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Neuseeland

Neuseeland bei der WM 2026

Name

New Zealand Football

Gegründet

1891

Trainer

Darren Bazeley

Kapitän

Chris Wood

WM-Teilnahmen

3

Größter Erfolg

Gruppenphase

Nächstes Spiel

Juni 16, 2026 02:00
Iran Neuseeland
Odds are subject to change. Last updated 23.01.2026 14:44

Quoten Stand: 28. Januar 2026, 08:25 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

Neuseeland WM 2026 Weltmeister Quote

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Neuseeland – Spielplan und Ergebnisse

Neuseeland – Kader und Statistiken

Geschichte von Neuseeland bei der WM

Die neuseeländische Nationalmannschaft, in der Sportwelt als die „All Whites“ bekannt, nimmt eine besondere Stellung im ozeanischen Fußball ein. Ihren ersten großen Auftritt auf der Weltbühne feierte sie 1982 in Spanien, als sie sich in einer dramatischen Qualifikation gegen starke asiatische Konkurrenz durchsetzte. Obwohl das Team in der Vorrunde gegen Kaliber wie Brasilien ausschied, legte dieser Erfolg den Grundstein für den Glauben, dass ein Land, in dem Rugby dominiert, auch im Weltfußball bestehen kann.

Der endgültige Durchbruch und die Etablierung als ernstzunehmender Gegner folgte bei der WM 2010 in Südafrika. Dort schaffte Neuseeland das Kunststück, als einzige Mannschaft des gesamten Turniers ungeschlagen zu bleiben, was den Grundstein für den Ruf der „All Whites“ als defensivstarkes und charakterfestes Team legte. Diese Ära festigte das internationale Renommee Neuseelands als eine Mannschaft, die durch physische Robustheit und eine unbändige Moral besticht.

Nach der Umstrukturierung der Qualifikationswege und dem Wechsel Australiens in den asiatischen Verband wurde Neuseeland zur dominierenden Kraft in Ozeanien. Mit der Erweiterung des Teilnehmerfeldes für die WM 2026 ergab sich für den Inselstaat die historische Chance, sich dauerhaft in der Weltspitze zu präsentieren. Heute steht die neuseeländische Nationalmannschaft für eine traditionsreiche Historie in der Pazifikregion, stetige Professionalisierung durch Spieler in europäischen Ligen und den Anspruch, bei der WM 2026 über die Rolle des Statisten hinauszuwachsen.

Größter WM-Erfolg von Neuseeland

Die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gilt bis heute als der größte Triumph der neuseeländischen Fußballgeschichte und als Meilenstein für den Sport in Ozeanien. Die „All Whites“ reisten als krasser Außenseiter an und trafen in der Gruppenphase auf den amtierenden Weltmeister Italien sowie auf die Slowakei und Paraguay. Besonders beeindruckend war die moralische Widerstandskraft des Teams, das entgegen aller Expertenmeinungen in jedem Spiel punktete.

Unter Nationaltrainer Ricki Herbert entwickelte die Mannschaft eine geschlossene Einheit, die sich durch taktische Disziplin und außergewöhnlichen Kampfgeist auszeichnete. Der Weg durch das Turnier war geprägt von heroischen Momenten und einem unerschütterlichen Zusammenhalt. Im Auftaktspiel gegen die Slowakei erzielte Winston Reid in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1 – das erste WM-Punktresultat der Landesgeschichte.

Der absolute Höhepunkt folgte im zweiten Spiel gegen Italien: Neuseeland ging früh in Führung und erkämpfte sich ein sensationelles 1:1-Unentschieden gegen den Titelverteidiger. Spieler wie Kapitän Ryan Nelsen und Torhüter Mark Paston wuchsen über sich hinaus und hielten das Team im Rennen. Das letzte Spiel gegen Paraguay endete 0:0, wodurch Neuseeland das Turnier ungeschlagen mit drei Punkten auf dem dritten Gruppenplatz abschloss. Dieser Erfolg war weit mehr als ein sportliches Resultat; er löste in Neuseeland einen Fußballboom aus und bewies, dass die „All Whites“ mit Leidenschaft und Organisation gegen die Weltelite bestehen können. Bis heute steht das Auftreten von 2010 als emotionales Fundament für den neuseeländischen Stolz im Weltfußball und dient als Vorbild für die aktuelle Generation.

Neuseeland im Überblick

So qualifizierte sich Neuseeland für die WM 2026

Die neuseeländische Nationalmannschaft hat sich auf einem historisch dominanten Weg für die WM 2026 qualifiziert. In der ozeanischen Qualifikationsphase (OFC) spielte Neuseeland zunächst in der Gruppenphase souverän gegen Tahiti, Vanuatu und Samoa und zog ohne Punktverlust in die Finalrunde ein. Der entscheidende Moment kam am 24. März 2025 im Eden Park in Auckland: Im großen Finale der Ozeanien-Zone besiegte Neuseeland den Überraschungsfinalisten Neukaledonien mit 3:0.

Nachdem die erste Halbzeit torlos geblieben war, brachte Michael Boxall die Gastgeber in der 61. Minute per Kopf in Führung. Kosta Barbarouses (66.) und Elijah Just (80.) sorgten schließlich für den klaren Endstand. Mit diesem Sieg sicherte sich Neuseeland den ersten direkten Startplatz Ozeaniens in der Geschichte der Weltmeisterschaft. Besonders hervorzuheben ist die Offensivkraft der Kampagne: Kapitän Chris Wood war mit einem Hattrick im Halbfinale gegen Fidschi (7:0) der überragende Akteur der Finalrunde. Auch in der Defensive zeigte sich das Team unter Trainer Darren Bazeley extrem stabil und ließ während der gesamten entscheidenden Qualifikationsphase kaum Torchancen zu.

Die erfolgreiche Qualifikation war ein verdienter Lohn für die kontinuierliche Entwicklung der letzten Jahre. Die Auslosung am 5. Dezember 2025 in Washington D.C. ergab für die „All Whites“ eine spannende Herausforderung: Neuseeland wurde in die Gruppe G gelost und trifft dort auf Belgien, Ägypten und den Iran.

Trainer Darren Bazeley

Darren Bazeley ist seit 2023 Cheftrainer der neuseeländischen Nationalmannschaft. Er übernahm das Amt nach einer erfolgreichen Zeit als U20-Nationaltrainer und wird vom neuseeländischen Verband als moderner Coach geschätzt, der die Brücke zwischen der erfolgreichen Nachwuchsarbeit und dem A-Nationalteam schlägt.

Bazeley legt großen Wert auf eine spielerische Weiterentwicklung, ohne dabei die traditionelle physische Stärke der Neuseeländer aufzugeben. Er setzt auf eine mutige Spielweise, ein intensives Pressing und die Integration junger Profis, die in Europa und Nordamerika aktiv sind. Unter seiner Führung hat die Nationalmannschaft eine neue taktische Identität gefunden und bewiesen, dass sie in Ozeanien konkurrenzlos ist. Bei der Weltmeisterschaft 2026 will er zeigen, dass sein Team auch gegen internationale Schwergewichte wie Belgien bestehen kann.