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Ex-Trainer Jens Keller: „Schalke 04 steigt direkt auf“

Karl-Heinz Fischer  1. Mai 2022
Jens Keller prophezeit den Aufstieg Schalkes. (© IMAGO / Zink)

Im Spanienurlaub an der Costa del Sol nahm sich der ehemalige Verteidiger und Bundesliga-Trainer Jens Keller Zeit und stand unseren Fragen Rede und Antwort.

Wie der gebürtige Stuttgarter den Aufschwung des 1. FC Köln erklärt, welche Rolle der Trainer dabei spielt, warum der VfB Stuttgart die Klasse hält, obwohl es derzeit überhaupt nicht mehr läuft und was für Eintracht Frankfurt noch möglich ist, erfahren wir in der Wettbasis „Beidfüßig“ Tippshow zur 1. Liga.

Die aktuelle Folge des Star Talks dreht sich diesmal um eine Schnellfragerunde mit Themen von Pasta bis Winter WM.

Wie immer gibt es das komplette Interview im „Wettbasis Sportwetten“ Youtube Channel unter „Beidfüßig Star Talk“ auch zu hören und zu sehen.


Bundesliga Tipps 32. Spieltag mit Jens Keller. (© Youtube / Wettbasis)


Im Star Talk haben wir heute ein ganz besonderes Spiel. Es heißt: „Sandalen oder Lackschuh“. Damit fordern wir den heutigen Stargast Jens Keller auf, auf unsere Alternativen ganz kurz, schnell und knackig eine Antwort zu geben.

Pizza oder Pasta?

Jens Keller: „Pasta. Warum? Weil ich Nudeln mag. Ich mag auch Pizza, aber die italienische Küche mit Pasta könnte ich jeden Tag essen.“

Klassischer Trainer oder Laptop Trainer?

„Eine Mischung aus beidem. Ich denke, dass auch Dinge wie ein Reißbrett oder ein Flipchart ihre Berechtigungen haben. Es muss nicht alles über den Computer gehen. Damit hat man auch die Beziehung zu den Spielern, wenn man nicht alles auf irgendwelchen Folien macht. Es sollte eine gute, gesunde Mischung sein. Klar gehört es heute auch dazu, aber eine gesunde Mischung ist für mich das Beste.“

Willi Reimann oder Werner Lorant?

„Beiden habe ich viel zu verdanken. Beides sind ähnliche Typen, deswegen kann ich da jetzt niemanden hervorheben.“

Wer steigt auf, Bremen oder Schalke?

„Ich glaube, dass beide aufsteigen. Bremen und Schalke werden die ersten beide Plätze besetzen.“

Wer wird Dritter?

„St. Pauli. Und dann in der Relegation gegen Stuttgart, wo sie dann scheitern.“

Durch welche Qualitäten rettet Felix Magath Hertha?

„Das lässt sich aus der Ferne schwer sagen. Aber so wie ich den Felix kenne, wird er vor allem an der Disziplin gearbeitet haben. Er wird strenge Vorgaben geben und die Mannschaft in enge Schienen oder Leitplanken setzen, wo sie nicht ausbrechen dürfen. Ich glaube, dass das der Schlüssel ist, warum er auch die letzten zwei Spiele gewonnen hat und sich vom Abstiegsplatz verabschiedet hat.“

Wir kennen uns schon sehr lange, auch aus den Zeiten bei 1860 München. Sie haben ein spezielles Problem, wenn es sehr, sehr kalt wird. Wie sieht das genau aus?

(lacht) „Bei mir schließen sich die Gefäße in den Füßen, die sind dann wie abgestorben. Gott sei Dank gibt es heute Rasenheizung, da ist das nicht mehr ganz so schlimm. Bei mir ist das vor allem bei nasskaltem Wetter. Als es früher Schneematsch gab bei Sechzig, darauf spielen Sie auch an, musste ich in der Halbzeit einmal ausgewechselt werden, weil ich meine Füße nicht mehr gespürt habe.“

Gibt es für dieses Phänomen einen speziellen Namen?

„Raynaud-Syndrom nennt sich das. Fragen Sie mich aber nicht, wie das geschrieben wird. Das haben viele Leute, auch in den Händen. Das habe ich nicht. Nur in den Füßen und da kann man auch ganz gut damit leben. Das ist also nichts Schwerwiegendes.“

Alle Trainerstationen von Jens Keller

Verein Spiele
Schalke 04 76
Union Berlin 54
1. FC Nürnberg 21
VfB Stuttgart 13
FC Ingolstadt 12

Jens Keller, noch kurz zum Thema Europa. Wem trauen Sie eher den Einzug ins Finale zu? Eintracht Frankfurt oder RB Leipzig?

„Am schönsten wäre es, wenn beide es schaffen würden. Favorisieren würde ich derzeit Leipzig. Die haben momentan einen Lauf und spielen guten Fußball. Aber aus deutscher Sicht, wäre es natürlich super, wenn wir ein rein deutsches Finale hätten.“

Wie hoch ist dafür die Wahrscheinlichkeit?

„Ich finde die ist schon sehr hoch. Wenn Frankfurt so auftritt, wie sie bisher im Europapokal aufgetreten sind, dann haben sie gute Chancen. Und wie bereits erwähnt, ist Leipzig seit einigen Monaten sehr gut drauf. Deshalb glaube ich schon, dass eine sehr, sehr große Chance besteht, dass es ein rein deutsches Finale gibt.“

Weil wir gerade dabei sind, die Chancen für die deutschen Teams auszuloten. In wenigen Monaten haben wir ja auch eine WM. Ist Deutschland da für Sie unter den Favoriten anzusiedeln?

„Favorit auf den Titel würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ich denke, dass Hansi Flick da einen guten Job macht, aber wir werden wohl eine sehr junge Mannschaft haben, deshalb sehe ich uns nicht als Favorit.

Aber Deutschland ist eine Turniermannschaft, die immer über sich hinauswachsen kann. Deshalb freue ich mich zwar drauf, aber als Favorit würde ich sie nicht sehen.“

Jens Keller, ich bedanke mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben für dieses wunderbare Gespräch. Viel Spaß in Spanien. Ich weiß, es geht jetzt gleich los auf den Platz.

„Jetzt wird erst gefrühstückt. Dann fahren wir direkt zum Platz und dann wird heute wieder Turnierform gespielt, Handballer gegen Fußballer. Bisher liegen die Fußballer noch hinten, aber wir werden es heute umbiegen. Auch ihnen vielen Dank und bis bald.“

Interview: Carsten Fuß


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Karl-Heinz Fischer

Karl-Heinz Fischer

Alter: 36 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Sportwetten.de

Nach einem Publizistik-Studium und mehreren Jahre als Sportjournalist, wechselte Karl-Heinz in die Wett-Industrie. Dort wurde er nach mehreren Jahren von der Wettbasis abgeworben und ist seither ein wichtiges und fixes Teammitglied unserer Redaktion.

Karl-Heinz ist hauptsächlich für die Beidfüßig Expertengespräche aktiv, aber auch bei den Wettanbietervergleichen lässt er seine Expertise und Erfahrungen einfließen. Privat wettet Karl-Heinz gerne auf die deutsche Bundeliga, bevorzugt Systemwetten.   Mehr lesen