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EM Wetten

Vor Ungarn: Warum Portugal bei der EM 2021 nicht nur Ronaldo ist

CR7 ist nicht mehr der Alleinunterhalter

Steffen Peters  14. Juni 2021
Ungarn - Portugal EM 2021
Gegenwart und Zukunft: Cristiano Ronaldo mit Youngster Joao Felix. (© IMAGO / NurPhoto)

Als Europameister ins erste Spiel Ungarn – Portugal gehen bei der EM 2021 Cristiano Ronaldo und seine Teamkollegen. Diese Einleitung allein wird dem aktuellen Titelträger jedoch nicht mehr gerecht.

Portugal hat sich seit dem Finalsieg gegen Frankreich 2016 noch einmal deutlich weiterentwickelt, sodass neben Routiniers wie Ronaldo und Pepe längst viele junge Ausnahmekönner spielen.

Insbesondere offensiv hat Portugal gegen Ungarn einiges zu bieten – ob nun João Félix, Bernardo Silva oder André Silva. Was zeichnet die Seleção heute aus?

 

Zum Tipp Ungarn – Portugal

 

Ronaldo ist Kapitän, aber nur Teil einer funktionierenden Mannschaft

In den letzten fünf Jahren ist rund um Portugals Nationalmannschaft viel passiert. Längst dreht sich in der Nation vor der EM 2021 nicht mehr alles um den 36-jährigen.

Nach wie vor ist der fünfmalige Weltfußballer Portugals Kapitän und Kopf der Mannschaft. Die vielen jüngeren Spieler orientieren sich an ihm und loben Ronaldo in Interviews immer wieder ob seiner großen Führungsqualitäten.

Neben ihm hat sich jedoch eine unterstützende Garde herausgebildet, über die sich auch er selbst freuen dürfte. Allein in der Offensive sind die Möglichkeiten in Portugals EM Kader so vielseitig, dass andere Nationen neidisch in das Land an der Atlantikküste blicken.

Bruno Fernandes von Manchester United soll die offensive Acht für sein Land spielen und fiel in der Premier League vor allem durch viele Tore auf. Im Dreiersturm geht es dann allerdings richtig rund.

Neben Ronaldo steht dort mit André Silva etwa der zweitbeste Stürmer der Bundesliga in der Startlöchern. Bei allen Diskussionen um Erling Haaland wird gerne vergessen, dass der Norweger in der Torjägerliste hinter Silva landete.

Diogo Jota und Bernardo Silva können ebenso die Flügel besetzen wie Pedro Gonçalves, Gonçalo Guedes und João Félix. Dazu kommt mit Rafa Silva ein absoluter Teamplayer von Benfica, der sich für seine Mannschaft aufopfert – vielleicht als Eder 2.0?

 

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Brehme und Pinto stellen Portugals Einheit und Entwicklung in den Fokus

In „Beidfüßig – Die EM-Prognose“ unterstreicht Wettbasis Portugal-Experte Sergio Pinto ebenfalls die starke Entwicklung im Zehn-Millionen-Einwohner-Land:

„Die Entwicklung ist nicht mehr nur noch auf die speziellen Typen wie Cristiano – der natürlich über allem schwebt in Portugal – ausgerichtet. Trotzdem hat man in den letzten Spielen bzw. zwei, drei Jahren gesehen, dass Portugal nicht mehr so abhängig von Cristiano ist.“

„In der Breite ist die Mannschaft viel stärker geworden“, so der ehemalige Profi von Hannover 96. „Man sieht, wo die ganzen Jungen spielen. Und das ist schon eine Stärke. Nach der Europameisterschaft hat Portugal glaube ich nur drei oder vier Spiele verloren und ganz viele hat Cristiano nicht mitgespielt.“

 


 

Deutschland-Legende Andreas Brehme stimmt seinem Experten-Kollegen der Wettbasis zu. Auch der deutsche Final-Kapitän der EM 1992 sieht die große Einheit als Erfolgsgeheimnis:

„Das ist ausschlaggebend. Wenn die Mannschaft nicht stimmt und da zwei Spieler drin sind, die nicht mitziehen, dann kannst du sie über den Haufen werfen.“

Darüber hinaus führt Brehme noch einen weiteren Faktor an, der für Portugal spricht: „Ich glaube, dass die Portugiesen wirklich ganz gut sind, weil es eine ältere Mannschaft ist. In vier Wochen EM gibt es nur gut oder schlecht.“

 

Ronaldos Kollegen vor Ungarn – Portugal Kandidaten für Auszeichnungen

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Die jungen Portugiesen bei der EM 2021
Nuno Mendes - Bester junger EM Spieler 21.0
Joao Felix - Bester junger EM Spieler 21.0
Bruno Fernandes - Bester EM Spieler 29.0
Diogo Jota - Bester Torjäger Portugals 6.50
Andre Silva - Bester Torjäger Portugals 11.0
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* Wettquoten Stand vom 09.06.2021, 16.56 Uhr | 18+ | AGB gelten

Neben all den Routiniers – die nach wie vor eine zentrale Rolle einnehmen – haben sich die jungen Profis in den Vordergrund gespielt.

João Félix feierte in der abgelaufenen Saison seine erste Meisterschaft mit Atlético Madrid, wo er nach einem schwächeren ersten Jahr endlich voll angekommen ist. Es handelt sich zugleich um einen ganz neuen Spielertypen, den Portugal zuvor lange vermisste.

Statt wie in der Vergangenheit nur das schöne, aber wenig effektive Flügelspiel zu praktizieren, ist Félix als hängende Spitze ein ständiger Gefahrenherd für den Gegner. Spielen könnte er am Ende trotzdem nicht, da auch Diogo Jota eine starke Saison hingelegt hat.

Der Linksaußen hat für Liverpool wie auch die Nationalmannschaft eine recht ähnliche (und damit starke) Trefferquote. Trainer Fernando Santos ist ein Fan von Diogo Jota und ließ ihn in den Testspielen gegen Spanien sowie Israel von Beginn an ran.

Auf der Bank saß da gegen Spanien derweil noch Bernardo Silva, der seinerseits das Champions League Finale mit Manchester City bestritt. Der 26-jährige ist allerdings fest auf der rechten Seite eingeplant und soll mit seinem technisch feinen wie präzisen Spiel Ronaldo in der Mitte füttern.

Die wohl vielversprechendsten jungen Spieler der Nation kommen vom Landesmeister Sporting Lissabon. Pedro Gonçalves war die Überraschung im Kader, wurde er doch ohne jegliches Länderspiel berufen. Grund dafür waren insbesondere die 23 Tore von „Pote“.

Mit Nuno Mendes gibt es zudem einen Spieler Jahrgang 2002 im portugiesischen Aufgebot. Der 18-jährige ist als Linksverteidiger schon jetzt eine echte Alternative zu Raphael Guerreiro. Wie viel beide letztlich Spielen, hängt auch vom Auftaktspiel Ungarn – Portugal ab.

 

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Welche Nationalelf-Hoffnungen dürfen bei Ungarn – Portugal spielen?

Während Deutschland im ersten Spiel auf Frankreich trifft und beide mit einem Unentschieden zufrieden wären, hat Portugal gleich gegen Ungarn viel Druck. Im ersten Spiel muss ein Sieg her, um nicht das Punkte-Optimum gegen die beiden Topgegner zu benötigen.

Trainerfuchs Fernando Santos wird deshalb einen Mix aus Erfahrung und den nachrückenden Hoffnungsträgern wählen. Bestes Beispiel dafür ist die Innenverteidigung, wo Ruben Dias neben Pepe auflaufen wird.

In der Offensive sind João Félix oder Diogo Jota Optionen für die Startelf, wobei es auf letzten herauszulaufen scheint. Nuno Mendes hat sich beim 4:0 gegen Israel um den Platz hinten links beworben.

Dazu kommt der große Hoffnungsträger im zentralen Mittelfeld: Bruno Fernandes traf im finalen EM Testspiel Portugals doppelt. Gegen Ungarn würde sich sicherlich niemand beklagen, wenn er Cristiano Ronaldo erneut in den Schatten stellen würde.

 

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