Die 6 größten Fehler beim Wetten

Warum verliere ich beim Wetten - typische Anfängerfehler und wie man sie vermeidet

/

Eine der wichtigsten Aufgaben unserer Wettbasis Plattform ist es, Wettexperten zu fördern und Anfängern in diesem Bereich wichtige Hilfestellungen zu geben. Zahlreiche Bonusangebote, Ratgeber Artikel und täglich gute Insider Tipps sind nützliche Werkzeuge um das eigene Wettkonto ins Plus zu bringen. Erfahrene Wettexperten entwickeln mit der Zeit eine gute Hand für eigene Strategien, aber den Anfängern fehlt zumeist die Routine und das nötige Werkzeug um sofort erfolgreich zu sein. In diesem Artikel diskutieren wir mit euch, welche Fehler man beim Wetten machen kann und was so die typischen Anfängerfehler sind.

Ein Wettanfänger ist zu Beginn seiner Wettkarriere zwangsläufig Fehler ausgesetzt, was es zu beachten gilt. Man muss sich erst in die Materie einarbeiten, von den Fehlern lernen und das Beste daraus machen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber mit Geduld und Disziplin ist es durchaus möglich, die eigenen Fähigkeiten beim Wetten zu verbessern, sich neue Kenntnisse anzueignen und ein gewisses Gefühl für gute und für schlechte Wetten zu entwickeln. Dafür bedarf es allerdings neben viel Zeit auch viel Erfahrung.

 

Wie Bundesliga-Statistiken zu erfolgreicheren Wetten beitragen
Bundesliga 2018 / 19 Tor-Statistik

 

Wetten auf die Lieblingsmannschaft und Favoriten Wetten

Sportwetter, die nicht regelmäßig spielen und zudem auch auf statistische Analyse verzichten, begehen zu Beginn ihrer Wettkarriere zwei nahezu unumgängliche Fehler. Eine große Fehlerquelle ist mit Sicherheit, dass man die eigene Mannschaft immer gerne mit in den Wettschein einbindet. Es gibt schließlich nichts Schöneres, wenn die eigene Mannschaft gewinnt und gleichzeitig ist auch die Kombiwette richtig. Dieser Idealfall ist aber noch in den seltensten Fällen eingetroffen. Die größte Fehlerursache bei Tipps auf die eigene Mannschaft ist, dass man an die Sache eher emotional und nicht rational und überlegt herangeht. Ob ein Tipp sinnvoll ist oder nicht, sollten aber andere Überlegungen den Ausschlag geben und nicht die persönliche Präferenz.

Ebenfalls abzuraten ist von sogenannten Favoriten Wetten. Die Wettquoten sind oft sehr niedrig und man braucht eine irrsinnige Trefferquote, wenn man konstant Einzelwetten auf Favoriten setzt. Hier gibt es neben den niedrigen Wettquoten und dem Druck der Trefferquote aber noch andere Argumente dagegen. Da die Wettquoten so niedrig sind, neigt man bei Favoriten Wetten zu höheren Einsätzen, damit sich der Tipp überhaupt lohnt. Mit einem höheren Einsatz steigt natürlich auch das Risiko, mehr von der Bankroll zu verlieren. Außerdem ist der Value bei Favoriten Wetten verschwindend gering.

Die Wettmärkte unterliegen bei den klassischen Sportarten vollständiger Information. Damit ist es schwierig, die Schlussquote zu schlagen, wenn es zum Beispiel um hochfrequentierte Märkte wie Fußball oder Basketball geht. Favoriten Wetten sind hier in der Regel unattraktiv.

Zusammengefasst lässt sich für Favoriten Wetten folgendes sagen: sie müssen höher angespielt werden, womit mehr Geld riskiert wird. Deshalb muss man auf lange Sicht eine sehr hohe Trefferquote haben. Es ist zwar möglich so auf lange Sicht profitabel zu arbeiten, aber es ist sehr schwierig und man hat wenig Spielraum. Für uns ist das keine gute Anlageoption und allgemein sind Favoritenwetten zumindest bei den Wettexperten nicht sonderlich beliebt.

 

Kombi Wetten mit zu vielen Spielen

In unserem Ratgeber Bereich haben wir bereits einen Artikel darüber veröffentlicht, warum Einzelwetten besser als Kombiwetten sind. Die Kernaussagen waren, dass man bei Einzelwetten nur einfach auf ein Ereignis wettet, während man bei Kombiwetten von mehreren Ausgängen abhängig ist.

Die Kombiwette bzw. die Wettquote der Kombiwette steigt dann natürlich stark an, wenn man viele Ausgänge miteinander verknüpft, allerdings ist das Risiko nicht zu unterschätzen und die attraktivere Quote geht einher mit einer niedrigeren Trefferquote! Diese Wettart hat weitaus höhere Chancen zu scheitern als Einzelwetten, vor allem je mehr Spiele kombiniert werden, denn jedes Ereignis, das den Weg in den Wettschein findet ist ein potenzieller Falsifikator für die Kombiwette und ein einziger Fehler macht aus einer 4er Kombi ein Verlustgeschäft machen, da man bei einer Kombiwette den Gesamteinsatz verliert.

Nicht falsch verstehen: es gibt Spiele und Ereignisse, die eignen sich bestens für eine Kombiwette. Anfänger allerdings machen den Fehler und wollen oft zuviel. Aus unserer Sicht ist eine 2er oder 3er Kombi mit einem guten Gerüst und einer anständigen Analyse definitiv spielbar. Alles; was darüber hinaus geht; sollte man mit Vorsicht genießen. Nicht selten aber ist es ein typischer Anfängerfehler, wenn man sich eine „todsichere“ 5er oder 6er Kombi mit klaren Favoriten zusammenbastelt. Oft genug ist es dann eine einzige Mannschaft, die den gesamten Schein zerstört. Auch wenn man mal das Glück hat und eine nette Summe durch eine Kombiwette gewinnt: auf lange Sicht sind Kombiwetten mit vielen Spielen ungesund für die eigene Bankroll.

 

Sportwetten Ratgeber für beliebte Live Wetten Märkte bei Bet365
Bet365 Over / Under 0,5 Livewetten in den nächsten 10 Minuten – Wettbasis.com Ratgeber

 

Es werden nicht die besten Wettquoten auf dem Markt gespielt

Eine ganz große Fehlerquelle bei Anfängern, die mitunter über Gewinn und Verlust entscheidet, ist es, nicht die Höchstquote auf dem Markt anzuspielen. Meistens haben Anfänger ein oder zwei Wettkonten bei ihrem Stammanbieter (Bet365, Tipico oder Bwin) und wetten dort durchgehend. Dabei aber unterscheiden sich die Quoten bei diesen beiden Wettanbietern von Ereignis zu Ereignis.

So gab es beim Champions League Halbfinale zwischen Atletico Madrid und dem FC Bayern München auf das Under 2.5 (eine sehr beliebte Wette bei diesem Match) bei Tipico eine 1.50er Quote, bei Bwin eine 1.48er Quote und bei Bet365 eine 1.44er Quote. Mancher Spieler würde dann sagen, dass bei einem Einsatz von 100 Euro der 2 bzw. 6 Euro Unterschied auch schon egal wäre. Das ist wohl wahr, aber spielt man konsequent die „schlechteren“ Quoten, dann summiert sich der Gewinn, den man sich so entgehen lässt auf eine dreistellige Summe.

Dieser Effekt verstärkt sich, wenn man über den Tellerrand hinaus schaut und dann feststellt, dass es die Höchstquote auf dem Markt bei Interwetten zu holen gab und diese lag immerhin bei 1.55. Verstärkt wird der Effekt zudem noch, wenn man bedenkt, dass manche Wettanbieter eine 5 % Wettsteuer auf den Gewinn einheben. Deswegen empfiehlt es sich für Anfänger mehrere Wettkonten zu besitzen, um das Geld flexibel mit Skrill, der Kreditkarte oder PayPal hin und her verschieben zu können um die optimalen Wettquoten anzuspielen.

 

Schlechtes Bankrollmanagement und zu hohe Einsätze

Das Ziel eines Wettexperten ist zweifellos das stetige Wachstum des eigenen Kapitals. Es ist die einzige Motivation überhaupt, erfolgreich zu spielen. Hierfür gibt es zwei fundamentale Punkte, die einfach funktionieren müssen um dieses Wachstum herbeizuführen: die richtige Einsatzstruktur auswählen und den Überblick über das Gesamtkapital halten.

Es gibt viele Modelle für die Bestimmung von Einsätzen. In der Regel sollte nie zu viel auf eine einzige Wette gesetzt werden und vor allem muss das Einsatzmuster auch kleine Durststrecken locker verkraften können, damit man nicht in Bredouille kommt, wenn es eine Zeit lang nicht so läuft wie erwünscht. In den Foren und auch hier bei Wettbasis im Tipp Bereich werden Wetten vorgestellt und dann mit einer Einsatzstruktur wie beispielsweise 1/10, 2/10, 3/10 usw. bis hin zu 10/10 versehen. Der Maximaleinsatz auf eine Wette wäre dann 10/10 und ist bei den meisten Profispielern 5 % der Bankroll. Dieses Modell hat sich in der Regel durchgesetzt, auch wenn es so manche risikoscheue Spieler gibt, die gerne auch mal 10 % der Bankroll setzen. Doch das ist aus unserer Sicht etwas zu riskant. 10 Units sollten aber auch nur gesetzt werden, wenn die Quoten als extrem attraktiv im Hinblick auf die Gewinnchance empfunden werden und die eigenständige Analyse diesen Einsatz auch unterstützt. In der Regel werden für gute Wetten oft schon 5 Units als vollkommen ausreichend empfunden, was ja auch immerhin 2.5 % der Bankroll wäre.

Ein gutes Bankrollmanagement geht einher mit dem Überblick auf das Gesamtkapital, denn vom Gesamtkapital leitet sich ja der Einsatz ab. Wenn man 1000 Euro als Gesamtkapital hat, dann wäre der Höchstbetrag für eine Wette gemäß diesem Modell 50 Euro (also 10/10). Der Mindesteinsatz wäre 5 Euro (also 1/10). Dazwischen würden sich die Einsätze bewegen. Oft aber setzen unerfahrene Spieler planlos. [pullquote align=“right“]“Gute Wetten werden zu niedrig angespielt, riskante Wetten zu hoch und das strenge Einhalten des Bankrollmanagements fällt nicht jedem leicht.“[/pullquote] Gute Wetten werden zu niedrig angespielt, riskante Wetten zu hoch und das strenge Einhalten des Bankrollmanagements fällt nicht jedem leicht.

Zu große Einsätze setzen oft Anfänger, die nicht das ganz große Kapital einzahlen, sondern beispielsweise nur 200 Euro. Für ein gesundes Wachstum und eine Abfederung des Risikos wäre hier der Maximaleinsatz 10 Euro und der Mindesteinsatz 1 Euro. In Relation zu den 200 Euro sind das ja immerhin 5 % (also die 10 Euro). Doch damit gibt man sich in der Regel nicht zufrieden, denn die Gewinne sind klein und das Wachstum verläuft dann langsam, schließlich möchte man als Anfänger ja schnelle Erfolge sehen. Bei einer Bankroll von 200 Euro wäre schon ein Einsatz von 20 Euro (10 % der Bankroll) ein großes Risiko, Einsätze über 20 Euro (die ja nicht unüblich sind) wären dann für die Bankroll noch belastender. Zwar kann die Strategie aufgehen und man erklimmt schneller die nächsten Sprossen, doch mit etwas Pech bzw. Varianz (!) verringert man mit 2-3 schlechten Wetten in Serie das eigene Kapital spürbar. Merke daher: die Einsätze leiten sich von der Bankroll ab. Es sollte nie mehr als 5 % der Bankroll gesetzt werden. Oft reichen auch weitaus geringere Beiträge aus, um sinnvoll zu Wetten. Wer zu viel will, der könnte tief fallen und die Wettkarriere ist schon vorbei bevor sie begonnen hat.

 

Ungeduldig und keine Disziplin

Typische Charakteristiken erfolgreicher Spieler sind neben der geschulten Fähigkeit, den Wettmarkt gut prognostizieren zu können, dem fundamentalen Wissen über Statistiken und Daten, sowie der fundierten Kenntnis über die einzelnen Sportarten eben auch die Eigenschaften Geduld und Disziplin. Der erfolgreiche Spieler weiß, dass hinter seinem System bzw. seiner Strategie viel Arbeit steckt, die auf lange Sicht positive Erträge abwerfen kann. Nur weil es einige Tage oder sogar Wochen nicht gut läuft, stellt er sein komplettes System nicht um. Wenn man eine Talfahrt überwunden hat, dann geht es meistens auch wieder bergauf. Im schlimmsten Fall werden die Einsätze nach unten korrigiert und der Bankroll angepasst, wenn man tatsächlich etwas mehr fällt. Man darf aber keinesfalls die Einsätze erhöhen, wenn es schlecht läuft. Emotionen sollten aus dem Sportwettbereich komplett ausgeschlossen werden, denn die mangelnde Geduld und fehlende Disziplin, die Gier und der Frust können entscheidende Faktoren beim Wetten sein, die einen negativen Einfluß auf die Wetten haben.

In der Regel führen unüberlegte Wetten und mangelnde Disziplin zu Verlusten. Verliert man einige Wetten in Folge, dann sollte man aus Frust nicht das nächstbeste Spiel mit einem hohen Einsatz anspielen, um das Geld zurückzugewinnen. Bei einem weiteren Verlust kann sich dieses Verhaltensmuster verstärken und bis zum Totalverlust führen. Viele Anfänger mit niedriger Bankroll kennen das. Verspielt man einmal eine  niedrige Bankroll von 100 bos 200 Euro doch., dann sollte man sich eine Zeit nehmen und nicht zwingend erneut einzahlen, um das verlorene Geld zurückzugewinnen. Ernsthafte Konsequenzen hat dies natürlich, wenn es sich um mehrere 1000 Euro handelt, die man verzockt hat. Ab einem gewissen Grad sollte man dann die Glücksspielsucht Prävention aufsuchen, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen bzw. mit dem destruktivem Verhaltensmuster fertig zu werden. Vor allem Anfänger, die keinen kühlen Kopf bewahren können, die ungeduldig sind und keine Disziplin haben, sind davon besonders stark betroffen.
 

Viele Wetten in kurzer Zeit

Bei Wettanfängern zeigt sich oft auch das Phänomen, dass besonders viele Wetten auf einmal abgeschlossen werden. Prinzipiell ist es durchaus legitim und möglich, dass man täglich Wetten spielt. Das Wettangebot ist riesig und mit den entsprechenden Quellen lassen sich täglich viele nützliche Wetten abschließen. Doch nicht immer muss man in seinem Wettkonto offene Wetten stehen haben. Schafft man es einmal, einen Tag nicht zu wetten, dann hat man auf alle Fälle Disziplin bewiesen. Wenn aber die Emotion oder der innere Drang mitentscheidet, auch unsichere Wetten konsequent anzuspielen, dann muss man dieses Verhalten hinterfragen. Weniger ist manchmal mehr und eine solche Wette kann mitunter den hart erarbeiteten Gewinn der gut analysierten Wetten gefährden. Deswegen sollte gelten: Wetten auf Ereignisse sollten dann abgeschlossen werden, wenn sie auf einer guten Analyse und Wettquote basieren. Ist das nicht der Fall, dann sollte man im Zweifelsfall darauf verzichten.

 

Anfängerfehler vermeiden & erfolgreich Wetten platzieren!
Mit der Wettkarriere beginnen – die ersten Schritte – Wettbasis.com Ratgeber

 

Keine Langfristige Strategie und fehlende Spezialisierung

Ein mitentscheidender Grund für den Erfolg beim Sportwetten ist die richtige Strategie. Man sollte sich auch auf ein bestimmtes Feld spezialisieren. Im Normalfall kann man in vielen Sportarten, auch in Randsportarten, Profite machen. Doch es ist schier unmöglich,  überall den Überblick zu wahren, jeden einzelnen Wettmarkt abzuklappern und die besten Wetten herauszufiltern. Deshalb ist es ratsam, wenn man sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert. Unsere Wettexperten bei Wettbasis haben ihre Spezialgebiete entweder in Fußball, Tennis, Eishockey oder Basketball. Kaum ein Wettexperte kann wirklich überall auf Dauer eine Top-Performance abliefern.

Doch selbst ein Spezialist im Tennis oder Fußball hat seine Vorlieben und kann sich dort wiederum in eine bestimmte Wettart (z. B. Unentschieden Wetten, Over und Under Wetten oder Handicap Wetten) spezialisieren, wo er aufgrund des Erfahrungsvorteils seine Kenntnisse ausspielen kann. Es ist ein Geben und Nehmen, aber in der Regel sind die Wetten von Spezialisten besser als die von Personen, die sich nur rudimentär mit der Sportart befasst haben. Dies liegt daran, dass sie mit ihrem jahrelang angehäuften Wissen auch intuitiv die besseren Entscheidungen treffen. Anfänger haben dieses Gefühl natürlich (noch) nicht, aber man kann darauf hinarbeiten und so den Grundstein für erfolgreiches Wetten setzen.

 

Fazit – Typische Anfängerfehler beim Wetten

Wie findet man die richtige Balance aus (vielen) Einzelwetten und (vereinzelten) Kombiwetten? Spiele mit schlechten Wettquoten sollten aussortiert werden und Emotionen haben beim Wetten grundsätzlich auch keinen Platz. Statistiken, Daten und auch Insider Informationen, wenn man seriöse bekommen kann, sollten genutzt werden.

Lange Kombiwetten, das Spielen schlechter Wettquoten, Favoritenwetten, schlechtes Bankrollmanagement und natürlich das Fehlen von Geduld und Disziplin erschweren es definitiv, nach vorne zu kommen. Es ist definitiv möglich, sich mit Sportwetten einen netten Nebenverdienst aufzubauen, aber dafür braucht man viel Zeit und Arbeit. Der Erfolg kommt nicht zufällig. Als Anfänger wird man zwangsläufig Fehler begehen und schlechte Entscheidungen treffen. Von jedem Fehler kann man aber lernen.

Diese sechs diskutierten Punkte sollte man sich stets zu Herzen nehmen, wenn man nicht immer und immer wieder dieselben Fehler begehen möchte.

Eine Übersicht über alle Sportwetten Empfehlungen, Wetttipps und Strategien finden Sie in unserem Artikel: Wettempfehlungen, Tipps & Strategien in der Übersicht