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Formel 1 2026: Alle Teams, Fahrerfeld & die neuen Motoren

Thomas Haider  4. März 2026
Formel 1 2026 Teams Motoren Fahrer
Audi ist neu in den Formel 1 Teams 2026. (© XPB/Alamy Live News.)

Die Formel 1 2026 Teams gehen mit neuen Motoren, einem veränderten Reglement und zwei zusätzlichen Herstellern in die neue Saison der Motorsport-Königsklasse. Insgesamt starten 11 Rennställe mit fünf unterschiedlichen Antrieben ins neue Hybrid-Zeitalter.

Hier gibt es die komplette Übersicht aller Teams, Fahrer und Motoren der Saison 2026.

Formel 1 2026: Alle Teams mit Motoren & Fahrer

Team Motor Fahrer
McLaren Mercedes-AMG F1 M17 E Performance 1 Lando Norris (GBR) | 81 Oscar Piastri (AUS)
Mercedes-AMG Petronas Mercedes-AMG F1 M17 E Performance 63 George Russell (GBR) | 12 Kimi Antonelli (ITA)
Red Bull Racing Red Bull Ford DM01 3 Max Verstappen (NED) | 6 Isack Hadjar (FRA)
Ferrari Ferrari 067/6 16 Charles Leclerc (MON) | 44 Lewis Hamilton (GBR)
Williams F1 Team Mercedes-AMG F1 M17 E Performance 55 Carlos Sainz (ESP) | 23 Alex Albon (THA)
Racing Bulls Formula One Team Red Bull Ford DM01 30 Liam Lawson (NZL) | 41 Arvid Lindblad (GBR)
Aston Martin Aramco Formula One Team Honda RA626H 14 Fernando Alonso (ESP) | 18 Lance Stroll (CAN)
TGR Haas F1 Team Ferrari 067/6 31 Esteban Ocon (FRA) | 87 Oliver Bearman (GBR)
BWT Alpine Formula One Team Mercedes-AMG F1 M17 E Performance 10 Pierre Gasly (FRA) | 43 Franco Colapinto (ARG)
Audi Revolut F1 Team Audi AFR 26 Hybrid 27 Nico Hülkenberg (GER) | 5 Gabriel Bortoleto (BRA)
Cadillac Formula 1 Team Ferrari 067/6 11 Sergio Perez (MEX) | 77 Valtteri Bottas (FIN)

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Wie viele Teams gibt es 2026?

In der Formel-1-Saison 2026 starten 11 Teams. Neben McLaren, Mercedes, Red Bull, Racing Bulls, Ferrari, Williams, Aston Martin, Alpine und Haas sind Audi und Cadillac neu dabei. Fünf Motorenhersteller liefern Antriebe.

Formel 1: Welche neuen Teams sind dabei?

Audi und Cadillac feiern ihre Premiere in der Königsklasse. Audi hat den Sauber-Rennstall übernommen und agiert als eigenständiges Werksteam. Cadillac steigt komplett neu ein. Die US-Amerikaner sind eine Tochter von General Motors.

 

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Welche F1-Teams fahren welche Motoren 2026?

Mit der großen Reglement-Änderung hat sich auch bei den Formel 1 Teams bei den Motoren einiges verändert. In der Formel-1-Saison 2026 liefern fünf Hersteller Motoren: Mercedes, Ferrari, Honda, Audi und Red Bull/Ford. Insgesamt starten 11 Teams mit fünf unterschiedlichen Antrieben.

Motoren-Zuordnung 2026 (Team → Hersteller)

  • McLaren → Mercedes
  • Mercedes → Mercedes
  • Williams → Mercedes
  • Alpine → Mercedes
  • Ferrari → Ferrari
  • Haas → Ferrari
  • Cadillac → Ferrari
  • Red Bull Racing → Red Bull/Ford
  • Racing Bulls → Red Bull/Ford
  • Aston Martin → Honda
  • Audi → Audi (Werksteam)

 
Alpine bezieht seine Antriebe künftig von Mercedes, weil Renault keine eigenen Motoren mehr entwickelt, während Aston Martin exklusiv mit Honda zusammenarbeitet. Ferrari und Mercedes bleiben bei ihren selbst entwickelten Antrieben, Haas fährt weiter mit Ferrari-Power, und McLaren sowie Williams nutzen Mercedes-Motoren. Red Bull und Racing Bulls setzen ab 2026 mit dem Red Bull Ford DM01 Motor auf einen Antrieb, der von die von Red-Bull-Powertrains (RBPT) gemeinsam mit Ford entwickelt wurde.

Cadillac und Audi, die beiden neuen Formel 1 Rennställe 2026, gehen mit unterschiedlichen Konzepten in die Saison: Cadillac setzt zunächst auf einen Ferrari-Motor und Audi hat als Werksteam mit dem Audi AFR 26 Hybrid einen eigenen Formel 1 Motor seine Boliden eingebaut.

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Wer sind die Motorenlieferanten in der Formel 1 2026?

2026 sind fünf Motorenhersteller in der Formel 1 vertreten: Mercedes, Ferrari, Honda, Audi und Red Bull/Ford. Mercedes stellt vier Teams Antriebe, Ferrari drei, Red Bull/Ford zwei, Honda und Audi jeweils ein Werksteam.

Mercedes (4): Alpine, McLaren, Mercedes, Williams

Ferrari (3): Ferrari, Cadillac, Haas

Red Bull/Ford (2): Red Bull, Racing Bulls

Honda (1): Aston Martin

Audi (1): Audi

 

Was ist neu am Formel 1 Motor 2026?

Mit dem F1 Reglement 2026 verändert sich die Königsklasse grundlegend. Vor allem die neuen Formel 1 Motoren stehen im Mittelpunkt: Der deutlich höhere Elektroanteil der Antriebe sorgt für tiefgreifende technische Anpassungen.

Die Formel 1 2026 Motoren sehen auf den ersten Blick ähnlich aus wie bisher: Es bleibt beim 1,6-Liter-V6-Turbomotor. Die große Veränderung betrifft aber den Hybrid-Teil. Ab 2026 gibt es keine MGU-H mehr – das ist das Bauteil, das bisher Energie aus den Abgasen gewonnen hat. Stattdessen gibt es nur noch die MGU-K.

Konkret heißt das: Die elektrische Leistung (MGU-K) im neuen Formel 1 2026 Motor wurde von bisher 120kW auf 350kW angehoben. Parallel dazu wurde die Leistung des Verbrennungsmotors von rund 550kW auf 400kW zurückgefahren. Es bleibt damit bei einer Systemleistung von insgesamt rund 1.000 PS.

Dadurch spielt das Energiesparen auf den Formel 1 Rennstrecken eine viel größere Rolle, weil pro Runde nur eine begrenzte Menge Strom gespeichert und genutzt werden darf. Das bedeutet: Die Fahrer können die volle Extra-Power nur für eine bestimmte Zeit pro Runde einsetzen.

Video: Die Erklärung der neuen Formel 1 2026 Motoren und Regeln. (Quelle: Youtube / Motorsport-Magazin)

Kein DRS – so wird mit den neuen Formel 1 Motoren überholt

Bei den Formel 1 2026 Motoren wird das Überholen nicht mehr über DRS geregelt, sondern über zusätzliche elektrische Energie. Statt eines aufklappbaren Heckflügels bekommen Fahrer mehr Power aus dem Hybrid-System. Aktivieren sie den Overtake-Mode, dürfen sie etwas mehr Energie über die MGU-K speichern und anschließend beim Angreifen einsetzen. Gemessen wird das nur noch an einem festen Punkt am Ende der Runde.

Der Formel 1 2026 Motor bietet außerdem einen sogenannten Boost-Modus. Damit können Fahrer jederzeit extra gespeicherte Energie abrufen – sowohl zum Überholen als auch zum Verteidigen.

Entscheidend ist dabei das richtige Energiemanagement: Wer seine Batterie zu früh leert, verliert auf der Geraden Leistung, weil der Motor Energie nachladen muss. Dieses „Clipping“ macht das Auto deutlich langsamer und kann im Zweikampf zum großen Nachteil werden.

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Was ändert sich am Motorenreglement 2026?

  • MGU-H entfällt
  • MGU-K steigt von 120 kW auf 350 kW, Verbrennungsmotor reduziert auf ca. 400 kW – Gesamtleistung weiterhin rund 1.000 PS
  • DRS wird abgeschafft
  • Überholen über elektrischen Overtake-Mode
  • Höherer Elektroanteil
  • Strengere Energielimits pro Runde

 

Formel 1 2026 Teams – Alle Fahrer mit Startnummer und Ersatzfahrer

Diese Tabelle zeigt das komplette Formel 1 Starterfeld mit den 22 Stammpiloten und allen Ersatzfahrern.

Team Stammfahrer Ersatzfahrer
McLaren 1 Lando Norris (GBR) | 81 Oscar Piastri (AUS) Patricio O’Ward (MEX), Leonardo Fornaroli (ITA)
Mercedes-AMG Petronas 63 George Russell (GBR) | 12 Kimi Antonelli (ITA) Frederik Vesti (DEN), Theo Pourchaire (FRA)
Red Bull Racing 3 Max Verstappen (NED) | 6 Isack Hadjar (FRA) Yuki Tsunoda (JAP)
Ferrari 16 Charles Leclerc (MON) | 44 Lewis Hamilton (GBR) Antonio Giovinazzi (ITA)
Williams F1 Team 55 Carlos Sainz (ESP) | 23 Alex Albon (THA) Victor Martins (FRA), Luke Browning (GBR)
Racing Bulls Formula One Team 30 Liam Lawson (NZL) | 41 Arvid Lindblad (GBR) Ayumu Iwasa (JAP)
Aston Martin Aramco Formula One Team 14 Fernando Alonso (ESP) | 18 Lance Stroll (CAN) Jack Crawford (USA), Stoffel Vandoorne (BEL)
TGR Haas F1 Team 31 Esteban Ocon (FRA) | 87 Oliver Bearman (GBR) Jack Doohan (AUS), Ryō Hirakawa (JAP)
BWT Alpine Formula One Team 10 Pierre Gasly (FRA) | 43 Franco Colapinto (ARG) Paul Aron (EST), Kush Maini (IND)
Audi Revolut F1 Team 27 Nico Hülkenberg (GER) | 5 Gabriel Bortoleto (BRA) keine
Cadillac Formula 1 Team 11 Sergio Perez (MEX) | 77 Valtteri Bottas (FIN) Zhou Guanyu (CHN), Colton Herta (USA)

 

Formel 1 Starterfeld & Teams 2026: Wer fährt in welchem Team?

McLaren: Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri sind auch 2026 im Formel 1 Starterfeld für McLaren im Einsatz.

Mercedes: George Russell und Andrea Kimi Antonelli bleiben die Stammpiloten von Mercedes. Beide sind aber aktuell nur für 2026 bestätigt, was die Fahrerplanung bei den Silberpfeilen spannend macht.

Red Bull: Max Verstappen führt auch in dieser Saison das Red Bull-Team an. Mit Isack Hadjar hat einen neuen Teamkollegen. Der Franzose kam von den Racing Bulls ist damit einer von zwei Formel 1 Fahrerwechsel 2026.

Ferrari: Charles Leclerc und der in der Vorsaison kriselnde Lewis Hamilton bilden für 2026 das F1 Fahrer Duo für die Scuderia.

Aston Martin: Fernando Alonso ist auch in dieser Saison im im Formel 1 Starterfeld dabei, Lance Stroll hat als Sohn des Teamchefs praktisch eine Jobgarantie.



Alpine: Ein weiterer der elf F1 Rennställe bietet das Piloten-Duo der Vorsaison auf: Pierre Gasly und Franco Colapinto sind die Formel 1 2026 Fahrer für Alpine.

Williams: Mit Carlos Sainz und Alexander Albon setzt britische Team auf jenes Duo, das auch im Vorjahr im Einsatz war.

Racing Bulls: Liam Lawson bleibt und Arvid Lindblad kommt als neuer Pilot – das ist zum einen der zweite F1 Fahrerwechsel für diese Saison und zugleich ist der Brite der einzige Rookie im Formel 1 Starterfeld 2026.

Haas: Oliver Bearman und Esteban Ocon fahren auch 2026 für Haas. Beide Formel 1 2026 Piloten sind langfristig gebunden.

Audi: Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto sind die ersten beiden Formel 1 2026 Fahrer für das neue Audi-Werksteam. Audi steigt damit 2026 als neues Team in die Formel 1 ein.

Cadillac: Das neue US-Team der insgesamt elf Formel 1 Rennställe 2026 geht mit den beiden erfahrenen F1-Piloten Valtteri Bottas und Sergio Perez an den Start.

 

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Thomas Haider

Thomas Haider

Alter: 47 Nationalität: Österreich Lieblings-Wettanbieter: Bet365

Seit rund 15 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag - der Sport-Woche - als fixer Redakteur. Neben dem obligatorischen Insider-Wissen in Sachen Fußball kennt er sich vor allem mit Tennis, Radsport und dem alpinen Skisport aus. Bei der Wettbasis als Herr des News-Geschehens tätig, wurde sein Portfolio mittlerweile um MMA, Boxen und Politik erweitert.   Mehr lesen