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NFL

Gleich in der Krise: Was lÀuft falsch bei NFL Favorit Green Bay Packers?

Nach dem 3:38 - muss Green Bay jetzt vor Lions zittern?

Steffen Peters  17. September 2021
Green Bay Packers
LĂ€uft's gegen die Lions besser? Packers-QB Aaron Rodgers. (© IMAGO / UPI Photo)

In Woche 1 der NFL Saison gab es fĂŒr die Green Bay Packers gleich mĂ€chtig auf die MĂŒtze. 3:38 hieß es am Ende gegen die New Orleans Saints.

Niemand hatte eine solche Klatsche auf dem Zettel, wurden die Packers doch von vielen vor Saisonstart noch als Super Bowl Favorit eingeschÀtzt. Nun gibt es gleich nach dem ersten Spiel eine veritable Krise, die auch vor Superstar Aaron Rodgers nicht haltmacht.

Im Monday Night Football treffen die Green Bay Packers nun daheim auf die Detroit Lions. Wird dort alles besser? Und fĂŒr wie lange?

 

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Detroit Lions 5.10
Lions -11 Punkte 1.90
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* Wettquoten Stand vom 17.09.2021, 14.08 Uhr | 18+ | AGB gelten

 

Aaron Rodgers enttĂ€uscht fĂŒr Green Bay Packers gegen Saints

Dass Jameis Winston als großer Gewinner aus dem Matchup gegen die Green Bay Packers hervorgehen wĂŒrde, hĂ€tten wohl nur die wenigsten vermutet. Doch er tat genau das und knapp war es wahrlich nicht.

Ganze fĂŒnf Mal fand Winston am letzten Wochenende mit seinen PĂ€ssen die Endzone, wĂ€hrend Rodgers das Spiel ĂŒberhaupt nicht auf dem Platz ĂŒberstand. Am Ende durfte sich Ersatzmann Jordan Love 11 Minuten lang auf dem Feld versuchen.

Aaron Rodgers hingegen brachte bei 28 Passversuchen gerade einmal 15 an den eigenen Mann. 133 Yards sind wie 0 Touchdowns kein Ruhmesblatt. GrĂ¶ĂŸter Kritikpunkt waren allerdings die zwei Interceptions, die sich der Routinier leistete.

Nach dem ereignisreichen Sommer rund um einen unzufriedenen Topstar schien der Spieler selbst das Wesentliche vergessen zu haben: vollen Fokus auf das Spiel. Sein QB-Rating von 36.8 spricht in diesem Fall BĂ€nde.

Es war zugleich das viertschlechteste Rating in Rodgers‘ illustrer Karriere, der allerdings bereits seit 2011 auf die nĂ€chste Teilnahme am Endspiel wartet.

 

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Offensive und Defensive der Packers wirken völlig unvorbereitet

Doch nicht nur Rodgers sorgte zum Auftakt fĂŒr eine Packers Krise in der NFL. Weder seine Teamkollegen in der Offensive noch die Defensivspezialisten gaben ein besonders positives Bild ab.

In den ersten beiden Ballbesitzphasen erreichten die Green Bay Packers ganze zwei First Downs. Dabei waren gerade die Offensivspieler wĂ€hrend der Preseason noch in Watte geschĂŒtzt worden. Ein Fehler, wie sich jetzt herausstellte.

Noch im letzten Jahr gehörte man mit 49,4% in Third Down Conversions zu den Top-2 der NFL, doch Rodgers scheiterte komplett. Jordan Love gelang es schließlich im vierten Abschnitt, die schwarze Serie zu durchbrechen.

Die Defensive könnte ein noch grĂ¶ĂŸeres Problem darstellen. Schließlich ist mit Joe Barry ein neuer Defensive Coordinator am Werk, dessen Kniffe in Woche 1 noch nicht aufgingen. Vielmehr gab die Defense in der 1. Halbzeit Drives mit 9 Plays (FG) und zweimal 15 Plays (jeweils TD) ab.

Weder gegen den Pass noch gegen den Lauf hatten die Green Bay Packers damit ein Mittel gegen die Saints, die in dieser NFL Saison eigentlich ein Übergangsjahr erwarten und maximal auf eine Wild Card fĂŒr die Playoffs schielen.

 

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Was bedeutet die Auftaktniederlage fĂŒr die kommenden Packers NFL Spiele?

Dank des Kickoffs am Montagabend (Dienstag um 2:15 Uhr MESZ) haben die Packers nun einen Tag mehr Zeit, um sich auf den kommenden Gegner vorzubereiten. Mit den Detroit Lions im heimischen Lambeau Field könnte kaum eine dankbarere Aufgabe auf Rodgers & Co. zukommen.

Doch: Selbst Lions-QB Jared Goff war in Woche 1 gut in Form, erreichte bei 38/57 komplettierten PĂ€ssen insgesamt 338 Yards und drei Touchdowns. Am Ende stand eine Niederlage mit acht Punkten Differenz fĂŒr Detroit.

Die grĂ¶ĂŸte SchwĂ€che der GĂ€ste ist nach wie vor die Defensive. Wenn die Green Bay Packers im NFC North Duell also endlich ihre Offensiv-PS auf das Feld bringen, sollte es ein erneut punktreiches Spiel zu bewundern geben.

Die Saints brachten Rodgers vor allem in der Red Zone gut unter Druck, wo er 2020 noch brillierte. Im Vorjahr brachte der Star-Quarterback in der Red Zone 73,9% seiner PĂ€sse an den Mann und erreichte 42 Touchdowns.

Nun ließ er eine fatale Interception gegen Rookie-Cornerback Paulson Adebo folgen, weil er einfach unter enormem Druck stand. Hier muss die Offensive Line ebenfalls einen besseren Job erledigen, um ihrem Star ausreichend Zeit zu lassen – selbst wenn es am Ende nur einen Sack setzte.

Immerhin: Trainer LaFleur hat eine exzellente Statistik nach Niederlagen vorzuweisen. Noch nie verloren die Packers unter ihm in der NFL zwei Spiele der Regular Season in Folge. So darf es gerne bleiben, um die ungewohnt frĂŒhen Diskussionen zumindest fĂŒr eine Woche zu beenden.

 
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