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Russland vs. Saudi Arabien WM 2018 Infos & Wettquoten

Startschuss für die WM 2018 in Russland

Russian Federation Russland vs. Saudi Arabien Saudi Arabia WM 2018 – 14.06.2018, 17:00 Uhr (1. Spieltag – Gruppe A) (Endergebnis 5:0 – Torschützen: Gazinsky 12´, Cheryshev 43´, 90´+, Dzyuba 71´, Golovin 90´+)

Das Warten der Fußballfans hat endlich ein Ende. Schluss mit dem sommerlichen Testspiel-Geplänkel der vergangenen Wochen. Vorbei die Zeit der Diskussionen um Kadernormierungen, sinnloser Umfragen oder Tier-Orakel. Am Donnerstag rollt endlich der Ball bei der WM 2018 in Russland. Für zwei der insgesamt 32 teilnehmenden Nationen von fünf Kontinenten beginnt der Ernstfall. Das Gastgeberland Russland, wie die Wettquoten erkennen lassen klarer Favorit in der Partie, eröffnet gegen Saudi Arabien in Moskau die 21. Auflage der Fußballweltmeisterschaft. Während Russland 1970 als Sowjetunion bereits einmal ein Turnier eröffnete, hat mit Saudi Arabien erstmals überhaupt eine asiatische Mannschaft die Ehre, an einem WM-Eröffnungsspiel teilzunehmen. Der Spielball kam dafür extra aus dem Weltall. Der russische Kosmonauten Anton Schkaplerow brachte den offiziellen Spielball der Weltmeisterschaft 2018 in einer Landekapsel des Weltraumschiffes „Sojus MS-07“ vergangene Woche zurück auf die Erde. Sein Raumfahrerkollege Oleg Artemjew hatte den WM-Ball Telstar18 einst an Bord der Internationalen Raumstation ISS gebracht. Bereits bei den WM-Turnieren 1970 in Mexiko und 1974 in Deutschland, nannte Adidas den Ball Telstar. Vielleicht bringt er den Russen ähnliches Glück wie damals der DFB-Elf und die russische Nationalmannschaft startet so schwerelos ins Turnier, wie es die beiden Kosmonauten bei ihrem Fußballspiel auf der Erdumlaufbahn waren.

Das Eröffnungsspiel wird traditionell mit großer Spannung erwartet. Unter neutralen Zuschauern ist das Interesse daran in der Regel deutlich höher als an den übrigen Gruppenspielen. In der jetzigen Form feierte das Eröffnungsspiel 1966 bei WM in England Premiere. Zuvor fanden zum Turnierauftakt meist mehrere Spiele zeitgleich statt. Jedoch dauerte es bis zur WM 1982, ehe der Belgier Erwin Vandenbergh Geschichte schrieb und das erste Tor in einem Auftaktmatch erzielen konnte. Bei den vier Weltmeisterschaften zuvor endete der Auftakt jeweils torlos 0-0 Unentschieden. Von 1974 bis 2002 eröffnete der amtierende Weltmeister das Turnier. Dies wurde zur WM 2006 in Deutschland geändert und seitdem befand sich immer das Gastgeberland unter den beiden Teams im ersten Spiel der WM. Da der Weltmeister nicht mehr automatisch für die kommende WM als Titelverteidiger qualifiziert war, wurde diese Änderung notwendig. Immerhin verlor der Gastgeber bei den drei zurückliegenden WM-Auflagen nie den Auftakt. Südafrika spielte 2010 unentschieden, Deutschland und Brasilien gewannen ihre Partien. Vor vier Jahren gab es zudem erstmals überhaupt ein Eigentor in einem WM-Eröffnungsspiel. Die Brasilianer (2014) sind neben Chile (1962) das einzige Team, welches in einem Eröffnungsspiel noch einen Rückstand drehen konnte. Beispiellos waren die Leistungen von Italien (1934) und England (1966), die das Eröffnungsspiel bestritten und anschließend Weltmeister wurden.

Gastgeber Russland und Saudi Arabien wären bereits froh, den Auftakt der WM 2018 nicht in den Sand zu setzen. Hinsichtlich der Wettquoten ist Russland gegenüber Saudi Arabien der Favorit im Auftaktspiel der WM 2018. Der Start in ein Turnier ist traditionell sehr wichtig, gerade für den Gastgeber, von dem in Gruppe A erwartet wird, sich hinter dem Favoriten aus Uruguay für das Achtelfinale zu qualifizieren. Gemessen an den Plätzen der Fifa-Weltrangliste ist diese Gruppe die schwächste bei dieser WM. Uruguay (17), Ägypten (30), Saudi Arabien (63) und Russland (65) kommen auf eine Gesamtplatzierung von 175. Die Platzierung der Gruppen F und G ergibt in Addition mit 104 den zweitschlechtesten Wert. Top ist die Gruppe E mit einem Wert von 73. Bevor es am Donnerstag auf dem Rasen zur Sache geht, wird Jason Derulo im Rahmen der Eröffnungsfeier seinen WM-Song „Colors“ performen. Der offizielle WM-Song „Live It Up“ wird hingegen erst beim Finale zum Besten gegeben. Gespielt wird am späten Donnerstagnachmittag im Olympiastadion Luschniki in der russischen Hauptstadt Moskau. Anpfiff ist um 17:00 Uhr. Die ARD überträgt die Partie live im TV und als Livestream im Internet. Leiten wird die Partie der 42-jährige Unparteiische Nestor Pitana aus Argentinien.

 

Beste Wettquoten * für Russland vs. Saudi Arabien WM 2018

Russian Federation Sieg Russland: 1.44 @Unibet
Unentschieden: 4.50 @Interwetten
Saudi Arabia Sieg Saudi Arabien: 10.00 @Bet365

(Wettquoten vom 13.06.2018, 08:52 Uhr)

Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg Russland / Unentschieden / Sieg Saudi Arabien:

1: 68%
X: 22%
10%

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Russian Federation Russland – Statistik & aktuelle Form

Russland Logo

Obwohl die Erwartungen der heimischen Fans und von Staatschef Wladimir Putin für die Weltmeisterschaft im heimischen Garten riesengroß sind, droht Russland der WM-Kater, bevor das Turnier eigentlich so richtig Fahrt aufnimmt. Die Sbornaja ist seit sieben Länderspielen ohne Sieg. Der letzte Test endete wie vor zwei Jahren, als die WM-Vorbereitung begann, mit einem Remis gegen die Türkei (1-1). Den russischen Medien schwant bereits Böses für die WM 2018, trotz der eigentlich schwachen Gruppe, in die Russland gelost wurde. Der letzte Sieg liegt nicht nur gefühlt eine halbe Ewigkeit zurück. Anfang Oktober 2017 besiegte die Sbornaja Südkorea mit 4-2. Seitdem folgten vier Niederlagen und drei Unentschieden. Darunter auch ein 0-1 in Österreich im vorletzten WM-Test. Wie die Türkei ist auch Österreich kein WM-Teilnehmer. Nationaltrainer Stanislav Cherchesov strahlt dennoch Optimismus aus – was bleibt dem 54-Jährigen auch anderes übrig? Der ehemalige Torwart von Dynamo Dresden und dem FC Tirol ist seit August 2016 Trainer der Sbornaja. Nachdem er mit Legia Warschau das Double in Polen holte, vertraute ihm der russische Verband die große Aufgabe an, die Nationalmannschaft bestmöglich auf die Heim-WM vorzubereiten. Seit 1992 ist Cherchesov bereits der neunte Nationaltrainer, wovon es bis auf Oleg Romanzew niemand länger als zwei Jahre aushielt. Für Vorgänger Leonid Sluzki war nach der Euro 2016 Schluss. Damals hätte sogar der dritte Platz fürs Weiterkommen gereicht – Russland wurde als Vierter Tabellenletzter und schied aus.

„Wir müssen ein richtig starker Gastgeber sein. Wir können erst im Halbfinale oder Finale auf Deutschland treffen. Wenn wir so weit kommen, bin ich der glücklichste Mann der Welt. Zuletzt haben wir auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht.“

Russlands Nationaltrainer Stanislav Cherchesov bleibt trotz der jüngsten Testspielenttäuschungen optimistisch und verfolgt große Ziele

Die Probleme im Kader sind jedoch auch zwei Jahre später dieselben geblieben. Es fehlt an überragendem Talent. Kein Russe steht bei einem europäischen Topklub unter Vertrag. Viele Nationalspieler scheuen nach wie vor den Weg ins Ausland. Die heimische Premier Liga ist europäisch jedoch allenfalls nur noch zweitklassig, was sich auch an dem frühen Aus der russischen Klubs im Europapokal zeigt. Finanziell verdienen die Spieler in der heimischen Liga jedoch oftmals sogar deutlich besser, als dies in Westeuropa der Fall wäre. So ist mit Denys Cheryshev (Villarreal CF) nur ein Spieler in einer europäischen Topliga unter Vertrag. Vladimir Gabulov, seines Zeichens dritter Keeper im Aufgebot von Trainer Stanislav Cherchesov, spielt bei Brügge in der belgischen Liga. Zudem ist der Kader überaltert. Bestes Beispiel dafür ist Sergey Ignashevich. Der 38-Jährige von Vizemeister ZSKA Moskau wurde gegen Österreich zurück in die Abwehr beordert und gilt als Hoffnungsträger. Seither setzt Cherchesov wieder auf das vertraute 4-4-1-1 System und nicht mehr auf ein 5-3-2.

Doch auch wenn die Abwehr stabiler wirkt, offenbart die Offensive große Mängel. Spielmacher Alan Dzagovez, Aleksandr Golovin oder Stürmer Fyodor Smolov müssen sich gegenüber den jüngsten Testspielen gewaltig steigern, sonst könnte Russland gegen Saudi Arabien trotz der Quoten tatsächlich sein blaues Wunder erleben und zudem in der Gruppenphase scheitern. Nicht mithelfen können die beiden ehemaligen Bundesligalegionäre Roman Neustädter und Konstantin Rausch, die es nicht in den endgültigen WM-Kader schafften und wohl auch über die „Disko-Affäre“ im März nach der Brasilien-Pleite stolperten. Erschwerend kommt für Trainer Cherchesov hinzu, dass mit den beiden Abwehrspielern Giorgi Jikia und Viktor Vasin sowie Stürmer Aleksandr Kokorin drei etatmäßige Leistungsträger die WM mit Kreuzbandriss verpassen. Auch die WM-Bilanz der Russen löst keine Jubelsprünge aus. Zwar konnten sich die Russen nach acht Jahren Abstinenz für die WM 2014 qualifizieren, doch es folgte wie bereits 2002 und 1994 das Aus in der Vorrunde. Die Sbornaja, die 1960 als Sowjetunion Europameister wurde, konnte keines der letzten fünf WM-Spiele gewinnen (zwei Remis, drei Niederlagen).

Letztmals hatte Südkorea 2002 als WM-Ausrichter eine derart schlechte Bilanz. Vor 16 Jahren feierte Russland auch den letzten WM-Sieg. Im ersten Gruppenspiel gab es damals einen 2-0 Sieg über Tunesien. Es gibt sicherlich russische Fans, die aus diesem Umstand Mut für den Auftakt am Donnerstag ziehen. Im Hinblick auf die aktuellen Quoten sehen die Buchmacher Russland gegen Saudi Arabien für Wetten jedenfalls deutlich im Vorteil. Ein weiterer Mutmacher für die Russen ist ein anderer Fakt aus den WM-Geschichtsbüchern: Bislang haben alle WM-Gastgeberländer mindestens eine Partie gewonnen. Südafrika (2010), die USA (1994) und Spanien (1982) gewannen nur ein Spiel bei der Weltmeisterschaft auf heimischem Boden. In der Gruppenphase ist als Gastgeber bislang einzig Südafrika vor acht Jahren ausgeschieden.

Beste Torschützen Testspiele seit 2017:

6 Tore: Fedor Smolov
3 Tore: Aleksey Miranchuk
2 Tore: Aleksandr Samedov

Voraussichtliche Aufstellung von Russland:

Igor Akinfeev © (Russian Federation ZSKA Moskau) – Yuri Zhirkov (Russian Federation Zenit St. Petersburg), Sergey Ignashevich (Russian Federation ZSKA Moskau), Ilya Kutepov (Russian Federation Spartak Moskau), Igor Smolnikov (Russian Federation Zenit St. Petersburg) – Roman Zobnin (Russian Federation Spartak Moskau), Yuri Gazinskiy (Russian Federation FK Krasnodar) – Aleksandr Golovin (Russian Federation ZSKA Moskau), Alan Dzagoev (Russian Federation ZSKA Moskau), Aleksandr Samedov (Russian Federation Spartak Moskau) – Fedor Smolov (Russian Federation FK Krasnodar)
Trainer: Stanislav Cherchesov Russian Federation

Letzte Spiele von Russland:
05.06.2018 – Russland vs. Türkei 1:1 (Testspiel)
30.05.2018 – Österreich vs. Russland 1:0 (Testspiel)
27.03.2018 – Russland vs. Frankreich 1:3 (Testspiel)
23.03.2018 – Russland vs. Brasilien 0:3 (Testspiel)
14.11.2017 – Russland vs. Spanien 3:3 (Testspiel)

 

Die üblichen Verdächtigen oder sichert sich ein Außenseiter den WM-Titel?
WM 2018 Prognose – Wer wird Weltmeister? – Wetten, Infos, Favoriten & Quoten

 

Saudi Arabia Saudi Arabien – Statistik & aktuelle Form

Saudi Arabien Logo

Das flächenmäßig mit Abstand größte Land der Golfregion, Saudi Arabien, ist zum insgesamt fünften Mal für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach vier Weltmeisterschaftsteilnahmen in Folge (1994 bis 2006) blieb den Saudis bei den jüngsten beiden Weltturnieren nur die Zuschauerrolle. Nun ist Saudi Arabien zurück auf der größten Bühne, die es im Weltfußball gibt, und darf als erste asiatische Mannschaft im Eröffnungsspiel antreten. Möglich machte die Qualifikation der Niederländer Bert van Marwijk, der bei der WM jedoch nicht die Saudis betreuen wird, sondern die Socceroos aus Australien. Der saudische Fußballverband und van Marwijk konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. So übernahm der Spanier Juan Antonio Pizzi, der seit dem Jahr 2000 der 22. Nationalcoach der grünen Falken ist. Pizzi machte sich als Nationaltrainer Chiles einen Namen, als er La Roja 2016 zum Gewinn der Copa America führte und 2017 das Finale des Confederations Cup erreichte (Niederlage gegen Deutschland). Bei der WM vertraut Pizzi beim dreimaligen Asien Cup Champion (1984, 1988 und 1996) auf die Spieler, die bereits die Qualifikation unter van Marwijk meisterten.

„Eigentlich sind wir zufrieden mit dem Ergebnis. Aber wir waren auch ganz nahe dran am Unentschieden. Wir haben gegen den WM-Favoriten ein gutes Spiel gemacht, haben uns Chancen erspielt. Das gibt uns viel Schwung und Selbstvertrauen für das Eröffnungsspiel.“

Saudi Arabiens Trainer Juan Antonio Pizzi nach der knappen 1-2 Niederlage im letzten Testspiel vor der WM gegen Deutschland

Der Großteil des Kaders besteht aus Spielern der beiden Topklubs Al-Hilal (Riad) und Al-Ahli (Dschidda). Pizzi bevorzugt ein 4-2-3-1 System und baut dabei auf das Mittelfeldduo Taisir Al-Jassim und Abdullah Otayf, die alle Angriffe initiieren. Die Saudis sind technisch versiert und lassen den Ball gerne durch die eigenen Reihen laufen. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist eine Stärke der grünen Falken. Unter Pizzis Schützlingen befinden sich auch einige Spanien-Legionäre. Ende Januar schloss der saudische Verband mit der spanischen Ligaspitze einen Kooperationsvertrag. So wurden neun Leihgeschäfte mit spanischen Klubs eingefädelt, welche für die Iberer kostenfrei waren. Die Saudis erhofften sich davon in erster Linie, dass ihre Spieler vor der Weltmeisterschaft in Russland wichtige Erfahrungen in einer großen Liga sammeln können. Für die spanischen Klubs gab es lukrative Werbeverträge mit saudischen Firmen. Mit Yahya Al-Shehri (Leganes), Fahad Al-Muwallad (Levante) und Salem Al-Dawsari (Villarreal) landeten drei Falken sogar in La Liga. Ausgezahlt hat sich das Experiment für die Saudis jedoch nicht. Standen die Spieler im Kader, wurden sie nicht eingesetzt. Einzig Al-Dawsari konnte am letzten Spieltag gegen Real Madrid für eine halbe Stunde sein Können auf der großen Bühne zeigen.

Ein Ausnahmekönner wie Stürmerlegende Sami Al-Jaber oder Spielmacher Said Al-Uwairan fehlt im aktuellen Aufgebot der Saudis. Dennoch kann sich Stürmer Mohammed Al-Sahlawi damit rühmen, in der Qualifikation so häufig getroffen zu haben wie Polens Robert Lewandowski (16-mal). Die Hälfte der Treffer erzielte Mohammed Al-Sahlawi jedoch gegen Fußballzwerg Osttimor. Verzichten muss Al-Sahlawi auf die Zuspiele von Spielmacher Nawaf Al-Abed, der sich kurz vor dem Turnier verletzte und dessen Ausfall kaum zu kompensieren ist. Dieser ungünstige Umstand spiegelt sich sicher zusätzlich beim Auftaktspiel von Russland gegen Saudi Arabien in den Wettquoten wider. Bei den jüngsten drei WM-Teilnahmen schieden die Saudis jeweils als Gruppenletzter aus und warten seit nunmehr zehn WM-Spielen auf einen Sieg (zwei Unentschieden, acht Niederlagen). Hoffnung auf den ersten WM-Sieg seit 1994, als die Araber bei der ersten WM-Teilnahme direkt ins Achtelfinale kamen, machen die jüngsten Testspielauftritte gegen Italien und Weltmeister Deutschland.

Trotz der knappen Niederlagen zeigte sich, dass die Saudis diesmal wohl kein Kanonenfutter sind. Auch der als Schwachstelle ausgemachte Keeper Abdullah Al-Mayouf konnte überzeugen und verdiente sich nach der Partie sogar ein Lob von Torwarttitan Oliver Kahn. „Was die Torwart-Leistung angeht, war das das beste Spiel, das ich gesehen habe. Sehr stark, fehlerlos“, so der einstige Welttorhüter, der seit vergangenem Herbst als Torwart-Berater des saudischen Verbandes tätig ist. Schwach war jedoch der Auftritt der Saudis zuvor gegen Peru. Ebenfalls nicht verbergen ließ sich die physische Unterlegenheit der Saudis. Dennoch steckt in den als krasser Außenseiter gehandelten grünen Falken durchaus Überraschungspotenzial, obwohl Wetten auf Saudi Arabien gegen Russland trotz verlockender Quoten sehr risikoreich sind.

Beste Torschützen in der WM-Qualifikation Asien:

16 Tore: Mohammed Al-Sahlawi
6 Tore: Taisir Al-Jassim
5 Tore: Fahad Al-Muwallad

Voraussichtliche Aufstellung von Saudi Arabien:

Abdullah Al-Mayouf (Saudi Arabia Al-Hilal) – Mansoor Al-Harbi (Saudi Arabia Al-Ahli), Omar Hawsawi (Saudi Arabia Al-Nassr), Osama Hawsawi © (Saudi Arabia Al-Hilal), Yasser Al-Shahrani (Saudi Arabia Al-Hilal) – Taisir Al-Jassim (Saudi Arabia Al-Ahli), Abdullah Otayf (Saudi Arabia Al-Hilal) – Salem Al-Dawsari (Spain Villarreal), Yahya Al-Shehri (Spain Leganes), Fahad Al-Muwallad (Spain Levante) – Mohammed Al-Sahlawi (Saudi Arabia Al-Nassr)
Trainer: Juan Antonio Pizzi Spain

Letzte Spiele von Saudi Arabien:
08.06.2018 – Deutschland vs. Saudi Arabien 2:1 (Testspiel)
03.06.2018 – Saudi Arabien vs. Peru 0:3 (Testspiel)
28.05.2018 – Italien vs. Saudi Arabien 2:1 (Testspiel)
15.05.2018 – Saudi Arabien vs. Griechenland 2:0 (Testspiel)
09.05.2018 – Saudi Arabien vs. Algerien 2:0 (Testspiel)

 

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WM 2018 Gruppe A – Prognose & Wettquoten

 

Russian Federation Russland vs. Saudi Arabien Saudi Arabia Direkter Vergleich [+ Infografik]

Ein Pflichtspiel hat es zwischen Russland und Saudi Arabien in der Vergangenheit noch nie gegeben. Im Oktober 1993 trafen beide Nationen in einem Testspiel aufeinander. Die Saudis siegten damals in deren Hauptstadt Riad mit 4-2 gegen Russland. Für die Russen traf seinerzeit der legendäre Alexandr Mostovoi doppelt.
Infografik Russland Saudi Arabien 2018

 

Russian Federation Russland – Saudi Arabien Saudi Arabia Statistik Highlights

 

Prognose & Wettbasis-Trend Russian Federation Russland vs. Saudi Arabien Saudi Arabia WM 2018

Am Donnerstag rollt endlich der Ball bei der WM 2018. Gastgeber Russland geht dabei als Favorit in das Eröffnungsspiel gegen Außenseiter Saudi Arabien, dies zeigt auch ein Blick auf die Wettquoten der Wettbüros. Wer sein Glück trotz der zuletzt sieben sieglosen Spiele von Russland mit Wetten auf einen Auftaktsieg des Gastgebers gegen Saudi Arabien herausfordern will, kann Wettquoten in Höhe von 1,45 erwarten. Deutlich rentabler und eine höhere Rendite versprechen da schon Wetten auf einen Sieg der Saudis. Quoten von 10,00 werden von den Buchmachern für einen Erfolg der Asiaten aufgerufen. Seit 1966 endeten sechs der 13 Eröffnungsspiele mit einem Remis. Von daher könnten sich auch Tipps auf ein Unentschieden zum Auftakt der WM 2018 in Russland auszahlen. Dafür gäbe es Quoten von 4,50. Jedoch gab es bei den jüngsten sieben WM-Turnieren einzig 2010 keinen Sieger im Eröffnungsspiel. Ein Torfestival waren die Eröffnungsspiele in der Vergangenheit nur ganz selten. In zehn der 13 Auftakt-WM-Spiele fielen unter 2,5 Tore. Wetten auf unter 2,5 Tore sollte man also im Auge behalten.

 

Key-Facts – Russland vs. Saudi Arabien WM 2018

  • Gastgeber Russland wartet seit Oktober 2017 auf einen Sieg in einem Länderspiel (seitdem drei Unentschieden, vier Niederlagen)
  • Mit Saudi Arabien eröffnet erstmals ein asiatisches Team die Fußballweltmeisterschaft
  • Gruppe A ist gemessen an der FIFA-Weltrangliste mit einer Gesamtplatzierung von 175 die schwächste aller acht Staffeln

 

Ein Offensivfeuerwerk werden Russland und Saudi Arabien nicht abbrennen. Dazu sind beide Teams offensiv zu harmlos. Beide Mannschaften werden drauf bedacht sein, zunächst defensiv gut zu agieren und wenig Chancen zuzulassen. Die Nervosität dürfte ebenfalls eine große Rolle spielen. Gerade Russland strotzt nach sieben sieglosen Spielen nicht vor Selbstvertrauen und der Druck, der auf Russland lastet, ist enorm. Gerät Russland in Rückstand, ist auch fraglich, wie das Publikum reagieren wird. Die Saudis verloren die jüngsten drei Testspiele, dennoch freuten sich die grünen Falken nach der letzten Testspielpleite mehr als Gegner Deutschland über den Sieg. Saudi Arabien geht optimistisch ins Eröffnungsspiel und will erstmals seit 24 Jahren wieder eine WM-Partie gewinnen. Auch wir sind zuversichtlich, dass Saudi-Arabien eine Überraschung gelingen könnte. Wir halten eine Punkteteilung zum Auftakt für wahrscheinlich, doch auch Wetten auf einen Sieg der Saudis stehen wir nicht allzu skeptisch gegenüber.

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Russian Federation Russland vs. Saudi Arabien Saudi Arabia Wetten und Quoten * WM 2018

Russian Federation Sieg Russland: 1.43 @Unibet
Unentschieden: 4.50 @Interwetten
Saudi Arabia Sieg Saudi Arabien: 10.00 @Bet365

(Wettquoten vom 13.06.2018, 08:52 Uhr)

Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg Russland / Unentschieden / Sieg Saudi Arabien:

1: 68%
X: 22%
10%

 

Russland vs. Saudi Arabien – weitere interessante Wetten & Wettquoten * im Überblick:

über/unter 2.5 Tore
Über 2,5 Tore: 2,30 @Unibet
Unter 2,5 Tore: 1,65 @Bet3000

Platzverweis
JA: 4,55 @Bet-at-Home
NEIN: 1,14 @Interwetten

beide Teams treffen
JA: 2,37 @Bet365
NEIN: 1,53 @ Bet365

Eigentor
JA: 13,00 @Bet365
NEIN: 1,04 @ Bet365

Torschütze
Russian Federation Fedor Smolov erzielt Russlands erstes Tor: 2,87 @Bet365
Saudi Arabia Mohammed Al-Sahlawi erzielt Saudi Arabiens erstes Tor: 5,50 @ Bet365

(Wettquoten vom 13.06.2018, 08:52 Uhr)

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