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Value bei Sportwetten: Erklärung, Beispiel & Berechnung

Der ultimative Weg zum langfristigen Gewinn

Steffen  31. Oktober 2019

Sie sind auf der Suche nach einer gewinnbringenden Sportwettenstrategie? Dann ist Ihnen mit Sicherheit immer wieder der Begriff Value ins Auge gefallen, von dem sehr viele Sportwetter sprechen. Sie sind auf der richtigen Seite angelangt, denn das Value-Prinzip ist eine der wenigen Herangehensweisen, die wirklich Erfolg verspricht.

Inhaltsverzeichnis

Doch was ist dieser “Value” überhaupt und vor was hat der Begriff mit Sportwetten zu tun?!
Folgend möchten wir kompakt aufzeigen, woher der Begriff stammt und warum das Verständnis dieser “Strategie” tatsächlich dazu führen kann, dass man auf lange Sicht Gewinne einfährt beziehungsweise steigert.

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Herleitung & Bedeutung: Value bei Sportwetten

Zunächst einmal müssen wir klären, woher der Begriff stammt: Das Wort “value” kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie “Wert”, jedoch ist in dem Zusammenhang mit Sportwetten die Übersetzung “Mehrwert” sinnvoller und verständlicher.

Zieht man dann noch die Verbform des Wortes heran, nämlich „to value“, also zu Deutsch “schätzen”, sollte es noch ein wenig eindringlicher werden. Auf das Wetten bezogen ist Value die Einschätzung, dass der potentielle Output (Gewinn) einer Wette größer ist als das Risiko. Oder mathematisch betrachtet: die subjektive Eintrittswahrscheinlichkeit, beziffert vom jeweiligen Buchmacher, ist geringer, als die Eintrittswahrscheinlichkeit aus Sicht des Sportwetters.

Ein Beispiel: Der Münzwurf

Dies klingt zunächst kompliziert, ist es aber gar nicht, wenn man ein einfaches und klassisches Beispiel betrachtet, bei dem die Eintrittswahrscheinlichkeiten feststehen: den Münzwurf!

Es gibt zwei mögliche Ereignisse bei einem Münzwurf, nämlich Kopf oder Zahl. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für beide Ereignisse beträgt 50 Prozent. Der Buchmacher würde dementsprechend eine Quote von 2,00 als fair ansehen und diese Quote mit einem kleinen Abschlag (Gewinn der Buchmachers) anbieten.

Interessant wird es allerdings, wenn wir als Sportwetter erfahren, dass die Münze einen Defekt hat und zu 60 Prozenzt Zahl erscheint. Der Buchmacher weiß vielleicht zunächst nichts davon und behält die Quote 2,0 (Zur Vereinfachung vernachlässigen wir den Gewinn der Wettanbieters und gehen von Quote 2,00 aus) bei.

Jetzt haben wir eine sogenannte Value Wette vorliegen, denn wir können die wahre Eintrittswahrscheinlichkeit besser einschätzen, als der Buchmacher. Für uns hat die Quote von 2,0 auf Zahl sozusagen einen “Mehrwert” und es wäre langfristig profitabel auf Zahl zu setzen, solange, bis der Buchmacher die Quoten anpasst.

Eine Wette kann also einen gewissen Mehrwert beinhalten, den wir aber zunächst schätzen müssen, um ihn annähernd zu identifizieren. In der realen Sportwelt ist dies aber um einiges schwieriger, als in dem vorangegangenen Beispiel.

Den Informationsvorteil nutzen, um Value-Wetten zu finden

Der wichtigste Aspekt bei der Suche nach Value-Wetten ist das Ausnutzen eines Informationsvorteils gegenüber dem Buchmacher. Dieser Informationsvorteil kann sehr vielschichtig sein, so kann er zum Beispiel aus nicht öffentlich bekannten Platzverhältnissen bestehen, die sich kurz vor dem Spiel möglicherweise drastisch geändert haben. Der klassischste Informationsvorteil dürfte allerdings den Kader betreffen: Schont der Trainer seinen Topstar oder ist die Mannschaft derzeit von einem Krankheitsvirus befallen? Wird die Priorität des Spiels von einem Trainer geringer geschätzt, als dies in der Öffentlichkeit vermutet wird?

In unteren Ligen kommt es auch häufig vor, dass Spieler durch ihren Beruf unter der Woche verhindert sind und deshalb nicht mit zu einem Auswärtsspiel reisen können. All dies sind Informationen, an die wir möglicherweise einen Moment eher kommen können als der Buchmacher und die dann in Form von schönen Quoten, die einen subjektiven Mehrwert (= Value!) beinhalten, ausnutzen können.

Wie lässt sich der Value berechnen?

Man kann auch aus mathematischer Sicht an die Sache herangehen und mit einer einfachen Formel überprüfen, ob man nach eigener Auffassung wirklich eine Value-Wette gefunden hat oder nicht.

Dazu benötigt man nur die feststehende Quote des Buchmachers und eine eigene Einschätzung zu dem Sportereignis.

Um es jedoch einfach zu halten, greifen wir nochmal das Beispiel des Münzwurfes auf. Wir hatten gesagt, dass der Buchmacher von einer 50/50 – Chance ausgeht (und auch dementsprechend quotiert) und nichts von dem Defekt der Münze weiß. Unsere subjektive Eintrittswahrscheinlichkeit, begründet durch die Information über den Defekt, lautet allerdings 60/40 für “Zahl” als Ergebnis.

Die einfache Formel lautet: Buchmacherquote * subjektive Eintrittswahrscheinlichkeit (in %) / 100. Jedes Resultat jenseits von 1,00 entspricht subjektiv betrachtet einer Value-Wette. Wirklich Value ist sie natürlich nur dann, wenn die eigene, subjektive Einschätzung auch tatsächlich korrekt war.

Münzwurf-Beispielrechnung: 2,00 * 60 Prozent / 100 = 1.20 -> Value gegeben!

Wie man sehen kann, ist das Ergebnis 1,2 und somit größer als 1. Wir sollten die Wette anspielen und würden langfristig Gewinn einfahren, wenn unsere Information über den Defekt der Münze korrekt ist.

Wäre das Ergebnis allerdings kleiner als 1, sollten wir uns lieber eine andere Wette suchen, denn dann ist kein Mehrwert in der Wette enthalten.

Moneymanagement bei Value Wetten

Das Grundprinzip des Values ist das Eine, doch bleibt noch die Frage, wie hoch denn eine Value-Wette angespielt werden soll oder von welchen Parametern der Einsatz abhängt. Grundsätzlich muss man an dieser Stelle natürlich das allgemeine Moneymanagement erwähnen, welches sicherlich höchste Priorität genießt. Wird nicht mit gesunden Einsätzen gewettet, ist der Wettspaß schneller beendet, als er angefangen hat.

Allerdings kann man als kleine Faustregel sagen: Je höher der eingeschätzte Mehrwert (Value) einer Wette, desto höher sollte die Wette angespielt werden. Ein Value von 20 Prozent (Ergebnis von 1,20 siehe oben) entspricht bereits einem sehr ordentlichen Value-Wert.

Ertragssteigerung mit Höchstquoten

Natürlich wird der Value gesteigert, wenn die Möglichkeit besteht, immer die höchste Quote von verschiedenen Buchmachern auszuwählen. Um diese Quoten zu finden, gibt es eigene Quotenvergleiche wie zum Beispiel auf Wettbasis.com:

Quotenvergleich von Wettbasis

Damit ist es sehr leicht die Höchstquote auf dem Markt zu identifizieren oder zu erkennen, welcher Buchmacher sogar einen eventuellen Quotenausreißer im Programm hat, der dann vielleicht möglicherweise besonders viel Value besitzt.

Ein Irrglaube, der auch noch zahlreich vertreten im Internet ist, ist der, dass nur höhere Quoten Value besitzen können. Das stimmt natürlich nicht! Grundsätzlich kann jede Quote Value enthalten und dieser ist natürlich auch für jeden einzelnen Sportwetter unterschiedlich hoch.

Gelogen ist allerdings nicht, dass Value bei höheren Quoten vermutlich häufiger zu finden ist, da dort auch die Quotenunterschiede zwischen den einzelnen Buchmachern höher sind. Der Eine sieht in einem möglichen Auswärtssieg in der Münchener Allianz Arena Value. Der Andere dagegen beziffert seine subjektive Wahrscheinlichkeit für einen Auswärtssieg dort auf nahezu 0%, weil eben die Bayern der Gegner sind. Damit wird deutlich, dass die Value-Analyse subjektiv ist.

Selbstkontrolle als Basiswerkzeug

Ob jemand Value-Wetten dauerhaft findet und jene dann auch spielt, erkennt man daran, wenn auf lange Sicht ein Gewinn eingefahren wird. Gerade das sollte aber auch das Ziel des Sportwettens sein, denn ein kurzfristiger Gewinn bringt nichts, wenn er kurze Zeit später schon wieder verspielt ist.

Trotzdem ist es auch wichtig, nicht nur auf das finanzielle Ergebnis eines Zeitraumes zu achten, sondern sich auch selbst zu kontrollieren, indem in der Vergangenheit gespielte Wetten betrachtet werden. Hab ich die Situation richtig eingeschätzt? Oder war vielleicht gar kein Informationsvorteil vorhanden, obwohl die Wette gewonnen wurde?

Aus den Antworten auf diese Fragen kann man sehr gut eigene Schlüsse für die Zukunft ziehen und sein eigenes Wettverhalten stetig weiter optimieren, denn auch die Buchmacher schlafen nicht und entwickeln sich tagtäglich weiter.

Natürlich schaut niemand gerne im Nachhinein verlorene Wetten an, jedoch ist es wichtig sich vor Augen zu führen, warum diese Wetten getätigt wurden und ob man diese Entscheidung im Nachhinein wieder treffen würde. War es vielleicht sogar aus Frust? Dann muss ich mein Wettverhalten anpassen und daraus lernen. Gerade das macht einen guten Sportwetter aus!

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Fazit: Value bei Sportwetten

Im Großen und Ganzen sollte die kleine Einführung bezüglich des Value-Gedankens klar gemacht haben, auf was genau man bei der Auswahl der eigenen Wetten achten sollte.

Es ist wichtig einen Informationsvorteil gegenüber den Buchmachern zu generieren, möglichst dann noch die Höchstquote am Markt abzugreifen und zu guter Letzt die Einsatzhöhe an den Valuegehalt der Wette anzupassen.

Das klingt alles nicht so leicht, doch mit absoluter Disziplin und ehrlicher Selbstkontrolle ist es möglich, einen Gewinn aus Sportwetten mitzunehmen. Dann kann man sich allerdings auch zu den wenigen Menschen zählen, die es wirklich geschafft haben, die Buchmacher zu schlagen. Zum Glück müssen Sie nicht in jedem Match besser informiert sein als der Buchmacher, während der Wettanbieter für jedes namhafte Match Quoten vorlegen muss. Es gilt somit die Chancen zwischen den ganzen Quoten zu finden.

Eine Übersicht über alle Sportwetten Empfehlungen, Wetttipps und Strategien finden Sie in unserem Artikel: Wettempfehlungen, Tipps & Strategien in der Übersicht