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Ex-Profi Benny Lauth: „Darum wird Schweinsteiger ein Top-Trainer“

Gelingt dem Nürnberger Trainer-Team der nächste Coup? ©IMAGO / Zink

Für den 1. FC Nürnberg geht es am Sonntag (13:30 Uhr) zum ehemaligen „Dino“ der Bundesliga nach Hamburg. Mit an der Seitenlinie steht neben Cheftrainer Robert Klauß und Assistent Frank Steinmetz auch Tobias Schweinsteiger als Co-Trainer. 

Nach seiner aktiven Karriere war der ehrgeizige Oberbayer bereits in der U17 des FC Bayern, beim FC Juniors OÖ und bis 2020 beim kommenden Gegner, dem HSV, im Trainerteam tätig. 

Dass dem älteren Bruder von „Schweini“ noch viel mehr zuzutrauen ist, verriet uns der Ex-Nationalspieler Benny Lauth im Interview bei „Beidfüßig – die Wettbasis Prognose“. Beide machten zusammen zwei Trainerscheine und kennen sich schon viele Jahre.

Video: Die Wettbasis Prognose „Beidfüßig“ mit Fuß, Niesner & Lauth liefert eine umfassende Vorschau auf die 2.Liga. (Quelle: YouTube / Wettbasis)

Zwergenaufstand der 2. Liga hält an

Blickt man auf die Tabelle, so erspäht man auf den Top-Plätzen einige Teams, die im Vorfeld nicht als die größten Aufstiegskandidaten gehandelt worden wären. Auch wenn man dazusagen muss, dass die Saison noch jung ist und die Plätze eins bis zwölf sehr eng beisammen liegen.

Aber besonders bei den „Clubberern“ läuft es in dieser Saison bisher richtig gut. Als einziges Team der zweiten Liga noch ungeschlagen und aktuell mit nur einem Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze haben die Franken einen guten Start hingelegt. 

Nicht zuletzt liegt das auch am „richtig guten Trainer“ Schweinsteiger, so Lauth. Seiner Einschätzung nach hat der aktuelle Nürnberg-Co-Trainer auf jeden Fall das Zeug, später auch einmal einen Chefposten zu übernehmen. 

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Die Zukunft des Trainers Schweinsteiger

Geht man nach dem Fachwissen, dass bei der Theorie-Prüfung des DFB Trainer-Lehrgang abgefragt wird, so stehen die Zeichen für eine erfolgreiche Trainerkarriere mehr als gut. Denn in den letzten fast 20 Jahren schafften das Examen nur zwei Absolventen mit null Fehlern. Thomas Tuchel, dessen Ruf unstrittig ist – und Tobias Schweinsteiger. 

Bei der Spieleinschätzung und dem Tipp für den aktuellen Spieltag sieht Benny Lauth trotzdem den HSV als Favorit, obwohl die Nürnberger ein schwerer Gegner sein werden und es durchaus knapp werden kann. Gerade der Heimvorteil, mit den Fans im Rücken, könnte das Zünglein an der Waage sein.

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Seinem Kumpel attestierte Lauth am Rande dieser Begegnung „alle Voraussetzungen für einen guten Trainer“ sowie einige Attribute, die ihn im Vergleich mit vielen anderen Traineraspiranten hervorheben. Auch den Unterschied zwischen ihm und Schweinsteiger während der Trainerlehrgänge konnte er ausmachen. 

Während Lauth eher den wirtschaftlichen und zukunftsorientierten Aspekt eines Managers interessant findet und vielleicht mehr diesen Weg gehen möchte, weiß er zu berichten, dass Schweinsteiger „richtig heiß ist, die Gegner auseinandernimmt und überlegt, wie man am Wochenende spielen könnte.“

Zur aktuellen Jobbeschreibung eines Co-Trainers gehören selbstverständlich auch die Aspekte Training und Spielerentwicklung, die in Nürnberg gerade Früchte zu tragen scheinen.  

Man darf also gespannt sein, wie der Weg sowohl für den Club, als auch für den Trainer Schweinsteiger weitergeht. Zunächst einmal zum Auswärtsspiel nach Hamburg, wo er vor zwei Jahren seine ersten Profi-Erfahrungen, als Co-Trainer von Dieter Hecking, in der Saison 2019/20 machte und dann zurück nach Nürnberg auf den Trainingsplatz, am besten mit 3 Punkten im Gepäck.

 
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