Südafrika vs. Nigeria, 17.11.2018 – Africa Cup Qualifikation

Lösen die Super Eagles das Ticket für den Afcon?

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Trainer Gernot Rohr (Nigeria)
Trainer Gernot Rohr (Nigeria) © GEPA

South Africa Südafrika vs. Nigeria Nigeria 17.11.2018, 14:00 Uhr – Africa Cup Qualifikation (5. Spieltag – Gruppe E) (Endergebnis: 1:1)

Lässt man die Gruppe A und die Gruppe J einmal außen vor, herrscht in den übrigen zehn Staffeln weiter Spannung, welche Nationen das Ticket für den Afrika Cup of Nations 2019 (Afcon) in Kamerun lösen werden und welche das Turnier nur vor dem TV-Gerät verfolgen dürfen. Zwei Spieltage sind noch zu absolvieren. Bislang haben, neben Gastgeber Kamerun, einzig Senegal, Madagascar, Ägypten und Tunesien ihr Ticket sicher. In Gruppe E reist Tabellenführer und WM-Teilnehmer Nigeria zum Zweiten nach Südafrika. Die Vorzeichen stehen gut, dass sich am Ende beide Nationen für die Afrikameisterschaft qualifizieren können, an der erstmals 24 Mannschaften teilnehmen werden. Der Sieger vom Samstag sichert sich vorzeitig die Teilnahme, der Verlierer muss weiter bangen. Es sei denn, Libyen unterliegt wenige Stunden später den Seychellen, dann wäre der Ausgang der Partie zwischen Südafrika und Nigeria, wo die Wettquoten der Buchmacher die Super Eagles leicht im Vorteil sehen, unerheblich.

Gespielt wird am Samstagnachmittag im FNB Stadium in Johannesburg, dem Finalstadion der WM 2010. Anpfiff ist um 14 Uhr. Leiten wird die Partie der 41-jährige Unparteiische Bakary Gassama aus Gambia. Der mehrmals zu Afrikas Schiedsrichter des Jahres gewählte Gassama war unter anderem bei der WM 2018 in Russland im Einsatz. Die Wettbasis analysiert die Partie und stellt für Südafrika gegen Nigeria Quoten und Wetten vor.

Südafrika vs. Nigeria – Beste Quoten * – Africa Cup Qualifikation

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Südafrika
2.00 2.05 2.05 2.05
Unentschieden 2.90 3.05 2.90 2.95
Nigeria
3.75 3.70 3.80 3.85

(Wettquoten vom 15.11.2018, 17:58 Uhr)

South Africa Südafrika – Statistik & aktuelle Form

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Seit der Weltmeisterschaftsteilnahme 2002 konnte sich Südafrika einzig für den Afrika Cup 2015 in Äquatorial-Guinea sportlich qualifizieren. Beim Turnier 2010 (WM) und 2013 (Afrika Cup) gingen die Bafana Bafana (= die Jungs) als Gastgeber an den Start. Wirklich was gerissen hat Südafrika bei all diesen Turnieren nicht. Der letzte echte Erfolg liegt lange zurück und fällt in die Goldene Ära der Nationalmannschaft, als Stars wie Benni McCarthy, Shaun Bartlett, Lucas Radebe, Mark Fish, Aaron Mokoena oder Siyabonga Nomvethe Aushängeschilder des südafrikanischen Fußballs waren. 1996 gewann Südafrika zum bislang einzigen Mal den Afrika Cup. Zwei Jahre später wurde man immerhin noch Zweiter. Es folgten jedoch Jahre sportlicher Tristesse. Die Weltmeisterschaften 2014 und 2018 wurden verpasst. Selbst am Afrika Cup nahm Südafrika bei den vergangenen fünf Auflagen nur zweimal teil (Aus im Viertelfinale und Aus in der Gruppenphase). Immerhin dürfte sich Südafrika für das kontinentale Kräftemessen im Juni qualifizieren, selbst wenn es am Samstagnachmittag keinen Sieg gegen die Super Eagles geben sollte.

[pullquote align=“right“ cite=“Südafrikas Nationaltrainer Stuart Baxter vor dem Heimspiel gegen Nigeria“]“Ich denke, wir haben genug Talent, genug Hunger, und wir werden in den nächsten drei oder vier Tagen einen Matchplan erstellt haben, so dass ich denke, wenn wir auf den Platz das FNB-Stadion laufen, können wir zuversichtlich sein, aber nicht selbstgefällig, denn Nigeria ist eine Mannschaft, die von einer WM kommt.“[/pullquote]

Der Bafana Bafana fehlt nicht nur die Klasse früherer Tage, sondern auch die Konstanz in ihren Leistungen. So feierte das Team am ersten Spieltag bei Gruppenfavorit Nigeria einen überraschenden 2:0-Auswärtssieg. In der Folge spielte Südafrika jedoch zuhause nur 0:0 gegen Libyen und blieb selbst beim Gastspiel auf den Seychellen torlos (ebenfalls 0:0). Gerade diese Spiele zeigen, in welchem Zustand sich der südafrikanische Fußball derzeit befindet. Namhafte Spieler sucht man vergeblich. Im Gegensatz zu Gegner Nigeria, wo fast alle Nominierten bei Klubs in Europa unter Vertrag stehen, finden sich im Kader von Südafrika nur vier Legionäre. Davon stehen mit Thulani Serero (Vitesse) und Lebo Mothiba (Straßburg) bloß deren zwei bei einem Erstligisten unter Vertrag. Motihiba traf in dieser Saison siebenmal in 13 Spielen für die Franzosen und gilt als kommender Star der Südafrikaner. Trainer Stuart Baxter leitetet seit Mai 2017 die Geschicke der Bafana Bafana. Für den 65-jährigen Schotten ist es bereits sein zweites Engagement als südafrikanischer Nationalcoach (zuvor 2004 bis 2005).

2018 war für Südafrika bislang ein erfolgreiches Jahr. Keines der fünf Länderspiele wurde verloren (zwei Siege, drei Remis). Favorit ist Südafrika gegen Nigeria laut Wettquoten der Buchmacher dennoch nicht. Gleichwohl wäre Südafrika mit einem Sieg fix für den Afrika Cup of Nations 2019 in Kamerun qualifiziert. Fraglich für den Samstag sind die angeschlagenen Thulani Serero und Keeper Ronwen Williams. Da besonders Serero den langen Weg von Holland nach Südafrika nicht umsonst auf sich genommen haben wird, ist davon auszugehen, dass der 28-jährige aus Arnheim spielen wird.

Beste Torschützen in der Afrikameisterschaft Qualifikation:

2 Tore: Percy Tau
1 Tor: Dino Ndlovu
1 Tor: Tokelo Rantie

Voraussichtliche Aufstellung von Südafrika:

Khune; Hlanti, Hlatshwayo ©, Mkhwanazi, Mphahlele; Tau, Serero, Kekana, Maboe; Ndlovu, Mothiba
Trainer: Stuart Baxter

Letzte Spiele von Südafrika:
16.10.2018 – Seychellen vs. Südafrika 0:0 (Afrikameisterschaft Qualifikation)
13.10.2018 – Südafrika vs. Seychellen 6:0 (Afrikameisterschaft Qualifikation)
08.09.2018 – Südafrika vs. Libyen 0:0 (Afrikameisterschaft Qualifikation)
08.06.2018 – Südafrika vs. Botswana 3:0 (COSAFA Cup)
05.06.2018 – Namibia vs. Südafrika 1:4 (COSAFA Cup)

 

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Nigeria Nigeria – Statistik & aktuelle Form

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Für die Weltmeisterschaft 2018 qualifizierte sich Nigeria trotz einer schweren Gruppe mit Gegner wie Kamerun und Algerien als erste afrikanische Mannschaft und das ungeschlagen. Die Auftritte der physisch und technisch starken Super Eagles riefen Erinnerung an die goldenen Zeiten hervor. In den 90er Jahren standen die Nigerianer mit zahlreichen Stars wie Jay-Jay Okocha, Nwankwo Kanu oder Finidi George auf dem Sprung unter die besten Teams der Welt. Es folgte jedoch ein bitterböser Absturz. So nahmen die Super Eagles zwar zum fünften Mal an einer WM teil, doch wie so oft wurde es zur Enttäuschung für das Land mit den siebtmeisten Einwohner der Erde. Entgegen alter Gepflogenheiten den Trainer nach solchen Resultaten vor die Tür zu setzten, durfte Gernot Rohr seinen Job behalten. Der Vertrag hatte sich dank der erfolgreichen WM Qualifikation bis 2020 verlängert. Vieles wird nun vom Abscheiden beim Afrika Cup abhängen, ob der Posten des nigerianischen Nationaltrainers ein Schleudersitz bleibt oder nicht. In den vergangen zwei Jahren waren fünf Trainer für die Super Eagles tätig.

[pullquote align=“right“ cite=“Super Eagles Coach Gernot Rohr vor dem Spitzenduell in Johannesburg“]“Unsere Mission in Johannesburg ist einfach: Die Qualifikation für den Africa Cup of Nations. Wir denken an nichts anderes. Wir wollen das Ticket dafür vor dem letzten Spieltag in der Tasche haben.“[/pullquote]

Doch der Verband befürwortete den eingeschlagenen Weg des Deutsch-Franzosen, der zuvor unter anderem Nationaltrainer in Gabun, Niger und Burkina Faso war und mit den afrikanischen Eigenheiten also vertraut ist. Rohr leitete seit seinem Amtsantritt im August 2016 einen radikalen Umbruch ein. Diese Veränderung waren aus Sicht des 67-jährigen gebürtigen Mannheimer unabdingbar. So holte Rohr zahlreiche junge Spieler in den Kader, wie beispielsweise Arsenal Alex Iwobi, das Leicester-Duo Kelechi Iheanacho und Onyinye Ndidi, William Troost-Ekong aus Udinese oder den bei der WM erst 19-jährige Stammkeeper Francis Uzoho. Das Durchschnittalter verringerte sich um fünf Jahre und der Erfolg gab Rohr trotz des Vorrunden-Aus bei der WM recht. Seit der WM sind die Super Eagles ungeschlagen geblieben und gewannen alle vier Länderspiele seit der bitteren 1:2-WM Niederlage Ende Juni in St. Petersburg gegen Argentinien.

Für das Gastspiel in Südafrika hat Rohr jedoch mit einigen Ausfällen von Stammspielern zu kämpfen. Torwart Francis Uzoho, Mittelfeldmotor Wilfred Ndidi und Topstürmer Odion Ighalo (sechs Quali-Treffer) fehlen verletzt. Shehu Abdullahi muss eine Sperre absitzen. Im Tor dürfte deshalb wohl Daniel Akpeyi stehen, der selbst in Südafrika spielt. Für Trainer Rohr kein unwichtiger Faktor: „Akpeyi hat den Vorteil, er kennt Südafrika, er kennt die gegnerischen Spieler sehr gut. Es wird wie ein Heimspiel für ihn sein.“ Doch auch mit diesen Ausfällen sind bei Südafrika gegen Nigeria Wetten trotz vergleichsweise geringer Wettquoten auf die Super Eagles zu empfehlen. Sollte Nigeria gewinnen, würde der dreimalige Afrika Cup Champions (1980, 1994, 2013) nach zwei verpassten Afrikameisterschaften endlich wieder am wichtigsten Turnier des Kontinents teilnehmen.

Beste Torschützen in der Afrikameisterschaft Qualifikation:

6 Tore: Odion Ighalo
2 Tore: Ahmed Musa
1 Tor: Chidozie Awaziem

Voraussichtliche Aufstellung von Nigeria:

Akpeyi; Collins, Balogun, Troost-Ekong, Aina; Etebo, Ogu; Musa ©, Iwobi, Kalu; Iheanacho
Trainer: Gernot Rohr

Letzte Spiele von Nigeria:
16.10.2018 – Libyen vs. Nigeria 2:3 (Afrikameisterschaft Qualifikation)
13.10.2018 – Nigeria vs. Libyen 4:0 (Afrikameisterschaft Qualifikation)
08.09.2018 – Seychellen vs. Nigeria 0:3 (Afrikameisterschaft Qualifikation)
26.06.2018 – Nigeria vs. Argentinien 1:2 (Weltmeisterschaft)
22.06.2018 – Nigeria vs. Island 2:0 (Weltmeisterschaft)

 

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South Africa Südafrika vs. Nigeria Nigeria Direkter Vergleich

13-mal standen sich die beiden Nationen bislang in Länderspielen gegenüber. Nigeria führt die Bilanz mit sieben Siegen an. Für Südafrika stehen zwei Erfolge zu Buche. Viermal trennten sich die beiden Länder unentschieden. Die jüngste Partie fand am 10. Juni 2017 im Godswill Akpabio International Stadium in Uyo statt. Es war das Hinspiel der laufenden Afrika Cup-Qualifikation und Südafrika siegte dank Treffer durch Tokelo Rantie und Keagan Dolly mit 2:0. Für die Bafana Bafana war dies der erste Sieg über Nigeria seit November 2004. Zwischenzeitlich blieben die Super Eagles sieben Matches gegen Südafrika ungeschlagen (vier Siege, drei Remis).

Prognose & Wettbasis-Trend South Africa Südafrika vs. Nigeria Nigeria

Bei Südafrika gegen Nigeria sprechen die Wettquoten für einen Erfolg der Super Eagles. Mit Wetten auf einen nigerianischen Sieg besteht die Chance, den Einsatz mit Quoten von 2,05 zu vervielfältigen. Für Wetten auf einen Heimsieg der Bafana Bafana warten Quoten in Höhe von 3,90. Bei einem Tipp auf eine Punkteteilung am Samstag gäbe es Wettquoten von 3,05.

 

Key-Facts – Südafrika vs. Nigeria Wetten

  • Der Sieger dieser Partie ist fix für den Afrika Cup of Nations 2019 qualifiziert
  • Nigeria verlor das Auftaktmatch gegen Südafrika, ließ der Pleite jedoch drei Quali-Siege folgen
  • Südafrika ist im Kalenderjahr 2018 noch ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis)

 

Nigeria hat das Hinspiel gegen Südafrika verloren, jedoch liegt diese Pleite über ein Jahr zurück. Die jungen Super Eagles von Gernot Rohr konnte seitdem reichlich Erfahrungen sammeln, speziell bei der WM in Russland. Zwar muss Nigeria auf vier Schlüsselspieler verzichten, verfügt aber immer noch über genug Qualität, um Südafrika zu besiegen, die längst kein afrikanisches Topteam mehr sind. Wir würden bei Südafrika gegen Nigeria Wetten auf einen Auswärtssieg platzieren.

 

South Africa Südafrika vs. Nigeria Nigeria – Beste Wettquoten * 17.11.2018

South Africa Sieg Südafrika: 2.05 @Interwetten
Unentschieden: 3.05 @Comeon
Nigeria Sieg Nigeria: 3.90 @Betvictor

(Wettquoten vom 15.11.2018, 17:58 Uhr)

Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg Südafrika / Unentschieden / Sieg Nigeria:

1: 47%
X: 30%
2: 23%

 

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South Africa Südafrika vs. Nigeria Nigeria – weitere interessante Wetten & Wettquoten im Überblick: *

Über / Unter 2,5 Tore
Über 2,5 Tore: 2,55 @BetVictor
Unter 2,5 Tore: 1,50 @ Bet365

Beide Teams treffen
JA: 2,20 @ Bet365
NEIN: 1,70 @ BetVictor

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