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Bundesliga Tipps mit Axel Kruse: „Hertha & Union, das war eine Familie“

Wer erobert die Hauptstadt?

Philipp Stottan  18. November 2021
Axel Kruse (li.) im Gespräch mit Hertha-Coach Pal Dardai. (© IMAGO / Matthias Koch)

Nach der Länderspielpause und der erfolgreichen WM-Qualifikation der DFB-Auswahl geht es zurück in die heimischen Stadien. Damit sind auch die Bundesliga Tipps zum 12. Spieltag am Start.

In der alten Försterei kommt es zum Duell um den wahren „Big City Club“, auch wenn die „Eisernen“ darauf wohl gar keinen Anspruch erheben würden.

Zu dieser Begegnung und den weiteren Partien des kommenden Wochenendes haben wir einen Spieler gefragt, der lange bei der Hertha gespielt hat und maßgeblich am Aufstieg 1997/98 beteiligt war. Im exklusiven Wettbasis.com Interview: Der ehemalige Bundesliga-Spieler und American-Football-Kicker Axel Kruse.

 

Bundesliga Tipps mit Axel Kruse: „Wer für Hertha gespielt hat, kann nicht für Union spielen“

 

1997 war es, die Hertha spielte in der 2. Liga und es gab ein unglaubliches Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern, damals von Otto Rehagel trainiert – praktisch ein Aufstiegsendspiel. Sie haben damals ein Tor geschossen. Erklären Sie uns bitte, wie war das damals und wie ordnen Sie das heute ein?

Axel Kruse: „Es war damals ein besonderes Spiel, mich sprechen ganz viele Leute heute noch darauf an. Denn Hertha war in der 2. Liga, wir wollten unbedingt aufsteigen. Das hatte die Hertha schon des Öfteren versprochen und meistens wurde nichts daraus. Dann haben wir eine ganz gute Saison gespielt und dann gab es das Spiel gegen Kaiserslautern, wo klar war: Wer das Spiel gewinnt, wird wahrscheinlich in die Bundesliga aufsteigen. Wir hatten so mit 50.000 Leuten gerechnet und bei Spielbeginn waren auch etwa diese 50.000 Leute da.

Man hat mir im Nachhinein noch gesagt, dass sogar 4.000 Leute nach Hause geschickt wurden. Es waren also 75.000 im Stadion und dann durfte ich noch ein Tor schießen, das war dann noch besonderer, wenn 75.000 deinen Namen rufen. War eine besondere Atmosphäre, war ein schönes Spiel, aber ist lange vorbei und man sieht’s an meiner Haarpracht – früher hatte ich noch volles Haar, wahrscheinlich hatte ich noch Locken, aber das ist alles vorbei. Das ist lange her.“

Der Berliner Fußball ist natürlich auch bei Ihnen fest verankert. Sie waren lange Zeit bei der Hertha, aber Berührungspunkte mit Union hatten Sie nie. Wie kommt das?

„Also ich habe nicht für Union gespielt, aber hier hinter mir wohnt der ehemalige dritte Torwart von Union und ich habe nach meiner Karriere hier immer im Garten gearbeitet. Irgendwann kam Heiner Bertram, der damalige Präsident von Union, vorbei und hat dann immer gebettelt, ob ich nicht nochmal spiele wolle.

Union war damals glaube ich 3. oder 4. Liga, aber ich habe gesagt: ‚Es tut mir Leid, Herr Bertram, aber das ist nicht mein Ding. Wenn man einmal für Hertha gespielt hat, kann man nicht für Union spielen.‘ Er hat es dann noch zweimal probiert, aber ich habe dann immer gesagt: ‚Es tut mir leid, das kann und will ich nicht machen.‘

Ich hab 1990 mit Hertha gegen Union das sogenannte Mauerspiel mitgemacht, direkt nach der Wende im Januar. Damals, das kann sich heute gar keiner mehr vorstellen, hieß es ‚Hertha Union, eine Nation‘. Im ganzen Berliner Olympiastadion waren knapp 60.000 Leute, bei -10 Grad und alle haben gebrüllt: ‚Eisern Berlin‘. Die Zeiten sind vorbei. Das war nicht so wie heute, dass man da Hass hat oder riesen Konkurrenzdruck hat. Herthaner hatten für Union eine Schwäche und Unioner für Herthaner. Heute ist das alles ein bisschen anders, heute wird da sogar ein bisschen Hass mit reingebracht.“

Und wenn der Präsident immer kommt, wenn Sie im Garten arbeiten, dann kann der ja keine Chance haben, Sie zu verpflichten.

„Nein, ich hatte damals einfach keine Lust mehr, das hatte gar nichts mit Union zu tun insgesamt. Ich hatte einfach keine Lust mehr. Ich war erst 31 Jahre alt, alle haben gesagt ich könnte noch ein bisschen spielen, aber ich wollte nicht mehr. Wie gesagt, ich hatte überhaupt keine Lust mehr, mich zu quälen und es war irgendwie vorbei, als wenn mir eine die Luft rausgelassen hätte. Von daher war das für mich überhaupt kein Thema.

 
Leistungsdaten von Axel Kruse

Verein Spiele Tore/Vorlagen
Eintracht Frankfurt 71 26/11
Hertha BSC 70 25/1
VfB Stuttgart 69 15/14
Hansa Rostock 50 5/-
FC Basel 3 2/-

 

Wie Sie vorhin erwähnt haben: Hertha und Union, das war praktisch eine Einheit.

„1990 Hertha Union, das war eine Familie. Man darf nicht vergessen, viele Herthaner haben vor dem Mauerbau Union immer besucht, bei Spielen in der DDR, also man mochte sich sehr gerne. Aber nach der Wende dann, durch die politische Situation, Ost-West-Konflikt, ist das dann etwas auseinandergedriftet, man mochte sich dann irgendwann nicht mehr so richtig.

Der jetzige Präsident von Union, Dirk Zingler, schürt das ja auch immer noch. Also vor zehn Jahren, beim ersten Derby, hat er von einem ‚Westberliner Senat‘ gesprochen. Wenn die Verantwortlichen das dann auch noch schüren, dann sieht es so aus wie jetzt und man hat dann eigentlich gar keine Berührungspunkte mehr.“

Jetzt kommt es zum wiederholten Mal zu diesem Derby auch in der Bundesliga. Erich Beer hat zuletzt in einem Interview gesagt: „Wer viel Geld hat, der kauft auch viel Überflüssige.“ Teilen Sie diese Meinung?

„Ich sage mal so: Hertha hat ja eine ganze Menge Geld durch den Investor eingenommen. Man muss sagen, da haben die Verantwortlichen im Präsidium, aber auch Ingo Schiller, einen super Job gemacht, den Investor mit soviel Geld hereinzuholen. Aber Erich hat natürlich nicht ganz unrecht, du musst das natürlich auch gezielt einsetzen. Was da aus meiner Sicht falsch gelaufen ist, dass man talentierte, gute Spieler geholt hat, aber zu wenig auf die Mentalität geblickt hat.

Zum Beispiel Matheus Cunha: Toller Spieler, muss man wirklich sagen, hat ganz viel Talent. Aber eben sehr Ich-bezogen, hat immer nur auf sich geschaut und immer dann wenn es schwer wurde, war er dann auch nicht da. Genau das gleiche trifft ja auf Dodi Lukebakio zu, toller Spieler, der aber eben auch nicht die Mentalität hat. Fredi Bobic hat da eine andere Herangehensweise. Natürlich möchte der auch Qualität, aber für ihn geht Mentalität vor Qualität. Und das sieht man jetzt bei Richter auf der rechten Seite, das ist ein ordentlicher Fußballer, er hat nicht soviel Talent wie vielleicht Cunha, aber er hat viel mehr Herz, und ich glaube das braucht es.

Wenn du das Herz nicht hast gewinnen zu wollen, alles zu geben für den Sieg, dann reicht es am Ende nicht. Ich habe jetzt nur die beiden Beispiele genannt, Cunha konnte man wenigstens teuer weiterverkaufen, bei Lukebakio muss man mal schauen. Das ist insgesamt natürlich ein Problem, dass wir Leute geholt haben, die teuer waren, aber nicht das gebracht haben, was wir eigentlich erwartet haben.“

Dann geht es jetzt in diesem Derby auch um den Trainervergleich. Wie sehen Sie Pal Dardai? Schafft er es, die Hertha auf lange Sicht in die obere Region der Tabelle zu führen?

„Man muss ja fairerweise sagen, dass er letztes Jahr im Winter gekommen ist. Die Mannschaft war genau wie ich es gerade gesagt habe sehr sehr talentiert, aber aus meiner Sicht hat eben die Einstellung nicht gestimmt. Ich sage das immer gerne: ‚Im Fußball musst du erst mal die Basics auf den Platz bringen‘, das heißt Laufen, Kämpfen, Zweikämpfe. Wenn du das nicht machst, wenn du dazu nicht bereit bist, dann hast du am Ende ein Problem, so viele Tore kannst du am Ende gar nicht schießen, wie du dann hinten reinkriegst.

Er kam dann, hat ein bisschen Teamgeist reingebracht, hat in einer schwierigen Situation die Mannschaft stabilisiert und ist nicht abgestiegen. Jetzt muss er wieder einen Umbruch mitmachen und hat wieder neue Spieler bekommen. Und ich finde gerade nach dem, ich nenn das jetzt mal ‚Fehlstart‘, hat er das gut hingekriegt.

Man hat dann 12 Punkte geholt und gegen Leverkusen unentschieden gespielt. Er hat das einigermaßen stabilisiert und jetzt wird man sehen, wie das so weitergeht. Insgesamt muss man sagen, die Kritik kann ich nicht ganz so teilen. Manchmal schon, aber nicht ganz. Er hat das schon sehr ordentlich gemacht.“

 

Kruse über Pal Dardai: „…das hätte er sich klemmen können“

 

Welche Kritik teilen Sie, was sagen Sie konkret, ist nicht gut gelaufen?

„Also eine Sache, das weiß er selber, hätte er sich klemmen können. Seine Aussage, er sei hier der kleine Trainer und diese Geschichten. Das war natürlich nicht förderlich und damit hat er auch nach außen hin den Spielern immer wieder ein Alibi gegeben, wenn der Trainer immer erzählt: ‚Ich bin hier nur der kleine Pal, ich bin hier nur eine Interimslösung, wenn Hertha einen neuen Trainer will, sollen sie halt einen neuen holen‘, das war nicht förderlich.

Das war auch nicht abzusehen, Fredi Bobic hat ganz klar gesagt, er geht mit Pal Dardai in die Saison und vertraut ihm auch. Wie sehr er ihm vertraut hat, wie lange Fredi jetzt zu Pal gehalten hat, nach dem wirklich schlechten Saisonstart, macht ja auch nicht jeder Manager. Er ist da ziemlich cool geblieben.“

Die desolate Leistung gegen die Bayern, das war natürlich der Tiefpunkt.

„Es war ja nicht nur gegen die Bayern, es war ja gegen Leipzig danach nochmal. Wieder eine hohe Niederlage, von daher cool geblieben. Im Umfeld haben viele gesagt, jetzt muss der Dardai gehen. Fredi ist da völlig cool geblieben und da sieht man ja, dass er ihm eigentlich sehr vertraut.

Ich bin mal gespannt, es ist ja für Union auch ein für die Stimmung richtungsweisendes Spiel im Verein. Das ist immer so, bei einem Derby, wenn du das gewinnst, dann sind alle happy. Mit dem Trainer happy, mit den Spielern happy, alle sind mit dem Manager happy. Wenn du das Spiel verlierst, dann hat das eine kleine Abwärtsspirale zur Folge, gerade was die Stimmung anbelangt. Deswegen ist das Spiel gegen Union schon sehr, sehr wichtig.“

Wie schneidet denn Urs Fischer im Vergleich zu Pal Dardai ab?

„Also ich finde, obwohl wie gesagt Konkurrenz da ist, aber Union hat einen sehr guten Job gemacht in den letzten Jahren – und Urs Fischer im Besonderen. Ich glaube das ist ein Glücksfall für Union, so einen Trainer zu haben. Ich habe ja den Podcast ‚Hauptstadtderby‘ mit Christian Beeck, er für Union und ich für Hertha. Die ersten Spiele gingen ja alle verloren und hoch verloren. Da haben alle gesagt, für Union wird das nicht reichen, da hat Urs Fischer einfach das System ein bisschen umgestellt, ist cool geblieben, hat den ein oder anderen neuen Spieler reingebracht, hat das stabilisiert und die Mannschaft entwickelt.

Bundesliga Tipps
Christian Beeck (li.) & Axel Kruse promoten ihren Podcast. (© IMAGO / Matthias Koch)

Das ist immer das wichtige bei einem Trainer, dass du immer einen Entwicklungsschritt siehst und das muss man sagen, hat Urs Fischer wunderbar hingekriegt. Sie haben mit sich mit ihren Mitteln international qualifiziert und dass das kein Zufall war sieht man auch in dieser Saison, da sie wieder ziemlich weit oben stehen und sehr stabil spielen.

Was mir bei der Spielweise von Urs Fischer gefällt, ist was ich vorher gesagt habe, dass die Basics da auf dem Platz sind. Sie versuchen immer mehr zu laufen als der Gegner. Sie versuchen jeden Zweikampf zu gewinnen, dann fangen sie an zu foulen – auch völlig in Ordnung. Das gefällt mir wirklich gut, Urs Fischer hat da wirklich einen sensationellen Job gemacht.“

Ist Union nun schon die Nummer Eins in Berlin?

„Vorsicht, Vorsicht, da werde ich dann sauer. Also sie sind im Moment in der Tabelle vor uns, aber man darf nicht vergessen, hier in Berlin geht es um die Stadtmeisterschaft und wenn man die letzten Spiele sieht: Der Stadtmeister sind wir. Die letzten Spiele haben wir einmal 3:1 und 4:0 im Olympiastadion gewonnen, einmal 1:1 an der Alten Försterei und einmal haben wir verloren. Aber in der letzten Saison waren ganz klar wir der Stadtmeister. In der Saison davor, auch wir der Stadtmeister. Also von daher, Ruhe!“ (lacht)

 

Axel Kruses Bundesliga Tipps zum Berliner Derby

 

Was wird beim Spiel am Samstag Abend ausschlaggebend sein?

„Dass du keine Angst hast, dass du die Basics auf den Platz bringst, also Einsatz und Wille. Man darf auch nicht vergessen, das ist das erste Derby in der Bundesliga, bei dem Zuschauer dabei sind. Das macht natürlich auch etwas mit dir, von daher bin ich echt gespannt. Aber nochmal, die Basics sind wichtig: Einsatz, Zweikämpfe und dann setzt sich am Ende die Qualität durch.

Ich glaube, dass individuell von den Einzelspielern Hertha einen Ticken besser ist. Aber wenn es Union wieder schafft den Herthanern den Schneid abzukaufen – das war zum Beispiel letzte Saison an der alten Försterei so, da ist ein glückliches 1:1 für Hertha rausgekommen, Union hat sehr hart gespielt, ohne unfair zu spielen und da haben sich die Herthaner wirklich beeindrucken lassen – das darf nicht passieren.

Ich glaube es ist ein spannendes Spiel, absolutes 50/50 Spiel. Ein Punkt glaube ich spricht für Union: Die Kopfballstärke, bei hohen Bällen ist Union richtig stark. Bei Hertha fehlt natürlich der Kopfballspieler schlechthin, Boyata, hinten in der Innenverteidigung, das könnte zum Problem werden. Ich bin gespannt, wie Pal das versucht aufzufangen. Wenn ich Urs Fischer wäre, würde ich natürlich weiterhin versuchen, hohe Bälle in die Mitte zu spielen und genau das muss Hertha verhindern. Denn wie gesagt, gerade der beste Kopfballspieler ist für die Hertha nicht dabei.“

 

Aktuelle Bundesliga Tipps

 

Lassen Sie sich auch zu einem Ergebnistipp hinreißen?

„Ich glaube 1:1 sind meistens die Ergebnisse an der Alten Försterei. Das war glaube ich auch in der 2. Liga so, letztes Mal war es auch ein 1:1. Also meine Hoffnung ist, dass wir gewinnen können, mit einem 2:1, aber ich glaube es wird ein total enges Spiel und wahrscheinlich ein Unentschieden. Da können wir mit leben, da können die mit leben, keiner ist böse, aber insgeheim hoffe ich natürlich auf einen Sieg.“

Als Sie die Gartenarbeit beendet hatten, der Körper wieder ein bisschen aufgetankt hatte, waren Sie waren nach Ihrer aktiven Fußball-Karriere auch nochmal mit einem Ausflug im American Football unterwegs. Verfolgen sie die NFL noch?

„In diesem Jahr nicht so viel. Ich war ja das letzte Mal, als man ausreisen konnte, beim Super Bowl in Miami. Das war wunderbar – San Francisco gegen Kansas City – das war ein tolles Spiel.

Natürlich bin ich nach wie vor ein großer Fan des American Football, schaue immer mal rein und ich hoffe, dass ich bald mal wieder nach Amerika reisen kann, da werde ich dann auch wieder ein Spiel besuchen. Fußball ist meine große Liebe, aber auch American Football ist ein bisschen Leidenschaft von mir geworden.“

Hast du einen Favoriten für den Super Bowl LVI, der ja langsam aber sicher näherkommt?

„Schwierig, ich glaube aber, dass Aaron Rodgers es endlich nochmal schafft. Denn ich finde er hatte ein bisschen Pech in den letzten Jahren mit den Packers. Dieses Jahr sind sie wieder gut dabei und die Playoffs sind gar kein Problem und wenn du dann mal ein bisschen Glück hast, könnte ich mir vorstellen, dass er es endlich mal wiederholt.

Also eins möchte ich nicht, dass Tom Brady zum 8500. Mal den Super Bowl gewinnt. Aber so ein Endspiel Brady gegen Rodgers, wäre es schon etwas besonders, wenn dann Rodgers gewinnt, dann kann er auch aufhören. Also von daher, ich tippe mal auf die Packers in diesem Jahr.“

Danke für das interessante Gespräch.

„Danke, Ciao.“

Interview: Carsten Fuß

 

Video: „Beidfüßig“ mit Carsten Fuß, Axel Kruse & Marcel Niesner liefert Bundesliga Tipps zum 12. Spieltag. (Quelle: YouTube / Wettbasis)

 

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