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Ex-Trainer Dirk Schuster glaubt an Relegationsplatz für Darmstadt

Karl-Heinz Fischer  3. April 2022
Dirk Schuster war beim Beidfüßig Star Talk zu Gast. (© IMAGO / Nordphoto)

Als Spieler hatte Dirk Schuster viele Stationen. Die längste und erfolgreichste Zeit war sicher während der Jahre beim KSC Mitte der Neunziger, weshalb er in dieser Zeit auch in die Nationalmannschaft berufen wurde.

Nach seiner aktiven Spielerkarriere schlug Schuster den Weg als Trainer ein. Mit dem SV Darmstadt gelang ihm der Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga, sowie im Anschluss der Klassenerhalt. Was ihm neben viel Respekt auch die Auszeichnung zum Fußballtrainer des Jahres 2016 einbrachte.

Für den Erfolg in Darmstadt war ein nicht unumstrittener Sandro Wagner ein entscheidender Faktor. Wir erfahren, wie es zur Verpflichtung kam, welche Rolle Magdeburg nächstes Jahr in der 2. Liga spielen kann und wie es war, über hundert Spiele auf das erste Tor zu warten.

Wie immer gibt es das komplette Interview im „Wettbasis Sportwetten“ Youtube Channel unter „Beidfüßig Star Talk“ auch zu hören und zu sehen.


Dirk Schuster analysiert den 28. Spieltag der Bundesliga. (© Youtube / Wettbasis)


Dirk Schuster über Magdeburg: „Werden eine gute Rolle in 2. Liga spielen“

Ich begrüße zum Star Talk Dirk Schuster. Man kann durchaus sagen, dass Sie den Bundesliga-Fußball geprägt haben. Sie haben den Durchmarsch von der 3. in die Bundesliga mit Darmstadt 98 geschafft. Trauen Sie Kaiserslautern oder Magdeburg Ähnliches zu?

Dirk Schuster: „Magdeburg eher. Die Magdeburger sind ja faktisch schon aufgestiegen, von der 3. in die 2. Liga. Was da für Arbeit abgeliefert wurde, kann man daran ablesen, dass sie in der letzten Saison große Probleme hatten sich aus dem unteren Drittel entfernen zu können. Im Laufe der Rückrunde haben sie dann eine Serie gestartet, viele Spiele gewonnen und Ambitionen angemeldet.

Diese Ambitionen haben sie ganz deutlich in dieser Saison untermauert. Sie sind sozusagen die Ausnahmemannschaft der 3. Liga. Ich denke, wenn sie sich geschickt verstärken und Ruhe im Verein behalten, auch wenn sie vielleicht in der 2. Liga auch einmal in eine schwierige Situation geraten, dann können sie durchaus eine gute Rolle in der 2. Liga spielen.

Wobei natürlich die 2. Liga in der nächsten Saison brutal gut zusammengestellt sein wird. Von den großen Mannschaften, die sich da momentan tummeln, können maximal drei aufsteigen.

Wenn beispielsweise St. Pauli und Darmstadt 98 aufsteigen sollten, mit denen man vor der Saison nicht so sehr gerechnet hatte, dann bleiben mindestens zwei von den größeren Mannschaften unten. Im Fußball ist quasi alles möglich und den Magdeburgern traue ich durchaus zu, in der nächsten Saison auch in der 2. Liga eine sehr gute Rolle zu spielen.“

Während Ihrer Zeit bei Darmstadt war Sandro Wagner der auffälligste Spieler. Warum passte der so gut zu Darmstadt?

„Ich denke, weil er auf dem Platz und auch neben dem Platz wichtig für den Verein war. Nicht nur für die Mannschaft, sondern grundsätzlich für alle. Das war ein Typ. Wir haben ihn damals entgegen vieler Widerstände, von sogenannten Experten und teilweise auch von Trainerkollegen, nach Darmstadt geholt. Das war dann damals eine sensationelle Episode.

Wie er zu uns gefunden hat: Wir waren kurz vor Vorbereitungsende im Sommer auf der Suche nach einem Stürmer und Peter Niemeyer, der damals nach Darmstadt gekommen war, hat uns immer in den Ohren gelegen. ‚Holt den Sandro Wagner, holt den Sandro Wagner!‘

Wir haben Trainerkollegen angerufen, die haben gesagt: ‚Macht das bloß nicht. Der hat nirgendwo richtig überzeugt, ob in Bremen oder Kaiserslautern, oder Berlin. Meistens auch mit dem Mundwerk vorne weg. Macht das nicht.‘

Dann waren wir auf der Heimreise von einem Vorbereitungsspielt, wo ich sagte, dass ich den jetzt einfach anrufe. Es war schon Abends, zwischen neun, halb zehn. Also habe ich ihn angerufen und gesagt: ‚Wie sieht es aus Sandro, wir suchen einen Stürmer, kannst du dir das vorstellen?‘

Als er entgegenete, dass er das sofort machen würde, vereinbarten wir uns zusammenzusetzten und uns bei einem persönlichen Gespräch ein bissen zu beschnuppern und kennenzulernen. Ich fragte ihn also, wie es bei ihm am nächsten Tag aussähe. Wir waren ja gerade auf der Rückreise und um zehn Uhr wäre Regenerationstraining. ‚Wo bist du denn überhaupt?‘, fragte ich.

Er war gerade bei der Familie in Berlin. Also fragte ich, ob wir uns am nächsten Tag um zwölf Uhr treffen könnten. Er willigte sofort ein. Auch ein bisschen als Fangfrage ergänzte ich: ‚Oder ist dir das zu früh? Die Fahrt von Berlin nach Darmstadt, musst du da zu zeitig losfahren?‘. Woraufhin er entgegnete: ‚Trainer, wenn Sie wollen, dass ich um neun da bin, dann fahre ich heute Nacht um drei Uhr los. Ich bin zu der Zeit da, die Sie wollen‘. Und das war für mich schon ein Zeichen dafür, dass der Junge brennt und es wissen will.

Er musste dann nochmal etwas warten, weil er die notwendige Fitness nicht hatte, um von Anfang an zu spielen, hat dann aber sofort eingeschlagen. Unser Torjäger bis dahin, Dominik Stroh-Engel, hat auch akzeptiert, dass Sandro nochmal einen Ticken besser war und ihm den Platz in der Startelf ein bisschen weggenommen hat. Sandro hat das Vertrauen dann auch mit Leistung und Toren zurückgezahlt.“

Herr Schuster, seit ihrem Aus in Aue warten Sie auf einen neuen Job. Gab es konkrete Angebote, die Sie nicht genug gereizt haben, oder wie ist die Situation im Moment?

„Es gab schon Angebote die auf den ersten Blick auch interessant gewesen wären. Konkret war das bekanntermaßen Sandhausen, was auch schon eine relativ enge Geschichte war, die sich dann aber doch zerschlagen hat. Man muss da immer ein bisschen in die Tiefe gehen. Das waren auch die Erfahrungen bei mir aus der Vergangenheit. Man muss sich mit mehr beschäftigen, als dem reinen Zahlenmaterial und Laufzeiten und diesen Dingen.

Man muss auch den Verein ein bisschen kennenlernen. Das hätte in Sandhausen durchaus auch passen können. Es waren sehr gute Gespräche, die wir miteinander hatten. Im Endeffekt ist es aber dann an Kleinigkeiten gescheitert. Ich denke, man muss immer auch beachten wenn man einen Verein entwickelt, dass die Ziele von beiden Seiten auch realistisch sind. Man muss dabei das Gefühl haben, dass es in die richtige Richtung geht.

Sandhausen als Zweitligist war im Gespräch. Es gab ein, zwei Auslandsangebote die ich hätte machen können. Aber da hat es eben auch nicht 100%ig gepasst. Daher bin ich eher der Meinung, ich warte noch ein bisschen und halte mich auf dem Laufenden und bin viel am Netzwerken.

Ich bin auch viel in den Stadien unterwegs, hauptsächlich in der 2. Liga. Spiele anschauen, ein paar Sachen fürs Fernsehen, das ist durchaus sehr interessant, weil man total in der Materie bleibt. Man muss aber schon sagen, dass die Bereitschaft für eine neue Aufgabe durchaus gegeben ist.“

Alle Trainerstationen von Dirk Schuster

Verein Spiele
Darmstadt 98 179
Stuttgarter Kickers 117
Erzgebirge Aue 64
FC Augsburg 16

Bereuen Sie den kurzfristigen Wechsel von Darmstadt zu Augsburg damals?

„Nein, auf keinen Fall. Wir haben das mit dem damaligen Trainerteam als den nächsten Karriereschritt gesehen. In Darmstadt war das Ende der Fahnenstange erreicht. Mit der Mannschaft mit dem niedrigsten Etat die Liga zu halten, am vorletzten Spieltag bei Hertha BSC, wo Sandro Wagner übrigens das Siegtor geschossen hat und sich auch dementsprechend feiern hat lassen. Uns war klar, dass mit Darmstadt nicht mehr zu erreichen ist.

Auch sind diese Leihgeschäfte mit anderen Mannschaften – wo Niemeyer, Wagner subventioniert wurden – nicht mehr gemacht worden. Konstantin Rausch wurde praktisch verschenkt vom VfB. Oder auch Luca Caldirola, der von Werder Bremen großteils subventioniert und bezahlt wurde, damit er bei uns spielen kann.

Alle diese Mannschaften hatten dann selber Probleme die Klasse zu halten. Wobei ich die Hertha da ein bisschen rausnehme, aber der VfB und Werder Bremen. Die hatten uns dann vor der Saison nicht mehr als Opfer gesehen, sondern als Konkurrenten. Sie hätten uns also diese Spieler zu den sehr günstigen Tarifen nicht mehr gegeben. Deshalb hätte wir auch Probleme bekommen, qualitativ eine Mannschaft auf den Platz zu schicken die absolut konkurrenzfähig ist, so wie das vorher noch der Fall war.

Dann kam das Angebot aus Augsburg, von einem gestandenen Bundesligisten der nicht der ganz große Name war, auch ganz richtig glaube ich. Aber das Problem das ich vorhin versucht habe anzureißen war, dass da auch die Zeit nicht gegeben war, sich mit allen Strukturen im Verein vertraut zu machen. Und auch sich über alle Themen im Verein auszutauschen.

Es war mehr oder weniger eine ‚Hoppla-Hopp-Geschichte‘, wie man zu einander gekommen ist. Das war dann auch ein bisschen der Fehler, nach den erfolgreichen Jahren in Darmstadt, dass man dieses Gefühl mit nach Augsburg nehmen wollte, wo der Verein aber ganz anders aufgestellt war. Das hat dann auch gewisse Reibungspunkte mit sich gebracht, die man bei genauerer Betrachtungsweise im Vorfeld hätte ausschließen können.“

Dirk Schuster über Darmstadt-Aus: „So ist nun mal der Fußball“

Mussten Sie zweimal überlegen, als dann das neuerliche Angebot von Darmstadt kam? Und warum ist der neuerliche Erfolg dann dort ausgeblieben?

„Nein, zweimal überlegen mussten wir nicht. Wir standen kurz vor der Unterschrift bei einem Verein im Ausland, auf Zypern. Da hat der Präsident angerufen. Ich weiß noch, ich hatte das Spiel Aue gegen Darmstadt im Fernsehn am Freitagabend beurteilen dürfen.

Am Samstag bin ich dann nach Karlsruhe zurückgefahren, Samstag rief auch der Präsident an. Am Sonntag sollte ich zum Sport 1 ‚Doppelpass‘ gehen. Anschließend wollte ich nach Zypern fliegen, um alles einzutüten.

Aber wie gesagt, der Präsident rief an und sagte: ‚Wir brauchen Hilfe. Wir werden uns vom Trainer trennen. Könntet ihr uns nicht zur Seite stehen und uns von diesem Abstiegsplatz entfernen, damit wir die Liga halten. Das wäre dringend notwenig, weil sonst auch mit dem neuen Stadion alles zusammenbricht.‘

Die wirtschaftliche Komponente hat da für den Verein eine große Rolle gespielt. Deswegen war das dann auch mehr oder weniger eine Herzensangelegenheit, das Ruder wieder zu übernehmen. Es hat auch funktioniert. Wir haben die Klasse gehalten.

Es war hintenraus ein riesen Kraftakt, wo wir in den letzten drei Spielen noch neun Punkte geholt haben und irrwitzigerweise in der Tabelle noch einstellig wurden. Aber es sah lange Zeit nicht so aus, als ob das ein souveräner Klassenerhalt wird, sodass diese Saison durchaus zu einem positiven, erfolgreichen Ende kam.

Die darauffolgende Saison sollte zu einer Art Übergangssaison werden, wo man sich ein bisschen findet und neu aufstellt. Es gab nach der Winterpause ein abruptes Ende wo man beurlaubt wurde, was nicht so positiv ist, aber zum Fußball dazugehört. Auch da waren wir auf einem Tabellenplatz im Mittelfeld, der berechtigt hätte im Jahr darauf in der 2. Liga zu spielen.

Der Verein hat sich anders entschieden. Das muss man an der Stelle auch akzeptieren. So ist das nunmal im Fußball.“

In der Bundesliga haben Sie für den KSC und den 1. FC Köln gespielt und sage und schreibe sechs Tore geschossen. Erinnern Sie sich an jedes dieser Tore?

„Nur an das Erste so richtig, weil ich darauf über hundert Spiele warten musste. Ich war einer der torungefährlichsten Abwehrspieler, die es in meiner Anfangszeit in der Bundesliga so gab. Irgendwann hatte ich das Glück, dass mir der Ball nach einem Standard vom Kopf, an die Schulter und danach ins Tor gegangen ist. Das war dann auch ein bisschen wie eine Erlösung.

Es war in einem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt, daran erinnere ich mich noch 100%ig, weil man in so einer Situation auch auf etwas wartet. Weil die Statistiken immer wieder auftauchen und man auch mit gewissen Frotzeleien leben muss: ‚Du triffst ja eh nie das Tor. Dir kann man einen Möbelwagen vorne hinstellen, den triffst du nicht mal von innen.‘

Dann war es endlich passiert und es kam auch noch das eine oder andere Tor dazu.“

Antalyaspor und Admira Wacker waren ihre Auslandsstationen, die aber relativ schnell auch wieder vorbei waren. Woran lag das?

„Antalyaspor hing mit dem Trainerwechsel zusammen. Als Rüdiger Abramczik, der mich geholt hat, drei Spieltage von Rundenende auf einem gesicherten Platz im Mittelfeld, gehen musste. Er hatte das Pokalfinale gegen Galatasaray erreicht, die damals schon Meister waren.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hatte sich Antalya für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Rüdiger Abramczik musste trotzdem gehen. Für mich war das damals eine Entscheidung, die nicht nachvollziehbar war.

In der Türkei sind die Gesetzmäßigkeiten da ein bisschen anders. Es gab damals nur fünf Ausländerplätze die belegt werden konnte und jeder Trainer hatte da auch andere Vorstellungen, wie er die belegt. Aus vielerlei Gründen.

Ob das persönliche, wirtschaftliche oder sportliche Gründe sind. Das musste jeder Trainer für sich festlegen und da hat es auch mich damals getroffen. Der neue Trainer wollte die Ausländerplätze zumindest zur Hälfte anders besetzen. Der Verein hat mir nahegelegt zu gehen, was dann auch in der Auslösungsvereinbarung dokumentiert wurde.

Von da aus ging es dann nach Österreich zu Admira Wacker Mödling. Die Liga dort war sportlich nicht so interessant, weil man während der Saison viermal gegen jedes Team antritt.

Auch die Qualität war überhaupt nicht vergleichbar mit den Mannschaften in der Bundesliga. Sicher gab es zwei, drei Spitzenmannschaften, die in der 1. deutschen Liga mithalten hätten können, aber der Rest wäre auch in der 2. Liga nicht gut aufgehoben gewesen.

Man muss aber auch ehrlich sein und sagen, dass das damals meinem Leistungsvermögen mit ein paar Jahren über 30 durchaus entgegenkam. Die absolute Spitzenleistung wurde da von mir auch nicht mehr gebracht.

Bis dann drei Monate später ein Anruf von Peter Neururer (ebenfalls im Wettbasis Star Talk) kam, der gerade bei LR Ahlen das Amt mit fünf Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz übernommen hatte. Ich müsste ihm helfen. Wir kannten uns von unserer Zusammenarbeit beim 1. FC Köln. Sportlich war das eine hochinteressante Geschichte für mich, sich in der 2. Liga nochmal platzieren zu können.

Wir haben dann gemeinsam die Entscheidung getroffen, das wir das machen und zusammen angehen. Es war nochmal eine echte Herausforderung, die ich auch bewältigt habe. Wir haben dann in dieser Saison nur ganz knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst und im nächsten Jahr nochmal eine gute Rolle in der 2. Liga weitergespielt. Das kann ich nochmal als positives Erlebnis für mich abhaken.“

Zum Abschluss zur Partie Darmstadt 98 – Holstein Kiel am Wochenende. Denken Sie, Darmstadt gewinnt das problemlos?

„Nein, also problemlos gibt es keine Siege in der 2. Liga (lacht). Das wird auch Darmstadt gegen Kiel nicht gelingen. Ich glaube schon, dass die Darmstädter gewinnen und sich die Chance ganz oben warm halten.

Sie haben 48 Punkte, stehen auf Relegation, St. Pauli und Bremen jeweils drei Punkte vorne – es ist extrem spannend in der 2. Liga, weil auch Schalke von hinten nochmal angerauscht kommt. Selbst Nürnberg spielt jetzt noch eine Rolle. Man möge sich mal ausmalen, wenn sie das Spiel zuhause gegen Ingolstadt nicht so hoch verloren, oder die Führung beim KSC besser ausgespielt hätten. Dann wären sie jetzt auch ganz oben dabei.

Aber auch der HSV noch mit dem Nachholspiel im Rücken…eine hochinteressante Liga. Darmstadt muss alles investieren um das Spiel gegen Kiel zu gewinnen, zumal die Kieler ja auch noch nicht alle Sorgen ledig sind in der unteren Tabellenhälfte. In der 2. Bundesliga ist es brutal schwer Spiele vorauszusagen.

Die Liga ist so eng und jeder kann jeden schlagen und jetzt natürlich durch die Konstellation in der Tabelle ganz oben, wo sich 7 Mannschaften mit Heidenheim hinten dran noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen können.“

Butter bei die Fische: Wer steigt auf?

„Ich würde es St. Pauli wünschen. Sie haben einen sensationell guten Umbruch hingelegt in der letzten Saison, wo es in der Hinrunde nicht lief und man am Trainer festgehalten hat. Wo man alte Zöpfe abgeschnitten hat, auch bei verdienten Spielern wie Knoll, Himmelmann oder Buballa, bei denen die Leistung nicht mehr gepasst haben, rigoros durchgegriffen hat.

Jetzt kann man durch die gute Arbeit auch die Früchte ernten und sie spielen sehr konstant, sie hätten es verdient. Ich tippe aber, dass Werder solide aufsteigen wird, dass Schalke noch auf den 2. Platz kommen wird und sich St. Pauli und 98 um die Relegation streiten werden.“

Ich danke Ihnen sehr für das sympathische Interview, Dirk Schuster.

Sehr gerne, vielen Dank. Und viele Grüße.

Interview: Carsten Fuß


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Karl-Heinz Fischer

Karl-Heinz Fischer

Alter: 36 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Sportwetten.de

Nach einem Publizistik-Studium und mehreren Jahre als Sportjournalist, wechselte Karl-Heinz in die Wett-Industrie. Dort wurde er nach mehreren Jahren von der Wettbasis abgeworben und ist seither ein wichtiges und fixes Teammitglied unserer Redaktion.

Karl-Heinz ist hauptsächlich für die Beidfüßig Expertengespräche aktiv, aber auch bei den Wettanbietervergleichen lässt er seine Expertise und Erfahrungen einfließen. Privat wettet Karl-Heinz gerne auf die deutsche Bundeliga, bevorzugt Systemwetten.   Mehr lesen