sportwetten wettbasis logo
Wettbasis - Sportwetten Beste Wettanbieter Sportwetten Bonus Wett-News Wett-Tipps
zum Inhalt springen

Serbien


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Serbien und Sportwetten im Allgemeinen.


Tennis Wetten

Der nächste große Tenniswettbewerb wirft seine Schatten voraus. Am Freitag, den 10.Februar starten die Erstundenspiele des Davis Cups 2012. Der Davis Cup hat dabei eine große Tradition. Der bekannteste und wichtigste Mannschaftswettbewerb der Welt im Tennis wird bereits seit über einem Jahrhundert ausgetragen und konnte schon viele verschiedene Gewinner aufweisen. Gründer der grundsätzlichen Idee eines Mannschaftswettbewerb ist der Amerikaner Dwight Filey Davis, der im Jahr 1900 mit einigen Kommilitonen auf die Idee kam, den Rivalen aus Großbritannien zu einem Teamtennismatch herauszufordern. Der Havard-Student legte das System fest und kreirte den ersten Pokal aus eigener Kasse. Somit wurde der Davis Cup 1900 zum allerersten Mal ausgetragen, auch wenn damals nur zwei Nationen daran teilnahmen. In den folgenden Jahren entwickelte sich das gute System, so dass immer mehr Mannschaften an dem prestigeträchtigen Turnier teilnehmen konnten. Rekordsieger des Davis-Cups ist immernoch das Gründerland USA mit 32 Siegen, vor den Australienern mit 28 Siegen und den Briten bzw. den Franzosen mit jeweils 9 Siegen. In der nahen Vergangenheit waren es jedoch vor allem die Spanier, die in den vergangenen vier Jahren immerhin drei mal den begehrten Titel holen konnten.

Demnach ist Spanien auch der amtierende Titelverteidiger des Davis Cups. Im letztjährigen Finale des Cups konnte sich die Mannschaft von Kapitän Albert Costa mit den Topspielern Rafael Nadal, David Ferrer, Feliciano Lopez oder Fernando Verdasco relativ deutlich mit 3-1 gegen die Argentinier durchsetzen, die 2011 zum ersten Mal in einem Finale des Davis-Cups standen. Der diesjährige Davis Cup steht allerdings unter einem anderen Vorzeichen, vor allem für die Spanier. Sowohl die beiden Topspieler Rafael Nadal und David Ferrer als auch die Doppelexperten Feliciano Lopez und Fernando Verdasco haben sich aufgrund der Olympischen Spiele dazu entschlossen, nicht an dem Wettbewerb teilzunehmen. Somit wird aus dem eigentlichen Topfavoriten Spanien nur noch ein Geheimfavorit, der ohne die großen Waffen in dieser Saison wird auskommen müssen.

Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Jahr einige Nationen geben, die teilweise zum ersten Mal oder nach langer Zeit mal wieder in der ersten Runde des Davis Cups vertreten sein werden. Beispielsweise werden sowohl die Japaner als auch die Kanadier ihr Debüt im Davis Cup geben, nachdem sie in der letztjährigen Aufstiegs/Abstiegsrelegation Indien bzw. Israel bezwingen konnten. Neben den Neulingen sind auch in diesem Jahr wieder 3 deutschsprachige Nationen am Start. Die Deutschen qualifizierten sich schon durch den Sieg gegen Kroatien im Davis Cup 2011, während die Österreicher (4-1 gegen Belgien) und die Schweizer (3-2 gegen Australien) den Weg über die Relegation nehmen mussten.

Schon in der ersten Runde 2012 gibt es manch eine Spitzenbegegnung, die den Titel Erstrundenpartie nicht verdient. Beispielsweise muss der Finalist des letzten Jahres aus Argentinien nach Bamberg in die Stechert Arena und auf Sand beweisen, dass sie auch in diesem Jahr viel erreichen können. Ein anderes Highlight wird in der Schweiz stattfinden, wo die Schweizer mit ihrem Topspieler Roger Federer auf die US-Amerikaner treffen werden, die wie jedes Jahr endlich mal wieder den Weg in Richtung Viertelfinale bzw. Halbfinale gehen wollen. Titelverteidiger Spanien trifft auf Außenseiter Kasachstan und der eigentliche Topfavorit Serbien tritt ohne ihre Nummer 1 und Australien Open Sieger Novak Djokovic gegen Schweden an. Wir haben die Spiele hier noch einmal kurz und knapp im Überblick:

 

  • Spanien – Kasachstan (1.05 – 7.75)
  • Österreich – Russland (2.95 – 1.35)
  • Kanada – Frankreich (3.80 – 1.22)
  • Schweiz – USA (1.22 – 3.80)
  • Tschechien – Italien (1.14 – 5.00)
  • Serbien – Schweden (1.01 – 11.00)
  • Japan – Kroatien (1.70 – 2.02)
  • Deutschland – Argentinien (2.50 – 1.48)

 

Nun werden wir uns noch mit der Frage befassen, wer denn in diesem Jahr den Davis Cup gewinnen kann. Der Titel scheint, anders als in den letzten Jahren aufgrund der Olympischen Spiele etwas an Bedeutung verloren zu haben. Viele Topstars haben bereits abgesagt und werden noch weitere Partien in den kommenden Monaten absagen müssen, da die Davis Cup Spiele einfach zeitlich und auch turnierplanungstechnisch nicht in den Spielkalender des Jahres passen. Rafael Nadal und David Ferrer haben es vorgemacht, Novak Djokovic wird seine Einzelkarriere immer in den Vordergrund stellen und auch der Argentinier Juan Martin Del Potro wird gegen Deutschland fehlen, da er die kommenden Turniere nicht an das Davis Cup Spiel in Bamberg anpassen konnte. Mittlerweile ist die Tennis-Welt soweit ausgeglichen, dass eigentlich jede Nation mindestens 2 Topspieler braucht, um überhaupt eine Chance in dem dreitägigen Match zu haben. Nur noch selten spielt ein Spieler 3 Matches in 3 Tagen (einschließlich Doppel). Viel mehr wird viel variiert und mehrere Spieler kommen zum Einsatz, dennoch ist es natürlich ein Vorteil wenn man einen absolten Topspieler in den eigenen Reihen hat, der einer Nation schon 2 von nötigen 3 Punkten am Wochenende bescheren kann.

Die Buchmacher sehen in diesem Jahr die Serben als Favoriten. Sicherlich haben sie mit Janko Tipsarevic und Novak Djokovic gute Spieler im Einzel und mit Viktor Troicki einen guten Ersatzmann fürs Einzel. Auch im Doppel sind sie mit dem eingespielten Doppel Ilja Bozoljac und Nenad Zimonjic gut aufgestellt. Dennoch sehe ich bei den Serben immer wieder die Möglichkeit, dass ein Novak Djokovic für Spiele absagt und die Alternativen für Troicki und Tipsarevic fehlen. Ich denke man kann sagen, dass die Serben in Bestbesetzung der absolute Topfavorit auf den Davis-Cup Triumph 2012 sind. Bereits 2010 sah man, dass eine gute Teamchemie im Kader herrscht und auch vor allem die Heimspiele zu sehr großer Euphorie im Land führen. Fällt allerdings neben der Nummer 1 noch ein weiterer Spieler aus, wird es sehr schwer für die Serben, da sie praktisch nur über drei gute Einzelspieler verfügen. Ich zähle in diesem Jahr vor allem die Franzosen zu den absoluten Topfavoriten. Sie haben einen sehr ausgeglichenen Kader und mit Gael Monfils, Jo Tsonga und auch Gilles Simon drei Top- 10 Spieler bzw. Spieler mit Top 10 Potential in ihren Reihen. Auch dahinter kommen mit Julien Bennetatu und Michael Llodra Spieler, die man nicht nur im Doppel sondern auch im Einzel einsetzen kann. Frankreich wird sicherlich eine gute Rolle in diesem Jahr spielen können. Doch auch die Argentinier haben im letzten Jahr gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Vor allem auf Sand können Juan Ignacio Chela, Juan Monaco oder sofern verfügbar Juan Martin Del Petro nahezu jedem Land gefährlich werden. Unterschätzen darf zudem auf gar keinen Fall die Schweizer. Reisen sie mit ihrer Bestbesetzung Roger Federer und Stanislas Wawrinka an, wird es für jede andere Nation schwer. Auch wenn die beiden ein unheimliches Programm auf sich neben werden müssen, darf man sie nicht abschreiben, da sie definitiv das Potential haben die großen Nationen und vermeintlichen Favoriten zu ärgern.

Nur Außenseiterchancen haben meiner Meinung nach die Spanier, die mit eher durchschnittlichen Spieler wie Juan Carlos Ferrero, Marcel Granollers und angeführt von Nicolas Almagro wohl eher auf Patzer der Gegner hoffen müssen. Auf Sand jedoch sind die Spanier traditionell stark und die Kasachen in der ersten Runde, dürften noch keine große Herausforderung für das Team von Neu-Coach Alex Corretja darstellen. Immer auf der Rechnung muss man zudem die Russen haben, die nach dem sehr enttäuschenden Abschneiden im letzten Jahr (Erstrundeniederlage gegen Schweden) in diesem Jahr einiges wieder gutmachen wollen. Sie verfügen mit Michail Youzhny, Nikolay Davidenko, Igor Kunitsyn und Alex Bogomolov über Spieler mit großem Potential, die ihr Potential allerdings zu selten und unkonstant abrufen. In Runde 1 treffen sie auf die Österreicher um Jürgen Melzer, was dennoch eine mehr als lösbare Aufgabe werden sollte.

Den Deutschen rechne ich auch in diesem Jahr keine realistische Chancen auf das Finale ein. Schon in Runde 1 gegen die starken Argentinier werden sie ohne den sich in guter Form befindlichen Phillip Kohlschreiber wahnsinnig schwer tun und nur eine Möglichkeit aufs Weiterkommen haben, wenn Flo Mayer, Tommy Haas und Phillip Petzschner über sich hinaus wachsen und in Kombination mit den frenetischen Fans überraschend gut aufspielen. Dennoch wäre es für die Deutschen schon ein Erfolg, wenn sie mit einem Überraschungssieg gegen Argentinien ins Viertelfinale kämen und damit einer erneuten Abstiegsrelegation aus dem Wege gehen würden.

 

Wer wird Davis-Cup Sieger 2012? (Quoten von bwin)

  • Serbien –> 3.75
  • Frankreich –> 4.00
  • Argentinien –> 5.50
  • Schweiz –> 6.00
  • Spanien –> 8.00
  • Russland –> 17.00
  • Tschechien –> 21.00
  • USA –> 26.00
  • Deutschland –> 34.00
  • Kroatien –> 51.00
  • Österreich –> 81.00
  • Japan –> 101.00
  • Schweden –> 101.00
  • Kanada –> 126.00
  • Italien –> 201.00
  • Kasachstan –> 501.00

 

Wettbasis-Expertentrend: Eine Wette auf einen absoluten Außenseiter im Davis Cup 2012 wird wenig Sinn machen. Dennoch würde ich in diesem Jahr nicht mit den Buchmachern gehen und auf die Serben setzen, da ich nicht glaube, dass Novak Djokovic viele Spiele für sein Land machen wird. Viele Spieler spekulieren auf Olympia und planen ihre Turniere und ihren Verlauf deswegen sehr sorgfältig und früh. Meiner Meinung nach wird die Mannschaft, die in der Spitze am ausgeglichensten ist, dieses Jahr den Titel holen. Ich würde daher die gute 4.00er Quote auf die Franzosen riskieren, da man mit Tsonga, Monfils, Simon und auch Llodra/Bennetau gute Spieler hat, die auch schon über gewisse Erfahrungen im Davis Cup verfügen, was zum Vorteil werden könnte. Wer allerdings nicht auf die Franzosen gehen möchte, dem empfehle ich auf eine Überraschung der Spanier zu setzen. Zwar sind die absoluten Topstars nicht am Start, doch Almagro und Co. werden ihr Land trotzdem gut präsentieren. Mit ein bisschen Losglück und dem richtigen Bodenbelag scheint somit auch für die Spanier alles drin.

8. Februar 2012 / marcel - Kategorie: Tennis-Wetten

Heinevetter-Kaufmann-Preiss (Deutschland)

Handball Europameisterschaft der Männer in Serbien vom 15.01.12 bis 29.01.12

So hart die Überschrift klingt, so ehrlich ist diese Aussage. Nachden letztjährigen katastrophalen Turnieren der deutschen Handball-Nationalmannschaft, hat der regelrecht Handball-Boom seit dem WM-Titel 2007 mehr als deutlich abgenommen. Doch wer mag es den deutschen Sportfans verübeln? Olympische-Spiele 2008 – Platz 9, Weltmeisterschaft 2009 – 5.Platz, Europameisterschaft 2010 – 10.Platz , Weltmeisterschaft 2011 – 11.Platz. Das sind die überaus enttäuschenden Platzierungen, die die Mannen vom damaligen Bundestrainer Heiner Brandt belegten. Im Vorfeld dieser Europameisterschaft wussten viele Sportfans in Deutschland gar nicht, dass eine EM am Anfang des neuen Jahres stattfindet. Erst die Übertragungen im öffentlich rechtlichen Fernsehen am Wochenende stimmten die meisten Fans etwas auf die EM 2012 ein. Doch ist die wenige Berichterstattung absichtlich so ausgewählt, da man Angst vor einer weiteren Blamage der heimischen Nationalmannschaft hat?

Die Handball-EM findet in diesem neuen Jahr 2012 in Serbien statt. Zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit findet damit ein Großturnier in Serbien statt. Es ist auch gleichzeitig erst die zehnte Europameisterschaft die seit 1994 ausgetragen wird. Rekordeuropameister sind die Schweden, die sich insgeamt schon vier mal den Titel holten. Gerade zwischen 1998-2002 holten sie mit Spielern wie Magnus Wislander oder Staffan Olsson drei Titel hintereinander und krönten damit ihre goldene Generation. Im neuen Jahrtausend waren es dann die Franzosen, die dem Turnier ihren Stempel aufdrückte. Zwei Titel bei den letzten drei Turnieren, dazu die Welmeistertitel 2009 und 2011 und als Krönung der Titel beim olympischen Handballturnier von Peking, lassen die Franzosen auch als absoluten Favoriten bei diesem Turnier starten. Doch auch die Deutschen waren schon mal Europameister. 2004 holte die Mannschaft von Heiner Brand den Titel in Slowenien. Damals waren noch Legenden wie Florian Kehrmann, Daniel Stephan, Voker Zerbe, Henning Fritz und nicht zu vergessen, natürlich Stefan Kretzschmar im Team der Deutschen.

Neben der Vergabe des Europameistertitels geht es allerdings für viele Mannschaften auch um die Qualifkation für ein Qualifikationsturnier für das olympische Handballturnier im Sommer in London. Für die Nationen aus Deutschland, Serbien,Russland, Norwegen, Slowakei, Tschechien, Mazedonien und Slowenien ist die Europameisterschaft die letzte Chance an einem der insgesamt drei Qualifikationsturnieren im April teilzunehmen. Die bestplatzierten Mannschaften dieser insgesamt 8 Anwärter bekommen die Chance auf eine Teilnahme. Da allerdings bei einer Europameisterschaft keine Platzierungen 7-16 ausgespielt werden, zählt bereits das Abschneiden in der Vorrunde bzw. in der Hauptrunde.

Der Modus der Handball EM 2012:

Der Modus ist auch relativ schnell erklärt. Zu Beginn werden die 16 teilnehmenden Mannschaften in vier Vierergruppen aufgeteilt. Das Eröffnungsspiel bestreiten am 15.Januar der Gastgeber aus Serbien gegen Polen. Die jeweils drei Bestplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde. Die Punkte aus der Vorrunde gegen die ebenfalls für die Hauptrunde qualfizierten Mannschaften, werden wie üblich mit in die Zwischenrunde genommen. Die Zwischenrunde (Hauptrunde) wird in zwei Sechsergruppen gespielt, die je nach Platzierung in der Vorrunde aufgefüllt werden. So droht den Deutschen in Hauprundengruppe I z.B Polen, Serbien oder Dänemark, aber noch kein Spanien, Russland, Island oder Kroatien. Die beiden Drittplatzierten der Zwischenrundengruppen spielen in Spiel um Platz 5 und 6. Die jeweils zwei Bestplatzierten jeder Hauprundengruppe kommen dann in die Halbfinalspiele. Dort wird das altbewährte Überkreuzsystem durchgefüht. Sprich der erste der Hauptrundegruppe I trifft auf den zweiten der Hauptrundengruppe J und umgekehrt. Danach kommt es  zum Finale der beiden Halbfinalsieger und zum kleinen Finale der beiden Halbfinalverlierer. Am Sonntag den 29.01.12 wird dann in der riesengroßen Belgrad Arena der Europameister 2012 gekürt.

Der Spielplan – Handball EM 2012

Um euch einen Überblick über die Spiele bei der Handball-EM habe ich im Folgenden den Spielplan der Vorrunde abgebildet, in Klammer die Wettquoten von bwin:

Gruppe A:

  • 15.01.2012 Serbien – Polen 22:18 (1,65 – 10,0 – 2,55)
  • 15.01.2012 Dänemark – Slowakei 30:25 (1,10 – 15,0 – 8,0)
  • 17.01.2012 Slowakei – Polen 24:41 (3,20 – 10,0 – 1,50)
  • 17.01.2012 Serbien – Dänemark 24:22 (2,35 – 9,0 – 1,85)
  • 19.01.2012 Polen – Dänemark 27:26 (3.40 – 10.00 – 1.45)
  • 19.01.2012 Serbien – Slowakei 21:21 (1.15 – 14.00 – 7.00)

Gruppe B:

  • 15.01.2012 Deutschland – Tschechien 24:27 (1,40 – 11,0 – 3,35)
  • 15.01.2012 Schweden – Mazedonien 26:26 (1,20 – 13,0 – 5,25)
  • 17.01.2012 Mazedonien – Deutschland 23:24 (3,40 – 10,0 – 1,45)
  • 17.01.2012 Tschechien – Schweden 29:33 (2,35 – 9,0 – 1,85)
  • 19.01.2012 Deutschland – Schweden 29:24 (2.40 – 8.00 – 1.95)
  • 19.01.2012 Tschechien – Mazedonien 21:27 (1.80 – 9.00 – 2.40)

Gruppe C:

  • 16.01.2012 Frankreich – Spanien 26:29 (1,45 – 11,00 – 3,15)
  • 16.01.2012 Ungarn – Russland 31:31 (2,10 – 8,00 – 2,00)
  • 18.01.2012 Russland – Frankreich 24:28 (7.00 – 14.00 – 1.15)
  • 18.01.2012 Spanien – Ungarn 24:24 (1.25 – 12.00 – 5.00)
  • 20.01.2012 Spanien – Russland 30:27 (1.30 – 11.00 – 4.50)
  • 20.01.2012 Frankreich – Ungarn 23:26 (1.15 – 14.00 – 7.00)

Gruppe D:

  • 16.01.2012 Norwegen – Slowenien 28:27  (2,40 – 9,00 – 1,75)
  • 16.01.2012 Kroatien – Island 31:29 (1,45 – 10,00 – 3,20)
  • 18.01.2012 Slowenien – Kroatien 29:31 (5.00 – 12.00 – 1.25)
  • 18.01.2012 Island – Norwegen 34:32 (1.40 – 11.00 – 3.60)
  • 20.01.2012 Island – Slowenien 32:34 (1.50 – 10.00 – 3.20)
  • 20.01.2012 Kroatien – Norwegen 26:20 (1.25 – 12.00 – 5.00)

 

Die Zwischenrunde

Gruppe I

  • 21.01.12 Polen – Schweden 29:29  (1.80 – 8.00 – 9.40)
  • 21.01.12 Dänemark – Mazedonien 33:32 (1.35 – 11.00 – 4.00)
  • 21.01.12 Deutschland – Serbien 21:21 (1.50 – 10.00 – 3.20)
  • 23.01.12 Polen – Mazedonien 25:27 (1.67 – 8.00 – 2.80)
  • 23.01.12 Dänemark – Deutschland 28:26 (1.85 – 7.00 – 2.50)
  • 23.01.12 Serbien – Schweden 24:21 (1.57 – 9.00 – 3.00)
  • 25.01.12 Deutschland – Polen 32:33 (1.55 – 9.00 – 3.05)
  • 25.01.12 Dänemark – Schweden  31:24 (1.35 – 11.00 – 4.00)
  • 25.01.12 Serbien – Mazedonien 19:22 (2.00 – 9.00 – 2.10)

 

Gruppe II

  • 22.01.12 Ungarn – Island 21:27  (1.80 – 8.00 – 2.40)
  • 22.01.12 Frankreich – Slowenien 28:26 (1.25 – 12.00 – 4.75)
  • 22.01.12 Spanien – Kroatien 24:22 (2.10 – 7.50 – 2.10)
  • 24.01.12 Frankreich – Kroatien  22:29 (1.80 – 7.50 – 2.40)
  • 24.01.12 Spanien – Island 31:26 (1.35 – 9.00 – 4.00)
  • 24.01.12 Ungarn – Slowenien 30:32 (1.60 – 8.00 – 2.75)
  • 26.01.12 Spanien – Slowenien 35:32 (1.50 – 11.00 – 3.10)
  • 26.01.12 Ungarn – Kroatien 24:24 (2.50 – 9.00 – 1.75)
  • 26.01.12 Frankreich – Island 29:29 (1.45 11.00 – 3.30)

 

Die Finalrunde

Halbfinalspiele:

Platzierungsspiele:

  • Spiel um Platz 5 und 6: Fr. 27.01.12 – 15.15 Mazedonien – Slowenien 28:27 (1.70 – 9.00 – 2.60)
  • Spiel um Platz 3 und 4: So.29.01.12 – 14.30 Kroatien – Spanien 31:27 (2.25 – 7.50 – 2.00)

Finale

So.29.01.12 – 17.00 Serbien – Dänemark 19:21 (2.10 – 7.25 – 2.25)

das Wettbasis Team gratuliert dem Europameister 2012 – Dänemark !

 

Wer noch einen expliziten Spielplan haben möchte, mit Anwurfzeiten und der jeweiligen Spielorte der kann sowohl auf der offiziellen Homepage der Europameisterschaft nachschauen und ebenfalls auf Wikipedia, wo es eine gute Übersicht aller Spiele gibt.

 

Wettmöglichkeiten: Wer wird Gruppensieger? Wer wird Gesamtsieger der Handball EM 2012?

Auch wenn viele die Handball-Em nicht auf dem Zettel haben, gibt es natürlich immer wieder gute Wettmöglichkeiten bei einem solchen Großturnier. Neben den einzelnen Spielen kann man vor allem vor Beginn der Europameisterschaft schon auf die einzelnen Gruppensieger und auch auf den Europameister 2012 tippen.

Gruppe A: Wer wird Gruppensieger?

Dänemark –> 1.65 bei bwin

Der Favorit in Gruppe A ist Dänemark. Die Mannschaft von Ulrik Wilbek weist auf europäischer Bühne eine große Erfahrung auf und will auch bei der EM 2012 um den Titel mitspielen. Der Europameister von 2008 hat insgesamt 5 Spieler aus der deutschen Bundesliga im Kader, wobei es nach wie vor noch nicht fest steht, ob der Flensburger Kreisläufer Knudsen wird mitwirken können. Mit dabei hingegen auf jeden Fall ist hingegen der nimmermüde Außenspieler Lars Christiansen, der bereits 326 Länderspiele auf dem Buckel hat, aber immer noch zu den gefährlichsten Waffen im Angriff der Dänen zahlt. Die Dänen zählen somit nicht nur zum Favoritenkreis in Gruppe A, sondern auch zu den Herausforderern der Franzosen in der Endrunde.

Serbien –> 3.75 bei bwin

Die Serben werden von den Buchmacher auf Position Zwei geführt. Die Serben sind gut besetzt und haben in Sead Hasanefendic einen renommierten Trainer, der bereits auch in Deutschland große Erfolge feiern konnte. Drei Spieler aus der Bundesliga sind im Kader. Mit dem Heimvorteil im Rücken ist den Serben sehr viel zuzutrauen. Wenn sie heiß laufen und knapp 10.000 Zuschauer im Rücken haben, können sie auch den Dänen gefährlich werden. Platz zwei scheint aussichtsreich für den Gastgeber.

Polen –> 5.00 bei bwin

Die Polen stehen momentan auch eher mit dem Rücken zur Wand. Wie bei den Deutschen ist der Boom etwas verloren gegangen und die Mannschaft hat nachgelassen, dennoch hat man immer noch große Qualität im Kader. Vor allem der Vive-Kielce Block 6 Spieler + Trainer ist ebenso hervorzuheben wie die Leistungstäger Lijewksi, Bielicki und Szmal, die allesamt in der deutschen Bundesliga spielen. Ein Weiterkommen in die Hauptrunde sollte dennoch mehr als möglich sein für die Truppe von Langzeittrainer Bogdan Wenta.

Slowakei –> 26.00 bei bwin

Die Slowaken sind natürlich krasser Außenseiter in der Gruppe A. Alleine die Qualifikation war schon eine Überraschung. Diese Überraschung wollen sie nun fortsetzen und die Großen ärgern. Alle Spieler spielen bei europäischen Vereinen, haben allerdings nicht die Qualität der Dänen, Polen oder Serben. Lediglich ein Spieler aus Deutschland steht im Aufgebot des Teams von der Slowakei. Leider wird am Ende nur der vierte Platz herausspringen, so dass die Slowaken nach der Vorrunde wieder heim fahren können.

 

Gruppe B: Wer wird Gruppensieger?

Deutschland –> 2.00 bei bwin

Die Deutschen werden vom Buchmacher als Favorit der Gruppe 2 gesehen. Sicherlich haben die Deutschen viele gute Spieler in ihren Reihen. Alleine Uwe Gensheimer, Holger Glandorf, Lars Kaufmann oder Pascal Hens konnten international schon auf sich aufmerksam machen, dennoch hakt es momentan im deutschen Handball. Neuer Trainer der Deutschen ist der langjährige Assistent von Heiner Brand, Martin Heuberger. Ich sehe Deutschland nicht als Favorit, da die letzten Ergebnisse und Leistungen einfach zu schwach waren um an einen Erfolg der Mannschaft zu glauben.

Schweden –> 2.50 bei bwin

Die Schweden werden mit den Deutschen um den Gruppensieg kämpfen. Gerade im Tor sind die Schweden mit Beutler und Andersson, die beide in Deutschland spielen und auch noch Sjöstrand vom großen FC Barcelona wahnsinnig gut besetzt. Doch auch die weiteren Spieler wie Källmann, Andersson oder Arhenius besitzen eine gewisse Qualität, die es in Gruppe B spannend machen werden. Dennoch glaube ich, dass sich die Schweden mit den Deutschen um den Gruppensieg kappeln werden und am Ende der direkte Vergleich ausschlaggebend ist.

Tschechien –> 7.00 bei bwin

Für Tschechien geht es nur um das Einziehen die Hauptrunde. Die Tschechen sind allerdings eine aufkommende Handballnation, die mittlerweile mit Spielern wie Kubes, Filip, Galia oder Jan Sobol Spieler im Kader hat, die bei den besten deutschen oder französischen Vereinen spielen. Sicherlich sind sie gegen die Schweden und die Deutschen Außenseiter, dennoch können die Tschechen überraschen und mindestens den dritten Platz in der Gruppe belegen.

Mazedonien –> 15.00 bei bwin

Die internatiol unerfahrenste Mannschaft ist auch gleichzeitig der krasse Außenseiter in dieser Gruppe. Alles überragender Spieler dieser Mannschaft ist Kiril Lazarov von Ciudad Real, der im Rückraum alles bei den Mazedoniern macht. Er wird die meisten Würfe nehmen und auch die meisten Tore, vermutlich sogar in der Vorrunde erzielen. Dennoch fehlen hinter Lazarov die weiteren Alternative, was ein Weiterkommen eher unwahrscheinlich macht.

 

Gruppe C: Wer wird Gruppensieger?

Gruppe C ist sicherlich die absolute Todesgruppe bei dieser Europameisterschaft. Titelverteidger Frankreich, EX-Olympiasieger Spanien, die starken Russen und Ungarn spielen in dieser Gruppe. Natürlich sind die Franzosen klarer Favorit auf den Gruppensieg. Dahinter ist für mich allerdings viel offen. Die Spanier werden sehr stark eingeschätzr, haben aber in den vergangenen Jahren die Vormachtstellung in Europa an die Franzosen verloren. Dennoch sind sie immer noch sehr stark und haben dank der starken spanischen Liga natürlich auch die nötigen Topstars im Kader. Allerdings sind die Russen und die Ungarn nicht zu unterschätzen. Gerade die Russen sind aufgrund der Blockbildung vom russischen Meister Medwedi Tschechow sehr eingespielt und haben in dieser Saison schon viele Spiele zusammen absolviert. Die Ungarn haben in der Vorbereitung einmal gegen die Deutschen gewonnen und einmal nach schwache Leistung verloren. Meines Erachtens wird Frankreich Gruppensieger in dieser Gruppe, die Spanier werden vermutlich auf Ranf 2 landen, wobei ich auf den Plätzen 2-4 überhaupt nicht sicher bin.

  • Frankreich –> 1.50
  • Spanien –> 3.00
  • Russland –> 15.00
  • Ungarn –> 21.00

 

Gruppe D: Wer wird Gruppensieger?

In Gruppe D werden die Kroaten als klarer Gruppenfavorit gehandelt. Die Kroaten sind unglaublich gut besetzt und spielen seit vielen Jahren in der europäischen und auch in der Weltspitze eine gute Rolle. Sie werden die Gruppe gewinnen und dabei vermutlich alle 3 Vorrundenspiele für sich entscheiden können. Dahinter entfacht allerdings der Kampf um die weiteren zwei Plätze, die zum Weiterkommen in die Zwischenrunde genügen. Die Isländer sind gut eingespielt und haben auch eine große Qualität im Kader. Doch sowohl die Slowenen als auch die Norweger sind nicht zu unterschätzen. Sicherlich werden beiden nicht um den Gruppensieg mitspielen können, doch Gruppe D ist für mich eine der offensten Gruppen bei dieser EM. Dennoch glaube ich, dass Kroatien und Island souverän durchgehen und dahinter Slowenien und Norwegen sich um den dritten Platz streiten werden.

  • Kroatien –> 1.40
  • Island –> 3.50
  • Slowenien –> 15.00
  • Norwegen –> 21.00

 

Wer wird Europameister 2012?

Abschließend stellt sich natürlich noch die Frage, wer denn jetzt nun Europameister 2012 wird. Wie bereits mehrfach geschrieben, ist Frankreich der haushohe Favorit. Die letzten großen Turniere haben sie alle auf eine sehr souveräne Art und Weise gewonnen und der Kader ist der mit Abstand stärkste und breiteste. Mit Weltstars wie Thierry Omeyer, Abwehrass Didier Dinart, Nikola Karabatic oder Daniel Narcisse haben die Franzosen die jeweils wohl besten Spieler der Welt auf diesen Positionen. Ich wüsste nicht, wer die Franzosen schlagen soll. Dennoch ist bei einem Turnier am Anfang des Jahres immer alles möglich. Hinter den Franzosen sehe ich die Spanier noch sehr stark, ebenso wie die erfahrenen Kroaten. Die Buchmacher haben die Dänen auf der Rechnung, wobei ich glaube, dass der Ausfall der besten Kreisläufer der Dänen viel ausmachen wird. Nur Außenseiterchancen haben die Deutschen und die Gastgeber aus Serbien. Für beide wäre es ein Erfolg, wenn man sich für die olympischen Qualifikationsturniere qualifizieren könnte.(Wettquoten bei bwin)

  • Frankreich –> 2.10
  • Dänemark –> 5.50
  • Spanien –> 7.00
  • Kroatien –> 8.00
  • Serbien –> 17.00
  • Deutschland –> 21.00

 

Ich hoffe, dass ich mit dieser Vorschau auf die am Sonntag beginnende Handball Europameisterschaft 2012 der Männer, ein wenig Vorfreude entfacht habe. Denn sind wir mal ehrlich, auch wenn der Handball-Boom in Deutschland und auch in Österreich nach der WM deutlich nachgelassen hat, so ist ein Großturnier einer immer noch großen Sportart doch immer eine gute Möglichkeit, wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Mehrere verschiedene Wettmöglichkeiten werden angeboten werden. Wer erzielt zuerst 3(5,10) Tore? Wird der erste Siebenmeter verwandelt? Gesamtscore und Handicap-Wetten oder einfache Livewetten. Die Wettanbieter bet365 und bwin werden auf jeden Fälle alle Spiele der Handball-EM im Progamm haben, so dass man viel und hoffentlich erfolgreich live wetten kann. Ausführliche Spielanalysen und Tipps zur Handball-Em wird es zudem von mir auf wettbasis.com geben, so dass auch unerfahrene Handballtipper den ein oder anderen Euro abgreifen können.

Übrigens hat sich der Wettanbieter bet-at-home eine besondere Promoaktion überlegt, die es euch eventuell ermöglicht live bei der Handball-EM in Serbien dabei zu sein. Nähere Infos gibt es hier

 

 

22. Januar 2012 / marcel - Kategorie: Sport-Wetten

Haass - Glandorf (Deutschland)

Deutschland – Serbien – 21.01.12 – Anwurf: 20.15 in Belgrad (Serbien) - Endergebnis 21:21

Wer hätte das vor Beginn der EM gedacht? Sowohl die Deutschen als auch die Serben gehen mit 4-0 Punkten in die Hauptrunden und stehen damit auf Platz 1 und 2 der Hauptrundengruppe I. Beide Teams haben gute Chancen sich für das Halbfinale zu qualfizieren und damit auch alle Möglichkeiten sich doch noch nachträglich für Olympia zu qualifizieren. Deutschland gewann nach der peinlichen Auftaktniederlage gegen Tschechien die beiden darauffolgenden Partien gegen die aggressiven Mazedonier und auch mit einer sehr starken Leistung gegen den Gruppenfavoriten aus Schweden. Die Serben haben bislang ähnlich überrascht. Mit Hilfe der vielen, lauten und vor allem frenetischen Fans konnten sie die ersten beiden Spiele gegen Polen und auch Dänemark gewinnen. Das letzte Spiel wurde nach enttäuschender Leistung gegen Underdog Slowakei mit einem 21-21 mehr oder weniger abgeschenkt. Der Sieger der heutigen Begegnung ist auf dem allerbesten Wege in Richtung Halbfinale und wird die Top 4 kaum noch verspielen können. Das Spiel heute Abend findet zum ersten Mal für die Serben in der 20.000 umfassenden Belgrader Halle statt. Sprich es werden noch mehr Serben vor Ort sein, die ihr Team gegen die Deutschen zum Sieg schreien wollen. Die Buchmacher sehen den Lokalmatadoren als klaren Favorit in dieser Begegnung. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen stimme ich mit dem voll ein, doch bei diesem ungewöhnlichen Turnier, wo selbst die beiden Titelfavoriten Frankreich und Dänemark ohne Punkte in die Zwischenrunde kommen, scheint dieses Jahr alles möglich.

 

Deutschland

Die Deutschen scheinen sich gefangen zu haben. Was wurde nicht alles nach der Auftaktniederlage gegen die Tschechen spekuliert? Das ganze langfristige System der HBL und des DHB wurden infrage gestellt und stark kritisiert. Die Experten, der Bundestrainer und vor allem die Anhänger gingen mit ihren Spielern hart ins Gericht. Das Selbstvertrauen schien von jetzt auf den anderen Moment vollkommen weg. Doch dann kam das Spiel gegen Mazedonien, was zwar alles andere als hochklassig war, aber unglaublich wichtig einen Neuanfang im Turnier zu starten. Man gewann das Spiel nach großen Kampf und mit viel Leidenschaft gegen die ganze Halle und den mazedonischen Weltklassetorschützen Kiril Lazarov mit einem Tor Unterschied und hatte es wieder in eigener Hand im letzten Spiel gegen die Schweden in die Hauptrunde einzuziehen. Nach der stärksten Halbzeit, die ich seit langem von den Deutschen gesehen haben führte man bereits 20-15. Diesen Vorsprung gab man gegen die eigentlichen spielstarken Schweden nicht mehr her, so dass man den Einzug in die Hauptrunde perfekt machte. Durch die Niederlage der Tschechen gegen Mazedonien geht man nun sogar mit der maximalen Punkteausbeute von 4-0 Punkten in die Hauptrunde. Das Spiel gegen die Serben wird nun allerdings das bisher schwerste. Die Serben haben nicht nur wie Mazedonien die gesamte Halle hinter sich, sondern eine ganze Nation und dazu auch noch sehr viel Qualität in ihren Reihen. Deutschland muss wie im Spiel gegen Schweden versuchen, variabel im Angriff zu spielen. Die starken Außenspieler Gensheimer, Groetzki oder auch Sprenger/Klein müssen angespielt werden, vor allem die Zange der Berliner Füchse Gensheimer/Groetzki kann diese Anspiele zumeist sehr hochprozentig verwerten. Zudem müssen die Deutschen sehen, dass sie ihren Kreisläufer ins Spiel bekommen. Ob Theuerkauf oder Wiencek beide haben die Qualität den Ball zu verarbeiten und zu verwerten, auch wenn dies bisher fast noch gar nicht geklappt hat. Aus dem Rückraum müssen sowohl Kaufmann, als auch Glandorf, Haaß und Christophersen ihre Form finden. Vor allem Kaufmann zeigt bisher eine gute Leistung im Turnier und konnte Pascal Hens aus der Startsechs verdrängen. Deutschland muss das Tempo kontrollieren und von Anfang an die Halle etwas aus dem Spiel nehmen. Wenn man den Serben auf dem Parkett und in der Halle gleich von Anfang an zeigt, dass man mithalten kann und will, werden die Serben auch etwas ruhiger und nervöser werden. Deutschland braucht einen guten Start, um wie gegen Schweden Selbstvertrauen zu tanken und das Spiel mit einer guten Stimmung anzugehen. Zudem muss man darauf achten, dass das Spiel nicht zu schnell wird und man sich zu viele einfache Ballverluste erlaubt. Hält man die Turnovers in Grenzen und trifft ähnlich hochprozentig, dann scheint auch ein Sieg nicht mehr utopisch, da auch die Serben vor allem im dritten Spiel zeitweise Schwierigkeiten offenbarten.

Formcheck Deutschland:

  • Sieg vs. Schweden 29-24
  • Sieg vs. Mazedonien 24-23
  • Niederlage vs. Tschechien 24-27
  • Niederlage vs. Ungarn 21-22
  • Sieg vs. Ungarn 36-33

 

Serbien

Die Serben wurden zwar stark erwartet, doch dass man sowohl gegen Turnierfavoriten Dänemark als auch gegen Polen gewinnen würde, haben wohl nur die größten Optimisten erwartet. Die Euphorie im ehemaligen Jugoslawien ist riesengroß. Seit Jahren hat man mal wieder ein Topevent vor der Tür und die Mannschaft scheint in der Lage großes zu erreichen. Ebenso wie die Deutschen gehen auch die Serben mit 4-0 Punkten in die Zwischenrunde und wollen heute Abend einen großen Schritt Richtung Halbfinale gehen. Mit einem Sieg stehen die Chancen sehr gut, nicht nur unter die Top4 zu kommen, sondern auch nach London bzw. zum Qualiturnier für London zu fahren. Die Serben haben gerade im Rückraum sehr wurfgewaltige Spieler und Spieler von hoher Qualität. Die beiden wohl besten Shooter im Rückraum sind Mormir Ilic vom THW Kiel und Marko Vujin, der momentan beim ungarischen Champions-League Teilnehmer Vesprzem BK sein Geld verdient. Neben Ilic stehen mit Sesum (Rhein-Neckar Löwen), Momir Rnic (Göppingen) und Vuckovic (Melsungen) drei weitere Deutschland-Legionäre im Kader. Zudem muss man auf die torgefährlichen Außenspieler Ivan Nickevic und Prodanovic aufpassen, die in 2 von 3 Spielen bisher auch die Toptorschützen ihrer Mannschaft waren. Im Tor haben die Serben bislang einen absoluten Weltklassetorhüter. Darko Stanic, der seine Brötchen in Mazedonien verdient, hält bislang 46% der Bälle, die aufs Tor gehen, was dem besten Wert bei dieser WM entspricht. Die Serben sind zudem sehr geschlossen, haben eine super Stimmung im Team, motivieren sich immer wieder selbst und wollen alle zusammen möglichst weit kommen bei dieser Heim-Europameisterschaft. Spielt man allerdings so wie gegen Slowakei im letzten Gruppenspiel, brauchen die Deutschen keine Angst haben. Allerdings muss man dies ein wenig abwegen, da der Trainer der Serben Veselin Vukovic vieler seiner Stammkräfte im letzten Spiel schonte und nur wenig Spielzeit gab. In den ersten beiden Spielen hat man gesehen, was die Serben für ein unglaubliches Potential haben und wie sie zusammen mit der Halle weit über sich hinauswachsen können.

Formcheck Serbien:

  • Remis vs. Slowakei 21-21
  • Sieg vs. Dänemark 24-22
  • Sieg vs. Polen 22-18
  • Sieg vs. Tschechien 26-21
  • Sieg vs. Tschechien 31-23

 

Fazit: Der Tabellenerste der Zwischenrundengruppe Deutschland trifft auf den Tabellenzweiten der Zwischenrundenguppe Serbien. Beide Mannschaften haben die maximale Punkteausbeute von 4-0 und sind auf einem sehr guten Weg in Richtung Halbfinale. Für das heutige Spiel ist Serbien der haushohe Favorit, da man gegen die Geheimfavoriten Polen und Dänemark sehr starke Leistungen vor allem im Deckungsbereich zeigte und beide Spiele gewinnen konnte. Das Spiel gegen die Slowakei sollte man nicht überbewerten, da es um absolut gar nichts mehr ging. Während die Serben vom ersten Spiel an voll da waren, mussten die Deutschen sich erst in dieses Turnier reinkämpfen. Der Niederlage gegen die Tschechien, die im Nachhinein völlig unwichtig war, war der Weckruf für die deutschen Spieler. Gegen Mazedonien spielte man und kämpfte schon besser, gegen die Schweden im letzten Spiel zeigte man, dass man nicht zu unterschätzen ist. Die Mannschaft, die weniger Ballverluste verzeichnet, die zu einfachen Toren führt, wird meiner Meinung nach das Spiel gewinnen. Im Angriffsspiel haben die Deutschen meiner Meinung nach einen kleinen Vorteil. In der Deckung jedoch sind die Serben (21,22,18 gegentore bisher) sehr stark und greifen bzw. packen gerne hart zu. Vom Potential her ist es eine ausgeglichene Partie, allerdings ist der Heimvorteil in Serbien, in Belgrad ein wirklicher Vorteil. Doch die Deutschen haben gegen Mazedonien schonmal bewiesen, dass sie eine solche Atmosphäre noch mehr motiviert und dass man gegen die Halle durchaus bestehen kann.

Wettquoten (Deutschland-Serbien):

  • Sieg Deutschland –> 3.55 bei expekt
  • Remis –> 10.00 bei bwin
  • Sieg Serbien –> 1.55 bei unibet

21. Januar 2012 / marcel - Kategorie: Sport-Wetten

Deutschland – Tschechien – 15.01.12 Anwurf: 17.15 in Nis (Serbien) - Endergebnis 24:27

Gleich zum Auftakt der Handball-EM muss die deutsche Handballnationalmannschaft zu einem wichtigen Spiel antreten. Gerade bei großen Turnieren über zwei Wochen ist es wichtig für das Team mit einem Erolgserlebnis und damit dem nötigen Selbstvertrauen zu starten. Experte Stefan Kretzschmar brachte die Situation gut auf den Punkt. Gewinnt man dieses Spiel, geht man mit gutem Gewissen in die Partie gegen die vermeintlich schwächste Mannschaft aus Mazedonien und kann dort den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Verliert man allerdings gegen die Tschechen, steht man gegen Mazedonien nicht nur unter Druck, sondern auch vor dem Aus in der Vorrunde. Dennoch gilt Deutschland bei den Buchmachern als Favorit, doch auch die Tschechen sind nicht zu unterschätzen und haben vor allem in Spielern wie Filip Jicha, Jan Filip oder Daniel Kubes hervorragende EInzelspieler, die allesamt ihre Brötchen in Deutschland verdienen.

 

Deutschland

Wo sind sie hin die glorreichen Zeiten der deutschen Handballer? Weltmeister 2007 im eigenen Land, andere kontinentale Titel und gute Platzierungen bei Olympia. All diese guten Ergebnisse sind Vergangenheit. Bei dieser Europameisterschaft gilt es für das Team von Neutrainer und Brand-Nachfolger Martin Heuberger nicht um eine Medaille sondern einzig allein um die Qualifikation für eines der vorolympischen Qualifikationsturniere im April. Dazu muss die Mannschaft unter die besten Zwei Teams kommen, derer die noch nicht für Olympia oder die Qualiturniere qualifiziert sind. Das Ziel “Podium” auszugeben wäre auch absolut vermessen. Die deutschen Handballer sind weder in Form, noch haben sie die Qualität im Kader die großen europäischen Spitzenverbände aus Frankreich, Kroatien, Dänemark oder Spanien gefährlich zu werden. Dennoch gilt es im ersten Spiel gleich einen guten Start ins Turnier zu finden. Am heutigen Samstag strich Martin Heuberger den letzten Spieler aus dem Kader, so dass er die Möglichkeit hat, nach der Vorrunde einen verletzten Spieler auszutauschen. Spielmacher Martin Strobel fiel dieser Entscheidung zum Opfer. Der Lemgoer wird somit morgen nur in zivil oder Trainingsanzug auf der Tribüne sitzen. Ohnehin waren die Entscheidungen vom neuen Bundestrainer gewöhnungsbedürftig und durchaus mutig. Er setzt nach dem Cut von Strobel nur auf einen etatmäßigen Spielmacher mit Michael Haaß, der ab und an von dem Berliner Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen ersetzt werden kann. Am Kreis setzt der ehemalige Juniorentrainer auf Christoph Theuerkauf und das Talent Patrick Wienceck, der in der neuen Saison zum THW Kiel wechselt. Auch im Tor gab es eine Überraschung, denn Heuberger setzt auf lediglich 2 Keeper und hat damit auch keine Möglichkeit den dritten Torwart Martin Ziemer in der Vorrunde einzusetzen. Hoffnungsträger der deutschen Mannschaft ist Linksaußen Uwe Gensheimer, der zurzeit die Torschützenliste der Bundesliga anführt und der wohl talentierteste Linksaußen in Europa zu sein scheint. Doch auch im Rückraum regiert vor allem die Erfahrung bei den Deutschen. Hens und Glandorf auf den halben Positionen spielen seit knapp 10 Jahren in der Nationalmannschaft und haben alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Gerade von “Pommes” Hens wird viel erwartet, da man ihm zutraut eine Führungsrolle in der Mannschaft zu übernehmen. Auf der Rechtsaußenposition hofft Heuberger wieder auf Christian Sprenger zählen zu können. Der Kieler beklagte sich zuletzt über Verletzungsprobleme, scheint aber rechtzeitig zum Auftakt wieder fit zu werden. Die Abwehr der Deutschen muss vor allem auf Filip Jicha aufpassen. Der zurzeit beste Rückraumspieler in der Bundesliga strahlt immer Gefahr aus und ist immer für 10+ Tore, vor allem leichte Tore gut. Der Mittelblock, bestehend aus Abwehrass Oli Roggisch und Michael Haaß werden versuchen müssen, ihn früh aufzunehmen und ihn somit nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. Aufgrund des straffen Spielplans in der Bundesliga gab es kaum Möglichkeiten, Testspiele vor der EM zu planen. Am letzten Wochenende spielte man zwei mal gegen EM-Teilnehmer Ungarn, gewann am ersten Tag und verlor nach schwacher Leistung am zweiten Tag.

Formcheck Deutschland:

  • Niederlage vs. Ungarn 21-22
  • Sieg vs. Ungarn 36-33
  • Niederlage vs. Spanien 23-27
  • Niederlage vs. Schweden 22-25
  • Niederlage vs. Dänemark 26-29

 

Tschechien

Für die Tschechen ist es ein Erfolg bei der Europameisterschaft dabei zu sein. In der Qualifikation setzte man sich hinter Norwegen als Gruppenzweiter vor den Griechen und den Holländern durch. Die Tschechen sind eine Mannschaft, die hauptsächlich von ihren Individualkönnern lebt. In der Abwehr hat man mit Daniel Kubes den Abwehrchef des THW Kiels im Mittelblock. Zusammen mit Filip Jicha (auch THW Kiel) ist die Abwehr, insbesondere der Mittelblock, das Prunkstück der Mannschaft. Im Angriff setzt man vor allem auf die Wurfkraft von Filip Jicha, der viele Freiheiten besitzt und selbstverständlicherweise auch die meisten Würfe nimmt. EIne weitere Stärke der Tschechen sind die Tempogegenstöße. Aus einer guten Abwehr heraus oder nach guten Paraden der starken Keeper Martin Galia (TV Großwallstadt) und Petr Stochl (Füchse Berlin) geht es schnell nach vorne, vor allem über den schnellen Außenspieler Jan Filip, der viele Jahre in der HBL für die HSG Nordhorn auflief und dort zu einer Legende wurde. Mittlerweile spielt der 38jährige Außenspieler in der Schweiz beim Championsleague Teilnehmer Kadetten Schaffhausen. Neben den bislang angesprochenen Spieler stehen auch noch weitere HBL-Spieler im Kader der Tschechien, die gegen die teilweise Mannschaftskameraden aus Deutschland besonders motiviert sind. Die Tschechen verbrachten Ende des vergangenen Jahres mehr Zeit miteinander als die Deutschen, so dass man auch einige Testspiele absolvieren konnte, auch wenn bei diesen Spielen nicht immer alle Leistungsträger an Bord waren. Im Laufe der letzten Woche testete man noch zweimal gegen Gastgeber Serbien und verlor zweimal recht deutlich. Dennoch sind die Tschechen nicht zu unterstätzen und sind für mich klarer Kandidat für die Hauptrunde. Dennoch ist die Mannschaft gerade im Angriff zu sehr von Jicha und den Rechtsaußen Sobol und Filip abhängig, worauf sich gute Gegner mit guten Abwehrreihen recht schnell darauf einstellen können.

Formcheck Tschechien:

  • Niederlage @Serbien 21-26
  • Niederlage @Serbien 23-31
  • Niederlage @Slowakei 24-31
  • Niederlage vs. Ungarn 25-33
  • Niederlage @Polen 32-33

 

Fazit: Die Deutschen werden von den Buchmachern zurecht als Favorit gesehen. Trotz der letzten schwierigen Jahren haben die Deutschen immer noch einen qualitativ guten Kader in Serbien dabei, der im Durchschnitt besser sein sollte, als der tschechische Kader, der allerdings in der Spitze mit Jicha, Sobol, Kubes und co. keineswegs viel schlechter besetzt ist. Für die Deutschen geht es nicht einfach nur um die ersten zwei Punkte bei der EM, sondern um sehr viel. Sie wollen mit einem Sieg das nötige Selbstvertrauen tanken und somit einen gelungen Start in ein zweiwöchiges Turnier feiern. Zudem geht es auch um die Sportart Handball in Deutschland. Die Nationalmannschaft muss endlich wieder mal für Aufsehen sorgen, da sonst die verbleibenden Hardcore-Fans auch die Sportart Nummer 2 in Deutschland meiden. Somit ist der Druck sicherlich auf der deutschen Seite, dennoch glaube, ich, dass man vor allem in der Abwehr gegenüber dem tschechischen Angriff Vorteile hat. Wenn man es schafft Jicha aus dem Spiel zu nehmen, haben die Tschechen nicht mehr viele Optionen, die konstant treffen können. Die Deutschen müssen zudem sehen, dass sie möglichst wenige einfache Ballverluste haben, die zu leichten Punkten über die schnellen Außenspieler des Gegners führen. Im Angriff muss man darauf achten, dass man die Außenspieler mit einbindet, da man mit Gensheimer und SPrenger /Groetzki Spieler hat, die hochprozentig auch schwere Würfe treffen können.

Wettquoten (Deutschland – Tschechien):

  • Sieg Deutschland –> 1.55 bei expekt
  • Remis –> 12.00 bei bwin
  • Sieg Tschechien –> 3.50 bei tipico

Persönliche Wettempfehlung:

Deutschland Sieg Handicap -2 (Deutschland Sieg mit mindestens 3 Toren) –> 1.95 bei bwin

Wer sich über die anderen Spiele und anderen Gruppe, sowie mit einer allgemeinen Vorschau über die Handball-EM in Serbien beschäftigen will, kann gerne meine Vorschau auf wettbasis.com lesen. Den Link zu diesem Artikel gibt es hier:Handball-EM Vorschau. Den kompletten Spielplan und die Gruppeneinteilung sowie den Modus findet ihr auf der offiziellen Turnierseite: Euro2012.

15. Januar 2012 / marcel - Kategorie: Sport-Wetten

Italien - Serbien Spielabbruch 2010

(UPDATE Endergebnis: Serbien vs. Italien 1:1)

Ich denke keiner von uns möchte sich gerne an die unschönen Szenen aus dem Hinspiel in Genua erinnern, wo das Spiel am Ende wegen Ausschreitungen abgebrochen worden ist und Italien die drei Punkte am grünen Tisch verbuchen konnte. Mit einem bitteren Beigeschmack geht es nun am kommenden Freitag in das Rückspiel nach Serbien, wo im Stadion Crvena Zvezda es sicherlich lichterloh brennen wird!

Während in den Fanforen schon die Hölle los ist, gibt es auch auf den aktuellen Wettmarkt Unruhen, in Form von Quotenmoves. Die Ausgangslage ist hierbei sicherlich sehr wichtig, um sich für eine Quote zu entscheiden. Italien reißt als aktueller Tabellenführer mit insgesamt acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Serbien! Im Endeffekt haben bis Rang vier, wo momentan das Team aus Slowenien steht, neben Estland und Serbien die Chance am Ende auf den begehrten Playoff-Platz zu stehen. Serbien kann sicherlich aus eigener Kraft diesen zweiten Rang verteidigen, zumal man den Vorteil der Konkurrenz aus Slowenien und Estland besitzt, noch ein Spiel mehr in der Hinterhand zu haben.

Wenn man nun eins und eins zusammenzählt, könnte man durch die Blume erkennen, dass die Squadra Azzurri eventuell mit der besagten Handbremse agieren werden, da sie das Ticket für die EM schon in der Tasche haben und dadurch die Mehrheit der User den Gastgebern eine höhere Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass diese am Ende für eine mögliche Überraschung zu sorgen! Es ist auch am Ende eine Frage des Charakters, ob die Italiener sich voll reinhängen werden, eventuell sogar mit einer B-Elf antreten oder aber gute Miene zum bösen Spiel machen? Übrigens was die Unterstützung angeht, wegen der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen so wurden aktuell nur 130 Tickets vorbestellt. Am Ende kann man mit 150 Tifosi rechnen, die den Weg ins Stadion Crvena Zvezda finden werden.

Aus dem italienischen Lager steht bereits fest, dass Super Mario Balotelli anhand von Rückenschmerzen das Training abbrechen musste und sein Einsatz in Serbien mehr als fraglich ist. Des weiteren bestätigte Trainer Prandelli, dass Stürmer Pazzini eine Pause erhalten wird. Dafür könnte Giovinco in die Startelf rücken. Sicherlich kein schlechter Zug, da Giovinco ( Parma ) sich derzeit in einer Top Form befindet und beim vergangenen Ligaspiel gegen Genoa zwei Tore erzielen konnte. Aufgrund der vielen Spekulationen lässt sich Trainer Prandelli nicht in die Karten schauen, was nun die endgültige Formation angehen wird.

Auf der anderen Seite hat das Team von Trainer Vladimir Petrovic die letzten beiden Spiele in Nord Irland und gegen die Farör Inseln gewinnen können und sind somit sicherlich auf das Topspiel super vorbereitet. Die Hoffnungen der serbischen Fans ruhen sicherlich auf den eigenen Leistungsträger wie Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic, der vor zwei Jahren noch bei der Fiorentina unter Vertrag stand und sicherlich die Serie A wie seine Westentasche kennt.

Ebenfalls müssen die Italiener auf Stürmer Milan Jovanovic höllisch aufpassen, der in seinen letzten vier Spiele gleich dreimal ins Schwarze treffen konnte. Somit lautet das Motto Angst nein – Respekt ja und es dürfte kein Geheimnis sein, dass Serbien nur die drei Punkte auf dem Visier geschrieben haben dürfte. Zusammen mit den Fans im Rücken haben die Serben sicherlich berechtigte Chancen, denn der Zeitpunkt ist sicherlich mehr wie günstig, da Italien das Ticket bereits eingelöst hat und Trainer Prandelli auf einige Leistungsträger höchstwahrscheinlich verzichten wird.

Direkter Vergleich

12/10/2010    EM-Qualifika…    Italien – Serbien    3:0
09/06/2005    Int. Freunds…    Italien – Serbien    1:1

Letzte Spiele

06/09/2011    EM-Qualifikation, Gruppe C         Serbien – Färöer-Inseln    3:1
02/09/2011    EM-Qualifikation, Gruppe C         Nordirland – Serbien        0:1
10/08/2011    Int. Freundschaftsspiele              Russland – Serbien         1:0
07/06/2011    Int. Freundschaftsspiele              Australien – Serbien        0:0
03/06/2011    Int. Freundschaftsspiele              Südkorea – Serbien        2:1

06/09/2011    EM-Qualifikation, Gruppe C    Italien – Slowenien    1:0
02/09/2011    EM-Qualifikation, Gruppe C    Färöer-Inseln – Italien 0:1
10/08/2011    Int. Freundschaftsspiele        Italien – Spanien       2:1
07/06/2011    Int. Freundschaftsspiele       Irland – Italien           2:0
03/06/2011    EM-Qualifikation, Gruppe C    Italien – Estland       3:0

Fazit:

Serbien hat hier gute Chancen etwas zählbares in den eigenen vier Wänden behalten zu dürfen, die Sache hat nur einen Haken! Auch wenn Italien nicht auf Teufel komm raus gewinnen muss und eventuell auch mit einer B-Elf auflaufenwird, bedeutet das nicht, dass dieses Spiel damit aus serbischer Sicht leichter wird. Ich bin mir sicher, dass ein Giovinco sich aufreiben wird, um sich einen Stammplatz zu erkämpfen, sowie einige andere Akteure. Am Ende sprech ich den Gastgebern einen Vorteil aus. So das hier als Wettempfehlung das Asia Handicap 0 zur Quote von einer 1.62 beim Buchmacher Youwin, mehr oder weniger lockt.

 

Wettquoten für Serbien vs. Italien:

Serbien 2.30@expekt

Unentschieden 3.30@expekt

Italien 3.50@expekt

 

EM Qualifikation 2012 – weitere Analysen/Endergebnisse v0m 07.10.2011 auf wettbasis.com:

07.10.2011 17:00 Armenien – Mazedonien 4:1
07.10.2011 18:00 Aserbaidschan – Österreich 1:4
07.10.2011 18:15 Finnland – Schweden 1:2
07.10.2011 19:00 Lettland – Malta 2:0
07.10.2011 20:00 Bosnien-Herzegovina – Luxenburg 5:0
07.10.2011 20:15 Slowakei – Russland 0:1
07.10.2011 20:30 Zypern – Dänemark 1:4
07.10.2011 20:30 Türkei – Deutschland 1:3
07.10.2011 20:30 Rumänien – Weißrussland 2:2
07.10.2011 20:30 Niederlande – Moldawien 1:0
07.10.2011 20:45 Griechenland – Kroatien 2:0
07.10.2011 20:45 Wales – Schweiz 2:0
07.10.2011 20:45 Belgien – Kasachstan 4:1
07.10.2011 20:45 Nordirland – Estland 1:2
07.10.2011 20:45 Serbien – Italien 1:1
07.10.2011 20:45 Tschechien – Spanien 0:2
07.10.2011 21:00 Montenegro – England 2:2
07.10.2011 21:00 Frankreich – Albanien 3:0
07.10.2011 21:30 Andorra – Irland
07.10.2011 22:00 Portugal – Island

7. Oktober 2011 / daniel - Kategorie: Fussball-Wetten

Am Sonntag, dem 18.09.2011, finden in der Wiener Stadthalle zunächst das Spiel um Platz 3 und dann in weiterer Folge das Finale bei der EuroVolley 2011 statt. Um 15.00 Uhr trifft im Spiel um Platz 3 Polen auf Russland, um 18.00 Uhr folgt dann das Endspiel zwischen Italien und Serbien.

 

 Polen – Russland , Sonntag (18.09.2011) um 15.00 Uhr

Im Spiel um Platz drei treten der scheidende Europameister Polen und der zwölffache Europameister (zuletzt 1991) aus Russland gegeneinander an. Die beiden Teams sind heuer bereits einmal aufeinander getroffen: Der spätere World-League-Sieger Russland setzte sich am 09.07.2011 im Semifinale gegen den Gastgeber mit 3:1 durch.

Die Polen haben in der in Prag ausgetragenen Vorrunden-Gruppe D nur drei Punkte geholt. Am 14.09.2011 trat man als Gruppendritter im Play Off um die Viertelfinal-Teilnahme in Carlsbad gegen den Zweiten der Vorrunden-Gruppe B, Tschechien, an und warf den zweiten Gastgeber mit 3:1 aus dem Bewerb. Einen Tag später wurde ebenfalls in Carlsbad in der Runde der besten acht Mannschaften die Slowakei, die in der Vorrunden-Gruppe-D den Gruppensieg geholt hatte, mit 3:0 ausgeschaltet. Die vom Italiener Andrea Anastasi trainierte polnische Auswahl schien also wieder in Fahrt gekommen zu sein. Am 17.09.2011 folgte dann aber in Wien die kalte Dusche für die Polen, denn man scheiterte nach drei hart umkämpften Sätzen mit 0:3 an Italien. Daran konnte unter anderem auch Michal Kubiak, der in der Annahme wieder eine starke Leistung ablieferte, wenig ändern.

Für Russland endeten die Hoffnungen auf den ersten Europameister-Titel seit zwanzig Jahren am 17.09.2011 in Wien mit einer 2:3-Niederlage im Halbfinale gegen Serbien. In diesem vorweggenommenen Endspiel verlor man den ersten Satz, drehte dann die Partie auf 2:1 um und verlor den vierten Satz mit 31:33. Im fünften Satz musste sich die russische Auswahl mit 12:15 geschlagen geben. Der World-League-Sieger hatte zuvor die in Carlsbad absolvierte Vorrunden-Gruppe-B mit neun Punkten dominiert. Am 15.09.2011 war dann ebenfalls in Carlsbad im Viertelfinale Bulgarien mit 3:1 aus dem Turnier geworfen worden. Bei der Halbfinal-Niederlage gegen Polen lieferten vor allem Taras Khtey bei der Annahme sowie Maxim Mikhaylov abermals im Angriff eine starke Leistung ab.

Die Quoten bei Bet365:

 Polen 6.00

 Russland 1.12

 

 Italien – Serbien  , Sonntag (18.09.2011) um 18.00 Uhr

Im Endspiel kommt es zum Duell zwischen dem sechsfachen Europameister Italien (zuletzt 2005) und Serbien. Die beiden Mannschaften sind im Kalenderjahr 2011 zwar noch nicht gegeneinander angetreten, aber im Vorjahr ist man insgesamt fünfmal aufeinandergetroffen. In der Vorrunden-Gruppe B der World League feierte die italienische Auswahl einen 3:2 und einen 3:1-Erfolg, Serbien setzte sich zweimal mit 3:2 durch. Im Spiel um Platz drei bei der Heim-WM musste sich Italien gegen Serbien mit 1:3 geschlagen geben.

Die “Azzurri” haben die Vorrunden-Gruppe C in Innsbruck mit sieben Zählern als Gruppensieger beendet. ImViertelfinale am 15.09.2011 kam es in Wien zum zweiten Mal in diesem Turnier zu einem Aufeinandertreffen gegen Finnland, wobei man sich mit 3:1 durchsetzte. Im am 17.09.2011 ebenfalls in Wien absolvierten Halbfinale setzte sich die von Mauro Berruto betreute Mannschaft gegen das vom ehemaligen italienischen Teamchef Andrea Anastasi gecoachte polnische Nationalteam nach drei hart umkämpften Sätzen letztendlich klar mit 3:0 durch. Vor allem Kapitän Cristian Savani bei der Annahme und Michal Lasko im Angriff lieferten erneut eine starke Leistung ab. Routinier Luigi Mastrangelo vollbrachte weitere drei Blocks bei der EuroVolley 2011

Die von Igor Kolakovic trainierte serbische Nationalmannschaft hat alle Partien in Wien bestritten. Die Vorrunden-Gruppe A wurde von den Serben dominiert und mit neun Punkten beendet. Im am 15.09.2011 bestrittenenViertelfinal-Duell gegen Frankreich setzten sich die Serben mit 3:1 durch. Im am 17.09.2011 ausgetragenen Halbfinal-Spiel und vorweggenommenen Finale gegen Russland hat Serbien erstmals in diesem Turnier zwei Sätze in einer Partie verloren und ist letztendlich mit 3:2 als Sieger vom Platz gegangen. Die serbische Auswahl entschied den ersten Satz für sich, musste sich in den Sätzen zwei sowie drei geschlagen geben und setzte sich dann im vierten Satz mit 33:31 durch. Mit einem 15:12 im fünften Satz beendete man die Titelträume der Russen. Dabei überzeugte man eigentlich nur bei der Annahme mehr als die russische Auswahl.

Die Quoten bei Bet365:

 Italien 1.65

  Serbien 2.20

 

Spiele der Eurovolley 2011 live auf Unibet!

18. September 2011 / alice - Kategorie: Sport-Wetten

Volleyball Serbien Dragan Stankovic

Am Samstag, dem 17.09.2011, finden in der Wiener Stadthalle die Halbfinal-Spiele bei der EuroVolley 2011 statt. Um 15.00 Uhr trifft Italien auf Polen, um 18.00 Uhr folgt dann das Duell zwischen Serbien und Russland. Die Verlierer dieser beiden Partien treten am Sonntag, dem 18.09.2011, ebenfalls in der Wiener Stadthalle um 15 Uhr im Spiel um Platz 3, um 18.00 Uhr geht das Finale über die Bühne.

 

Italien – Polen , Samstag (17.09.2011) um 15.00 Uhr

In dieser Begegnung treten der sechsfache Europameister aus Italien und der Titelverteidiger aus Polen gegeneinander an. Damit treffen die seit heuer von Mauro Berruto gecoachten “Azzurri” auch auf ihren ehemaligen Teamchef Andrea Anastasi, der die “ItalVolley” bis zur Heim-WM im vergangenen Jahr betreut hatte. Die beiden Mannschaften sind im Kalenderjahr 2011 bereits zweimal aufeinander getroffen, wobei die Italiener zweimal als Sieger vom Platz gingen. Einem 3:0 im Rahmen der World League folgte unmittelbar vor der EuroVolley ein 3:1 beim Hubert-Wagner-Gedenkturnier.

Die “Azzurri” haben die Vorrunden-Gruppe C in Innsbruck mit sieben Zählern als Gruppensieger beendet. Nach einem 3:1 gegen Belgien am 10.09.2011 und einem 3:0 gegen Berrutos frühere Schützlinge aus Finnland am 11.09.2011 gewannen die Italiener am 12.09.2011 gegen Frankreich die für den Gruppensieg notwendigen zwei Sätze, ehe die “Bleus” die Begegnung auf 3:2 aus ihrer Sicht umdrehten. Im Viertelfinale am 15.09.2011 kam es diesmal in Wien zu einem neuerlichen Duell gegen die Finnen, deshalb setzten sich die “Azzurri” mit 3:1 durch. Einzig der dritte Satz ging mit 31:29 an die Skandinavier. Kapitän Cristian Savani steuerte 22 Punkte bei, beim Aufschlag holte Ivan Zaytsev neun Punkte und der unmittelbar vor der EuroVolley reaktivierte 36-jährige Luigi Mastrangelo vollbrachte weitere vier Blocks in diesem Turnier.

Die Polen haben in der in Prag ausgetragenen Vorrunden-Gruppe D nur den punktelosen Tabellenletzten Deutschland am 10.09.2011 mit 3:1 bezwingen können, und holten damit nur drei Punkte. Gegen den überraschenden Gruppensieger Slowakei und gegen den Zweiten Bulgarien musste man sich am 12.09.2011 bzw. am 11.09.2011 jeweils mit 1:3 geschlagen geben. Am 14.09.2011 trat man im Play Off um die Viertelfinal-Teilnahme in Carlsbad gegen den Zweiten der Vorrunden-Gruppe B, Tschechien, an und warf den zweiten Gastgeber mit 3:1 aus dem Turnier. Am 15.09.2011 folgte dann ebenfalls in Carlsbad die große Revanche gegen die Slowakei: Man setzte sich im Viertelfinale mit 3:0 durch. Michal Kubiak war mit jeweils zehn gelungenen Annahmen und erfolgreichen Angriffen der Mann des Spiels.

Die Quoten bei Bet365:

Italien 1.40

Italien 2.75

 

 Serbien – Russland , Samstag (17.09.2011) um 18.00 Uhr

Die Begegnung zwischen Serbien und Russland ist so etwas wie ein vorweggenommenes EM-Finale. Die beiden Nationalmannschaften sind im Kalenderjahr 2011 noch nicht gegeneinander angetreten, im Vorjahr gab es in zwei Aufeinandertreffen je einen Sieg für die beiden Teams. Zunächst setzte sich Russland im World-League-Halbfinale mit 3:0 durch, in der Zwischenrunde der WM in Italien revanchierten sich die Serben mit einem 3:1-Erfolg. Beide Mannschaften haben in der laufenden EuroVolley noch keinen Punkt liegen gelassen. Die vom Italiener Daniele Bagnoli trainierten Russen gehen aber als World League Sieger von 2011 als leichter Favorit in diese Begegnung.

Die von Igor Kolakovic trainierte serbische Auswahl hat die in Wien ausgetragene Vorrunden-Gruppe A regelrecht dominiert und mit neun Punkten sowie mit vier Zählern Vorsprung auf den Zweiten Slowenien beendet. Zum Auftakt am 10.09.2011 wurde die Türkei mit 3:0 bezwungen, es folgte am 11.09.2011 ein 3:1 gegen Slowenien und am 12.09.2011 wurde mit-Austrager Österreich mit 3:0 geschlagen. Im ebenfalls in Wien und am 15.09.2011 bestrittenen Viertelfinal-Duell gegen Frankreich setzten sich die Serben mit 3:1 durch. Ivan Miljikovic hat mit 26 gelungenen Angriffen einen großen Anteil am Aufstieg der serbischen Auswahl.

Der zwölffache Europameister aus Russland (allerdings zuletzt 1991) hat die in Carlsbad absolvierte Vorrunden-Gruppe D mit neun Punkten und vier Zählern Vorsprung auf Tschechien ebenfalls dominiert. Im ersten Gruppenspiel wurde Estland am 10.09.2011 mit 3:0 bezwungen, es folgte am 11.09.2011 ein 3:1 gegen Portugal und zum Abschluss am 12.09.2011 wurde der Mit-Austrager mit 3:0 geschlagen. Im ebenfalls in Carlsbad und am 15.09.2011 ausgetragenen Viertelfinale setzte sich die russische Auswahl gegen Bulgarien mit 3:1 durch. Der erste Satz ging an die bulgarische Auswahl, doch dann drehte der amtierende World-League-Gewinner die Partie zu seinen Gunsten um und feierte letztendlich einen in der Satzanzahl klaren Sieg. Tatsächlich haben sich aber die Russen nur bei den Angriffen besser als die Bulgaren präsentiert. Maxim Mikhaylov gelangen mit 17 Stück die meisten Angriffe.

Die Quoten bei Bet365:

Serbien 4.50

Russland 1.18

 

Spiele der Eurovolley 2011 live auf Unibet!

16. September 2011 / alice - Kategorie: Sport-Wetten

djokovic_&_nadal

UPDATE: Djokovic ist US OPEN Sieger 2011 – er gewinnt das Finale mit 6:2 6:4 6:7 6:1.

Es sind nur noch wenige Stunden bis zum ersten Ballwechsel des Endspiels bei den US Open. Bereits nach den Viertelfinals stand fest, dass es wieder ein Traumfinale geben würde. Nach dem Klassiker zwischen Roger Federer und Djokovic im Halbfinale, freuen sich die aufgrund des Regens strapazierten Nerven der Zuschauer, auf ein echtes Highlight zum Turnierabschluss.

Rafael Nadal

Der ehemalige Weltranglistenerste hat ein großes Turnier gespielt. Spaniens Volksheld hat nur einen einzigen Satz im Turnierverlauf abgegeben und verdient den Sprung in das Endspiel geschafft. Rafael hatte die üblichen Probleme zu Turnierbeginn. Bei einer schweren Erstrundenpartie gegen Golubev musste Nadal zweimal sieben Spiele gewinnen, um den Satzerfolg perfekt machen zu können. Gegen Nicolas Mahut schonte der Favorit sowohl Nerven – als auch Beine. Nach zwei überlegen geführten Sätzen gab der Franzose verletzt auf. Die Klasse eines Nalbandian wärmte das Resultat aus der Auftaktpartie noch einmal auf. Sowohl im Tiebreak (7:6), als auch in einem verlängerten Satz (7:5), war Nadal erfolgreich und machte den nächsten 3:0 Erfolg perfekt.

Gilles Muller hatte gegen den Spanier nur im ersten Satz eine Chance, bevor Nadal das Heft des Handelns völlig in seinen Besitz brachte. Auch Aufschlagmonster Andy Roddick musste im Halbfinale neidvoll die Klasse des Rafael Nadal anerkennen. Andy Murray konnte zwar den ersten Satzgewinn erringen, verlor aber dennoch glatt mit 1:3.

Nadal hat besonders gegen Roddick und Murray unheimlich stark und mit einer sehr kleinen Fehlerquote gespielt. Es sieht danach aus, als hätte Rafa das Loch zu Djokovic bereits wieder geschlossen. Dabei hat der Weltranglistenzweite noch den großen Vorteil, das er in der zweiten Turnierwoche deutlich kürzer auf dem Platz stehen musste und daher vielleicht in einem entscheidenden fünften Durchgang der etwas fittere Spieler sein könnte.

Nadal – Der Weg in das Finale der US OPEN 2011

1.Runde: Nadal vs. Golubev 6:3, 7:6, 7:5
2.Runde: Nadal vs. Mahut 6:2, 6:2, ret.
3.Runde: Nadal vs. Nalbandian 7:6, 6:1, 7:5
Achtelfinale: Nadal vs. Muller 7:6, 6:1, 6:2
Viertelfinale: Nadal vs. Roddick 6:2, 6:1, 6:3
Halbfinale: Nadal vs. Murray 6:4, 6:2, 3:6, 6:2

Novak Djokovic

Für den Serben gehen dieses Jahr immer wieder neue Träume in Erfüllung. Djokovic konnte aus dem Schatten von Federer und Nadal heraus in der Rampenlicht der Tennisszene treten. Die ewige “Nummer 3″ der Welt steht plötzlich an der Spitze und hat eine beeindruckende Siegesserie geschaffen. Ist dieser Novak Djokovic überhaupt noch schlagbar? Sicher, das ist er! Roger Federer war mit einer 2 – Satz – Führung und vergebenen Matchbällen sehr nah dran und Nadal hat aus dem Turnier in Wimbledon sowieso noch eine Rechnung mit dem Serben offen.

Nilrand und Berlocq waren Sparringpartner für Djokvic und auch Nikolay Davydenko bereitete der Nummer 1 in der Setzliste keinerlei Sorgen. Dolgopolov konnte zumindest einen Satz mithalten. Tipsarevic war bis zum Ende des zweiten Durchgangs nah an der Überraschung gegen den klaren Favoriten. Nach dem gewonnenen Tiebreak zog der Djoker aber mit einem frühen Break zu Beginn des dritten Satzes schnell den Kampfzahn des Tipsarevic. Federer hatte im Halbfinale alle Chancen gegen Djokovic. Zwei Matchbälle konnte der sympathische Schweizer nicht verwandeln. Einen davon wehrte Djokovic mit einem Weltklasseschlag ab. Ob Nadal nun noch den einen Schritt weiter kommt und Djokovic in die Knie zwingt?

Djokovic – Der Weg in das Finale

1.Runde: Djokovic vs. Niland 6:0, 5;1, ret.
2.Runde: Djokovic vs. Berlocq 6:0, 6:0, 6:2
3.Runde: Djokovic vs. Davydenko 6:2, 6:4, 6:3
Achtelfinale: Djokovic vs. Dolgopolov 7:6, 6:4, 6:2
Viertelfinale: Djokovic vs. Tipsarevic 7:6, 6:7, 6:3, 3:0 ret.
Halbfinale: Djokovic vs. Federer 6:7, 4:6, 6:3, 6:2, 7:5

Head to head (H2H) – Bilanz Nadal – Djokovic

In der Bilanz beider Spieler im direkten Vergleich muss man entscheiden, welcher Wert wirklich ist. Nadal führt in der Statistik mit 16:12 und untermauert damit vermeintlich seine Ambitionen. Allerdings gingen alle fünf Duelle in diesem Jahr mit dem Serben verloren, sodass die Bilanz von 16:7 stark geschmolzen ist.

Fazit

Im Endspiel der US Open 2011 treffen zwei Ausnahmekönner der Tennisszene aufeinander, welche beide einen sehr guten Eindruck im Turnier gemacht haben. Nadal wird Djokovic viel abverlangen. Zu den derzeitigen Quoten sollte man wohl gar am ehesten einen Tipp auf den Spanier riskieren.

Wett-Quoten Nadal vs. Djokovic:

Rafael Nadal @ 2,40 Sportingbet
Novak Djokovic @ 1,63 Bwin

 

12. September 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

Estland vs. Serbien – 29.03.2011 – Anpfiff : 20:30

In der Qualifikationsgruppe C wird am Dienstag bereits der 6. Spieltag angepfiffen. Hier kommt es um 20:30 Uhr zum Duell der Gruppennachbarn zwischen Estland und Serbien. Für die Serben geht es am Dienstag schon um sehr viel. Mit einer schwachen Ausbeute von nur sieben Punkten aus fünf Spielen liegen sie nur auf dem dritten Tabellenplatz und haben lediglich einen Punkt mehr als das Überraschungsteam aus Estland, das aber ein Spiel weniger absolviert hat. Den negativen Höhepunkt für die Serben markierte das wegen Randalen abgebrochene Qualifikationsspiel gegen Italien, das mit 0:3 Toren gegen sie gewertet wurde. Der 2:1 Sieg gegen Nordirland am Freitag war nun ein Pflichtsieg für das stark eingeschätzte Team aus Serbien, das nun auch gegen Estland zum Siegen verdammt ist, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu wahren. Ganz anders sieht es für den Fußballzwerg aus Estland aus. Nach dem überraschenden 3:1 Sieg am dritten Spieltag in Serbien, sowie einem Sieg gegen die Faröer Inseln und einer nur knappen 1:0 Niederlage gegen die favorisierten Slowenen, hat das unerfahrene Team unter Trainer Tarmo Rüütli bereits jetzt sein Soll in der Qualifikationsgruppe erfüllt. Mit einem erneuten Siegen gegen die Serben am Dienstag könnten sie anschließend sogar noch einmal aktiv in den Kampf um die direkte EM-Qualifikation eingreifen.

Betrachtet man die Kader der beiden Teams, ist Serbien der haushohe Favorit. In ihrem Team stehen zahlreiche Stars aus den besten europäischen Ligen, auch wenn sie mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen haben. So musste Nemanja Vidic, Abwehrspieler von Manchester United, beim Heimsieg gegen Nordirland wegen Wadenproblemen passen und wird voraussichtlich auch im Spiel gegen Estland nicht im Kader stehen. Ebenfalls verletzungsbedingt pausieren wird der Stuttgarter Mittelfeldakteur Zdravko Kuzmanovic. Dennoch hat Trainer Vladimir Petrovic noch weitere Topstars in seinem Aufgebot. Dazu gehören zweifelsohne in der Abwehr Aleksandar Kolarov von Manchester City sowie Branislav Ivanovic vom FC Chelsea, die beide noch im Viertelfinale der Champions League aktiv sind. Ergänzt wird die starke Abwehrreihe von Neven Subotic, vom Tabellenführer der Fußball-Bundesliga Borussia Dortmund.
Es wird für die Esten also eine harte Aufgabe, die starken Abwehrreihen der Serben zu durchbrechen. Doch die Serben sind namentlich nicht nur für überragende Abwehrspieler bekannt, auch der Stürmer Marko Pantelic (Olympiakos Piräus), den deutschen Fußballfans noch aus seiner Zeit bei Hertha BS bekannt, hat am Freitag gegen Nordirland sein siebtes Tor erzielt und wird voraussichtlich wieder den Vorzug vor seinem Stürmerkollegen Nikola Zigic von Birmingham City erhalten.

Bei diesen Namen und angesichts der vermeintlichen spielerischen Überlegenheit der Serben ist es tatsächlich fraglich, wie es das estnische Team schaffen soll, noch einmal gegen die Serben zu bestehen. Als ihr wertvollster Spieler gilt Ragnar Klavan, Abwehrspieler beim niederländischen Erstligisten AZ Alkmar, der zumindest in seinen vier Einsätzen in der laufenden Europa League Saison ein wenig internationale Erfahrung gesammelt hat. Neben ihm hat es noch der Stürmer Tarmo Kink geschafft, sich in einer europäischen Spitzenliga beim englischem Premier League Club FC Middlesbrough durchzusetzen, ansonsten überzeugt das Team aus dem Baltikum vor allem durch Kampfgeist und ein hohes Maß an Teamgeist. Sollte es den Esten gelingen, die Serben kalt zu erwischen und ihnen ein frühes Gegentor einzuschenken, dann könnten sie auch am Dienstag für eine weitere Überraschung sorgen, normalerweise sind sie gegen die Serben aber chancenlos.

Tabelle Qualifikationsgruppe C

Pl. Verein Sp. g. u. v. Tore Pkte.
1 Italien 5 4 1 0 11:1 13
2 Slowenien 5 2 1 2 7:4 7
3 Serbien 5 2 1 2 7:8 7
4 Estland 4 2 0 2 6:5 6

Head to Head:

Zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften kam es erst in der Qualifikationsgruppe. Das Hinspiel in Serbien konnten die Esten überraschend klar mit 3:1 für sich entscheiden.

Der Formcheck:

Die letzten drei Spiele von Estland:

25.03.2011 Estland 2:0 Uruguay
09.02.2011 Estland 2:2 Bulgarien
22.12.2010 Katar 2:0 Estland

Die letzten drei Spiele von Serbien:

25.03.2011 Serbien 2:1 Nordirland
09.02.2011 Israel 0:2 Serbien
17.11.2010 Bulgarien 0:1 Serbien

Mögliche Mannschaftsaufstellung:

Estland:
Pareiko – Jääger, Klavan, Kruglov, Rähn – Dmitrijev, Puri Sidorenkov, Vassiljev – Kink, Saag

Serbien:
Brkic – Bisevac , Ivanovic , Kolarov , Subotic – Krasic , Ljajic , Milijas , Stankovic , Tosic – Pantelic

Fazit und Wett Tipp:

Wenn die Serben nicht an ihren eigenen Nerven scheitern, dann müssen sie nach diesem letzten Strohhalm für die EM-Qualifikation greifen und sich klar gegen die Esten durchsetzen. Allerdings müssen sie die Schmach aus dem Hinspiel unbedingt aus den Köpfen bekommen, um die Esten im heimischen Stadion zu schlagen. Genau hier liegt die Chance für die unerfahrene Mannschaft aus dem Baltikum. Mit dem überraschend starken Auftakt in diese EM-Qualifikation haben sie schon jetzt mehr erreicht, als vorher erwartet wurde. Auf Grund der spielerischen Klasse der serbischen Einzelspieler und der letzten Chance, sich zurück in den Kampf um die EM-Qualifikation zu spielen, tippe ich auf einen knappen Sieg der Serben.

Quoten für Estland vs. Serbien:

Estland 4.50 (bet365)
Unentschieden 3.45 (expekt)
Serbien 1.91 (william hill)
 

Das Spiel können Sie LIVE im Bet365 Live Stream mitverfolgen und gleichzeitig Live-Wetten plazieren !

28. März 2011 / christian - Kategorie: Fussball-Wetten

EM-Qualifikation 2012 - 4. Spieltag - 12.10.2010

Datum/Zeit Land Spiel Bemerkung
12.10./19:00 Kasachstan - Deutschland (EM-Qualifikation Gruppe A)
12.10./20:30 Slowakei - Irland (EM-Qualifikation Gruppe B)
12.10./20:30 Niederlande - Schweden (EM-Qualifikation Gruppe E)
12.10./20:30 Schweiz - Wales (EM-Qualifikation Gruppe G)
12.10./20:45 Belgien - Österreich (EM-Qualifikation Gruppe A)
12.10./20:45 Griechenland - Israel (EM-Qualifikation Gruppe F)
12.10./20:50 Italien - Serbien (EM-Qualifikation Gruppe C)
12.10./21:00 England - Montenegro (EM-Qualifikation Gruppe G)
12.10./21:00 Schottland - Spanien (EM-Qualifikation Gruppe I)

Am Dienstag, den 12.10.2010, findet der 4. Spieltag der EM Qualifikation 2012 statt.

Bereits um 19 Uhr empfängt Kasachstan den Tabellenführer in Gruppe A Deutschland. Kasachstan verlor am vergangenen Spieltag gegen Belgien zu Hause mit 0:2. Deutschland gewann gegen die Türkei souverän mit 3:0. Gegen Kasachstan sollte es nun für die Deutsche Nationalelf keine Schwierigkeiten geben.

In Gruppe B treffen die Slowakei und Irland aufeinander. Nach dem Sieg von Russland auswärts in Irland und der überraschenden Niederlage der Slowakei in Armenien ist in dieser Gruppe noch alles offen.

Vize-Weltmeister Niederlande spielt in Gruppe E gegen Schweden. Die Niederlande konnte sich am vergangenen Freitag gegen Moldawien knapp mit 0:1 durchsetzen. Schweden war spielfrei und konnte sich auf die Begegnung mit den Niederlanden optimal vorbereiten.

Die Schweiz trifft um 20:30 Uhr in Gruppe G zu Hause auf Wales. Beide Mannschaften haben bislang noch keinen Punkt aus ihren zwei Spielen holen können. Ein Sieg ist also für beide Teams dringend notwendig. Zuletzt verlor die Schweiz auswärts in Montenegro mit 1:0. Wales musste sich gegen Bulgarien 0:1 geschlagen geben.

Belgien empfängt um 20:45 Uhr in Gruppe A Österreich. Mit einem 2:0 Auswärtssieg in Kasachstan konnte Belgien seinen ersten Sieg feiern. Österreich gewann gegen Aserbaidschan mit 3:0 und ist nun gegen Belgien zum ersten Mal richtig gefordert.

In Gruppe F folgt die Partie Griechenland gegen Israel. Griechenland gewann vergangenen Spieltag knapp gegen Lettland mit 1:0. Israel verlor zu Hause gegen Tabellenführer Kroatien am Samstag mit 1:2.

Tabellenführer der Gruppe C Italien muss zu Hause gegen Serbien ran. In Nordirland musste sich Italien mit einem 0:0 Unentschieden begnügen. Serbien verlor völlig unerwartet zu Hause gegen Estland mit 1:3 und muss nun gegen Italien punkten.

Das Top-Spiel in Gruppe G lautet zweifelsohne England gegen Montenegro. Spielbeginn ist um 21 Uhr. Während England spielfrei war, fuhr Montenegro daheim gegen die Schweiz den dritten Sieg im dritten Spiel ein und führt die Tabelle nun mit 9 Punkten an.

Europameister und Weltmeister Spanien muss diesmal auswärts in Schottland antreten. Gegen Litauen setzte sich Spanien zu Hause mit 3:1 durch. Schottland musste sich in Tschechien mit 1:0 geschlagen geben.

12. Oktober 2010 / markus - Kategorie: Wettprogramm









  Wettbasis-Sportwetten Fussball Wetten Sportwetten Quiz Wettbüro-Bewertungen Live Wetten Wettanbieter Vergleich  
  Besser Wetten Sportwetten Artikel Sitemap Bonus-Beschreibungen Buchmacher  
Viel Erfolg mit Ihren Wetten © 2002-2012 wettbasis.com Sportwetten