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Bundesliga-Wetten

Droht der Hertha Abstieg 2022? Wetten, Quoten und Prognose

Steigt Hertha BSC zum sechsten Mal in die 2. Bundesliga ab?

Steffen Peters  16. August 2021
Hertha Abstieg 2022
Hoffnungsträger einer wackeligen Hertha: Neuzugang Stevan Jovetic. (© IMAGO / Revierfoto)

Längst ist es zur Gewohnheit geworden, dass traditionsreiche Klubs in der 1. Bundesliga in Abstiegsgefahr geraten. Nach Werder und Schalke wird auch der Hertha Abstieg 2022 wird derzeit immer mehr zum Thema.

Gleich zum Start gab es wieder eine überraschende Niederlage beim 1. FC Köln, der zuvor eigentlich deutlich schwächer eingeschätzt wurde. Einfacher wird es in den kommenden Wochen mit Spielen gegen Wolfsburg und in München zudem nicht.

Die Wettanbieter haben sich mit der Frage nach dem Hertha Abstieg 2022 auseinandergesetzt. Die Abstiegs-Quoten sind dabei – noch – hoch. Doch wie lange noch?

 

Wettquoten für den Hertha Abstieg 2021/22

Unibet
Wer steigt aus der Bundesliga ab?
Greuther Fürth 1.50
VfL Bochum 2.10
Arminia Bielefeld 4.00
FC Augsburg 5.00
1. FC Köln 8.00
Mainz 05 8.00
SC Freiburg 8.00
Union Berlin 12.0
Hertha BSC 17.0
Wette jetzt bei Unibet

* Wettquoten Stand vom 16.08.2021, 11.31 Uhr | 18+ | AGB gelten


 

Was spricht für einen Hertha BSC Abstieg?

Für einen Abstieg der Hertha spricht vor allem der Negativtrend der letzten Monate. In den letzten zwei Spielzeiten waren gleich fünf Trainer am Werk. Doch am Ende kam die Hertha wieder beim ursprünglichen Coach Pal Dardai an.

Dieser stabilisierte die Leistungen immerhin und konnte so den Berliner Abstieg 2021 verhindern. Im neuen Jahr wird die Aufgabe jedoch keinesfalls leichter. Schließlich kommen durch Geschäftsführer Fredi Bobic abermals neue Ideen in den Hauptstadtklub hinein.

Die Mannschaft selbst erscheint nicht maßgeblich stärker als im Vorjahr. Dass der mittlerweile 34-jährige Kevin-Prince Boateng im Berliner Mittelfeld die Fäden ziehen soll, passt zur fehlenden Linie, die Hertha seit Jahren in Richtung Abstieg schubst.

Teure Zugänge wie Lucas Tousart schlugen hingegen nicht ein und versauern mittlerweile immer öfter auf der Bank, weil Dardai sie nicht einsetzt. Mit Davie Selke ist weiterhin ausgerechnet ein eigentlich abgeschriebener Spieler für die Tore verantwortlich.

Schon die letzte Saison zeigte, dass die Defensive ein großes Problem in der Hauptstadt darstellt. Satte 52 Gegentore waren es am Ende, die ihren Ursprung in mannschaftstaktischen wie individuellen Fehlern fanden.

Herthas Glück: 2021 waren andere noch deutlich schlechter. Gilt das auch 2022 wieder, wenn hochmotivierte Aufsteiger aus Bochum und Fürth um die Punkte kämpfen?

 

Wer steigt in die 2. Bundesliga ab?

 

Kann Pal Dardai die Hertha vor dem Abstieg bewahren?

Die Erwartungen in Berlin sind nicht nur dank des Investors Windhorst hoch. Auch die Einkäufe der letzten Transferfenster schürten den Wunsch nach internationalem Fußball in der Hauptstadt.

Lucas Tousart war mit 25 Millionen Euro der teuerste Spieler und ist aktuell öfter auf der Bank als auf dem Platz zu finden. Krzysztof Piatek (24 Mio. €) und Dodi Lukebakio (20 Mio. €) sind ebenfalls öfter unter den schwächeren Spielern. Dazu kommen Verletzungen.

Dennoch spricht auch einiges gegen einen Hertha Abstieg. Etwa die Verpflichtung von Stevan Jovetic. Der Montenegriner traf in seinem Bundesliga-Debüt direkt ins Schwarze. Kann er diesen Lauf fortsetzen?

In der Hauptstadt wird man genau darauf hoffen, um den Abstieg in die 2. Bundesliga zu vermeiden. Erhält Jovetic auch in den kommenden Wochen keine große Hilfe seiner Teamkollegen, wird Pal Dardai automatisch zum Kandidaten für die erste Trainerentlassung.

Fredi Bobics Wunschkandidat war er Medienberichten zufolge ohnehin nicht…

 

Welcher Trainer wird als erster entlassen?

 

 

Was spricht gegen den Hertha Abstieg 2021?

Neben Neuzugang Jovetic spricht auch der Spielplan dagegen, dass sich Hertha 2022/23 der 2. Bundesliga anschließt. Sechs der letzten sieben Spiele in Hin- bzw. Rückrunde darf Dardais Mannschaft gegen Teams bestreiten, die eher in der zweiten Tabellenhälfte erwartet werden.

Dass dies am Ende nicht immer exakt wie erwartet eintritt, liegt in der Natur der Sache. Doch niemand wird bestreiten, dass die Partien gegen Bayern oder Leipzig schwerer sein sollten als Spiele gegen Augsburg oder Bielefeld.

Endlich ist im Klub zudem halbwegs Ruhe eingekehrt. Die wilden Zeiten rund um Jürgen Klinsmann gehören mittlerweile zum Glück der Vergangenheit an. Fraglich bleibt, wie lange der neue starke Mann Fredi Bobic die Füße stillhalten kann.

Darüber hinaus dürfte mit Transfers wie Boateng zumindest die Identifikation im Verein steigen. Der gebürtige Berliner ist für seinen mitreißenden Charakter bekannt und funktionierte zumindest bei Eintracht Frankfurt exzellent.

 

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Statistiken rund um einen Hertha Abstieg

Bereits fünfmal musste Hertha BSC den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Letztmals war dies 2011/12 der Fall.

Immerhin gelang direkt im Anschluss der Wiederaufstieg in die Beletage des deutschen Fußballs.

Bei vorherigen Bundesliga Abstiegen musste die Hauptstadt durchaus einmal etwas länger warten, ehe die Hertha nach oben zurückkehrte.

 

Hertha BSC zwischen Abstieg und Wiederaufstieg

AnzahlAbstiegssaisonAufstiegssaison
11979/801981/82
21982/831989/90
31990/911996/97
42009/102010/11
52011/122012/13

 

Die Gesamtstatistik der Hertha bereitet ebenfalls zumindest etwas Anlass zur Sorge.

Von acht Saisonen, in denen die Berliner an den ersten 13 Spieltagen weniger Punkte holten, stand am Ende viermal der Abstieg.

Nur 2011/12 holte Hertha sogar mehr Punkte (17) und stieg am Ende aufgrund einer schwachen Rückrunde dennoch ab. In Berlin werden die Verantwortlichen nun ohne Zweifel versuchen, diesem Trend entgegen zu wirken.

 

Prognose: Steigt Hertha BSC heuer ab?

Dass es am Ende der Saison 2021/22 einen Hertha Abstieg zu beklagen gibt, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Die Berliner können sich nach dem Fehlstart in den kommenden Wochen stabilisieren. Damit sollte der Vorsprung auf die Abstiegsplätze etwas anwachsen.

Mit solchen Erfolgen würde auch automatisch die Position von Trainer Pal Dardai gestärkt. Der 45-jährige könnte dann im Vergleich zu Vorgänger Labbadia endlich in Ruhe arbeiten. Die hohe Erwartungshaltung in Berlin ist allerdings längst der neue Standard.

Wir glauben nicht an einen Hertha Abstieg 2022. Dafür spielen letztlich zu viele schlechtere Vereine im Bundesliga-Keller. Allerdings wird angesichts der bisherigen Leistungen auch nicht mehr als ein Platz im grauen Mittelfeld herausspringen.

 

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