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Wer übernimmt den CDU Vorsitz? Kandidaten, Prognose & Wettquoten

Wer wird der nächste CDU Parteivorsitzende?

Steffen Peters  13. Januar 2021
CDU Vorsitz
Armin Laschet ist bei den Wettquoten nicht mehr der Favorit für den CDU Vorsitz (imago images / Sven Simon)

Seit dem angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer im Februar 2020 schwelt in Deutschland eine Diskussion über den CDU Vorsitz. Seitdem konnte aufgrund des Coronavirus bis heute kein CDU Parteitag durchgeführt werden, um die Nachfolge offiziell zu regeln.

Erst vom 15. bis 16. Januar wird der Termin auf dem digitalen CDU Parteitag 2021 nachgeholt.

 
Wir haben einen Blick auf die Wettquoten und Prognosen zum CDU Vorsitz geworfen.

Bwin

Wer wird CDU Parteivorsitzender?

Friedrich Merz 2.20
Armin Laschet 2.40
Norbert Röttgen 5.00
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Quoten Stand vom 14.01.2021, 8.00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten

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Aktueller Hinweis:

Aus rechtlichen Gründen sind derzeit Wetten in Deutschland auf politische Ereignisse nicht möglich. In Österreich jedoch schon.

Aufgrund des großen öffentlichen Interesses hinsichtlich des CDU-Parteivorsitzes, zeigen wir hier trotzdem die aktuellen CDU Vorsitz Wetten.

Wir informieren über die weitere Entwicklung.

 

Inhaltsverzeichnis

Wer bewirbt sich um den CDU Vorsitz?

Kurz gesagt gibt es drei Kandidaten, die sich um die Rolle als CDU Vorsitzende bewerben. Bei ihnen handelt es sich um folgende:

  • Armin Laschet, aktueller Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
  • Friedrich Merz, ehemaliger Fraktionschef der Union
  • Norbert Röttgen, aktueller Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses
  •  

    Aktuell ist die CDU Vorsitz Wahl so offen wie lange nicht mehr. Ein Hauptgrund dafür ist der lange Zeitraum, der seit dem angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer vergangen ist. Ursprünglich sollte bereits am 25. April auf einem Sonderparteitag ein Nachfolger von AKK an der CDU-Spitze bestimmt werden.

    Ob der Corona-Pandemie konnte diese Idee letztlich nie in die Tat umgesetzt werden.

    In den Wettquoten bei bwin hat Armin Laschet seinen Vorsprung Anfang Januar eingebüßt. Der aktuelle Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hatte zuletzt in Umfragen einige Monate lang die Nase vorn.

    Im Februar und März war er hingegen noch der klare Außenseiter auf die Parteivorsitz-Nachfolge. Sein größter Widersacher Friedrich Merz konnte zu Beginn der Pandemie weniger öffentliche Präsenz als Laschet zeigen. Infolgedessen fielen seine vormals hohen Zustimmungswerte ab.

    Mittlerweile ist er wieder oben in der Rangliste angelangt, was vor allem daran liegt, dass Laschets Vorgehensweise in der Krise nicht nur in NRW in der Kritik steht.

    Als dritter Kandidat bewirbt sich Norbert Röttgen, bekannt vor allem als ehemaliger Bundesumweltminister, um den Parteivorsitz. Ihm werden aktuell zwar nur Außenseiterchancen zugestanden, allerdings haben sich seine Quoten in den letzten Wochen halbiert.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verzichtete derweil auf eine Kandidatur. Laschet hat Spahn als seinen Stellvertreter eingeplant.

     
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    Wie sehen die Prognosen zum CDU Vorsitz aus?

    Die aktuellen CDU Vorsitz Prognosen sprechen zumindest bei den Buchmachern für Friedrich Merz. Obwohl die Unterstützer des 65-jährigen die erneute Verschiebung des Parteitags in den Januar 2021 kritisierten, handelte es sich letztlich um einen Vorteil gegenüber Armin Laschet.

    Letzterer hatte als NRW-Ministerpräsident zwar die Möglichkeit, sein Bundesland durch eine verschärfte Pandemielage zu führen. Allerdings erledigte er diese Aufgabe bislang nicht zufriedenstellend für Bürger und CDU-Mitglieder.

    Die Wettanbieter wie bwin erwarten deshalb eine leichte Abwertung seines politischen Profils. Je länger die Wartezeit auf die Abstimmung ist, desto größer scheint aktuell auch der Vorteil Merz‘ zu werden.
     


    Die CDU-Anhänger sehen die Lage genau gleich. Bei der letzten Umfrage wurden sie im ARD-Deutschlandtrend nach ihrem Favoriten befragt. Zuletzt wurde es hier wieder knapper, sodass sich mittlerweile gar ein Dreikampf um die Parteispitze andeutet. Das Ergebnis der CDU Vorsitz Prognose:

    Kandidat Stimmenanteil Veränderung seit 11/20
    Friedrich Merz 29% -10%
    Armin Laschet 25% +10%
    Norbert Röttgen 25% +3%

     

    Wann wird der CDU Parteivorsitzende gewählt?

    Der CDU Vorsitz sollte statt auf einem Sonderparteitag auf der regulären Veranstaltung im Dezember 2020 geklärt werden. Daraus wurde aufgrund der derzeitigen Situation in der Bundesrepublik jedoch ebenfalls nichts.

    Am 26. Oktober 2020 gab der Parteivorstand bekannt, dass der reguläre CDU Parteitag ebenfalls verschoben werden müsse. Einer Online-Austragung stand der Großteil der Mitglieder zwar positiv gegenüber, allerdings sei sie rechtlich nicht möglich gewesen. Mittlerweile wurde ein digitaler CDU Parteitag alternativlos.

    Dank der Einladungsfrist von vier Wochen haben sich die Verantwortlichen auf einen Parteitag Anfang 2021 verständigt. Als Termin wurden Freitag und Samstag, den 15. und 16. Januar, festgelegt.

     


     

    Welche Rolle spielt der CDU Vorsitz für den siegreichen Kandidaten?

    Dem CDU-Vorsitzenden kommt auch auf Bundesebene eine entscheidende Bedeutung zu.

    Aufgrund des Rückzugs von Kanzlerin Angela Merkel wird der kommende Parteivorsitzende wohl automatisch zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2021. Letztere wird im Herbst des kommenden Jahres stattfinden.

    Infolge des Resultats bei den innerparteiischen Wahlen muss sich der Sieger zudem mit CSU-Parteichef Markus Söder abstimmen. Selbst wenn dieser immer wieder betonte, dass er bayerischer Ministerpräsident bleiben wolle, hält er sich in den Kanzler Umfragen stets ganz vorne auf der Liste.

    Ursächlich dafür ist vor allem sein (meist) souveräner Auftritt während der Corona-Pandemie.

    Innerhalb der Union sind damit weitere Diskussionen vorprogrammiert. Falls sowohl Söder als auch der kommende CDU Parteivorsitzende den Anspruch auf die Kanzlerkandidatur anmelden sollten, ist nach aktuellen Stand der Dinge Söder der Favorit.

     

    Wettquoten: Wird Söder Kanzler?

     

    Was sind die Pläne der Kandidaten für den CDU Parteivorsitz?

    Die beiden Hauptkandidaten Armin Laschet und Friedrich Merz weisen ganz unterschiedliche Pläne auf, um die Parteimitglieder von sich zu überzeugen.

    Demgegenüber versucht es Norbert Röttgen beim CDU Parteitag 2021 mit stärkerer Bewegung in Richtung der Grünen.

    Einerseits ist Merz traditionell darauf fokussiert, eine starke Wirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Diese soll andererseits den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Folge leisten und somit eine höhere Nachhaltigkeit beinhalten. Sämtliche Tätigkeiten sollen laut Merz sowohl „umweltgerecht“ als auch „sozialverträglich“ sein.

    Nichtsdestotrotz ist der 64-jährige eindeutig konservativer als seine Widersacher ausgerichtet. Deswegen stellt er für einen Teil der Partei die Lösung schlechthin dar.

     

    Friedrich Merz: Kandidat für den CDU-Vorsitz


     

    Dementgegen schlägt Laschet als Vertrauter von Angela Merkel andere Töne an. Er ist liberal ausgerichtet und versucht im Gegensatz zu Merz nicht, verlorengegangene Stimmen von Parteien wie der AfD zurückzugewinnen. Stattdessen setzt er auf politische Kontinuität.

    Diese Ausrichtung ist vor allem während der zweiten Welle der Corona-Pandemie keine schlechte Idee. Allerdings lief nicht alles so wie geplant, sodass sich Stimmverluste einstellten.

    Durch die frühzeitig verkündete Zusammenarbeit mit Jens Spahn zeigte Laschet ebenfalls, dass er wichtige Menschen innerhalb seiner Partei hinter sich weiß. Zudem könnte Spahn im Hinblick auf jüngere Wähler den Ausschlag zu seinen Gunsten geben.

     

    Wettquoten: Wer wird neuer Bundeskanzler?

     

    Röttgen startete zwar als klarer Außenseiter, hat sich aber dennoch einige Pläne zurechtgelegt, um die Wähler auf dem CDU Parteitag von sich zu überzeugen.

    So ist einer seiner wichtigsten Punkte, stärker in die grüne Richtung zu denken. Insbesondere die jüngere Generation möchte Röttgen so zurückgewinnen. Ansonsten habe er Angst, dass eine „ganze Generation verloren“ gehe.

    Wie die oben erwähnten Umfragen zeigen, scheint Norbert Röttgen mit seiner Linie gut zu fahren. Seine Zustimmungswerte steigen an. Die Frage ist, wie das die abstimmungsberechtigten CDU-Mitglieder sehen, die sich bislang noch größtenteils bedeckt hielten.

    Allzu große Ambitionen auf das Kanzleramt hegt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses seinen eigenen Angaben zufolge nicht. Vielmehr sei die Parteiführung auch ohne die gleichzeitige Führung des Landes möglich.

     

    Alle CDU Parteivorsitzenden seit 1950

    CDU Parteivorsitzender Amtszeit als Vorsitzender Höchstes Amt während CDU Vorsitz
    Konrad Adenauer 1950 – 1966 Bundeskanzler
    Ludwig Erhard 1966 – 1967 Bundeskanzler
    Kurt Georg Kiesinger 1967 – 1971 Bundeskanzler
    Rainer Barzel 1971 – 1973 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
    Helmut Kohl 1973 – 1988 Bundeskanzler
    Wolfgang Schäuble 1998 – 2000 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
    Angela Merkel 2000 – 2018 Bundeskanzlerin
    Annegret Kramp-Karrenbauer 2018 – heute Verteidigungsministerin

     

    Fünf von acht CDU Vorsitzenden wurden Kanzler

    Den Statistiken zufolge wurden fünf von acht Vorsitzenden der CDU am Ende auch zum Kanzler bzw. zur Kanzlerin ernannt.

    Die einzigen Ausnahmen seit 1950 stellen Rainer Barzel, Wolfgang Schäuble sowie Annegret Kramp-Karrenbauer dar. Alle drei schafften es nur zwei Jahre lang, den CDU Vorsitz zu halten.

    Also lagen sie unter der durchschnittlichen Amtszeit eines CDU Vorsitzenden von 6,25 Jahren.

    Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Amtszeit als Vorsitzender bei den sechs großen deutschen Parteien:

    Partei Durchschnittliche Amtszeit als Parteichef
    CSU 8,33 Jahre
    CDU 6,25 Jahre
    FDP 5,14 Jahre
    Linke 4,89 Jahre
    SPD 4,35 Jahre
    Grüne 2,65 Jahre

     

    Mit anderen Worten kann lediglich die CSU auf der Führungsposition eine größere Kontinuität aufweisen als ihre Schwesterpartei.

    Deshalb bestehen statistisch gesehen gute Vorzeichen für eine erfolgreiche und lange Amtszeit des kommenden CDU Parteivorsitzenden.

     

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