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Warum Surebets bei Tennis Wetten gefährlich sind

Die Gefahr vor unterschiedlichen AGBs bei der Aufgabe eines Spielers

Fast jeder Wettfreund, der sich eine Zeit lang mit Online-Wetten beschäftigt, stößt über kurz oder lang auf das Thema Surebets. Hört sich ja auch genial an: Sicher Geld gewinnen, egal wie ein Match ausgeht. Und tatsächlich, dies hat im ersten Moment nicht einmal einen Haken und ist auch nicht illegal. Viele Anbieter erwähnen zwar in ihren AGBs, dass sie Surebets nicht genehmigen und sperren diese Nutzer dann auch unter Umständen. Doch grundsätzlich ist ja nichts Verwerfliches dabei, wenn man die unterschiedlichen Einschätzungen der Buchmacher zu seinem Vorteil ausnutzt. Es gilt dennoch vorsichtig zu sein. Manchmal sind hohe Quoten nur kurz verfügbar und sinken dann schnell wieder, was aus einem sicheren Gewinn einen sicheren Verlust macht. Außerdem sind die Limits bei verschiedenen Wettanbietern unterschiedlich, weshalb es möglicherweise nach der ersten Wette bei der Gegenplatzierung Probleme gibt, den Einsatz unterzubringen. Besonders mit Surebets im Tennis gilt es sehr vorsichtig zu sein, da dort noch eine  weitere Problematik auf einen zukommen kann.
 

Wettregeln im Tennis bei Aufgabe oder Disqualifikation von Spielern
Wie wird eine Tennis Wette bei Aufgabe, Walkover und Disqualifikation gewertet?

 

Unterschiedliche Auswertungen bei der Aufgabe eines Spielers

Sollte ein Tennisspiel durch eine Verletzung vorzeitig von einem Akteur beendet werden, gibt es je nach Wettanbieter verschiedene Regelungen für die Auswertung dieser Wette. Bei einem Großteil der Buchmacher werden die abgegebenen Siegwetten annulliert und mit der Quote 1,0 bewertet. Andere wiederum werten das Match ganz normal als Niederlage des verletzten Spielers. Genau hier liegt die Gefahr. Zudem gibt es noch Drittlösungen. Eine Übersicht über die Auswertungsregelungen bei den verschiedenen Anbietern finden Sie hier. Wir wollen dies an einem einfachen Beispiel genauer erläutern. Im Match zwischen Roger Federer und Rafael Nadal finden sich bei den Buchmachern Bwin (2,1 Quote auf Sieg Nadal) und Bet365 (2,1 Quote auf Sieg Federer) zwei schöne unterschiedliche Quoten, die eine Surebet möglich machen. Logisch, wenn man 100€ beim jeweiligen Wettanbieter auf den Sieger setzt, gewinnt man ja in jedem Fall 210€ (Wettsteuern wollen wir einfachheitshalber mal vernachlässigen) und erzielt damit einen Reingewinn von 10€. Sollte nun aber Rafael Nadal aufgrund seiner andauernden Knieverletzung das Match vorzeitig aufgeben müssen, würde sich folgende Situation ergeben. Bei Bet365 wird die Siegwette dann annulliert und der 100€ Einsatz zurückerstattet. Bei Bwin jedoch wird eine Aufgabe als ganz normaler Sieg gewertet und die Wette auf Rafael Nadal wäre also verloren. Somit würde man als Nutzer auf den 100€ Verlust sitzen bleiben. Es benötigt viele weitere Surebets, um diesen Fehler wieder auszubügeln. Deshalb sollte sich jeder bei Surebets im Tennis schon vorher über die Regelungen bei einer Aufgabe informieren. Es gilt Surebets nur bei Buchmachern abzuschließen, die eine Aufgabe genau gleich abrechnen, um so sehr ärgerlichen hohen Verlusten zu entkommen. Anderenfalls dürfte strenggenommen überhaupt nicht von einer Surebet gesprochen werden.

Eine Übersicht über alle Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten finden Sie in unserem Artikel: Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten