Christoph Kramer gewann den größten Titel des Fußballs und wurde dabei Teil einer der bekanntesten Szenen der WM-Geschichte. Nach seiner aktiven Karriere wurde er zu einem bekanntesten und beliebtesten Fußball-Experten im deutschen Fernsehen – auch wieder wenn bei den Spielen um den Weltmeistertitel 2026 – und sogar zum Buchautor.
5 Fakten zu Christoph Kramer: seine Familie und Herkunft, seine Ehefrau Celina, seine Karriere als Fußballer, seinen Erfolg als TV-Experte und Autor sowie die Geschichte hinter dem legendären WM-Finale von 2014.
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1. Christoph Kramer Herkunft: Vom Bauernhof in Solingen zum Fußball-Star
Viele Fußballfans kennen Christoph Kramer heute vor allem als ZDF-Experten, Autor und beliebten Gesprächspartner in Talkshows. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass der gebürtige Solinger einst selbst auf höchstem Niveau Fußball spielte und sogar Weltmeister wurde.
Die Herkunft von Christoph Kramer ist vergleichsweise bodenständig. Er wurde am 19. Februar 1991 in Solingen geboren und wuchs am Stadtrand der bergischen Stadt auf einem Bauernhof auf. Dort verbrachte er einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend.
Seine Eltern Gabi und Peter Kramer unterstützten ihn früh bei seiner Leidenschaft für den Fußball und begleiteten seinen sportlichen Werdegang über viele Jahre hinweg. Der spätere Weltmeister wuchs als Einzelkind auf und hat keine Geschwister.
Steckbrief Christoph Kramer
Interessant ist, dass viele junge Menschen heute oft gar nicht mehr wissen, dass Kramer einst Bundesliga-Profi und Nationalspieler war.
In einem Podcast erzählte er, dass ihn Schülerinnen und Schüler bei Lesungen häufig eher als Autor oder TV-Experten wahrnehmen. Umso bemerkenswerter ist der Weg, der ihn von einem Bauernhof in Solingen über den Weltmeistertitel bis in die deutschen Fernsehstudios geführt hat.
2. Christoph Kramer: WM 2024 – der (un)vergessene Crash
Wenn der Name Christoph Kramer fällt, denken viele Fußballfans sofort an das WM-Finale 2014 in Rio de Janeiro. Dabei begann dieser Abend für den Mittelfeldspieler eigentlich als überraschende Chance. Kurz vor dem Anpfiff musste Sami Khedira verletzt passen, sodass Kramer unerwartet in die Startelf der deutschen Nationalmannschaft rückte.
Bereits nach 17 Minuten nahm das Spiel jedoch eine dramatische Wendung für ihn. Nach einem heftigen Zusammenprall mit dem argentinischen Verteidiger Ezequiel Garay ging Kramer benommen zu Boden. Obwohl er zunächst weiterspielte, hatte er eine Gehirnerschütterung erlitten und war sichtbar desorientiert.
Die Folgen dieses Zusammenpralls gingen später um die ganze Welt. Kramer fragte zunächst seinen Mitspieler Thomas Müller, wo er sich eigentlich befinde. Wenig später wandte er sich an Schiedsrichter Nicola Rizzoli und stellte eine Frage, die längst Fußballgeschichte ist: „Ist das hier das WM-Finale?“
Als der Unparteiische die Situation erkannte, informierte er den deutschen Kapitän Philipp Lahm. Wenige Minuten später wurde Kramer ausgewechselt. Die Bilder seines benommenen Blicks und die Geschichte rund um seinen sogenannten „Filmriss“ gehören bis heute zu den bekanntesten Szenen der Weltmeisterschaft 2014.
Die Ironie dieser Geschichte: An die entscheidenden Momente des größten Spiels seiner Karriere kann sich Christoph Kramer selbst kaum erinnern. Dennoch durfte er wenige Stunden später den Weltmeisterpokal in die Höhe stemmen und sich fortan offiziell Weltmeister nennen.
Karriere: Vom Leihspieler zum Weltmeister
Die Fußball-Karriere von Christoph Kramer verlief alles andere als geradlinig. Obwohl er in der Jugend von Bayer Leverkusen ausgebildet wurde, schaffte er dort zunächst nicht den direkten Durchbruch bei den Profis.
Ein wichtiger Teil in der Christoph Kramer Karriere als Fußballprofi war die Zeit beim VfL Bochum. Dort entwickelte er sich während einer zweijährigen Leihe vom Talent zum Stammspieler, was ihm den Sprung in die Bundesliga verschaffte.
Der nächste Karriereschritt führte ihn 2016 zu Borussia Mönchengladbach. Dort gelang ihm der endgültige Durchbruch. Kramer etablierte sich in acht Jahren bei den „Fohlen“ als wichtiger Bestandteil der Mannschaft zu einer Identifikationsfigur des Vereins.
Nach insgesamt 271 Bundesligaspielen endete seine aktive Karriere im Jahr 2024. Die Geschichte des Weltmeister-Finales von Rio de Janeiro allerdings begleitet ihn bis heute.
Auch im Trikot der deutschen Nationalmannschaft hinterließ Christoph Kramer seine Spuren. Zwischen 2014 und 2016 absolvierte er zwölf Länderspiele und gehörte zum Kader der Weltmeistermannschaft von 2014.
3. TV-Experte Christoph Kramer und Buchautor
Nur wenige ehemalige Fußballprofis schaffen den erfolgreichen Sprung in eine zweite Karriere. Christoph Kramer gehört zu den Ausnahmen.
Schon während seiner aktiven Laufbahn begann er, sich als TV-Experte einen Namen zu machen. Im Jahr 2018 verpflichtete ihn das ZDF erstmals für die Berichterstattung zur Weltmeisterschaft in Russland. Es folgten weitere Einsätze bei großen Turnieren, darunter die Europameisterschaften 2021 und 2024 sowie die Weltmeisterschaft 2022 in Katar.
Schnell entwickelte sich Kramer zu einem Publikumsliebling. Statt auf Floskeln setzte er auf klare Analysen und seine natürliche Art. Das Branchenmagazin DWDL zeichnete Kramer während der EM 2021 sogar als „Bildschirmhelden“ aus und lobte seine klaren Worte und seine authentische Herangehensweise.
Doch damit nicht genug. Im März 2025 überraschte er als Buchautor. Das Christoph Kramer Buch „Das Leben fing im Sommer an“ erzählt die Geschichte eines Jugendlichen in Solingen während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und greift dabei viele Erfahrungen und Gefühle aus seiner eigenen Jugend auf.
Der Erfolg kam schnell. Bereits in der ersten Woche nach der Veröffentlichung erreichte das Buch Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste. Wenige Monate später kündigte Kramer sogar eine Verfilmung des Romans an.
Christoph Kramer Vermögen & Gehalt: So viel verdient Kramer
Wie hoch ist das Gehalt von Christoph Kramer? Diese Fragen stellen sich Fußballfans, die den Ex-Kicker regelmäßig in den ZDF-Übertragungen sehen.
Das Christoph Kramer Gehalt bei Borussia Mönchengladbach lag in seinem letzten Vertrag bei etwa 4,8 Millionen Euro pro Jahr.
Insgesamt spielte er von 2016 bis 2024 für die Gladbacher. Wenn man bedenkt, dass er über die acht Jahre mehrere Millionen Euro pro Jahr verdient hat, wird sich im Laufe seiner aktiven Fußballerkarriere ein stattliches Vermögen angesammelt haben.
Wie hoch das Vermögen von Christoph Kramer aber wirklich ist, wissen wohl nur er selbst, seine Frau und sein Steuerberater. Öffentlich Angaben gibt es zum Vermögen von Kramer nicht.
Nach seiner Fußballer-Karriere wurde er TV-Experte für das ZDF. Wie viel verdient Kramer beim ZDF?
Offizielle Angaben gibt es nicht, nur Schätzungen aus der Branche. Als TV-Experte für das ZDF soll Christoph Kramer etwa 20.000 Euro pro Einsatz bei einer Live-Übertragung verdienen.
Im Rahmen eines Turnieres, wie etwa bei der Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft, wird das Gehalt eines TV-Experten üblicherweise pauschaliert. So soll es für die mehrmaligen Auftritte eine Gesamtsumme geben. Diese soll laut Medienberichten im Allgemeinen bei rund 60.000 Euro liegen.
Wie viel Kramer im ZDF für seine Experten-Verdienste kassiert, ist öffentlich nicht bekannt.
Auch über sein Einkommen als Buchautor gibt es keine offiziellen Angaben. Mit dem Erfolg von Platz 1 in der Bestseller-Liste wird es aber schon ein kleines Sümmchen ergeben haben.
4. Die besten Christoph Kramer Sprüche
Christoph Kramer ist in seiner Rolle als Fußballexperte im ZDF für seine direkte, ehrliche und oft selbstironische Art bekannt. Seine Zitate und Sprüche bleiben im Gedächtnis. Die besten Sprüche von Christoph Kramer unterteilen sich in verschiedene Kategorien:
● Analyse eines Spiels bei der WM 2026: „Die Favoriten haben ein ganz großes Problem gegen tiefstehende Gegner. Es gibt null Tiefe, sie spielen so ein bisschen around the cake, wie der Engländer sagen würde…“
● Über DFB-Stürmer Deniz Undav: „Ich habe selbst ein paar Mal gegen ihn gespielt. Er ist im positivsten Sinne ein kleines Wildschwein. Den kriegst du nicht weggedrückt, weil er so einen starken Rumpf hat.“
● Über BVB-Stürmer Serhou Guirassy und dessen Torflaute: „Ich kann es nicht so richtig bewerten, weil ich nie Ladehemmungen hatte – oder halt immer, wie man es interpretieren möchte.“
● Zum Vergleich zum 16-jährigen Lamine Yamal bei der EURO 2024: „Mit 16, im Sommer 2006, kam ich gerade aus dem Latein-Unterricht und hab dann Deutschland gegen Costa Rica nachgespielt und lief im Poldi-Trikot rum, weil Ferien waren und ich lange aufbleiben konnte.“
● Zum Thema Flitzer im Stadion: „Wenn das ein Kind macht, find ich das geil. Kinder dürfen doch erst mal alles. Aber wenn das Erwachsene sind, denk ich mir, wie Panne sind die denn? Erwachsene Flitzer? Also, nee.“
● Über seinen TV-„Doppelpass“ mit ZDF-Kollege Per Mertesacker: „Wir verstehen uns blendend – und es ist nie ein Streit, sondern immer eine Diskussion. Die ist aber manchmal etwas mühsam, weil er es einfach nicht versteht. Wenn ich ihn manchmal reden höre, muss ich intervenieren. Wir sind einfach oft anderer Meinung. Und er guckt dann so, als wenn wir uns etwas antun würden.“
● Zu seiner Anfangszeit als TV-Experte: „Wenn Oli Kahn reinkommt, bleibst du nicht sitzen, sondern stehst erst mal auf.“
● Über seinen Vater, der bei der EURO 2024 zum Spiel Spanien – Italien ins Stadion kam: „Peter Kramer, seines Zeichens nervöser Rentner, ist schon um 17 Uhr am Stadion gewesen. Anreise, Parkplatzsituation – da macht er sich einen Riesen-Stress. Er hat 17 Tage vorher einen Parkplatz reserviert, hat alles geklappt.“
● Zu seiner Profikarriere: „Jeder, der Profifußballer geworden ist, muss ein Egoist sein, muss über Leichen gehen können und muss sich auf die erste Stelle setzen, weil er es sonst nicht geworden wäre.“
● Über sein Leben und seinen IQ: „Ich habe einen IQ von 91 – und das ist echt nicht gut.“
● Ehrliche Gedanken zum Loslassen des Profifußballs: „Ich habe noch nie in meinem Leben gearbeitet und bin mir dessen bewusst. Ich bin sehr dankbar, viel Glück im Leben gehabt zu haben, dass er das tun durfte.“
5. Celina, die Ehefrau von Christoph Kramer
Auch abseits des Fußballplatzes hat Christoph Kramer sein Glück gefunden. Der Weltmeister von 2014 ist seit vielen Jahren mit Celina Scheufele liiert. Die Beziehung begann bereits lange vor seinem Karriereende und wurde im Jahr 2019 mit der Hochzeit gekrönt.
Die Ehefrau von Christoph Kramer hält sich bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Über Celina Scheufele ist daher nur wenig bekannt. Auch ihre Social-Media-Profile sind privat, Interviews gibt sie nicht.
Das Paar schützt sein Privatleben konsequent und verzichtet weitgehend auf öffentliche Auftritte. Trotzdem gewährt Kramer seinen Fans gelegentlich kleine Einblicke. So machte er seine Hochzeit über ein Foto auf Instagram öffentlich. Später verriet er, dass die Trauung einen Tag vor Heiligabend im engsten Familien- und Freundeskreis in seiner Heimatstadt Solingen stattgefunden hatte.
Wer nach „Christoph Kramer Ehefrau“ sucht, wird deshalb nur wenige Detail-Informationen finden. Bekannt ist jedoch, dass Celina Scheufele ihren Mann seit vielen Jahren begleitet und ihn sowohl während seiner Zeit als Fußballprofi als auch bei seinem Wechsel ins Mediengeschäft unterstützt hat.



