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Tennis auf Rasen – was man bei Wetten berücksichtigen sollte

Großartige Tennis Wetten auf dem grünen Belag finden

Es ist die kürzeste, aber durchaus eine sehr beliebte Saisonphase im Tennisjahr: die Rasensaison! Wimbledon gilt dabei als der Höhepunkt einer Spielzeit, auf der schnelle Ballwechsel und technisch hochwertiges Netzspiel an der Tagesordnung stehen. Denn Tennis auf Rasen unterscheidet sich gänzlich von den anderen Belägen und deswegen sind in dieser Saisonphase nicht selten Spieler sehr erfolgreich, von denen man das gesamte Jahr nicht viel mitbekommt.

In diesem Artikel widmen wir uns dem Tennis auf Rasen und welche Informationen man als Wettexperte verarbeiten sollte um möglichst erfolgreich auf Tennis Wetten zu können. Was macht den Rasenbelag so besonders? Warum ist ausgerechnet Roger Federer über die Jahre hinweg der alles dominierende Mann in Wimbledon gewesen (analog dazu Serena Williams)? Und welche weniger bekannten Spieler trumpfen auf Rasen häufiger auf, sodass sich lukrative Wetten mit hohen Wettquoten daraus ergeben können? Diesen und weiteren Aspekten wollen wir in diesem Artikel auf den Grund gehen.
 

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Die Rasensaison auf der ATP und WTA Tour – der Terminkalender

Ab dem Kalenderjahr 2017 wird auf der ATP und WTA Tour noch mehr auf Rasen gespielt. Für Freunde des Rasentennis ist das natürlich eine sehr gute Sache, denn schon im vergangenen Jahr wurde die Vorbereitungszeit auf Wimbledon von zwei auf drei Wochen angehoben. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen und somit reagieren die Verantwortlichen auf die immense Popularität des Rasentennis. Damit gewinnt auch das Wetten auf Rasen an Bedeutung, denn noch mehr Turniere bedeuten noch mehr Möglichkeiten zum Wetten und so können die Wissensvorteile über diesen Belag natürlich besser ausgenutzt werden. Als deutscher Fan hat man sicherlich schon vom Mercedes Cup am Stuttgarter Weissenhof gehört, welche 2015 erstmalig auf Rasen (zuvor wurde auf Sand gespielt) ausgetragen wurde und sehr gut ankam bei den Zuschauern. Diese Veranstaltung ist nur eines der vielen Turniere, die mittlerweile im Kalender fester Bestandteil sind.

Für das Jahr 2017 stehen also weitere Änderungen im Terminkalender zugunsten des Rasen Tennis an. So soll nahezu der komplette Juni mit Rasenturnieren gespickt sein. Als wichtige Änderung gilt, dass die Herren-Veranstaltung von Nottingham wieder in Eastbourne stattfinden wird. Die Veranstaltung in Nottingham wird aber nicht gänzlich aus dem Kalender gestrichen, sondern nun die Damen der Tour beherbergen. Die sogenannte Aegon Open von Nottingham wird damit gemeinsam mit einem ATP Challenger in der Woche vom 12. bis zum 18. Juni ausgetragen. Parallel zum Turnier in Nottingham finden die Rosmalen Grass Court Championships wie jedes Jahr im niederländischen Hertogenbosch statt. Auf dieses WTA Turnier folgen eine Woche darauf die Birmingham Classic, welches mit einem Preisgeld von fast 900.000 Dollar das höchste Preisgeld aller klassischen Damenturniere auf Rasen auszahlt, sowie parallel hierzu die Mallorca Open, welche 2016 erstmals stattfanden. Eine Woche vor dem Grand Slam Turnier in Wimbledon werden die Damen noch einmal in Eastbourne aufschlagen, wo die Herren bereits zwei Wochen zuvor waren.

Bei den Herren beginnt die Rasensaison ebenfalls am 12. Juni und zwar mit den Turnieren in Stuttgart und in Hertogenbosch. Eine Woche darauf werden parallel die Queen’s Club Championships in London, sowie das Rasenturnier in Halle steigen. In Halle wird Roger Federer einmal mehr bei seinem Paradeturnier aufschlagen! In der vierten Juniwoche steht bei den Herren wie angedeutet das Turnier in Eastbourne an, während parallel hierzu ein türkisches Turnier Premiere feiert – die Antalya Open – ebenfalls auf Rasen! Im Gegensatz zum Kalender der Damen endet die Rasensaison der Herren nicht nach Wimbledon, denn am 17. Juli schließen die Hall of Fame Tennis Championships in Newport in den Vereinigten Staaten die verlängerte Rasensaison ab.

Der Rasenbelag – worauf gilt es zu achten?

Wir haben es schon mehrfach erwähnt, dass das Tennisspiel auf Rasen sich von den anderen Belägen deutlich unterscheidet – doch was genau bedeutet das? Zunächst einmal gilt – und das ist für jeden Rasenplatz gemeint – dass dieser wesentlich schneller als der Sandplatz und auch schneller als die allermeisten Hartplätze ist. Ein starker Aufschlag und starke Grundlinienschläge werden also gut aufgenommen und mit wenig Energieverlust nach dem Aufprall weitergeleitet. Vor allem aber das Absprungverhalten des Balles ist sehr besonders und macht das Spiel auf dem grünen Belag so anders. Da sehr wenig Energie absorbiert wird und gleichzeitig der Ball nicht sehr hoch abspringt, ist die Reaktionszeit für die Spieler sehr verkürzt. Schnelle Reflexe und ein großer Bewegungsradius sind deswegen bei den Ballwechsel gefragt (sofern es zu einem langen Ballwechsel kommt). Der Ball drallt eher flach nach vorne ab und deswegen sind eher unbewegliche Spieler wie Ivo Karlovic oder John Isner zumindest bei den Ballwechseln im Nachteil. Doch dieser Spielertyp – der sogenannte Aufschlagriese – hat den großen Vorteil, dass er mit dem traditionell harten Aufschlag und dem sehr hohen Aufschlagwinkel lange Ballwechsel zumindest beim eigenen Service Game umgehen kann, denn durch die mangelnde Energieabsorbtion schlagen solche Spieler – aber allgemein auch andere Spieler – sehr viel mehr Asse als auf anderen Belägen.

Dies hat zur Folge, dass Spieler wie Karlovic, Isner oder auch Milos Raonic auf dem grünen Belag als nahezu unbreakbar gelten, umgekehrt aber bei den Returns große Nachteile haben. Dies hat zur Folge, dass es auf dem Rasen viel mehr Tie Breaks gibt, als auf den anderen Belägen. Eine Information, die bei Over Wetten pures Gold wert sein kann. Man erinnere sich nur an das Match zwischen John Isner und Nicolas Mahut, welches 6-4, 3-6, 6-7, 7-6, 70-68 ausging, sich über drei Tage zog und insgesamt mit mehr als elf Stunden Spielzeit das längste Match aller Zeiten war. Man beachte, dass bei diesem Ausnahmematch sämtliche Rekorde gebrochen wurden, denn beide Athleten schlugen weit mehr als 100 Asse und schafften zusammen nur drei Breaks in den 181 Games (ausgenommen die Tie Breaks).

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Ein weiteres probates Mittel um auf Rasen zu bestehen ist eine fast schon ausgestorbene Spielweise: das Serve and Volley. Mit dieser Taktik arbeiteten in den 70er, 80er und 90er Jahre viele Topspieler – auch Indoors und auf Hartplatz, ja selbst sogar auf Sand. Da sich das Tennis in den letzten Jahren und Jahrzehnten aber stark weiterentwickelt hat, spielen nur noch wenige Spieler diese Form. Manche Spieler wie Roger Federer benutzen diese Taktik phasenweise und variieren somit ihr Spiel. Andere Spieler aber sind immer noch reine Serve and Volley Spieler und bauen fast durchgehend auf diese Taktik. Als klassische Beispiele sind hier Gilles Müller, Dustin Brown oder Mischa Zverev zu benennen. Alle diese Spieler haben einen sehr guten Aufschlag, welcher nur schwierig abzuwehren ist. Folgt das Ass oder ein Service Winner – was oft genug der Fall ist – dann ist der Punkt gesichert. Kommt der Ball aber schlecht returniert zurück, dann kommt das gute Netzspiel zum Tragen. Damit wird der Punkt bei eigenem Aufschlag schnell mit einem Volley abgeschlossen.

Darüber hinaus ist auch die Schlagtechnik auf Rasen wichtig. Durch das flache Absprungverhalten des Balles sind Top Spin-Schläge kein probates Mittel, dafür aber sehr geradlinige, flache Schläge, welche diesen Effekt noch einmal verstärken. Bestes Beispiel ist Roger Federer hierfür. Bei den Damen hat sich in den letzten Jahren der Trend entwickelt, das vor allem Spielerinnen mit kraftvollen Stärken diesen Vorteil am ehesten nutzen können. Petra Kvitova und Sabine Lisicki sind Paradebeispiele hierfür, aber auch Venus und Serena Williams, die beide in Wimbledon über die Jahre hinweg dominiert haben. Analog hierzu ist deswegen auch anzumerken, dass Spieler und Spielerinnen mit eher schwächeren Schlägen, die sehr defensiv agieren und lieber ihre Punkte sich über lange Ballwechsel erarbeiten, einen enormen Nachteil auf Rasen haben. So ist es schon auffällig, dass die meisten klassischen Sandplatzspieler, vor allem aber auch südeuropäische und südamerikanische Tennisspieler auf Rasen allgemein und in Wimbledon speziell nie gute Ergebnisse einfahren. Selbst ein Rafael Nadal scheiterte in Wimbledon bereits als klarer Underdog mehrmals, beispielsweise gegen Dustin Brown 2015 oder auch gegen Steve Darcis 2013. Es kommt eben immer auch auf das Gesamtpaket an und auch wenn ein Nadal beispielsweise Wimbledon schon einmal gewinnen konnte (schließlich ist er ein Ausnahmespieler) ist seine Spielweise eigentlich überhaupt nicht für das Rasentennis augelegt. Außenseiter Wetten auf Rasen gegen Nadal waren deswegen in den letzten Jahren immer sehr beliebt.

Roger Federer – der Edeltechniker mit perfektem Rasentennis

Wenn man an Tennis auf Rasen denkt, denkt man unweigerlich an Roger Federer. Der Maestro gehört zu den besten Rasenspielern aller Zeiten und gewann Wimbledon in siebenfach. Damit ist er gemeinsam mit Pete Sampras der Rekordsieger bei den Herren und 2017 könnte er mit einem Sieg sogar an Sampras vorbeiziehen und alleiniger Rekordhalter werden. Im Gegensatz zu Sampras, der dem Serve and Volley sehr nahe stand und diesen Spielstil auch in 99 % aller Fälle praktiziert hat, kann man Federer nicht alleine auf seine Serve and Volley-Qualitäten reduzieren. Der Schweizer gilt nicht umsonst als der größte Techniker dieser Zeit und bringt einen Schlag taktisch immer perfekt an: den Slice. Der mit Schnitt gespielte Ball verlangt viel Feingefühl, kann aber auf dem Rasen sehr effektiv gespielt werden, da der Gegner zwar einen langsamen Ball serviert bekommt, dieser aber aufgrund des flachen Absprungverhaltens sehr schwierig zurückzuspielen ist. Federer streut diesen Schlag sehr gerne in sein Spiel mit ein um das Spiel zu verlangsamen und den Gegner unter Druck zu setzen. Einen guten Konterschlag gegen den Slice zu spielen ist in den meisten Fällen sehr schwierig, vor allem auf Rasen. Überraschenderweise wenden nicht viele Profis diese Technik auf Gras an, dabei ist der Slice ein sehr probates Mittel um auch Fehler beim Gegner zu erzwingen. Bei den Damen ist beispielsweise Roberta Vinci berüchtigt für diesen Schlag, womit die Italienerin überraschenderweise auch zu den besseren Rasenspielerinnen gehört. Federer ist aufgrund seiner Technik, seines extrem guten Aufschlages und seiner Vielfalt an Schlägen ein sehr berüchtigter Rasenspieler, der auf dem grünen Belag immer zu Topleistungen aufläuft. Er gewann 153 seiner 174 Rasenmatches (Stand April 2017) und hat damit eine enorm starke Siegesquote von 86 % auf dem grünen Belag. Spieler die ähnliche Techniken anwenden und dabei immerhin auch einen passablen Aufschlag spielen können, haben Vorteile auf Rasen. Beim Netzspiel kommt das feine Händchen des Altmeisters auch zur Geltung: durch extreme Winkel sind auch gezielte Volleys gegen die Laufrichtung des Gegners nahezu unabwehrbar.

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Serena Williams – wie Kraftvorteile auf Rasen zur Geltung kommen

Wenn man an Rasentennis denkt und dabei die Damen der Tour im Kopf hat, fällt analog zu Federer der Name Serena Williams. Williams ist eine nahezu komplette Spielerin. Sie ist athletisch, mental abgeklärt, technisch hochwertig und vor allem sehr kräftig. Ihre Kraftvorteile kann sie auf den schnelleren Plätze immer zum Vorteil nutzen. Sowohl auf schnellen Hartplätzen, wie auch in der Halle und eben auch auf Rasen sind ihre extrem harten und platzierten Schläge gewinnbringend. Da der Rasenbelag die Energie solcher Schläge weniger absorbiert und Serena in der Damenwelt eine Ausnahmeerscheinung ist, hat sie natürlich große Vorteile, denn die Gegnerinnen werden andauernd durch ihr druckvolles Spiel unter Druck gesetzt. Auch Serena Williams gewann siebenmal das Grand Slam Turnier von Wimbledon, ist aber nicht die Rekordsiegerin. Steffi Graf feierte ebenfalls sieben Titel, doch die Nummer 1 bei diesem Turnier ist immer noch Martina Navartilova mit neun Erfolgen! In den letzten Jahren dominierte aber bei den Damen immer wieder dieser Spielertyp: groß, aufschlagstark, druckvolle Schläge. Zwischen 2002 und 2016 siegte Serena siebenmal in Wimbledon. Die anderen Siegerinnen waren Petra Kvitova (zweimal), Marion Bartoli, Amelie Mauresmo, Maria Sharapova und Venus Williams. All diese Damen sind bekannt dafür, dass sie körperlich zu den stärksten Spielerinnen auf der Damentour gehören. Es scheint so, als ob der Kräftevorteil bei den Damen stärker zur Geltung kommt. Ausgerechnet Venus Williams gewann immerhin fünfmal Wimbledon und bestätigt diese These noch einmal. Ein ähnlicher Spielertyp ist Sabine Lisicki, die den besten Aufschlag auf der Tour hat (gemessen an der Geschwindigkeit).

Geheimtipps auf Rasen – auf welche Spieler sollten wir in den kommenden Jahren achten?

Bei den prominenten Spielern weiß man, wer in etwa auf Rasen seine Vor- und Nachteile hat. Bei den Herren sind Roger Federer, Andy Murray und Novak Djokovic als klare Favoriten und Milos Raonic und Nick Kyrgios als erweiterte Favoriten zu benennen. Bei den Damen wird es an der Spitze natürlich hinter Serena Williams recht dünn. Wir trauen Karolina Pliskova (groß, aufschlagstark, gutes Netzspiel) in Zukunft einiges zu und auch Belinda Bencic (kraftvolle, flache Schläge) und Madison Keys (aufschlagstark, extrem harte Grundlinienschläge, athletisch) können in Zukunft das Rasentennis entscheidend mitprägen. Agnieszka Radwanska und Angelique Kerber gehören zwar nicht zu den prädestinierten Typen auf Rasen, sind aber aufgrund ihrer Konterfähigkeit und ihrer überragenden Reflexe ebenfalls auf Rasen gefährliche Gegnerinnen. Auf all diese Spieler und Spielerinnen gibt es aber sehr selten lukrative Wettquoten, weil die Buchmacher ihre Stärken kennen. Deswegen sind vor allem die Underdogs interessant für das Wetten.

Geheimtipps bei den Herren:

France Jo-Wilfried Tsonga (bulliger Typ mit großen Kraftvorteil)
Bulgaria Grigor Dimitrov (Edeltechniker Typus Roger Federer, Wimbledon Sieger bei den Junioren 2008)
Croatia Ivo Karlovic (spielerisch limitiert, aber bester Aufschläger der Tour – nahezu unbreakbar, hält einige Assrekorde auf Rasen)
France Richard Gasquet (sehr unterschätzter Rasenspieler, extrem guter Techniker)
Luxembourg Gilles Müller (brachialer Aufschläger, Linkshänder, Serve and Volley Spezialist)
United States Sam Querrey (Aufschlagriese mit großartigen Netzspiel, schlug 2016 Novak Djokovic in Wimbledon)
Argentina Juan Martin Del Potro (holte Bronze bei den Olympischen Spielen in London auf Rasen, aufschlagstark und druckvoller Spieler)
France Nicolas Mahut (einer der besten Netzspieler auf der Tour)
South Africa Kevin Anderson (aufschlagstark und gutes Netzspiel)
Germany Dustin Brown (athletisch, Serve and Volley-Spezialist)

Geheimtipps bei den Damen:

Russian Federation Elena Vesnina (aufschlagstark, feines Händchen am Netz, nicht umsonst eine Weltklasse-Doppelspielerin)
Russian Federation Anastasia Pavlyuchenkova (extrem kraftvolle Schläge, sehr offensive Spielweise)
France Kristina Mladenovic (große Spannweite am Netz, aufschlagstark, taktisch clever)
United States Coco Vandeweghe (brachiale Spielweise, sucht immer den schnellen Punkt, starke, flache Schläge)
Croatia Ana Konjuh (großgewachsen, Vorteile beim Aufschlagwinkel, druckvolles Spiel)
Czech Republic Kristyna Pliskova (ähnliche Spielweise wie ihre Zwillingsschwester – bei den Wettanbietern dennoch unterschätzt, Wimbledon Siegerin bei den Juniorinnen 2010)
Australia Ashleigh Barty (hochtalentierte Spielerin mit starken Schlägen, überragendes Netzspiel und extrem feines Händchen, Wimbledon Siegerin bei den Juniorinnen 2011)
Italy Camila Giorgi (kennt nur Offensive, haut praktisch jeden Schlag mit voller Wucht zurück)

Motivation oder Druck für einen Tennisspieler?
Verteidigung von Weltranglistenpunkten!

 

Fazit – Tennis auf Rasen – was man bei Wetten berücksichtigen sollte

Die Verlängerung der Rasensaison (abseits von Wimbledon) von zwei Wochen (2015) auf drei Wochen (2016) bis hin zu vier Wochen (2017) trägt der großen Beliebtheit dieses Untergrundes Rechnung. Spieler mit starkem Aufschlag, einem hervorragenden Netzspiel und/oder druckvollen Grundlinienschläge haben wichtige Waffen, die man auf dem Rasen braucht um erfolgreich sein zu können. Serve and Volley-Spieler haben auf diesen Belag das Potenzial zu Überrschungssiegen und damit zu tollen Wettquoten. Dustin Brown ist hierfür ein Paradebeispiel. Der Deutsch-Jamaikaner schlug 2010 Sam Querrey in Newport (7.00er Quote), 2013 Lleyton Hewitt in Wimbledon (7.50er Quote), 2014 Rafael Nadal in Halle (5.50er Quote) und ein Jahr darauf Nadal erneut und zwar in Wimbledon (8.50er Quote) und hat in seiner Karriere damit einige Male als absoluter Underdog den Favoriten schocken können. Es gibt natürlich auch unter den Favoriten die typischen Rasenexperten wie Roger Federer, Novak Djokovic, Serena Williams oder Petra Kvitova. Die Wettquoten auf diese Spieler und Spielerinnen sind aber in den seltensten Fällen attraktiv. Geheimtipps auf Rasenwetten sollten deswegen die Priorität haben.

Um erfolgreich auf Tennis auf Rasen zu wetten müssen viele Informationen richtig verarbeitet werden. Dennoch lässt sich sehr erfolgreich auf diesem Belag wetten. Nicht nur Siegwetten sind interessant, sondern die Tatsache, dass im Mittel mehr Games gespielt werden, können zu attraktiven Over Wetten führen. Durch die perfektionierte Spielweise einiger Athleten, die sich beispielsweise vollkommen auf ihren Aufschlag verlassen wie Ivo Karlovic, sind die Quoten, dass der eigene Aufschlag erfolgreich durchgebracht wird, sehr gut. Dies hat zur Folge, dass es signifikant weniger Breaks auf diesen Belag gibt, als auf allen anderen Belägen.

Eine Übersicht über alle Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten finden Sie in unserem Artikel: Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten