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Marcus Feinbier: Xabi Alonso? „Weiß nicht ob er der Richtige ist“

Karl-Heinz Fischer  22. Oktober 2022
Marcus Feinbier
Marcus Feinbier macht sich Sorgen um Bayer Leverkusen. (© IMAGO / Matthias Koch)

Der gebürtige Berliner galt in seiner Karriere als wuchtiger Mittelstürmer und hatte auf und neben dem Platz immer den Ruf eines waschechten Schlitzohrs.

Die Statistiken hinterließen bei Marcus Feinbier aber einen ebenso bleibenden Eindruck und im Laufe seiner vielen Stationen knipste er immer zuverlässig.

Bei Bayer Leverkusen begann Marcus Feinbier seine Profi-Karriere, gewann sofort den UEFA-Cup und ist dort Teil der Traditionsmannschaft.

Im Interview haben wir mit ihm über die aktuellen Probleme der Werkself gesprochen und das Formtief von Stürmer Patrik Schick. Aber auch über den Höhenflug von Union Berlin und die Aufstiegschancen von Nürnberg und Düsseldorf. Am Ende wollten wir noch wissen, wie er die Situation von Marvin Ducksch bei Werder einschätzt und ob es etwas gäbe, das er selbe bereue.

Das komplette Video, inklusive Spieltagsprognosen gibt es zu sehen und zu hören auf unserem „Wettbasis Sportwetten“ Youtube Channel.

Heute begrüßen dürfen wir Marcus Feinbier. Wie geht es Ihnen?

Marcus Feinbier: „Hallo. Sehr gut. Bis auf die Ausnahme, dass ich mir leider die Mittelhand gebrochen habe. Das ist natürlich ein bisschen sperrig. Man ist eingeschränkt, gerade wenn man noch ein bisschen sportlich aktiv sein will. Da muss ich jetzt ein bisschen Geduld haben, aber sonst geht es mir sehr gut.“

Typische Mittelstürmer Verletzung, oder?

„Ja eigentlich weniger. Früher hatte man die Probleme ja mehr an den Beinen, gerade wenn man immer von hinten attackiert worden ist. Die Hand gehört da eigentlich nicht dazu. Aber ist auch das erste Mal beim Fußball passiert, hatte ja zweimal die Hand gebrochen. Und jetzt muss ich halt abwarten und ein bisschen Geduld haben.“

Herr Feinbier, wir wollen über Bayer Leverkusen sprechen. Was viele nicht wissen ist, dass Sie schon mit 17 Jahren im Bundesliga-Kader bei Bayer Leverkusen standen. Und zwar in einem ganz besonderen Jahr.

„Das ist richtig. Ich hatte das Glück, damals schon mit 17 dem Profikader anzugehören. Und es war das Jahr, wo Bayer Leverkusen – damals hieß es ja noch UEFA Cup, heute Europa League – spielte. Da waren einige Verletzte, gerade im offensiven Bereich, wie Bum-kun Cha oder Herbert Waas, die ausgefallen sind. Das hat es mir ermöglicht Einsätze zu bekommen.

Das war natürlich für mich eine Sensation, schon mit 17 Jahren dabei sein zu dürfen. Erich Ribbeck war damals ein Trainer, der auch sehr auf die Jugend gebaut hat, was damals nicht unbedingt immer so der Fall war. Da waren meist die erfahrenen Spieler gefragt. Aber er hatte mir das Vertrauen geschenkt und dadurch hatte ich das Glück, da einige Spiele machen zu dürfen. Und am Ende hat es ja dann auch geklappt, dass wir den Pokal geholt haben.“

Welches Jahr war das?

„1987/88“

Genau, am Ende war es dann 1988, als der UEFA Pokal bei Bayer Leverkusen landete. Und auch in Ihren Händen. Aber wir sprechen jetzt über die Aktualität, über das Thema Leverkusen im Moment. Was läuft da schief?

„Wenn ich das so verfolge, ist es ein krasser Unterschied zu den Jahren davor. Ich glaube, dass auch in dieser Saison ein Stück weit der Zusammenhalt fehlt, auch die Konstanz, die sie gerade auch zu Hause hatten. Wenn man am zehnten Spieltag sieht: zwei Siege, zwei Unentschieden, sechs Niederlagen, das ist das Entscheidende. Auch die Trefferbilanz: 14 zu 21 Tore sind im Moment auf dem Konto.

Das ist eigentlich für Bayer untypisch, gerade auch zu Hause. Wo sie aus einer kontrollierten Defensive einen sonst sehr aggressiven Offensivfußball gespielt haben. Das lässt man leider alles vermissen.

Im Moment ist das Problem, dass die Mannschaft mehr über das Spielerische kommen will, statt zu versuchen über den Kampf ins Spiel zu kommen. Dann erhält man dieses Ergebnis. Sehr viele Gegentore, untypisch. Wenn sich da nicht jetzt sich mal alle am Riemen reißen, wird es eine ganz, ganz schwere Saison.“

Ist denn da Xabi Alonso der richtige Trainer? Also doch auch eher einer für die höheren Ansprüche. Und keiner, der sagt: „Jetzt müssen wir mal die Basics und das Kämpferherz rausholen.“

„Das tut man definitiv. Aber ob er jetzt der richtige Mann ist, das weiß man nicht. Im Heimspiel gegen Schalke, da hat Bayer mal wieder gezeigt, wie sie zu Hause spielen können. Aber das war ja im Prinzip nur eine Eintagsfliege. Da hat der Trainer sicherlich eine Menge Arbeit vor sich, um erst mal wieder die Basics reinzukriegen. Denn man sieht in der Bundesliga, jede Mannschaft hat sich verbessert, verstärkt.

Wenn man da die Grundbasics nicht hat, um über den Kampf erst mal zu kommen, den Gegner läuferisch und kämpferisch niederzuringen und dann erst die technischen Qualitäten in den Vordergrund zu bringen. Wenn man die nicht schnell wieder reinbekommen, dann wird es eine ganz, ganz schwere Saison.“

Herr Feinbier, das Thema ist natürlich auch Patrick Schick, der nicht funktioniert. In der letzten Saison, speziell in der Rückrunde, hat er getroffen, wie er wollte. Aktuell nicht. Sie als ehemaliger Mittelstürmer. Was ist da los? Und wo ist das Gegengift?

„Natürlich achtet man da immer und gerade auf die Offensive, auf die Stürmer. Wenn man im letzten Jahr, wie er, sehr viele Tore gemacht hat, wo eigentlich alles noch funktioniert hat und in diesem Jahr es nicht so läuft, dann kann man aber nicht immer alles ein, zwei Spieler anhängen.“

Nein, das nicht. Aber was würden Sie ihm, als ehemaliger Mittelstürmer, der ja auch solche Durststrecken erlebt hat, raten? Was würdest Sie sagen? Was muss er jetzt machen?

„Natürlich immer weitermachen, immer weiter kämpfen, für die Mannschaft kämpfen und dann hoffen, dass irgendwie mal wieder den einen oder anderen über die Linie drückt. Das ist immer das, was der Stürmer braucht. Er braucht in gewisser Weise Selbstvertrauen und das holt man sich natürlich, wenn man wieder das Tor trifft.

Aber wie gesagt, als Stürmer ist man natürlich auch abhängig von den anderen. Nicht alleine. Sondern ein Spiel, oder eine Mannschaft, steht immer auf dem Platz mit elf Spielern. Aber da muss er natürlich für sich erst mal versuchen, sich da wieder reinzukämpfen und reinzuwühlen und dann einfach mal wieder ein zwei über die Linie drücken. Dann kommt es wieder von ganz alleine.

Jeder Stürmer hat mal eine Phase in der Saison. Es gibt selten Spieler, die über die ganze Saison jedes Spiel oder jedes zweite Spiel treffen. Das sind halt die absoluten Ausnahmespieler wie Haaland oder Lewandowski, die wir in der Bundesliga hatten. Aber er ist auch ein sehr guter Spieler und er wird sich auch weiterentwickeln.

Die Phasen macht jeder irgendwann mal mit, aber das stärkt nur jeden einzelnen Spieler und er wird auch diese Phase überstehen. Aber das alles nur, wenn auch die Mannschaft funktioniert.“

Ihr Tipp für das aktuelle Spiel am Samstag gegen Wolfsburg.


„Ich drücke natürlich wieder die Daumen, dass da der Knoten endlich platzt. Das hat man natürlich gegen Schalke auch schon gehofft, wo es eigentlich ein sehr gutes Spiel war. Schalke ist jetzt nicht so der Maßstab, aber ich glaube, dass man gegen Wolfsburg zu Hause gewinnen muss, sonst wird es eine ganz, ganz enge Partie bis zum Winter.

Die Unruhe ist schon zu spüren. Auch mit den Fans, die eine Menge Geduld hatten. Man darf sich das auch nicht alles verscherzen, sondern man muss jetzt zusehen, dass man das Spiel mit aller Gewalt gewinnt. Ist auch egal wie. Es muss kein schönes Spiel sein, aber die drei Punkte müssen erst mal eingefahren werden.“

Wir machen gleich weiter mit dem Thema Union Berlin. Sie sind Berliner. Wie nehmen Sie das jetzt auf? Union Berlin als Tabellenführer.

„Nun, ich bin ja eigentlich Herthaner, habe ja da auch gespielt. Blicke natürlich immer gespannt nach Berlin. Da ist natürlich ein bisschen verkehrte Welt, Union Berlin Tabellenführer. Aber man muss sagen, zurecht. Wenn man da die Mannschaft sieht, das Umfeld, das ist eine Einheit.

Die Unioner, mit wenig Möglichkeiten, schweißen die sich zusammen, von Spiel zu Spiel. Man merkt auch, das Selbstvertrauen wird immer mehr, von Spiel zu Spiel und das ist das Ergebnis. Die anderen schwächeln, Union hat eine konstante Linie und deswegen stehen sie auch zu Recht da oben.“

Tut Ihnen das als Herthaner nicht weh?

„Ein bisschen schon, ja. Das Auge richtet sich natürlich immer zu Hertha und wenn man dann sieht, Union ist so weit oben, dass es weiter nicht mehr geht und Hertha bewegt sich wieder da, wo sie eigentlich immer spielen. Das ist leider schade und man hofft ja immer, dass Hertha irgendwann auch mal die Kurve kriegt. Scheint aber nicht so zu sein und Union muss man eigentlich nur gratulieren.

Jeder hofft ja eigentlich, irgendwann kommt der Einbruch. Aber nein, ist halt nicht so. Von Spiel zu Spiel steigern die sich und spielen eigentlich immer besser.“

Sie haben natürlich bei einigen Vereinen gespielt. Wir reden jetzt dann auch mal über Klubs in der zweiten Liga. Was ist mit Fortuna Düsseldorf los? Glauben Sie, dass sie noch mal oben ranschmecken können? Oder fehlt einfach das letzte Quäntchen?

„Nein, ich glaube schon, dass Fortuna da definitiv ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden wird. Die haben dieses Jahr eigentlich eine sehr gute Saison gespielt, haben jetzt eine kleine Durststrecke gehabt, das wird aber jetzt wieder ausgeglichen.

Wenn man das Umfeld sieht, wenn man die Fans sieht. Da ist eine Menge möglich und ich glaube, die haben es auch verdient, da wieder Richtung erste Liga zu spielen. Da drücke ich auch die Daumen, denn es hat immer Spaß gemacht, da zu spielen. Die Fans, die hinter der Mannschaft stehen, die sich jetzt auch verstärkt hat und auch aus den Fehlern gelernt hat. Mit dem Trainer haben Sie da auch einen guten Mann, der den richtigen Weg einschlagen wird.“

Was holen die beim KSC?

„Einen Sieg natürlich. Also ganz klar.“

Kurz und schmerzlos. Danke. Sprechen wir über einen anderen Ex-Verein von Ihnen, nämlich den 1. FC Nürnberg. Den Club. Ganz viel Tradition, aber kam schleppend in die Saison. Jetzt immerhin eine kleine Trendwende. Wie analysieren Sie die Situation?

„Da reden wir ja über einen Traditionsverein, wie gerade bei Fortuna Düsseldorf. Und auch der Club gehört da eigentlich nicht hin. Mit dem Umfeld, auch mit den Möglichkeiten die sie haben.

Aber man sieht, dass sich die zweite Liga auch von Jahr zu Jahr steigert. Die wird immer stärker in der Breite. Wenn ich die Tabelle sehe, dann können ja wirklich von eins bis sechs, sieben oder acht, alle aufsteigen. Weil alle die Qualität haben und sich stetig von Jahr zu Jahr verbessern. Und die lernen ja auch daraus.

Im Moment ist jetzt Darmstadt oben dabei und das ist auch richtig, weil die über die ganze Breite der Saison eine konstante Leistung bringen. Und der Club, wie man auch oft in der Vergangenheit gesehen hat, schwächelt halt immer. Die müssen einfach mal in einen Lauf kommen, in einen Flow, wo sie sich oben festsetzen können. Denn von der Gesamtheit, von den Spielern, von der Qualität, auch vom Trainer, haben sie die Möglichkeit, unter die ersten drei zu kommen.

Und ich glaube auch, da wird sich der Club oben festsetzen. Ob es am Ende reicht, das weiß man nicht, weil es eben so eng ist, dass bis zum Schluss ein ganz knappes Rennen stattfinden wird.“

Sie spielen jetzt am Wochenende gegen Hannover 96. Wie lautet das Ergebnis?

„Wenn man jetzt das Pokalspiel gesehen hat, war zu erkennen, dass auch sie eine hohe Qualität haben. Am Anfang haben sie sich sehr schwergetan, dann aber mit Stefan Leitl, den ich auch persönlich kenne und beim Club mit ihm zusammengespielt habe, einen sehr guten Trainer geholt, der auch Erfahrung hat. Er hat die Mannschaft jetzt in die richtige Spur geführt. Ich glaube, dass sie da einen Sieg einfahren werden.“

Marcus Feinbier, Marcus wird mit C geschrieben. Das ist ganz wichtig und Feinbier ist natürlich auch ein feiner Name. Gibt es irgendwelche besonderen Connections zu Oliver Bierhoff oder Daniel Bierofka?

„Nur so ein bisschen der Name, der Nachname, aber sonst nichts.“

Es gab ja mal einen Walter Spahrbier im deutschen Fernsehen. Das kennen auch nur die über 80-jährigen. Wissen Sie das noch?

„Ich glaube, ich habe da mal von gehört. Das sind natürlich so Namen, die sind nicht so häufig. Dann merkt man sich schon mal den einen oder anderen.“

Jedenfalls waren Sie Mittelstürmer. 193 Tore, 29 Assists. Wie muss man das interpretieren?

„Ich habe halt den Riecher gehabt. Habe immer nach vorne gespielt und ja, ich war immer heiß darauf, Tore zu machen, im Prinzip egal wo. Versuchte immer, aus allen Lagen zu schießen und hatte es irgendwie im Blut. Ich hatte das Näschen dafür, fast immer am richtigen Ort zu stehen, um das Ding über die Linie zu drücken.“

Kann ich nur bestätigen. Ich habe ja auch einige deiner Spiele kommentieren dürfen. 29 Assist heißt: Der Nebenmann, na ja, war die zweitbeste Lösung.

„Als Stürmer muss man immer ein bisschen egoistisch sein. Ich war jetzt nicht so extrem, aber bei mir war halt die Situation so, dass wenn ich die Möglichkeit hatte zu schießen, habe ich das gemacht. Deswegen, einen gewissen Ehrgeiz und ein bisschen Egoismus muss man schon haben als Stürmer.“

Genau so ist es. Wenn ich sage „abgezockt“, im fußballerischen Sinne, wie würden Sie das sehen? Negativ? Oder ist das eher ein positiver Aspekt?

„Ein Positiver. Eine gewisse Abgeklärtheit muss man haben, um da erfolgreich zu sein. Das betrifft jede Position. Aber gerade als Stürmer muss man abgezockt sein und den Riecher haben. Das ist das Entscheidende. Ist positiv.“

Was macht das mit Ihrem Gegenspieler dann?

„Okay, der versucht natürlich, mich daran zu hindern. Aber das ist dann halt der Bruchteil einer Sekunde, in der man den einen Schritt schneller sein muss. Das nennt man ja Abgezocktheit. Man muss in eine Position laufen, wo man eigentlich gar nicht damit rechnet, dass der Ball hinkommt. Das ist dann halt ein bisschen auch die Kaltschnäuzigkeit.

Später dann vielleicht auch die Erfahrung, wo man denkt, da muss ich mal hinlaufen. Und das ist natürlich für den Gegenspieler nicht einfach, weil man oft den Bruchteil der Sekunde schneller ist und das teilweise positiv in Tore ummünzen kann.“

Sie hatten zeitweise auch mal so das Etikett der Bad Boy zu sein. Können Sie das nachvollziehen? Und was würden Sie zur aktuellen Diskussion um Ducksch beim SV Werder sagen?

„Es gibt ja verschiedene Dinge, die man damit in Verbindung bringen kann. Aber zu Werder Bremen: Man müsste die Hintergründe genau wissen, worum es da geht. Das Wort ist immer schnell ausgesprochen. Bad Boy bei mir in Verbindung zu bringen, hatte vielleicht mit dem Fußballerischen zu tun.

Man ist da ja auch nicht immer der Liebe auf dem Platz und ich war auch immer sehr, im positiven Sinne, aggressiv und wollte halt jedes Spiel gewinnen. Das ist bei mir dann halt der Begriff Bad Boy, weil ich immer sehr, sehr engagiert war.

Auch mit den Schiedsrichtern hatte ich nicht immer das beste Verhältnis. Ich glaube, ich hatte in meiner Karriere 70 oder 80 Gelbe Karten, davon waren 79 wegen Meckern mit dem Schiedsrichter. Damit hatte das bei mir, mit dem Bad Boy, ein bisschen was zu tun.“

Werfen Sie Sich etwas vor? Ich meine, Sie waren 23 Jahre Fußballprofi. Gibt es da irgendetwas?

„Ja, ich hatte mal eine Phase, in der ersten Liga noch bei Bayer Leverkusen, wo ich eine Wohlfühl-Phase hatte, wo ich meines Erachtens im Nachhinein mich noch mehr engagieren hätte müssen. Immer dranbleiben hätte müssen und das aber erst später in der zweiten Liga so ein bisschen gemerkt habe, worauf es ankommt.

Ich war natürlich noch relativ jung, aber ich hätte noch viel mehr, sagen wir mal, aus mir machen können. Gerade am Ende, wo ich noch in Leverkusen war. Da war es so, wie gesagt, eine Wohlfühl Phase. Alles in Ordnung, es lief und da hätte ich noch einen Zahn zulegen können, müssen, um da dranzubleiben.

Das habe ich ein bisschen im Nachhinein vermissen lassen. Was ich dann aber in der zweiten Liga kapiert habe und man hat es ja dann auch gesehen, da bin ich richtig durchgestartet, habe viele Tore gemacht, habe fast immer gespielt, war immer Stammspieler. Aber das ist das, was ich mir so ein bisschen vorwerfen kann.“

Es hätten mehr als nur 69 Bundesligaspiele sein dürfen.

„Auf alle Fälle.“

Wunderbar. Marcus Feinbier, ich bedanke mich für dieses Gespräch. War wunderschön und natürlich gute Besserung und schnelle Heilung für die Hand. Aber die Hand Gottes werden Sie ja nicht mehr benutzen, wenn Sie da irgendwo spielen, hoffe ich.

„Nein, ich spiele ja nur in der Traditions-Mannschaft von Bayer Leverkusen, was unheimlich viel Spaß macht. Da ist es nicht so wichtig, wenn man mal das eine oder andere Spiele auslässt. Wird schon. Vielen Dank und alles Gute.“

Interview: Carsten Fuß


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Karl-Heinz Fischer

Karl-Heinz Fischer

Alter: 37 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Sportwetten.de

Nach einem Publizistik-Studium und mehreren Jahren als Sportjournalist, wechselte Karl-Heinz in die Wett-Industrie. Dort wurde er nach mehreren Jahren von der Wettbasis abgeworben und ist seither ein wichtiges und fixes Teammitglied unserer Redaktion.

Karl-Heinz ist hauptsächlich für die Beidfüßig Expertengespräche aktiv, aber auch bei den Wettanbietervergleichen lässt er seine Expertise und Erfahrungen einfließen. Privat wettet Karl-Heinz gerne auf die deutsche Bundesliga, bevorzugt Systemwetten.   Mehr lesen