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2. Bundesliga Wetten

Olaf Marschall zur Relegation: „Kaiserslautern und Dresden gehören in die 2. Liga“

Karl-Heinz Fischer  24. Mai 2022
Olaf Marschall
Olaf Marschall spricht über die 2. Bundesliga Relegation. (© IMAGO / Kirchner-Media)

In einem fußballerisch wenig berauschenden Hinspiel trennten sich die „Roten Teufel“ und Dynamo Dresden torlos. Einer, der das zu seiner aktiven Zeit hätte drehen können, ist der ehemalige Stürmer, Deutsche Meister und Pokalsieger Olaf Marschall.

Für beide Mannschaften ging der gebürtige Torgauer auf Torejagd. Der größte Erfolg, heute kaum mehr vorstellbar, war die Meisterschaft ’98, als der FCK als Aufsteiger direkt Meister wurde.

Nach dem Hexenkessel Betzenberg geht es jetzt in die Dresdner Hölle, zum 2. Bundesliga Relegation Rückspiel. Was die Kaiserslauterer dort (24.5., 20:30 Uhr) erwartet und ob sie den Aufstieg schaffen können, das verrät uns Olaf Marschall im ausführlichen Interview.

Das komplette Interview gibt es wie gewohnt im „Wettbasis Sportwetten“ Youtube Channel unter „Beidfüßig Star Talk“ auch zu hören und zu sehen.


Olaf Marschall über Relegation Hinspiel: „Nur das Tor hat gefehlt“

Es freut mich, dass ich heute Olaf Marschall zum Interview begrüßen darf. Wie geht es Ihnen?

Olaf Marschall: „Eigentlich ganz gut. Einen etwas langen Abend gehabt, weil wir nicht so schnell vom Betzenberg runtergekommen sind. Dann wurde es doch ein bisschen später.“

Wenn wir vom 2. Bundesliga Relegation Hinspiel sprechen: Tolle Atmosphäre, aber insgesamt ziemlich fahrig. Was muss Kaiserslautern im nächsten Spiel besser machen?

„Besser machen ist bei solchen Endspielen immer schwierig zu sagen. Man kann nicht sagen, man muss das, oder das besser machen. Viel hängt von dem einen Fehler ab, den beide Mannschaften versuchen nicht zu machen.

Was wir aber besser machen hätten können, ist die ein oder zwei guten Chancen aus der ersten Halbzeit zu nutzen. Mit etwas Glück machen wir vielleicht das 1:0 und dadurch wird das ganze Spiel offener. Ich gehe aber davon aus, dass das in Dresden genau so wird.“

Vor dem Spiel haben die Buchmacher den 1. FC Kaiserslautern sogar leicht favorisiert. Es gab auch jetzt eine Statistik von 12:3 Torschüssen. Wo können Sie noch ein paar Prozentpunkte draufpacken in Dresden?

„Wie immer: Man kann genauer sein, man kann noch besser im Abschluss sein. Aber das hat man im Grunde in jedem Spiel. Außer man gewinnt mal 5:0, oder 6:0. Dann sagen alle ’super‘. Aber selbst da macht man ja auch nicht alles richtig.

Das muss man analysieren und dann schauen, dass das was man tut, noch effektiver gemacht wird. Wir haben im Spiel viel Aufwand betrieben, sind viel gelaufen, haben versucht die Zweikämpfe anzunehmen und waren giftig. Aber das i-Tüpfelchen, diese ein, zwei Möglichkeiten am Ende, die man in solchen Spielen bekommt, haben wir eben nicht genutzt. Das ist das, was den Unterschied macht.

Wenn wir in der ersten Halbzeit die Möglichkeiten von Terrence Boyd und Kenny Prince Redondo nutzen, dann sehen alle das Spiel ganz anders.“

Die Dresdener haben in diesem Jahr noch kein Spiel gewonnen, also in der Rückrunde. Glauben Sie, dass sie die volle Hütte nochmal motivieren kann, oder ist der Druck etwas, was sie gerade gar nicht gebrauchen können?

„Das ist immer schwierig zu sagen. Jeder einzelne nimmt das anders wahr. Der eine ist stimuliert, dem macht das Spaß. Der andere geht raus und denkt daran, dass wenn er jetzt einen Fehler macht, er ein Problem hat. Jeder ist da unterschiedlich.

Jede der beiden Mannschaften muss gewinnen. Und wir haben dieses Jahr schon mehr Spiele gewonnen. Wir können vielleicht eher davon sprechen, dass wir mal ein Spiel gewinnen in diesem Jahr. Aber sicherlich kann auch Dresden das Spiel gewinnen, klar.

Ich glaube aber wir sollten da selbstbewusst rangehen. Das 0:0 war von unserer Seite ein ordentliches Spiel und in Dresden ist alles zu gewinnen.“

Olaf Marschall über Dirk Schuster: „Haben sehr aggressiv gespielt“

Kaiserslautern hat ja einen neuen Trainer mit Dirk Schuster. Was hat der in den wenigen Tagen schon bewirkt, was hat der anders gemacht?

„Er hat auf jeden Fall die Mannschaft auf ein neues System umgestellt. Die Interna aus der Mannschaft habe ich aber da nicht. Da kann ich nicht genau sagen, was er da gemacht hat.

Aber er macht das, was ein neuer Trainer macht. Er schaut sich die Spieler neu an, er spielt ein neues System mit dem 4-2-3-1 und das hat gut funktioniert. Vor allem defensiv haben wir gut gearbeitet. Wir haben den Dresdnern so wenig Spielraum wie möglich geboten.

Bei neuen Trainer ist das ja immer so: Einer wird wach und hofft auf seine neue Chance zu spielen. Der andere sagt, er hat Druck vom Mitspieler, dass er aus der ersten Elf verdrängt wird. Vielleicht ist es auch die andere Art Ansprache. Aber da reagiert auch wieder jeder Spieler anders.

Da was Konkretes zu sagen, außer dass er umgestellt hat, ist schwierig. Wir haben auf jeden Fall sehr aggressiv gespielt, das hat man gesehen.“

Vor wenigen Wochen war Dirk Schuster hier zu Gast bei „Beidfüßig“, da hat er auch viel über den KSC gesprochen. Wie groß ist der Hunger, wieder ein badisches Derby zu spielen?

„Wenn wir ein badisches Derby hätten dann hieße das, dass wir aufgestiegen sind. Badisches Derby, das wäre schon geil. Ich glaube, irgendwann wird das Stadion in Karlsruhe fertig. Bei uns wäre das Stadion wieder voll.

Schaue ich mir die 2. Liga an, mit dem 1. FC Nürnberg, mit ehemaligen Bundesligisten, wenn Hertha oder der HSV in der 2. Liga spielen. St. Pauli. Das sind Vereine, wo man sagt, da spielt man natürlich gerne.

Die 3. Liga ist aber auch sehr gut besetzt, mit Mannheim, Saarbrücken. Derbys, die sehr gut besucht sind, wenn man Zuschauer reinlassen kann. Das war ja in den letzten zwei Jahren nicht ganz so. Dann ist das natürlich bei uns auch eine Atmosphäre mit 45.000 bis 50.000 Zuschauern. Grandios.“

Im letzten Jahr war die Angst größer aus der 3. Liga abzusteigen. Da war die Situation ja eine ganz andere. Das ist wieder zum Positiven gewendet worden. Was ist da konkret passiert?

„Wir haben uns aus einer schweren Situation befreit. Die Mannschaft hat sich gefunden. Wir haben einen Großteil der Mannschaft, die durch diese schwere Zeit gegangen ist, behalten.

Im Hinblick auf die ersten zwei, drei Spiele, die wir auch gewinnen können, war das etwas am wackeln. Aber die Jungs haben das durchgezogen und sich als Mannschaft, als Team, sehr eng gefunden. Dann kam der Erfolg dazu und der hat sie dann getragen. Bis zum dritten Platz, im Grunde genommen.“

Spieler-Stationen von Olaf Marschall:

Verein Spiele Tore/Vorlagen
VfB Leipzig 159 47/-
FC Admira Wacker Mödling 129 49/-
SG Dynamo Dresden 40 13/1
1. FC Lokomotive Leipzig 4 -/-

Sie wurden in Torgau geboren, das ist in der Nähe von Leipzig. Sie haben für Lok Leipzig gespielt, einen ebenfalls großartigen Verein. Ihre Affinität zu Dresden ist eben auch nicht so klein. Für Dynamo haben Sie ja auch selber gespielt. Wie ist da Ihre Gefühlslage?

„Egal ob auf dem Spielfeld oder nicht, da bin ich Profi genug. Egal, ob ich meinen Gegenspieler kannte, oder der sogar ein Freund von mir war, ich wollte gewinnen. Zurzeit bin ich beim FCK angestellt und habe mittlerweile fast 25 Jahre hier verbracht.

Da brauche ich eigentlich gar nicht überlegen und bin Profi genug. Auch mit den Emotionen bin ich eher beim FCK, als bei Dynamo. Aber ich hatte ein Super-Jahr in Dresden. Wir hatten eine gute Mannschaft, ein gutes Team. Dresden ist auch ein grandioser Verein, da kann man überhaupt nichts sagen. Aber Kaiserslautern geht mir jetzt vor, das ist klar. „

Sie sind damals aus Österreich für ihre erste Bundesliga-Station nach Dresden gekommen. Was hatten damals die im Osten ausgebildeten Fußballer vielleicht den westdeutschen Fußballern voraus?

„Das weiß ich jetzt gar nicht, ob wir da etwas voraus hatten. Vielleicht was voraus, oder einen Nachteil, weil man nicht so wechseln konnte und eine neue Herausforderung suchen. Wenn man in der ehemaligen DDR keine Löffel geklaut hat und einigermaßen sein Ding gemacht hat, dann war man 20 Jahre bei einem Verein.

Da kommt man in ein altes Fahrwasser, wo ich sage, ein neues Umfeld ist schon mal auch ganz gut. Ein neuer Reiz war für den einen oder anderen Spieler dann schon besser, glaube ich. Dass man sich mal wieder neu beweisen muss.

Aber besser oder schlechter? Ausgebildet wurden wir recht gut, denke ich. Wie viele bin ich damals mit zwölf Jahren ins Internat. Wir haben damals schon sieben Mal in der Woche trainiert. Das sieht man dann auch irgendwann.“

Sie glauben also schon, dass es Vorteile in der fußballerischen Ausbildung im Osten gab?

„Mit dem Wenigen, was man hatte, wurde vielleicht konsequenter und zielgerichteter gearbeitet mit den Jungs. Was dann im Profibereich war, das ist wieder eine andere Sache. Wir haben mit Sicherheit gleich trainiert, aber wie ich sage: Mit siebzehn bin ich zu Lok gekommen und wenn ich nichts kaputt gemacht hätte, dann wäre ich bis 35 dort geblieben.

Wenn das so ein eingefahrenes Wasser ist, man hat eine Herausforderung, ja. Aber man weiß, dass man immer Stammspieler ist, oder zumindest immer dabei ist. Das ist zu gleichmäßig. Man hat keine Ziele mehr, man kann sich nicht mehr beweisen, aber gut, ich spiele hier. Dann fehlen die letzten zehn Prozent von der Qualität, die man ausspielen könnte. Macht man aber vielleicht nicht mehr.“

„Wenn man im Ost-Fußball keinen Löffel klaute, spielte man 20 Jahre bei einem Verein“

Wie kann man sich ihre ersten Begegnungen mit dem West-Fußball danach vorstellen? War das eine Art „Clash der Kulturen“?

„Nein, ich habe ja einen anderen Weg über Österreich gewählt. Da war der Fußball nicht ganz so im Mittelpunkt. Das war ein Reinrutschen, Step-by-Step, im Grunde. Das war nicht direkt in einem so großen Verein mit Presse, Medien und was dazu gehört.

Österreich war da noch zurückhaltender. Nach dem Motto: Fußball ist okay, wir kennen Fußball, wenn mal was ist, dann gehen wir dahin. Aber nicht wie in Deutschland, wo 50.000 oder 60.000 Leute ins Stadion gehen. Das gibts vielleicht beim großen Länderspiel, oder Pokalfinale, oder wenn Barcelona in Wien spielt. Dann hat man ausverkauftes Haus.

Wir hatten damals teilweise 450 Zuschauer in der 1. Liga. Das hat nichts mit der deutschen Bundesliga zu tun.“

In der Bundesliga kam es aber dann zu diesem Aufeinandertreffen und Sie konnten sich auch vergleichen mit den Jungs.

„Ja, klar. Bei mir ging die Anpassung aber direkt. In Deutschland gibt es immer gute Fußballer und die gab es auch in der Bundesliga. Mehr Wettbewerb, mehr Spiele, die Wechsel, die Herausforderung. Es kann auch wieder ein neuer Spieler zu dir in den Verein kommen. Das war in der DDR teilweise ziemlich begrenzt.

Wie ich schon gesagt habe: ‚Wenn man einmal in der ersten Liga ordentlich gespielt hat, dann hat man auch die nächsten zwanzig Jahre dort gespielt. Im Westen hatte man immer einen vorne dran, einen hinten dran. Das ist schon mehr Druck, wo man auch eher an das letzte Level geht‘.“

Über Dresden haben wir schon kurz gesprochen. Die sind eine Fahrstuhlmannschaft in den letzten Jahren, zwischen 3. Liga und 2. Liga. Was muss passieren, damit die sich wieder etablieren?

„Ich glaube, Dynamo macht das in den letzten Jahren eigentlich ganz gut. Sie haben ein Jugendzentrum gebaut, sind aufgestiegen in die 2. Liga. Dort müssten sie halt mal ein, oder zwei Jahre bleiben, um eine gewisse Konstanz hineinzubekommen und sich zu etablieren.

Das geht ja uns ganz ähnlich. Man will hoch, aber wird dann Dritter. Wenn wir jetzt wirklich nicht aufsteigen sollten, dann ist nächstes Jahr wieder dasselbe Thema. Wir müssen unter die ersten Drei, damit man wieder die Möglichkeit hat, aufzusteigen.

Beide Vereine gehören für mich in die 2. Liga, wenn nicht sogar in die 1. Liga.“

Also Dynamo Dresden, vom Potenzial und von der Tradition her, genau so wie der 1. FC Kaiserslautern, oder?

„Ja, genau.“

Olaf Marschall über FCK-Meisterschaft: „So funktioniert Fußball eigentlich nicht“

Zunächst waren Sie Trainer, aktuell sind Sie Scout beim 1. FC Kaiserslautern. Was macht den Reiz aus, Spiele und Spieler zu beobachten?

„Ich bin mit Fußball groß geworden. Mit zwölf Jahren bin ich von zu Hause weg. Fußball und Schule gemacht, später nur noch Fußball. Nebenher vielleicht noch Sport studiert. Dann Profi geworden. Beim Fußball macht das den Reiz aus, dass man nicht wirklich weiß, was in den 90 Minuten passiert.

Man ist himmelhoch jauchzend wenn man gewinnt und bei der Niederlage zu Tode betrübt. Diese Emotion macht eigentlich den Fußball aus. Es ist jedes Mal spannend und es ist kein Job, wo man weiß, dass es jeden Tag dasselbe ist. Weil ich so groß geworden bin, ist es für mich schwer das zu begreifen, in einer Arbeit zu sitzen, wo man jeden Tag das Gleiche macht. Dass man das machen kann.

Aber Spieler zu beobachten, zu schauen, wer welches Talent hat und zu staunen wenn einer Sachen kann, die man noch nicht gesehen hat. Das ist faszinierend. Die Frage ist dann, ob wir die bekommen, die dann so grandios sind. Das ist für die Bayern einfacher als für uns, sag ich mal.“

Was würden Sie als Ihr größtes fußballerisches Erlebnis beschreiben?

„Da gibt es eigentlich mehrere. Das größte war sicherlich die Deutsche Meisterschaft, mit der Weltmeisterschaft danach. Mit Leipzig im Endspiel im Europapokal der Pokalsieger zu stehen. Das sind so die Highlights.

Zweitligaaufstieg und direkt Meister, das ist so direkt verknüpft mit dem Ganzen. Erst der Abstieg, wo man uns eigentlich alle in die Tonne gekloppt hat und dann steigen wir auf und werden Meister. Man würde sagen, so funktioniert Fußball eigentlich nicht, aber es ging damals, warum auch immer.“

Warum, ich frage Sie, warum ging das?

„Weil wir eine gute Truppe waren. Gut besetzt. Wir hätten eigentlich gar nicht absteigen dürfen und sollen, aber das war halt so. Viele von uns sind dann den Weg über die 2. Liga mitgegangen, dann sind noch gute Ergänzungen gekommen. Wir als Truppe, ähnlich wie die Mannschaft heute, gingen durch schwere Zeiten, durch die wir uns gequält haben.

Die jetzige Mannschaft ist letztes Jahr nicht abgestiegen, jetzt sind sie eine eingeschworene Truppe und spielen um den Aufstieg. Man fängt an zu gewinnen, das macht dann Spaß und auf einmal steht man ganz oben. Eine gewisse Parallele zu den Teams ist in gewisser Weise schon vorhanden.“

Die Deutsche Meisterschaft war damals eine Riesen-Sensation. Vor ein paar Jahren ist es ja auch Leicester gelungen. Gibt es solche Dinge noch in dieser Zeit, was glauben Sie?

„Ich glaube, das wird immer weniger werden, wenn man diesen finanziellen Background nicht hat. Ich möchte keinen Verein kleinreden, aber es wird jetzt kein Verein aus der 3. Liga in die 1. marschieren und Meister werden.

In Deutschland jetzt Meister zu werden, als Aufsteiger… Gut jetzt mit Schalke und Werder, das sind natürlich große Vereine, die auch gewisse Möglichkeiten haben Spieler zu bekommen und auch zu behalten. Aber es wird immer enger, glaube ich.

Der finanzielle Unterschied, zwischen ganz oben und ganz unten, wird immer größer.“

Marschall über Kaiserslautern: „Parallelen zur Meister-Mannschaft“

Und die Chance, dass die Bayern mal nicht Meister werden und damit zum elften Mal hintereinander?

„Ich möchte es mal so sagen: Alle träumen davon, dass Bayern mal nicht Meister wird. Aber man muss sagen, sie machen einen guten Job. Sie ziehen das durch und sind auch so selbstbewusst, um zu sagen: ‚Wir werden jedes Jahr Meister.‘ Da muss man schon den Hut ziehen. Und die werden auch nicht müde nochmal Meister zu werden. Sie lassen nicht nach.

Von den anderen Vereinen müsste vielleicht mal einer wirklich dran glauben, dass er Meister werden kann. Das wäre vielleicht vom Kopf her das Einzige, wo ich sage, dass das einen Unterschied macht.“

Olaf Marschall, wir könnten hier noch tagelang reden, aber vielleicht eine Geschichte noch: Wie steigt der 1. FC Kaiserslautern jetzt auf?

„Ich glaube, dass das am Dienstag ein ähnlich enges Spiel wird. Natürlich wird es irgendwann offener werden, weil ja einer gewinnen muss. Ich würde nicht sagen, dass es jetzt zum Showdown wie bei der Eintracht kommen muss, mit Elfmeterschießen und purem Glück.

Ich weiß nicht, ob das meine Nerven nachts aushalten. Aber ich glaube es ist sehr offen. Wer das erste Tor macht, hat einen Vorteil.“

Was würden Sie den Stürmern des FCK noch mit auf den Weg geben für dieses Spiel?

„Man sollte sich keine Gedanken machen beim Abschluss. Ob der jetzt rein muss, oder nicht rein muss. Sowie man überlegt, kann man eigentlich nur Fehler machen.

Darüber nachzudenken, dass der Ball rein muss und dann steigen wir auf, das wäre während dem Spiel nicht gut, denke ich.

Das ganze positiv sehen. Ich kann ein Tor machen, aber es gibt keinen Stürmer, der jeden Ball versenkt. Von daher kann man immer mal einen Fehler machen, ich hab selber auch das eine oder andere Mal über den Ball geschlagen, wo ich denke, eigentlich muss der rein.

Aber darüber kann man sich danach Gedanken machen. Aber währenddessen sollte man das nicht machen.“

Wunderbar, vielen Dank, Olaf Marschall. Ich wünsche viel Erfolg für das Rückspiel.

„Danke. Ciao.“

Interview: Carsten Fuß


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Karl-Heinz Fischer

Karl-Heinz Fischer

Alter: 37 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Sportwetten.de

Nach einem Publizistik-Studium und mehreren Jahren als Sportjournalist, wechselte Karl-Heinz in die Wett-Industrie. Dort wurde er nach mehreren Jahren von der Wettbasis abgeworben und ist seither ein wichtiges und fixes Teammitglied unserer Redaktion.

Karl-Heinz ist hauptsächlich für die Beidfüßig Expertengespräche aktiv, aber auch bei den Wettanbietervergleichen lässt er seine Expertise und Erfahrungen einfließen. Privat wettet Karl-Heinz gerne auf die deutsche Bundesliga, bevorzugt Systemwetten.   Mehr lesen