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Was gilt es bei Darts Wetten zu beachten?

Erfolgreich auf den Kneipensport wetten!

Kleine Pfeile, acht Millimeter breite Felder und tausende Fans im Hintergrund. Phil „The Power“ Taylor und Eric Bristow haben eine Sportart berühmt gemacht, die ohne die zwei Profis wohl niemals den Stellenwert erreicht hätte, den Darts heute besitzt. Tatsächlich ist der offizielle Name Darts und nicht nur Dart. Dennoch wird in Wettforen manchmal nur von Dart Wetten geschrieben.

Es stellt sich die Frage, wie lukrativ Darts Wetten tatsächlich sein können. Die Wettbasis möchte einen Einblick in eine Sportart geben, die vermeintlich schnell erklärt ist. Was gilt es bei Darts Wetten zu beachten? Eines nimmt die Wettbasis vorweg: Wer auf Darts wetten möchte, der wird nicht allein dadurch erfolgreich, dass er die Weltrangliste anschaut oder Tipps vom jüngsten Match ableitet. Darts ist wesentlich komplexer, als es den Anschein macht.

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Darts – Regelwerk

Eigentlich ist das Spiel recht leicht erklärt: Im Regelfall beginnen beide Spieler bei 501 Punkten und versuchen jene mit guten Würfen auf Null zu bringen. Getroffen werden können die Zahlen von 1 bis 20, sowie das kleine Bull (25 Punkte) und das Double Bull (50 Punkte). Außen an der Scheibe ist ein kleiner Ring, bei dem die getroffene Zahl verdoppelt wird. Zudem gibt es noch einen inneren Ring, der die Punktzahl verdreifacht. Die dreifache 20 (60 Punkte) ist damit das wertvollste Feld der Scheibe und nicht wie von Anfängern vermutet der Mittelpunkt (50 Punkte). Wichtig: Die 501 Punkte müssen exakt auf Null gespielt werden und der letzte Wurf muss auf ein Doppelfeld erfolgen. Beispiel: Bei 32 Punkten Rest wird auf die Doppel-16 geworfen. Wer sich überwirft, muss bei dem Score neu beginnen, der vor der Aufnahme (drei hintereinander geworfene Pfeile) bestand. Ein Rest von 1 gilt auch als überworfen. Wer 501 Punkte zuerst auf Null spielt, hat ein Leg gewonnen.

Anschließend gibt es zahlreiche verschiedene Turniermodi: Bei der Premier League werden beispielsweise maximal 12 Legs gespielt. Wer zuerst 7 Legs holt, gewinnt das Match. Es kann auch zum Unentschieden (6:6) kommen. Bei nahezu allen anderen Turnieren wird immer ein Sieger ermittelt. Beim World Matchplay wird im Leg-Modus gespielt. Sieger ist (je nach Fortschritt des Turniers), wer zu erst 11, 17 oder im Finale 18 Legs gewonnen hat. Bei der Weltmeisterschaft findet die Entscheidung in Sätzen statt. Wer zuerst 3 Legs gewinnt, hat einen Satz sicher. Für den Matchgewinn sind je nach Fortschritt des Turniers von drei bis sieben gewonnene Sätze notwendig.

Darts wird in verschiedensten Formen gespielt. Den normalen Modus bezeichnen die Profis als „Double Out“, weil mit einem Doppel-Wurf das Leg beendet wird. Selten wird auch der Modus „Double In – Double Out“ gespielt, bei dem – der Name verrät es – auch die ersten Punkte des Legs mit einem Doppel realisiert werden müssen.

In Kurzform noch ein paar weitere Regeln, die es zu beachten gilt:

  • Wenn Pfeile vor dem Wurf aus der Hand fallen, aber keine Wurfbewegung zu erkennen ist, dürfen sie aufgehoben und noch geworfen werden.
  • Die Pfeile dürfen bis zu 50 Gramm schwer sein. Allerdings würde nie ein Profi mit derart schweren Pfeilen werfen. Üblich ist ein Gewicht zwischen 20 und 28 Gramm.
  • Die Punktzahl gilt nur, wenn der Pfeil im Feld stecken bleibt (nicht herausfällt).
  • Offiziell haben die Profis für jeden Pfeil eine Minuten Zeit.
  • in der Regel beginnt der Profi, der zuvor bei einem Shootout näher in Richtung des Mittelpunktes der Scheibe traf
  • Der Mittelpunkt der Scheibe befindet sich auf 1,73 Meter Höhe. Die Spieler stehen 2,37 Meter entfernt

Darts – Wettmöglichkeiten

Die Wettanbieter haben erkannt, dass die Sportart immer beliebter wird und daher die Wettmöglichkeiten klar ausgebaut. Es ist besonders bei großen Turnieren nicht nur möglich auf den Sieger oder ein passendes Handicap zu setzen, sondern der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Getippt werden kann auf die Zahl der 180er Würfe (alle drei Darts in der Triple-20), das höchste Check Out (der Wert, von dem aus mit nur einer Aufnahme das Leg auf Null gespielt wird), und teilweise sogar die Farbe (Rot / Grün), die mit dem letzten Wurf des Legs erwischt wird.

Welche Farbe hat das letzte Doppel?

Letztgenannte Wettart scheint eher eine Spielerei zu sein, da zehn Felder (1, 4, 5, 6, 9, 11, 15, 16, 17, 19) Grün und elf (2, 3, 7, 8, 10, 12, 13, 14, 18, 20, Doppel-Bull) Rot sind. Allerdings haben diverse Spieler ihre Lieblings-Doppel, die immer wieder anvisiert werden. Besonders begehrt ist die Doppel-16 (Grün – Rest 32), der allerdings bei einem einfachen Treffer die Doppel-8 (Rest 16) in Rot folgt. Manch Profi liebt auch Tops (Doppel-20, Rot), der auch bei einem einfachen Treffer ein Wurf auf ein rotes Feld folgt (Doppel 10 – Rest 20). Wesentlich unbeliebter sind Würfe auf ungerade Doppel-Felder, da im Falle eines einfachen Treffers im Anschluss nicht sofort ein weiterer Doppel-Wurf möglich ist (ungerade Restzahl). Allerdings bestehen auch Ausnahmen: Simon Whitlock bezeichnet beispielsweise die Doppel-13 als sein Lieblingsfeld, doch wirklich freiwillig stellt er sich „Rest 26“ dennoch nicht. Wetten sind vorwiegend dann interessant, wenn ein Spieler mit Vorlieben für Tops den Anwurf eines einzelnen Legs hat. Die Chancen auf ein „rotes“ Checkout steigen damit deutlich.

Wer wirft die meisten 180er?

Für Wettanfänger scheint die Frage nach der Anzahl der meisten 180er-Würfe nicht wirklich davon abzuweichen, wer das Match gewinnt, schließlich sollte der Favorit auch größere Chancen haben, öfter die Maximalpunktzahl zu treffen. Allerdings gibt es einige Besonderheiten. Das bekannteste Beispiel ist zweifelsfrei Phil Taylor. Jener war nie dafür bekannt, dass er seine Rivalen mit Unmengen an 180ern demütigte. Stattdessen spielt Taylor taktisch klug und wechselt nach zwei Triple-20-Würfen nicht selten zur 19, wenn nicht mehr genug Platz im Feld ist. Es gibt keinen Profi, der auch nur annähernd so oft 177 Punkte mit einer Aufnahme auf das Scoreboard brachte. Außerdem ist Taylor meist ein Meister der Doppel gewesen, während die Gegner bei den Scores öfter mithalten konnten.

Wie hoch ist das höchste Check-Out der Partie?

Eine sehr interessante Wettart ist jene nach dem höchsten Check Out des Matches. Die Frage steht natürlich in direkter Abhängigkeit von der Länge der Partie. Das höchstmögliche Check-Out ist die 170 (Triple 20, Triple 20, Double-Bull – geschrieben: T20, T20, DB) – das kleinste Check-Out logischerweise die doppelte 1 (D1). Insgesamt gibt es sieben Zahlen, die kleiner als 170 sind, aber nicht mit drei Pfeilen ausgeworfen werden können. Diese werden als Bogey-Zahlen bezeichnet und sind 169, 168, 166, 165, 163, 162 und 159. Jene Punktzahlen versuchen die Profis immer zu vermeiden. Bei einem Restwert von 189 Punkten und einem Pfeil in der Hand würde kein Starspieler auf die dreifache 20 werfen, da die Gefahr eines Einzeltreffers hin zur Bogey-Zahl 169 sehr wahrscheinlich ist. Stattdessen würde sofort die Triple 19 anvisiert.

Alle Zahlen über 130 sind besonders schwer auf Null zu spielen, da zwei Triple notwendig sind, um sich das abschließende Doppel-Feld zu stellen (Ausnahme: 132 und 135 funktionieren mit dem kleinen Bull und Triple 19 / 20). Gleiches gilt auch noch für einige niedrigere Zahlen. Die 130 (T20, T20, D5) oder beispielsweise die 124 (T20, T14, D11) sind wesentlich leichter, da ein Check-Out auch dann noch möglich ist, wenn einer der beiden ersten Würfe nicht ins Triple geht. Bei einem Wurf in die einfache 20 bei 130 bleiben noch zwei Pfeile für Triple 20 und Double-Bull (110). Bei der 124 kann nach einer einfachen 20 noch mit Triple-18 und Double-Bull ausgecheckt werden. Nach Triple 20 und einfacher 14 winkt bei Rest 50 noch die Chance, das Leg mit Double-Bull zu sichern. Schlussfolgerung: Es ist ein enormer Unterschied, ob die Over / Under Line für das Check Out bei 119,5 oder 124,5 steht, da all jene Zahlen unter 124 mit nur einem Triple ausgeworfen werden können und daher wesentlich öfter gecheckt werden.

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Darts – Head to Head-Bilanzen

Aus dem Tennissport ist es bekannt, dass Profis diverse Rivalen als Angstgegner bezeichnen. Dies liegt meist an der Art des gegnerischen Spiels. Linkshänder wie Rafael Nadal sind besonders gefürchtet. Die Vorhand des Spaniers versuchen die Gegner aus dem Spiel zu nehmen. Beim Darts-Sport scheint der Gegner keinen derart großen Einfluss ausüben zu können. Dies entspricht auch der Wahrheit und dennoch ist es nicht völlig zweitrangig, wer der Gegner ist. Folgende Faktoren können das eigene Spiel indirekt beeinflussen:

1.) Die Fanbase des Gegners: Wenn ein Gegner besonders beliebt bei den Fans ist, wirkt sich das nicht unbedingt zu Gunsten des anderen Spielers aus. Im schlimmsten Fall wird der Rivale ausgepfiffen, wie es einst Michael van Gerwen gegen Phil Taylor bei dessen letzten Auftritt in Blackpool beim World Matchplay 2017 im Viertelfinale ertragen musste. Doch allein die ständigen Gesänge – beispielsweise von Taylors Wonderland – können für Frust sorgen.

2.) Der Spielrhythmus des Gegners: Es gibt Spieler, deren Wurfrhythmus weit von der Norm abweicht. Das bekannteste Beispiel ist zweifelsfrei Justin Pipe, der langsamer als jeder andere Profi auf der PDC-Tour wirft und seine Kontrahenten damit reihenweise fluchen ließ. Michael van Gerwen hingegen wirft sehr schnell, sodass der Gegner innerhalb von Sekunden wieder zur Aufnahme gezwungen wird.

Darts – die wichtigsten Turniere

Im Jahreskalender gibt es unzählige Turniere. Das Zentrum bleibt die Insel, auf der es vermeintlich immer regnet, doch auch in Mitteleuropa finden zahlreiche Turniere statt. Deutschland ist bei der European Tour sehr gut vertreten.

Weltmeisterschaft

Die Weltmeisterschaft ist unverändert das bekannteste und beliebteste Turnier des Jahres. Die WM findet in der West Hall des Alexandra Palace in London rund um den Jahreswechsel statt. Die erste Runde und manch Qualifikationsmatch steigt noch vor dem Weihnachtsschmaus – das Endspiel erst im neuen Jahr.

World Matchplay

Das World Matchplay ist das zweitwichtigste Turnier des Jahres. Es wird in Blackpool ausgetragen und galt als Lieblingsturnier von Phil „The Power“ Taylor. Die Legende des Darts-Sports gewann 16 Mal – zuletzt im Sommer 2017. Vermutlich ist dies ein Rekord für die Ewigkeit, zumal Mighty Mike immer wieder äußerte, dass er nicht annähernd so lange spielen möchte, wie Phil Taylor.

Premier League

Die Premiere League ist ein über viele Wochen stattfindendes Turnier mit Gruppenmodus. Nur zehn auserwählte Profis erhalten eine Startgenehmigung. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Modus. Über 16 Spieltage haben die besten Spieler die Chance, Punkte für das Halbfinale zu sammeln. Die Vorschlussrunde und das Endspiel werden aber in einem kurzen Modus ausgespielt. Eine über lange Zeit überzeugende Vorstellung ist ab dem Halbfinale kein Vorteil mehr. Die letzten zwei Profis müssen schon nach neun Spieltagen ausscheiden.

Unterschiede bei den Averages / Turnieren

Es ist wohl kein Geheimnis, dass Menschen bei Geschicklichkeitsspielen für Bestleistungen Ruhe benötigen. Dies ist im Darts nicht anders. Umso höher sind die Leistungen der Profis einzuschätzen. Dennoch gilt: Die höheren Averages (Durchschnittspunktzahl mit drei geworfenen Pfeilen) werden bei Turnieren gespielt, die ohne Publikum ausgetragen werden. Allerdings werden jene immer seltener, da sich mit gefüllten Hallen wesentlich besser Geld verdienen lässt. Die Vermarktung der Sportart steht verständlicherweise immer mehr im Vordergrund.

Darts Wettanbieter

Der Darts-Boom hat auch die Wettanbieter erfasst, die zahlreiche Wettmöglichkeiten bieten. Es sei vorweggenommen, dass Wetten auf „Gibt es einen 9-Darter?“ (das perfekte Spiel) oder „Gibt es ein 170er Check Out?“ in der Regel keinen Value besitzen. Die Quoten dafür klingen gut und hoch, sind aber statistisch gesehen in der Regel noch viel zu gering. Dies gilt speziell dann, wenn die Matchdistanz verhältnismäßig kurz ist.

Bet365 und Bwin sind auch hinsichtlich der Darts Wetten ein Vorreiter in der Branche. Die klassischen Wetten wie Handicaps und Sieg Wetten lassen sich jedoch bei fast jedem Wettanbieter finden.

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Fazit – Erfolgreich Darts Wetten platzieren

Darts steht spätestens rund um den Weihnachtsbraten voll im Trend. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Sportart mehr ist, als nur ein Kneipensport für Übergewichtige. Die Profis füllen die Hallen, unterhalten die Menschen und treffen zielsicher die kleinen Felder. Mit einem guten Kenntnisstand kann durchaus die eine oder andere Value Wette herausspringen.

Wichtig ist in erster Linie, dass bei jeglichen Wetten stets geachtet wird, wie lange das Match geht. Zudem gilt es Besonderheiten zu den einzelnen Spielern (Beispiele: Taylor wirft gern den letzten Dart auf T19, Whitlock liebt D13, Suljovic D14) zu kennen, um profitable Wetten abzuschließen. Mit dem Darts-Boom wird das Angebot mit Sicherheit noch weiter steigen. Bereits jetzt erreicht der Auszahlungsschlüssel bei den normalen Wetten nicht selten mehr als 95 Prozent. Viel Erfolg mit ihren Darts-Wetten und falls sie die Pfeile auch einmal selbst in die Hand nehmen: Game on!

Eine Übersicht über alle vorgestellten Sportarten mit zahlreichen Wetthinweisen auf Wettbasis.com finden sie auf: Wetten auf unterschiedliche Sportarten – Hinweise und Wettempfehlungen