Enthält kommerzielle Inhalte

Der Zusammenhang zwischen Wett-Quoten und Wahrscheinlichkeit

Wettquoten deuten lernen

Zwar sind sie in vielen Fällen der ultimative Schlüssel zum Glück, aber trotzdem machen sich nicht alle Sportwetter ernsthafte Gedanken darüber gemacht, woher die Quoten für ihre Sportwetten eigentlich kommen. Selbstverständlich ist jedem Spieler klar, dass Buchmacher sich die Quoten überlegen, aber was genau durch die Wettquoten ausgedrückt wird, wird gern vernachlässigt

Inhaltsverzeichnis

Wir wollen die Wettquoten einmal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Woher kommen sie, was sagen sie aus und wie steht es eigentlich um den Zusammenhang zwischen Wett-Quoten und Wahrscheinlichkeit?

Wer berechnet die Wett-Quoten?

Die Wettquoten zu allen aktuellen sportlichen Ereignissen werden selbstverständlich von den Mitarbeitern eines Buchmachers in Fleißarbeit zusammengestellt. Die Quoten entspringen, wie sich später noch zeigen wird, nicht einfach nur der Vorstellung dieser Mitarbeiter, sondern werden auf umfangreiche Recherchearbeiten sowie mathematische Berechnungen gestützt. Darüber hinaus muss ein permanenter Abgleich mit den Wettquoten anderer Anbieter angestellt werden, um sicherzustellen, dass der jeweilige Buchmacher immer wettbewerbsfähig bleibt, aber gleichzeitig trotzdem noch Gewinn macht. Zudem orientieren sich die Wettanbieter bei der Vergabe der Wett-Quoten nicht allein an der eigens vermuteten Chance auf den Eintritt eines Ereignisses, sondern auch am vermuteten Tippverhalten der Kunden. Dieser Aspekt wird fast immer vergessen.
 

 

Was sagen die Wett-Quoten aus?

Eine Wett-Quote für ein sportliches Ereignis enthält immer auch eine Aussage. Und zwar ist diese Aussage genau genommen eine Einschätzung des Buchmachers über eine Eintrittswahrscheinlichkeit. Sprich: Über die Wahrscheinlichkeit, mit der ein bestimmtes Ereignis eintrifft und ein anderes eben nicht. Das Ganze lässt sich mithilfe eines ganz simplen Beispiels am besten verdeutlichen:

Bei einem sportlichen Aufeinandertreffen des FC Bayern München mit dem HSV Hamburg wird eine Quote von 1.17 für den Sieg der Bayern festgesetzt. Diese Quote besagt in erster Linie erst einmal, dass der Heimsieg der Bayern in den Augen des Buchmachers deutlich wahrscheinlicher ist als ein Auswärtssieg der Hamburger. Diese Einschätzung entnimmt der Buchmacher den aktuellen Ereignissen rund um die beiden Teams sowie den Statistiken über Spielstärken, Siege und Niederlagen.

Je niedriger die Quote ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das zur Quote gehörige Ereignis eintrifft. Je höher dagegen die Quote ist, desto kleiner wiederum ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ereignis eintritt. Wenn für den Auswärtssieg des HSV gegen die Bayern folglich eine Quote von 6.67 festgesetzt wird, bedeutet das, dass die Buchmacher es für sehr unwahrscheinlich halten, dass der HSV die Bayern schlägt.

[top5bookmakers]

Die Wettquote lässt sich im Übrigen anhand einer ganz einfachen Formel berechnen:

1/Wahrscheinlichkeit in Prozent*100=Wettquote

Im obigen Beispiel schätzt der Buchmacher, dass der FCB mit einer 85-prozentigen Wahrscheinlichkeit gegen den HSV gewinnt (1/85*100=1.17). Für den HSV bleibt nur eine 15-prozentige Chance übrig (1/15*100=6.67).

 

 

Eine Übersicht mit allen interessanten Informationen zu den Wettquoten, finden Sie in unserem Artikel: Rund um die Wettquote – Berechnung, Quotenvergleich, Sure Bets & Value Bets