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Tennis-Wetten

Verteidigung von Weltranglistenpunkten

Motivation oder Druck für einen Tennisspieler?

Giancarlo Sabani   31. Oktober 2019

Das Wetten auf Sportereignisse ist eine spaßige Angelegenheit und wird von vielen Spielern als Hobby fabriziert. Nicht wenige allerdings fahren mittlerweile beträchtliche Gewinne in regelmäßigen Abständen ein, sodass Sportwetten auch eine exzellente Quelle als Nebenverdienst ist.

Um aber auf Dauer erfolgreich zu sein muss man sich mit vielen Strategien, Techniken und Methoden vertraut machen. In diesem Artikel stellen wir eine sehr unterschätzte Komponente bei Tennis Wetten vor, die es erleichtern soll bei spezifischen Turnieren den richtigen Tipp zu finden. Wir befassen uns mit der Bedeutung der Weltrangliste und den Weltranglistenpunkten und versuchen aufzuzeigen, wie man Informationen über Ergebnisse aus dem Vorjahr optimal für künftige Wetten nutzen kann. Explizit befassen wir uns mit der Idee, ob die Verteidigung von Weltranglistenpunkten eher eine Druck- oder eine Motivationssituation schafft und wie man dies für einen Tipp nutzen kann.
 

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Die Wichtigkeit der Weltranglistenplatzierung

Der Erfolg eines Spielers leitet sich unter anderem auch von seiner Weltranglistenplatzierung ab. Je höher ein Spieler steht, desto höher ist er bei den Turnieren gesetzt, desto „einfacher“ wird seine Auslosung und desto wahrscheinlicher wird er seinen Erfolg bestätigen können. Es ist also eine Verkettung von vielen Ereignissen, die den Aufstieg in der Weltrangliste ebnet, aber auch den Abstieg vorantreibt, wenn es denn mal nicht läuft. Da die derzeitige Weltrangliste immer die Ergebnisse der letzten 52 Wochen mit einfließen lässt, müssen Weltranglistenpunkte fortlaufend „verteidigt“ werden. Wir untersuchen in den folgenden Abschnitten, ob es sinnvoll ist auf Spieler zu setzen, die bei bestimmten Wochen beziehungsweise Turnieren viele Punkte zu verteidigen haben. Was spricht dafür und was dagegen? Ist es eher eine Motivation oder Druck in einer solchen Situation zu spielen?
Woche für Woche wird die Weltrangliste im Tennis aktualisiert. Dies bedeutet, dass den Spielern Punkte abgezogen oder hinzugefügt werden, je nachdem wie sie im Vorjahr in dieser Woche und im laufenden Jahr in dieser Woche abgeschnitten haben. Dabei ist zu beachten, dass die Punkte keineswegs mit einer bestimmten Veranstaltung verknüpft sind. Wenn ein Spieler in der 25. Woche 250 Weltranglistenpunkte zu verteidigen hat, die er bei einem bestimmten Turnier eingespielt hat, dann ist es egal, ob dieses Turnier eine Woche später stattfindet oder es überhaupt noch im Kalender steht. Es zählen einzig und alleine die erreichten Punkte in der jeweiligen Woche.

Halten wir zunächst also fest: ein Athlet verteidigt stets die Weltranglistenpunkte, die er in derselben Woche des Vorjahres erreicht hat, und nicht das eigentliche Turnier, in dem er sie erspielt hat. Mit dem Tenniskalender geht auch eine spezifische Vorliebe für die Bedingungen, den Untergrund oder die Veranstaltung einher, die ein Spieler in diesen Wochen eingefahren hat. So ist es nicht unüblich, dass ein Rasenspezialist beispielsweise einen Großteil seiner Punkte zwischen Mai und Juli eingefahren hat und es für ihn dementsprechend von größter Bedeutung ist in diesem Zeitraum Turniere wahrzunehmen um einen extremen Fall in der Weltrangliste vorzubeugen beziehungsweise seine Platzierung zu bestätigen. Sandplatzspezialisten werden demnach die meisten ihrer Punkte zwischen März und Mai und ab Juli eingefahren haben. In diesen Wochen müssen sie also zu Höchstleistungen auflaufen um ihre Leistungen aus dem Vorjahr zu bestätigen.

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Weltranglistenpunkte als Motivationsgrundlage für Spieler

Die Ranglistenplatzierung und damit verbunden die erzielten Weltranglistenpunkte sind von größter Bedeutung, denn sie bestimmen die Setzung bei Turnieren und ermöglicht besser gestellten Spieler einfache Lose, zumindest aber eine höhere Chance auf diese. Nun gilt es zu beachten, ob ein Spieler mental stark und konstant ist. Gute Spieler fahren über das Jahr verteilt von Mal zu Mal wichtige Ergebnisse und damit einen Teil ihrer Punkte ein. Doch Überraschungen sind nicht selten und so können Spieler mit einem Sensationsturniersieg auf einen Schlag in der Weltrangliste aufsteigen. Diese Punkte gilt es aber dann im nächsten Jahr zu verteidigen und wenn ein bestimmter Turniersieg einen Großteil der Weltranglistenpunkte ausmacht, dann kann auch der Druck in einer bestimmten Woche ansteigen. Untersuchungen zeigen, dass Spieler, die in einem Turnier gut abgeschnitten haben, auch im folgenden Jahr überdurchschnittlich gut abschneiden und ihre Punkteausbeute zumindest partiell verteidigen können. Dies liegt natürlich daran, dass ein Spieler, der ohnehin gut bei einem Turnier abschneidet offensichtlich mit den Turnierbedingungen (Belag, Klima, Umfeld) gut klar kommt und damit auch im folgenden Jahr gute Chancen auf positive Ergebnisse hat. Vor allem knappe Außenseiter in einem Match, die aber in den vorherigen Jahren gut in dieser Woche abgeschnitten haben, haben positive Werte im Hinblick auf die Rendite.

Für das Wetten ist es also durchaus sinnvoll sich genau anzuschauen, welche Spieler in einer bestimmten Woche Punkte zu verteidigen haben. Je mehr Punkte zu verteidigen sind (beispielsweise Turniersiege), desto größer ist natürlich der Druck auf den Spieler. Allerdings ist dies auch ein Zeichen dafür, dass er bereits bewiesen hat, dass er gut mit den Platzbedingungen klarkommt. Es ist in jedem Fall sinnvoll in einer bestimmten Woche zu vergleichen wie zwei Gegner im Vorjahr abgeschnitten haben um neben der Favoritenrolle auch die Komponenten Druck und Motivation richtig einschätzen zu können. Gepaart mit dem Wissen über die psychische Verfassung eines Spielers (Wie reagiert er unter Druck? Wie motiviert wirkt er insgesamt?) kann diese Herangehensweise eine profitable Strategie sein um Tennis Wetten zu analysieren. Auch die Analyse von Wettquoten ist nicht uninteressant im Hinblick auf diese Methode. Spieler, die im Vorjahr gut abgeschnitten haben und Favoriten sind, werden dadurch bestätigt. Ist ein Spieler trotz eines guten Ergebnisses im Vorjahr Außenseiter und spricht argumentativ nicht viel für den „Favoriten“, dann können wir damit eine gute Underdog Wette schmieden, wenn sich auch andere Faktoren damit vereinbaren lassen.

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Fazit – Verteidigung von Weltranglistenpunkten

Natürlich schafft die Verteidigung von vielen Punkten eine gewisse Drucksituation auf den Spieler. Mental starke Spieler aber lieben solche Situationen und haben bewiesen, dass sie unter den Bedingungen des Vorjahres Topleistungen abliefern können. Wichtig ist natürlich zu sehen wie die aktuelle Verfassung eines Athleten ist. Auch das sollte bei der Analyse für eine Tennis Wette in Betracht gezogen werden. Insgesamt aber sind wir der Meinung, dass die Verteidigung von Weltranglistenpunkten auch eine große Motivation für Spieler ist. Vor allem wenn die Wettquoten nicht unattraktiv erscheinen und man bei den Recherchen sieht, dass der Spieler im Vorjahr in der Woche gut abgeschnitten und somit Weltranglistenpunkte zu verteidigen hat, dann steht einer Tennis Wette in der Regel nichts im Wege. Bei unseren Tennis Wetttipps vergleichen wir sehr oft die Vorjahresergebnisse bei den jeweiligen Turniere, weil sie wichtige Informationen preisgeben und neben der Vorliebe für Belag und Turnierbedingung eben auch aufzeigen, ob eine zusätzliche Motivation auch jene ist, nicht in der Weltrangliste abzufallen bei einer drohenden Niederlage. So haben wir schon einige Außenseiter Tennis Wetten durchgebracht.

Eine Übersicht über alle Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten finden Sie in unserem Artikel: Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten