Wir erhalten eine Provision von den hier angeführten Buchmachern. 18+ | AGB gelten

Bundesliga-Wetten

Langjähriger Co-Trainer des FCB gibt Einblick: So schafft Bayern München den Turnaround

Philipp Stottan  24. Februar 2024
Michael Henke
Michael Henke hat mit den Bayern und dem BVB die Champions League gewonnen. (© IMAGO / Ulrich Wagner)

Beim FC Bayern war Michael Henke lange Jahre so etwas wie eine Insitution. 1998 als Co-Trainer von Ottmar Hitzfeld an die Säbener Straße gekommen, durfte er alle möglichen Titel bejubeln – nicht zuletzt den Erfolg in der Champions League 2001.

Von 2007 bis 2009 kehrte er zudem zu den Bayern als Chefanalytiker zurück, er kennt den Verein also wie seine Westentasche. Derzeit läuft es bei seinem Ex-Klub – der die Trennung von Thomas Tuchel im Sommer offiziell gemacht hat – gar nicht rund, ob er gute Ratschläge parat hat?

Nachdem er im 1. Teil des Interviews bei Beidfüßig auf den BVB geblickt und deren CL-Spiel richtig vorhergesagt hat, wurde Michael Henke zur Lage bei Bayern München befragt, welche Griffe Hitzfeld und er ergriffen hätten und ob den Bayern tatsächlich das frühzeitige Aus in der Königsklasse droht.

 

Michael Henke über Bayern: “Probleme innerhalb der Mannschaft”

 
Wettbasis: Hallo Michael Henke, was machen Sie gerade beruflich?

Michael Henke: “Wenn man so will, bin ich auf Jobsuche, also im Moment ohne Job. Aber ich würde gerne auch wieder im Trainer-Bereich arbeiten oder überhaupt im Club-Fußball.

Kann auch Sportdirektor sein oder sonst irgendwas. Und um up-to-date zu bleiben, schaue ich mir natürlich viele Spiele an, auf allen Ebenen.”

 
Dann wird Ihnen ja auch nicht entgangen sein, dass bei den Bayern, einem Ex-Klub von Ihnen, gerade sehr viel Unruhe herrscht. Was hätten Sie im Zusammenhang mit Ottmar Hitzfeld als erste Maßnahmen ergriffen, damit das mal wieder etwas ruhiger wird?

Henke: “Was ich von außen sehe, haben sie schon Probleme, auch innerhalb der Mannschaft. So stellt sich das zumindest dar, dass keine richtige Einheit auf dem Platz steht und ich glaube, das ist das Wichtigste, was man als Trainer, als Trainerteam in den Griff kriegen muss.

Dass man wieder eine verschworene Gemeinschaft auf den Platz bringt, dass man eine gewisse Hierarchie in der Mannschaft hat und dementsprechend auch Widerständen entgegenwirken kann, als Mannschaft. Also, dass einfach Trainerteam und Mannschaft zusammen eine wirkliche Einheit bilden.

Alles was jetzt von außen kommt, da kann man sowieso nicht viel Einfluss nehmen. Also muss man die Mannschaft fit kriegen, die muss fit sein. Klar. Da gehe ich mal von aus, das ist sie auch. Aber eben auch diesen unbedingten Willen, gemeinsam Spiele zu gewinnen. Da muss man, glaube ich, dran arbeiten.”

 

 
Und was hätten Ottmar Hitzfeld und Sie dann aus dem Handwerks-Köfferchen rausgeholt, als konkrete Maßnahmen, um das zu erreichen?

Henke: “Viele Einzelgespräche, gerade auch mit den Leadern der Mannschaft. Vielleicht auch Gruppengespräche, dass man eben die wichtigsten Spieler, die man einfach braucht, auch auf Spur bringt. Dass man die an ihre Führungsaufgaben erinnert, damit die das, was man auch als Trainerteam will, wirklich auf dem Platz umsetzen.

Das ist im Moment das Entscheidende. Kicken können die alle, das sind alles super Spieler. Das haben sie auch schon oft genug gezeigt. Das was fehlt, glaube ich, wie gesagt von außen betrachtet, ich habe keine internen Information, ist, dass sie wirklich als Mannschaft auftreten. Dann haben sie die Qualität, eigentlich jeden Gegner zu schlagen.”

 
Kommen die Bayern noch weiter, ins Viertelfinale?

Micheal Henke: “Glaube ich schon. Sie stehen jetzt ein bisschen mit dem Rücken zur Wand und wissen, dass das jetzt ihr Wettbewerb werden kann.

Und da glaube ich schon, dass sie in der Lage sind, eigentlich jeden Gegner bis ins Endspiel zu schlagen.”

 
Michael Henke, vielen Dank, für diese wunderbare Expertenmeinung.

Interview: Carsten Fuß

 

Wer gewinnt die Champions League?

 

Passend zu diesem Artikel:

Philipp Stottan

Philipp Stottan

Alter: 30 Nationalität: Österreich Lieblings-Wettanbieter: Bet-at-home, Bet365

Das Thema Sport und all seine Facetten begleiten Philipp seit er denken kann, zu Uni-Zeiten kamen dann auch die Sportwetten hinzu. Nach diversen Stationen im Journalismus entschied er sich dann dazu, seiner Wett-Leidenschaft auch beruflich nachzugehen. Vor allem in den Bereichen Fußball sowie US- und Kampfsport, kann man sich auf seine angesammelte Expertise verlassen.   Mehr lesen