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Das „kleine“ Lay the draw

Wettstrategien an der Wettbörse

In diesem Artikel möchte ich Ihnen eine Wettstrategie näher bringen, die an Wettbörsen schon seit Ewigkeiten bekannt ist. „Lay the draw“ ist eine Strategie, die vor einigen Jahren in England fast zeitgleich mit der Einführung der Wettbörse Betfair entstanden ist. Ziel dieser Mutter aller Fussballwetten-Strategien ist es, durch Inplay-Traden – also Handeln mit Wetten während ein Spiel läuft – einen sicheren Gewinn zu erwirtschaften. Das verlockende dieser Strategie war das unterschwellige Versprechen, dass man sämtliche Verlustrisiken ausschalten kann, oder zumindestens so minimiert, dass ein langfristiger Gewinn garantiert ist.

Inhaltsverzeichnis

In diesem Artikel werde ich Ihnen die Strategie erläutern und zudem eine kleine Abwandlung – das sogenannte „kleine Lay the draw“ vorstellen.

Wie funktioniert „Lay the draw“?

Ganz kurz das Vorgehen: Man layed (wettet gegen) das Unentschieden vor Spielbeginn. Sobald das erste Tor gefallen ist, wird ein Unentschieden unwarscheinlicher. Daher sollte die Quote steigen. Dann setzt man auf dieses Unentschieden mit einem Betrag, der für sämtliche möglichen Spielausgänge einen Gewinn sichert. Um sich vor einem 0-0 Spielausgang zu schützen, kauft man vor Spielbeginn zudem noch die Wette, dass das Spiel 0-0 ausgeht. Somit ist man für alle Spielsituationen gerüstet und kann nur noch Gewinnen – soweit die Theorie.
 

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Erfolgschancen mit „Lay the draw“

Um jetzt alle Träumer von märchenhaften Gewinnen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Die Strategie ist inzwsichen so bekannt, dass zwischenzeitlich halb England danach wettete. Die Quoten verhalten sich einfach nicht mehr so wie man es annehmen sollte. Gerade wenn der Aussenseiter in Führung geht, wächst die Unentschiedengefahr. Grosse „Panik-Verkäufe“ von „lay the draw“-Spekulaten drücken die Unentschiedenquote manchmal sogar extrem runter. Dazu kommt der Zeitfaktor der in dieser Situation gegen einem arbeitet. Und schnell muss man so einen „Trade“ mit größeren Verlust gerade stellen.

Man liest zwar hin und wieder in Foren von Kollegen, die mit dieser Strategie konstanten Gewinn erwirtschaften sollen. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass das nicht so leicht geht. Hin und wieder gibt es ein Spiel, bei dem die Quoten einfach verrückt spielen und schon hat man einen relativ grossen Verlust.

Letztendlich gilt folgende Aussage: Wer an der Börse macht, was die Masse macht, wird nicht gewinnen. Daher ist das Lay the draw wohl nur ein Anreiz, sich eigene Gedanken zu machen. Wettinteressanten kamen nach einiger Zeit auf die Abwandlung des sogenannten kleinen Lay the draws, welches ich Ihnen hier vorstellen möchte.

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Das „kleine Lay the draw“

Der Ansatz des kleinen Lay the draw ist es, das gleiche Prinzip auf weniger bekannten Märkten anzuwenden. Die Suche beschränkt sich somit auf Märkte, die bislang nicht für das Lay the draw – Prinzip genutzt wurden, sich mit einem Tor aber ebenfalls gravierend ändern. Nach langer Suche ist mir der Endstand-Markt aufgefallen. Man kann jedes denkbare Endergebniss (bis zum 3-3) wetten. Beim Eintreffen erhält man einen sehr grossen Gewinn. Natürlich ist es auch sehr schwer das genaue Endergebnis vorauszuahnen. Daher die hohen Quoten.

Hier habe ich vor allem beim Endergebniss 2-0 beziehungsweise 0-2 ein sehr brauchbares Phänomen festgestellt. Wärend das 1 – 0 beziehungsweise 0-1 nach einem Tor gar nicht so extrem in der Quote fällt, ist beim 2-0 ein grosser Sprung vorhanden. Das liegt an vielen Faktoren. Erstens sind weitere Tore meist wahrscheinlich, und zweitens haben die höheren Endergebnisse vor Spielbeginn viel höhere Quoten.

Wer jetzt schon ein wenig mit Traden vertraut ist, kann schon fast ahnen was ich vorhabe. Vor Spielbeginn backe ich sowohl das 2 – 0 wie auch das 0 – 2. Irgendwann fällt (hoffentlich) ein Tor. Nun ist natürlich nur noch eines der beiden Endergebnisse möglich. Doch hier ist der Quotenverfall so stark, dass ich ein sogenanntes „Green up“ mit der entsprechenden Lay-Wette auf dieses eine noch mögliche 2 – 0 erreiche. Eine sofortige Umsetzung der Lay-Wette ist aber Pflicht, da ein schneller Ausgleich natürlich für den Totalverlust sorgt. Wie gesagt, diese Strategie hat ihren grossen Vorteil daran, dass der Endergebnis Markt nocht nicht von Horden von „Lay the draw“ Tradern „verbogen“ wird. Auch eine Außenseiterführung schlägt hier nicht so gnadenlos durch wie bei der Unentschiedenquote. Es bleibt aber natürlich das Risiko eines unbefriedigenden 0:0 Endstandes.
 

Welche Anfängerfehler sie bei ihren Wetten vermeiden sollten
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Fazit – Kleines Lay the draw

Es gibt unzählige Wettstrategien, die in Wettforen kommuniziert werden. In der Regel sind die Varianten wirklich ertragreich, die nicht öffentlich nachlesbar sind. Deshalb ist dieser Artikel eher ein Hinweis dahingehend, sich eigene Gedanken zu machen. Das Betfair-Verbot für Deutsche sorgte dafür, dass unpopulärere Märkte noch weniger liquide sind und daher das kleine Lay the draw schwerer umzusetzen ist. Es lohnt sich aber, bei Wettbörsen eigene Ideen auszuprobieren und zu tüfteln.

Neulingen im Wettgeschäft sei noch folgende Eselsbrücke mit den Weg gegeben:

Back high – Lay low

Auf Deutsch: Um Gewinn zu machen muss die Back-Quote immer höher sein als die Lay-Quote. Wer es schafft das umzusetzten, hat schon gewonnen.

 

 

Eine Übersicht über alle Sportwetten Empfehlungen, Wetttipps und Strategien finden Sie in unserem Artikel: Wettempfehlungen, Tipps & Strategien in der Übersicht