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Ghana

Ghana bei der WM 2026

Name

Ghana Football Association

Gegründet

1957

Trainer

Otto Addo

Kapitän

Jordan Ayew

WM-Teilnahmen

5

Größter Erfolg

Viertelfinale (2010)

Nächstes Spiel

Juni 18, 2026 00:00
Ghana Panama
Odds are subject to change. Last updated 23.01.2026 11:14

Quoten Stand: 28. Januar 2026, 08:25 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

Ghana WM 2026 Weltmeister Quote

Quoten sind derzeit nicht verfügbar.

Ghana – Spielplan und Ergebnisse

Ghana – Kader und Statistiken

Geschichte von Ghana bei der WM

Die ghanaische Fußballnationalmannschaft, bekannt als die „Black Stars“, hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der führenden Kräfte des afrikanischen Fußballs bei Weltmeisterschaften entwickelt. Ihren ersten großen Auftritt auf der Weltbühne feierte sie 2006 in Deutschland, als sie bei ihrem WM-Debüt auf Anhieb das Achtelfinale erreichte und damit den Grundstein für ihren Ruf als leidenschaftliches und spielstarkes Team legte.

In den folgenden Jahren etablierte sich Ghana dauerhaft als ernstzunehmender internationaler Konkurrent. Der absolute Höhepunkt folgte 2010 bei der ersten Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden in Südafrika, wo die Mannschaft mit einer jungen, hungrigen Generation um Asamoah Gyan bis ins Viertelfinale vorstieß. Dieser Erfolg stärkte das internationale Renommee Ghanas als eine Mannschaft, die durch physische Präsenz und technische Versiertheit auch gegen die großen Fußballnationen bestehen kann.

Trotz einiger Rückschläge in den Folgejahren durchlief der Verband einen kontinuierlichen Prozess der Verjüngung und der Integration von in Europa ausgebildeten Spielern mit ghanaischen Wurzeln. Diese Entwicklung mündete in einer erneuten Teilnahme 2022 und der erfolgreichen Qualifikation für 2026. Heute steht die ghanaische Nationalmannschaft für eine traditionsreiche Erfolgsgeschichte innerhalb Afrikas, eine enorme Widerstandsfähigkeit und den stetigen Anspruch, als Botschafter eines ganzen Kontinents im Konzert der Weltbesten für Überraschungen zu sorgen.

Größter WM-Erfolg von Ghana

Das Erreichen des Viertelfinals bei der WM 2010 gilt bis heute als der größte Triumph der ghanaischen Fußballgeschichte und als Meilenstein für den gesamten afrikanischen Sport. Die „Black Stars“ reisten als Hoffnungsträger eines Kontinents nach Südafrika und trafen im Turnierverlauf auf namhafte Gegner. Besonders beeindruckend war die taktische Disziplin des Teams, das sich in einer anspruchsvollen Gruppe gegen Serbien und Australien durchsetzte und nur knapp gegen Deutschland unterlag.

Unter dem damaligen Trainer Milovan Rajevac entwickelte die Mannschaft eine geschlossene Einheit, die sowohl defensive Stabilität als auch brandgefährliche Konter verkörperte. Der Weg ins Viertelfinale war geprägt von dramatischen Momenten und einem unerschütterlichen Zusammenhalt. Spieler wie Kevin-Prince Boateng, André Ayew und Kapitän Stephen Appiah wuchsen über sich hinaus. Im Achtelfinale gegen die USA sorgte Asamoah Gyan mit seinem Treffer in der Verlängerung für den historischen 2:1-Sieg.

Am 2. Juli 2010 kam es schließlich in Johannesburg zum legendären Duell gegen Uruguay. Trotz einer frühen Führung und einer leidenschaftlichen Leistung endete das Spiel nach 120 Minuten hochdramatisch, als ein sicher geglaubter Siegtreffer in letzter Sekunde durch ein Handspiel auf der Linie verhindert wurde. Obwohl Ghana im anschließenden Elfmeterschießen ausschied, war dieser Erfolg weit mehr als eine rein statistische Platzierung. Er wurde zum Symbol für den Aufstieg des afrikanischen Fußballs und vereinte Fans weltweit in ihrer Bewunderung für die „Black Stars“. Der Triumph von 2010 zeigte, dass Ghana fähig ist, die Weltelite herauszufordern, und gilt bis heute als emotionales Fundament für jede neue Generation, die das Trikot der Nationalmannschaft trägt.

Ghana im Überblick

So qualifizierte sich Ghana für die WM 2026

Die ghanaische Nationalmannschaft hat sich auf einem beeindruckenden und souveränen Weg für die WM 2026 qualifiziert. In der Qualifikationsphase spielte Ghana in der Gruppe I, zu der Mali, Madagaskar, die Zentralafrikanische Republik, die Komoren und der Tschad gehörten. Bereits nach einem wechselhaften Start unter Chris Hughton übernahm Otto Addo das Ruder und führte das Team zurück in die Spur.

Der entscheidende Umschwung gelang im Juni 2024 mit einem wichtigen 2:1-Auswärtssieg gegen den größten Konkurrenten Mali, gefolgt von einem spektakulären 4:3-Erfolg gegen die Zentralafrikanische Republik. Im weiteren Verlauf der Qualifikation im Jahr 2025 zeigte sich Ghana als dominante Kraft. Besonders hervorzuheben sind die Siege gegen den Tschad (5:0) und Madagaskar (3:0), bei denen die Mannschaft offensiv wie defensiv vollauf überzeugte. Die endgültige Entscheidung fiel am 12. Oktober 2025: Mit einem 5:0-Kantersieg gegen die Zentralafrikanische Republik sicherte sich Ghana den Gruppensieg und damit die direkte Qualifikation für die Endrunde in Nordamerika.

Besonders glänzten dabei erfahrene Stützen und junge Talente gleichermaßen: Jordan Ayew erwies sich als treffsicherster Schütze der Kampagne, während Mohammed Kudus und Thomas Partey das Spiel im Mittelfeld lenkten. Auch Neulinge wie Ernest Nuamah und Abdul Fatawu Issahaku machten durch ihre Schnelligkeit und Torgefährlichkeit auf sich aufmerksam. Unter Trainer Otto Addo bewies das Team vor allem in den entscheidenden Phasen Nervenstärke und eine klare taktische Linie. Der deutliche Gruppensieg mit 25 Punkten aus 10 Spielen war ein klares Statement: Ghana kehrt als eine der Top-Mannschaften Afrikas auf die Weltbühne zurück.

Trainer Otto Addo

Otto Addo ist seit März 2024 erneut Cheftrainer der ghanaischen Nationalmannschaft, nachdem er das Team bereits bei der WM 2022 betreut hatte. Der ehemalige Bundesliga-Profi und langjährige Coach von Borussia Dortmund wird in Ghana als moderner, fachlich hochqualifizierter Trainer geschätzt, der die Brücke zwischen der afrikanischen Mentalität und europäischer Taktik schlägt.

Addo legt großen Wert auf Disziplin, eine strukturierte Defensive und die gezielte Förderung junger Talente. Er setzt auf eine enge Kommunikation mit seinen Spielern und versteht es, ein Team zu einer verschworenen Einheit zu formen. Unter seiner Führung strebt Ghana an, bei der WM 2026 die Vorrunde zu überstehen und an die glorreichen Zeiten von 2010 anzuknüpfen.