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Wimbledon Wetten – Tennis

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Beim Tennis gibt es viele Turniere, die rund um den Erdball gespielt werden. Die vier sogenannten Grand Slam Turniere besitzen jedoch ihren ganz eigenen Stellenwert und locken jedes Jahr aufs Neue die besten Tennisspieler und Tennisspielerinnen der Welt an. Zu Beginn des Jahres geht es traditionell mit den Australian Open los, ehe im Frühling in Paris die French Open auf Sand stattfinden. In den Sommermonaten steht dann das dritte Grand Slam Turnier auf dem Programm. Hierbei handelt es sich um die Wimbledon Championships. Das für viele Profis bedeutendste Event des Jahres ist darüber hinaus das älteste Tennisturnier der Welt und hat auch in der heutigen Zeit noch immer seinen eigenen, besonderen Charme.

 

Die Entstehung der Wimbledon Championships

Bei den Wimbledon Championships, die heute unter der Kurzform „Wimbledon“ jedem Sportfan ein Begriff sind, handelt es sich um das älteste und auch gleichzeitig prestigeträchtigste Tennisturnier. Bereits im Jahr 1877 wurde das Turnier durch den All England Lawn Tennis and Croquet Club in Wimbledon erstmals ausgetragen. Damals fand das Turnier auf einem Gelände statt, das sich in der Worple Road befand. Der Club benötigte damals eine neue Rasenwalze und um die notwendigen 10 Pfund einzuspielen, kam man in dem Verein auf die Idee, ein Tennisturnier zu veranstalten und hierfür von den Zuschauern Eintritt zu verlangen.

In den ersten Jahren waren bei diesem neuen Turnier nur Männer als Spieler auf dem Tennisfeld zugelassen, doch bereits im Jahre 1884 wurde ein Damenturnier eingeführt. Zusätzlich gab es bei den Herren in diesem Jahr erstmals ein Doppelturnier. Im Jahr 1913 ging die Entwicklung dann noch einen Schritt weiter und auch bei den Damen wurde eine Doppelkonkurrenz sowie ein Mixedturnier eingeführt.

Im Jahr 1922 war schließlich der Austragungsort an der Church Road fertig, wo zuvor ein Tenniskomplex neu errichtet worden war. Es handelte sich dabei um ein Stadion, welches insgesamt 14.000 Zuschauern Platz bot und in der damaligen Zeit etwas ganz Besonderes war.

Auch in der heutigen Zeit ist Wimbledon noch immer ein ganz spezielles Tennisturnier, das sich seinen vornehmen und bewusst altmodischen Charme bewahren konnte. Das kann man übrigens jedes Jahr bei den Turnieren feststellen. Als Erstes fällt beim Verfolgen einer Tennispartie sicherlich auf, dass die Tennisspieler und Tennisspielerinnen alle quasi komplett in weißer Tenniskleidung über den Platz laufen. Das hängt damit zusammen, dass immer noch die alte Regel bei den Wimbledon Championships Gültigkeit hat, dass die Spielkleidung zu mindestens 90 Prozent die Farbe weiß haben muss. Das fällt heute natürlich noch mehr auf, wenn man im Vergleich dazu sieht, wie bunt gekleidet manche Herren und Damen bei anderen Turnieren auf den Platz gehen. Ebenfalls zur Tradition gehören in Wimbledon auch die vielen Regenunterbrechungen, die der englische Sommer mit sich bringt und in denen die Zuschauer besonders gerne Erdbeeren mit Sahne essen.

Festgehalten wird in Wimbledon darüber hinaus an der Tradition, dass am ersten Sonntag während des Turniers immer eine Pause gemacht wird. Genauso wird in jedem Jahr das Turnier auf dem großen Centre Court durch ein Herreneinzel eröffnet, in dem der jeweilige Titelverteidiger des Vorjahres beteiligt ist.

Im Jahr 1907 war mit Georg V. zum ersten Mal jemand aus der britischen Königsfamilie als Gast beim Tennisturnier anwesend und im Jahr 1922 wurde dann eine Royal Box (königliche Loge) eingerichtet, die insgesamt 74 Personen Platz bietet. Hier findet man auch heutzutage, neben Mitgliedern aus der königlichen Familie, bekannte Politiker, Sportler und andere Prominente, die auf Einladung der königlichen Familie das Turnier verfolgen.

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Die Wimbledon Championships bleiben sich treu

Wimbledon ist übrigens das einzige Grand Slam Turnier, welches in der langen Geschichte seinen Standort nicht verändert hat. Darüber hinaus wurden die Wimbledon Championships schon von Anfang an auf Rasen gespielt. Natürlich hat sich das Gelände im Laufe der Jahre erheblich verändert und wurde immer weiter ausgebaut. Im Jahre 2009 wurde der Centre Court mit einem Dach ausgestattet, damit zumindest auf dem großen Hauptplatz trotz des nicht seltenen Regens in England weitergespielt werden kann. Darüber hinaus gibt es auf dem Gelände eine ganze Reihe von weiteren Plätzen, auf denen ebenfalls Tennismatches ausgetragen werden. Dabei sind die Plätze in Wimbledon einfach durchnummeriert und haben nicht wie bei anderen großen Turnieren spezielle Namen. Inoffiziell hat sich aber der Court 2 einen besonderen Namen erarbeitet, denn weil so viele Spitzenspieler in der Vergangenheit immer wieder auf diesem Platz ausgeschieden sind, wird dieser Platz heute auch „Friedhof der Stars“ (Graveyard of Champions) genannt.

 

Die Rekordsiegerinnen in Wimbledon

Martina Navratilova 2006 - © Wikipedia Michal.Pohorelsky Im Jahre 1969 wurde beim Tennis die Open-Ära eingeläutet. Das hatte zur Folge, dass seit dieser Zeit auch professionelle Tennisspieler bei den jeweiligen Turnieren zugelassen wurden. Wirft man bei den Wimbledon Championships einen Blick auf die Siegerinnen seit diesem Jahr, dann ist Martina Navratilova bis heute mit insgesamt neun Turniersiegen in Wimbledon die erfolgreichste Spielerin beim Damenturnier. Dahinter folgt übrigens die deutsche Tennisspielerin Steffi Graf, die das Turnier gleich sieben Mal gewinnen konnte und Serena Williams, die ebenfalls sieben Trophäen in London in die Höhe stemmen konnte.

Beim Doppelwettbewerb der Damen steht ebenfalls die heutige Amerikanerin Martina Navratilova mit sieben Titeln ganz vorne.

Im Mixed Wettbewerb war es seit dem Jahr 1969 abermals die Ausnahmekönnerin Navratilova, die weitere vier Erfolge mit einem männlichen Partner einfuhr.

Steffi Graf Wimbledon 2009 - © Wikipedia Chris Eason from London Die erfolgreichste Tennisspielerin aus Deutschland in Wimbledon war mit großem Abstand Steffi Graf, die während ihrer Karriere, wie angesprochen, gleich sieben Mal die Wimbledon Championships gewann. Berücksichtigt man nur die Open-Ära, dann avancierte Angelique Kerber in der vergangenen Saison überhaupt erst zur zweiten Siegerin aus der Bundesrepublik. Bereits 2016 erreichte die ehemalige Weltranglistenerste das Endspiel, war dort aber Serena Williams unterlegen. 2018 behielt die gebürtige Bremerin in der Neuauflage gegen den amerikansichen Superstar nach zwei Sätzen jedoch die Oberhand. Im Jahre 2013 konnte sich zudem Sabine Lisicki immerhin bis ins Finale vorkämpfen, wo die Deutsche sich dann aber gegen Marion Bartoli aus Frankreich geschlagen geben musste.

 

Die Rekordsieger in Wimbledon

Roger Federer - © GEPA pictures Bei dem Herrenturnier gibt es bei einer Betrachtung ab dem Jahr 1969 einen Spieler, der am erfolgreichsten ist. Dank seines Erfolgs im Jahr 2017 ist Roger Federer mit schon acht Titeln der Rekordspieler im All England Club. Dahinter liegt Pete Sampras, der dieses Turnier immerhin auch schon sieben Mal gewinnen konnte. Auf dem dritten Platz folgt in dieser Wertung mit dem Schweden Björn Borg eine weitere absolute Tennislegende.

Im Herrendoppel gab es im Laufe der Zeit einige Profis, die diesen Wettbewerb mehrfach für sich entschieden. Allerdings gelang es lediglich dem Australier Todd Woodbridge, neun Titel einzusammeln. Beim Mixedturnier war der Inder Leander Paes mit vier gewonnen Trophäen der Erfolgreichste. Der sympahtische Paes gewann unter anderem an der Seite von Martina Navratilova oder Martina Hingis die Mixed-Krone.

Boris Becker 1994 - © Wikipedia James Phelps from USA Der erfolgreichste deutsche Tennisspieler war wenig überraschend Boris Becker, der in „seinem Wohnzimmer“ immerhin drei Turniersiege feierte. Neben Boris Becker konnte sich auch Michael Stich im Jahr 1991 einmal den Traum von einem Sieg in Wimbledon erfüllen. Damals setzte sich Stich in einem spannenden rein deutschen Finale gegen Boris Becker in drei Sätzen durch.

 

Rückblick auf Wimbledon 2020

Es sollte der vielleicht letzte große Triumph von Roger Federer in seinem Wohnzimmer werden, doch der fiel gleich in doppelter Hinsicht ins Wasser. Einerseits musste der Maestro die gesamte Tennissaison 2020 verfrüht verletzt abbrechen, andererseits sorgte die Krise dafür, dass erstmals in der langen Geschichte (seit dem 2. Weltkrieg) keine Erdbeeren Anfang Juli im All England Lawn Tennis and Croquet Club verspeist wurden.
Während Roland Garros zeitlich versetzt und auch die US Open wohl ohne Zuschauer auf den Tribünen stattfinden, folgte die Absage von Wimbledon 2020 recht früh. Entsprechend beginnt bereits jetzt die Vorfreude auf Wimbledon 2021 – dann auch wieder mit King Roger! Federer gab bekannt, dass die lange Verletzungsunterbrechung nicht in sein Karriereende gipfeln werde. Er fühle sich fit und werde 2021 in gewohnter Stärke auf dem Court zu erwarten sein.

Infografik Wimbledon 2019 Herren

Da auch das Damenturnier der Pandemie zum Opfer fiel, bekam Simona Halep nicht die Chance, ihren Titel in Rand-London zu verteidigen. Eines der größten Opfer der Krise ist aber Serena Williams. Bei der bald 39-jährigen tickt logischerweise die Uhr. Mit 23 Grand Slam Titeln ist sie bereits an Steffi Graf vorbeigezogen. Bis zu Margaret Court (24) fehlt aber ein weiterer Triumph, um auf dem Papier zur besten Tennisspielerin aller Zeiten zu avancieren.

Infografik Wimbledon 2019 Damen

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