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Disziplin für erfolgreiche Sportwetten

Disziplin als Eckpfeiler der Qualität der eigenen Wetten!

Immer wieder steht in Foren und Wettartikeln geschrieben, dass Diszipli beim Wetten ein wichtiges Kriterium des Erfolges ist. Doch was hat Disziplin damit zu tun, ob man die richtigen Wetttips abgibt? Und was kann lässt sich tun, um die Disziplin zu verbessern? Grundsätzlich ist es wie bei allen Dingen im Leben, ohne Disziplin geht es einfach nicht. Die Wettbasis bringt in den folgenden Zeilen Licht ins Dunkel und hinterfragt genau, warum fehlende Disziplin selbst Tippern schadet, die ein langfristiges Plus erreichen könnten.

Warum ist Disziplin zwingend von Nöten?

Es gibt eine Sache, die nie aus dem Auge zu verlieren ist: Sportwetten entsprechen nicht einfach nur Tipps auf mögliche Sieger oder andere Ergebnisse, zumindest nicht, wenn man sie als ernsthaftes Hobby oder sogar professionell betreiben möchte. Wer tatsächlich mit einer Gewinnabsicht herangeht, der muss bei Sportwetten den richtigen Tipp außer Acht lassen und mehr auf die Quoten beziehungsweise die Values setzen . Wenn eine Wette einen Wert hat, dann lohnt es sich zu setzen und nicht einfach nur dann, wenn man ein gutes Gefühl bei einem Tipp hat. Die Sache ist also wesentlich ökonomischer, als manch einer denken mag. Daher gibt es auch verschiedene Aspekte, die so wichtig sind und bei denen Disziplin eine große Rolle spielt:
 

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Das Wettkapital als Ausgangsbasis nutzen

Wer nicht einfach nur mal ab und an einen Tipp bei einem großen Turnier abgeben möchte, der sollte beziehungsweise muss mit einem Wettkapital arbeiten. Darunter fällt eine bestimmte Summe, die grundsätzlich für Wettinvestitionen gedacht ist, schließlich sollte nicht im Affekt Haus und Hof verspielt werden. Ein häufiger Fehler ist es aber, auch mit einem festgelegten Kapital, dass zu hohe Einsätze gewählt werden. Für viele klingen 2 bis 3% des bestehenden Kapitals als Einsatz nach wenig, diese Größenordnung ist aber in der Gesamtsicht rational und langfristig gesehen clever. Wer sein Wettkapital zum Fenster rauswirft, hat den Sinn dahinter nicht verstanden und schneidet sich spätestens langfristig ins eigene Fleisch.

Kontrollverlust vermeiden

Wer Sportwetten spielt, wird auch früher oder später Wetten verlieren. Das ist ganz normal. In manchen Fällen können solche Verluste aber zu negativen Folgen und Kontrollverlust führen. Im schlimmsten Fall setzt der Tipper nach verlorenen Wetten schnell nach, ohne näher die Qualität der Wette zu betrachten. Das kann natürlich auch nach positiven Ereignissen passieren, aber bei Verlusten neigt der Mensch dazu, diese sofort wieder ausgleichen zu wollen. Im Affekt werden viele weitere Wetten abgegeben, allerdings sind die selten vielversprechend, da im Grunde kopflos und ohne detaillierte Recherche vorgegangen wird. Im schlimmsten Fall führt das in einen Teufelskreis. Es braucht viel Disziplin, um auch Niederlagen richtig einordnen zu können und Sportwetten immer als eine langfristige Investition anzusehen. Es geht nicht darum, über Nacht zum Millionär zu werden. Es ist ein Marathon, kein Sprint.

Wer merkt, dass Gefühle einen übermannen und der Kopf nicht mehr frei ist, der sollte eine Pause einlegen. Das kann auch mehrere Tage oder noch länger der Fall sein. Allerdings lässt es sich auch antrainieren, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das Bewusstsein, dass jede Wette verlorengehen kann, ist enorm wichtig. Ebenso wichtig: Sich ein Limit setzen.

Verlustphasen im Kontext erkennen

Manchmal ist es nicht einfach nur die einzelne Wette, die nicht trifft und an den Nerven nagt. Von Zeit zu Zeit kann sich auch eine ganze Phase entwickeln, in der sich Verlust aneinanderreihen. Aber auch da heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Zum einen ist wichtig zu wissen, dass das auch im besten Wettsystem passieren kann, denn der Zufall ist nun einmal stets gegeben und kann solche Ereignisse auslösen. Ferner gilt es Ruhe zu bewahren und die Situation entspannt zu analysieren. Gibt es Fehler im System? Wenn ja, was ist zu verändern? Wenn nicht, gibt es erst recht keinen Grund nervös zu werden. Was in diesem Sinne aber dann wichtig ist, ist natürlich, dass man mit dem Wettkapital sinnvoll arbeitet und nur kleine Anteile davon setzt und vor allem nicht nach Verlusten den Einsatz erhöht. So lassen sich auch mal längere Verlustphasen heil überstehen, ohne tiefrote Zahlen zu schreiben.

Die Kehrseite: Achtung bei Gewinnphasen

Verluste wirken sich natürlich auch auf die Psyche aus. Das ist ganz normal. Aber das ist bei Gewinnen nicht anders. Teilweise sogar noch offensichtlicher. Freude und Spaß bei der Sache sind gute Ratgeber, aber man muss vorsichtig sein, wenn es um ganze Gewinnphasen geht, in denen scheinbar alles läuft. Denn auch Gewinne können zu einem Kontrollverlust führen. Der Glaube an die Unbesiegbarkeit, ist fast noch gefährlicher als eine Verlustserie. Die Folge kann sein, dass man umso mehr und häufiger setzt, aber vor allem auch unbedachter ohne vorherige Analyse. Letzteres ist schlimm genug, aber man muss sich vor allem auch im Klaren darüber sein, dass solche Gewinnphasen auch zu großen Teilen dem Zufall geschuldet sein können, auch wenn man sich wie ein toller Hecht fühlt. Daher gilt auch hier: Das Wettkapital nur in kleinen Anteilen setzen, nicht die Einsätze erhöhen und nicht aus dem Affekt heraus setzen. Anderenfalls droht der Horror, wenn sich eine Glückssträhne in das Gegenteil dreht.

Gewinn- und Verlustphasen sind nicht immer vorhanden. Manchmal hält sich ein Tipper auch um +-0 in einem gewissen Zeitraum. Als Kurve dargestellt bleibt man also auf einem Plateau, es geht gefühlt auch nicht weiter nach oben. Erneut gilt: Ruhe bewahren, die Einsätze nicht erhöhen, das Wettkapital gekonnt einteilen. Wer ein Wettsystem oder die eigene Strategie verfolgt, muss in sehr großen Zeiträumen beziehungsweise Wettanzahlen denken. Erst über einen langen Zeitraum lassen sich Phasen richtig einordnen.

Wer Sportwetten professionell oder zumindest als ernsthaftes Hobby betreiben möchte, der setzt nicht das ganze Vermögen auf einen Tipp, sondern muss über einen längeren Zeitraum auf viele Events wetten. Das bedeutet allerdings nicht, dass man deshalb auf alles setzen sollte, was einem vor die Flinte kommt. Es geht darum, den Value einer Wette zu erkennen. Das geht prinzipiell aber nur dann, wenn man sich auf bestimmte Märkte, Sportarten oder Wettbewerbe spezialisiert. Entsprechend gilt: Lieber auch mal Events ausfallen lassen und auf die Qualität der Wetten achten.

Nur Wetten mit Value spielen

Die Wettquoten sind das wesentliche Element, wenn es um Sportwetten geht. Wichtig ist, dass darin die Wahrscheinlichkeiten für das Event stecken. Der Clou ist, dass diese vom Wettanbieter erstellt werden und man selbstverständlich auch eine andere Ansicht haben kann. Es gilt Wetten mit Value zu entdecken, also Quoten, bei denen potenziell in der Quote ein Gewinn auftaucht, weil die eigene Eintrittswahrscheinlichkeit über jener des Anbieters liegt. Die Suche erfordert ebenfalls Disziplin. Alles, was man vor einem Spiel machen kann, ist so viele Informationen zusammentragen und zu kombinieren. Aus der Masse an Informationen lassen sich Wahrscheinlichkeiten auf den Ausgang der Partie bilden. Diese gleicht man mit den Quoten des Wettanbieters ab. Wenn man eine Wette nicht spielt, weil die Mindestquote nicht erfüllt wurde, das entsprechende Team aber gewonnen hätte, dann spielt das keine Rolle. Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber darauf kommt es beim Wetten nicht an.

Nicht alles hat mit der Disziplin zu tun

Wer eine Wette verloren hat, muss deshalb nicht disziplinlos gewesen sein. Manchmal verlierten auch Experten Wetten aus reinem Zufall beziehungsweise aufgrund von Faktoren, die schwer einzuordnen waren. Verlorene Wetten sind nicht automatisch ein Ausdruck fehlender Disziplin. Im Gegenzug sind Gewinne nicht immer nur dem eigenen Können und der eigenen Disziplin zuzuschreiben. Man kann auch viele Wetten aufgrund zufälliger Ereignisse gewinnen. Dann heißt es, wirklich Disziplin an den Tag zu legen und diese Spiele genau zu analysieren, um den Faktor Zufall in Zukunft immer weiter zu minimieren.
 

 

Wie lässt sich die Disziplin bei Sportwetten trainieren?

Disziplin ist nicht einfach etwas, was einem in die Wiege gelegt wird, man muss daran arbeiten und die Fähigkeit trainieren. Das passiert aber keinesfalls im luftleeren Raum, sondern geht vor allem über systematisches Arbeiten. Es gilt: Immer ein Schritt nach dem anderen. Es wird erst gewettet, wenn alle Informationen zusammengetragen und zu Prognosen umgewandelt sind. Deshalb noch einmal: Sportwetten sind ein Marathon, kein Sprint. Das gilt auch für die Einsätze.

Es hilft, wenn jede Wette detailliert dokumentiert wird. So gewinnt man die Übersicht und kann die einzelnen Wetten im Gesamtkontext betrachten. Dabei lassen sich auch die Einschätzungen von vor dem Spiel eintragen, um zu sehen, mit welchen Wahrscheinlichkeiten gearbeitet wurde. Solche Tabellen helfen dabei, eigene Fehler zu behandeln und insgesamt das kurzfristige Denken zu Wetten auszuschalten. Der Rückblick auf abgeschlossene Wetten ist sehr wichtig, um Sicherheit für die Zukunft zu gewinnen.
 

Eine Übersicht und Informationen auf der Wettbasis, die sich mit den Thema Wettsucht und Spielmanipulation beschäftigen, finden Sie in unserem Artikel: Verantwortungsvoll Wetten – Spielsucht & Wettmanipulation