig), Valentino Lazaro (Inter), Marcel Sabitzer (Leipzig), Louis Schaub (Luzern), Xaver Schlager (Wolfsburg), Alessandro Schöpf (Schalke)
AngriffMarko Arnautovic (Shanghai Port), Michael Gregoritsch (Augsburg), Sasa Kalajdzic (Stuttgart), Karim Onisiwo (Mainz)
TrainerFranco Foda (seit Oktober 2017)

 

Die EM-Mannschaft von Österreich im Check

Der EM 2021 Kader von Österreich hat durchaus viel Qualität, was jedoch eher die Breite denn die Spitze bei diesem Turnier betrifft. Als Köpfe der Mannschaft können David Alaba von Bayern München und Marcel Sabitzer von RB Leipzig gelten.

Beide boten dort zuletzt konstante Leistungen und müssen diese nun ins Nationalteam mitbringen. Spannend ist derweil, dass im österreichischen EM Kader mehr Spieler aus der deutschen Bundesliga stehen als in jenem der deutschen Nationalmannschaft.

Dennoch ist Österreich viel mehr als nur Alaba und Sabitzer. In der Defensive lenkt mit Martin Hinteregger der Routinier von Eintracht Frankfurt die Geschicke beim ÖFB. Auch Philipp Lienhart spielte eine extrem auffällige Saison beim SC Freiburg und ist allemal ein Startelf-Kandidat.

Davor ist mit Kapitän Julian Baumgartlinger im defensiven Mittelfeld für die Stabilität gesorgt. Allerdings fiel der Leverkusen-Profi lange Zeit mit einer Kreuzverletzung aus.

 

Der komplette EM Spielplan
 

Auch hinter der Fitness des Floridsdorfers Marko Arnautovic steht ein Fragezeichen. Zum Auftakt der aktuellen Chinese Super League Saison erzielte er immerhin einen Hattrick für Shanghai Port.

Der große Hoffnungsträger im österreichischen EM Team ist Sasa Kalajdzic.

Fans der deutschen Bundesliga ist er bestens vom VfB Stuttgart bekannt, wo er 2020/21 seinen großen Durchbruch feierte. Der 2 Meter große Wiener traf in 32 Spielen 16 Mal und spielte sich so in die Notizbücher aller großen Klubs Europas.

Da er auch in fünf Länderspielen bereits dreimal erfolgreich war, taucht Kalajzdic in den EM 2021 Torschützenkönig Quoten auf. Sein Problem? Die Erfolgsaussichten seiner österreichischen Mannschaft…

EM 2021 Team Österreich

 

Die EM-Bilanz von Österreich – so lief es bisher bei Europameisterschaften

Erst zum insgesamt dritten Mal ist Österreich bei einer EM Endrunde mit dabei. Erstmals gelang dies 2008 durch die Rolle als Gastgeber. Auf sportlichem Wege folgten nun 2016 und 2021.

Auch wenn die Tendenz mit drei Teilnahmen bei den letzten vier Turnieren also klar nach oben zeigt, warten die ÖFB-Auswahl nach wie vor auf große Erfolge bei einer Europameisterschaft.

Beim Heimspiel 2008 gab es ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

Diese Bilanz wiederholten die Österreicher acht Jahre später beim Turnier in Frankreich. Der Punkt gegen den späteren Sieger Portugal reichte nicht zum Weiterkommen. Zu vermeiden waren derweil die schmerzhaften Niederlagen gegen Ungarn und Island.

 

Österreich bei der Europameisterschaft seit 1992

JahrResultat
2021Qualifiziert – Gruppe C
2016Vorrunde
2012Nicht qualifiziert
2008Vorrunde
2004Nicht qualifiziert
2000Nicht qualifiziert
1996Nicht qualifiziert
1992Nicht qualifiziert

 

Am weitesten ging es für Österreich unterdessen noch zur Premiere 1960. Hier erreichte die Mannschaft das Viertelfinale, welches allerdings damals noch nicht zur vier Nationen umfassenden Endrunde zählte.

Nach dem 6:2 gegen Norwegen im EM Achtelfinale (Hin- und Rückspiel) verlor die Mannschaft zweimal klar gegen Frankreich (2:5 und 2:4) – Endstation in einer sehr torreichen Zeit des Fußballs.

Mit einem Viertelfinale wäre man in Österreich mit Sicherheit schon überglücklich. Doch ob es wirklich so weit kommt, darf ob der Qualität der Gruppengegner und der eigenen Defizite im Kader bezweifelt werden.

 

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