Nicht erst seit seinem Aufstieg zum Mercedes-Teamleader 2025 ist George Russell längst zum Gesicht der neuen Formel-1-Generation geworden. 2026 startet der Brite erneut für die Silberpfeile und führt das Team in die neue Motoren-Ära.
Wie tickt George Russell ganz privat und abseits der Rennstrecken?
5 Facts zu George Russell: sein neues Millionen-Gehalt, seine langjährige Freundin, seine strengen Eltern, seine Herkunft aus King’s Lynn und sein Status als ungekrönter Meme-König des Internets.
1. George Russell Gehalt: Der Mega-Vertrag für 2026
George Russell hat pünktlich zur neuen Ära 2026 finanziell in die absolute Top-Liga der Formel 1 aufgeschlossen. Nachdem er jahrelang als Mercedes-Junior und später als loyaler Teamkollege von Lewis Hamilton agierte, wurde seine neue Rolle als unangefochtener Teamleader mit einem Rekord-Kontrakt belohnt.
Berichten zufolge liegt das George Russell Gehalt für die Saison 2026 bei rund 35 Millionen Euro pro Jahr.
Damit belegt Russell Rang 3 der bestbezahlten Piloten im gesamten Feld – nur Weltmeister Max Verstappen und sein ehemaliger Mentor Lewis Hamilton (jetzt bei Ferrari) verdienen mehr.
Der Deal, den Russell und Mercedes-Boss Toto Wolff Ende 2025 finalisierten, spiegelt seinen gewachsenen Status wider: Inzwischen hat Russell fünf Rennsiege und sieben Poles auf dem Konto und gilt als derjenige, der das Team in die Zukunft führen soll.
Neben dem Basisgehalt generiert Russell weitere Millionen für sein Vermögen durch persönliche Partnerschaften.
Zu seinem Portfolio gehören Luxusmarken wie IWC Schaffhausen, Tommy Hilfiger und Puma. Auch seine eigenen Investitionen, unter anderem in Immobilien und Start-ups, haben das geschätzte Russell Vermögen bis 2026 auf über 60 Millionen Euro anwachsen lassen.
Steckbrief George Russell
2. George Russells Freundin: Die Power an seiner Seite
Das Privatleben von George Russell ist seit 2020 untrennbar mit seiner Freundin Carmen Montero Mundt verbunden.
Die gebürtige Spanierin ist weit mehr als nur eine „Begleitung“ im Fahrerlager; sie gilt als der emotionale Anker des Mercedes-Stars. Kennengelernt hat sich das Paar durch gemeinsame Freunde in London, wo beide ihren Lebensmittelpunkt haben.
Anfang 2026 sorgte ein „January Dump“ auf Instagram für massive Spekulationen: Fans entdeckten einen auffälligen Ring an Carmens Finger, was die Gerüchteküche über eine heimliche Verlobung in den Alpen zum Kochen brachte.
Carmen ist mehr als nur „Rennfahrerfrau“: Sie studierte Business Management und Finanzen an der University of Westminster und arbeitete erfolgreich in einem Londoner Investmentunternehmen. Inzwischen ist sie jedoch oft an Georges Seite weltweit unterwegs.
Dass George ein echter Kavalier ist, bewies er erst kürzlich: Als Carmen im Februar 2026 wegen einer akuten Blinddarmentzündung notoperiert werden musste, wich er ihr im Krankenhaus nicht von der Seite.
Diese Bodenständigkeit macht die beiden zum absoluten „Traumpaar“ der Formel 1, das trotz des globalen Ruhms erstaunlich normal geblieben ist.
3. George Russells Eltern: Die harte Schule von Vater Steve
Dass George Russell heute einer der mental stärksten Fahrer der Welt ist, verdankt er der extrem strengen Erziehung durch seinen Vater Steve und die Unterstützung seiner Mutter Alison. Anders als viele seiner Konkurrenten stammt George nicht aus einer Milliardärs-Dynastie.
Sein Vater besaß ein mittelständisches Unternehmen und opferte alles für Georges Traum.
George enthüllte erst kürzlich in einem Podcast die „Stoppuhr-Masche“ seines Vaters: Steve gab ihm im Training absichtlich langsamere Rundenzeiten durch, damit George dachte, er sei nicht gut genug, und noch härter arbeitete.
Steve Russell arbeitete oft 14 Stunden am Tag, um die astronomischen Kosten des Kartsports zu decken – insgesamt investierte die Familie rund 1,5 Millionen Pfund.
George hat inzwischen klargestellt, dass er seinem Vater jeden Cent dieser Investition zurückgezahlt hat, sobald er seine ersten großen Gehälter verdiente.
Während Steve früher als strenger Mechaniker und Ingenieur an der Strecke agierte, halten sich seine Eltern heute bewusst aus dem Rampenlicht fern. Sie geben keine Interviews und wollen im Fahrerlager einfach nur Georges Eltern sein. Diese Erdung hilft Russell massiv dabei, den Druck der Formel 1 wegzustecken.
4. Herkunft: Die Wurzeln in Norfolk
George Russell wurde in King’s Lynn, einer historischen Hafenstadt in der englischen Grafschaft Norfolk, geboren. Doch seine Kindheit verbrachte er nicht in einer glanzvollen Villa, sondern auf einem abgelegenen Feld in der Nähe von Wisbech.
Dort bauten seine Eltern Steve und Alison ein Haus, während die Familie übergangsweise in einem Mobilheim auf der Baustelle lebte.
George erinnert sich an diese Zeit als einsam und gruselig: Er beschrieb das einsame Haus in den Feldern oft als Geisterhaus, in dem die Vögel nachts bedrohlich krächzten.
Während andere Kinder in der Nachbarschaft spielten, war George oft allein mit seiner Mutter zu Hause, da sein Vater Steve bis zu 14 Stunden am Tag in seinem Agrarunternehmen für Sämereien und Hülsenfrüchte arbeitete. Diese Isolation und der frühe Fokus auf den Kartsport prägten Georges Disziplin.
Er schloss seine schulische Laufbahn an der Wisbech Grammar School ab, wechselte jedoch später zum Heimunterricht, um sich voll auf seine Rennkarriere zu konzentrieren. Trotz seines heutigen Lebens im glamourösen Monaco zieht es ihn regelmäßig zurück in die ländliche Ruhe von Norfolk, die er als seine wahre Heimat bezeichnet.
George ist das jüngste von drei Kindern und wuchs mit einem erheblichen Altersunterschied zu seinen Geschwistern auf. Sein Bruder Benjy ist 12 Jahre älter, seine Schwester Cara 13 Jahre. Dies führte dazu, dass George oft wie ein Einzelkind aufwuchs, da seine Geschwister bereits im Teenageralter oder junge Erwachsene waren, als er mit dem Rennsport begann.
Besonders sein Bruder Benjy Russell war der entscheidende Auslöser für Georges Karriere: Benjy war selbst ein hochtalentierter Kartfahrer und nationaler Meister sowie Weltmeister.
Da die Familie nicht über unbegrenzte Mittel verfügte, konnte Benjy seine eigene Karriere nicht bis in den Formelsport fortsetzen. Stattdessen wurde er zum Mentor und Coach für seinen kleinen Bruder. Georges berühmte Startnummer 63 ist eine Hommage an Benjy, der diese Nummer bei seinen ersten Leih-Karts trug.
Die Opfer seiner Geschwister – insbesondere der Verzicht seines Bruders auf eine eigene Profikarriere zugunsten von George – sind ein Thema, das Russell in Interviews oft emotional anspricht. Er betont immer wieder, dass sein Erfolg ein „Joint Venture“ der gesamten Familie ist, bei dem jeder seine persönlichen Träume hinten anstellte.
5. George Russell und die Memes: Die Rückkehr der T-Pose
Was George Russell von seinen Kollegen unterscheidet, ist sein unfreiwilliger Status als Internet-Kultfigur. Er ist der ungekrönte Meme-König der Formel 1, was vor allem an seiner ikonischen Pose im offiziellen F1-Intro liegt.
Die Geburtsstunde der „T-Pose“: Russell streckte die Arme weit aus und senkte den Kopf – ein Moment, der millionenfach parodiert wurde.
Was viele nicht wissen: Die Pose war Zufall. Russell ruhte sich zwischen zwei Aufnahmen kurz aus, indem er die Hände auf die LED-Wände stützte. Dem Kameramann gefiel der Look so sehr, dass er ihn bat, ihn zu wiederholen.
Russell hat den Hype inzwischen voll angenommen: Er feiert Siege mit der T-Pose und nutzt sie aktiv in seinem Merchandising. Diese Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, hat ihm Sympathien weit über das Mercedes-Lager hinaus eingebracht.



