Name
Federación Panameña de Fútbol
Gegründet
1937
Trainer
Thomas Christiansen
Kapitän
Aníbal Godoy
WM-Teilnahmen
2
Größter Erfolg
Gruppenphase
Panama WM 2026 Weltmeister Quote
Panama – Spielplan und Ergebnisse

Fr., 23 Jan. ![]() 1 ![]() 0 |
Aktuelle Nachrichten zu Panama
Panama – Kader und Statistiken
Geschichte von Panama bei der WM
Die panamaische Nationalmannschaft, liebevoll „Los Canaleros“ genannt, gehört zu den aufstrebenden Kräften des mittelamerikanischen Fußballs. Ihre Geschichte bei Weltmeisterschaften ist noch jung, aber von enormer emotionaler Bedeutung für das Land. Den historischsten Moment erlebte Panama im Oktober 2017, als sich das Team durch einen dramatischen Sieg über Costa Rica erstmals für eine WM-Endrunde qualifizierte. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018 in Russland markierte den endgültigen Durchbruch Panamas auf der großen Fußballbühne.
Obwohl das Team bei seinem Debüt in einer Gruppe mit Schwergewichten wie Belgien und England Lehrgeld zahlen musste, hinterließ Panama einen bleibenden Eindruck. Das erste WM-Tor der Landesgeschichte durch Felipe Baloy gegen England löste in der Heimat Freudentränen aus und wurde wie ein Titelgewinn gefeiert. Dieser Moment legte den Grundstein für ein neues Selbstverständnis und den Anspruch, sich dauerhaft in der CONCACAF-Region zu behaupten.
Nach einer Phase der Konsolidierung setzte der Verband verstärkt auf die Professionalisierung der Strukturen und die Ausbildung schneller, physisch starker Spieler. Dieser Prozess zahlte sich aus und führte dazu, dass Panama heute als einer der unbequemsten Gegner Mittelamerikas gilt. Mit der erfolgreichen Qualifikation für 2026 steht das Team vor seiner zweiten WM-Teilnahme. Panama verkörpert heute eine Mischung aus großer Leidenschaft, taktischer Disziplin und dem Willen, als Außenseiter gegen die Großen der Welt für eine Überraschung zu sorgen.
Größter WM-Erfolg von Panama
Die erstmalige Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 gilt bis heute als der größte Triumph in der Sportgeschichte Panamas. Während die Teilnahme an der Endrunde selbst bereits ein Erfolg war, war es vor allem der Weg dorthin, der das nationale Bewusstsein prägte. Panama trat in der finalen Qualifikationsrunde als Außenseiter an und musste sich gegen etablierte Nationen wie die USA und Mexiko behaupten.
Besonders beeindruckend war der Kampfgeist der Mannschaft, die bis zum letzten Spieltag an ihre Chance glaubte und eine außergewöhnliche moralische Stärke bewies. Der entscheidende Moment ereignete sich am 10. Oktober 2017 in Panama-Stadt. In einem hochdramatischen Spiel gegen Costa Rica sicherte sich das Team durch ein spätes Tor von Román Torres in der 88. Minute den 2:1-Sieg und damit das direkte WM-Ticket. Dieser Treffer löste im ganzen Land einen Ausnahmezustand aus; der Staatspräsident erklärte den folgenden Tag sogar zum Nationalfeiertag.
Spieler wie Torres, Gabriel Gómez und Blas Pérez wurden über Nacht zu Nationalhelden und prägten das Gesicht des panamaischen Fußballs für eine ganze Generation. Dieser Erfolg war weit mehr als eine sportliche Sensation. Er symbolisierte das Erwachen einer Fußballnation und bewies, dass Panama durch kollektiven Zusammenhalt und unbändigen Einsatz geografische und finanzielle Nachteile ausgleichen kann. Auch wenn das Team in Russland nach der Vorrunde ausschied, bleibt die Qualifikation von 2018 das emotionale Fundament und der Beweis dafür, dass Panama auf der Weltkarte des Fußballs angekommen ist. Bis heute dient dieser Triumph als Inspiration für das Ziel, bei der WM 2026 den nächsten Schritt zu machen.
Panama im Überblick
So qualifizierte sich Panama für die WM 2026
Die panamaische Nationalmannschaft hat sich auf einem beeindruckenden und souveränen Weg für die WM 2026 qualifiziert. Da Panama als eines der Top-Teams der CONCACAF-Region gesetzt war, stieg die Mannschaft erst in der zweiten Runde der Qualifikation ein, wo sie in der Gruppe D auf Guyana, Nicaragua, Belize und Montserrat traf. Unter Trainer Thomas Christiansen zeigte Panama von Beginn an eine klare Überlegenheit.
Die Qualifikationsphase im Juni 2024 verlief makellos: Einem 2:0-Sieg gegen Guyana folgte ein deutlicher 3:1-Erfolg gegen Montserrat. Diese Siege legten den Grundstein für den Einzug in die entscheidende finale Qualifikationsrunde, die im Jahr 2025 ausgetragen wurde. In der Endrunde der CONCACAF-Qualifikation bewies Panama eine enorme Reife. Besonders wichtig waren die Heimsiege gegen direkte Konkurrenten wie Costa Rica und Jamaika.
Der entscheidende Moment kam im Herbst 2025, als Panama mit einem 2:0-Sieg über Honduras den Platz unter den besten drei Mannschaften der Region zementierte und sich damit vorzeitig den direkten Startplatz für die WM in Nordamerika sicherte. Besonders hervorzuheben sind Spieler wie Adalberto Carrasquilla, der im Mittelfeld die Fäden zog, und Stürmer José Fajardo, der als zuverlässiger Torschütze glänzte. Auch die Abwehr um Michael Murillo stand sicher und ließ in den entscheidenden Partien kaum Chancen zu. Unter Thomas Christiansen hat sich das Team spielerisch enorm weiterentwickelt und setzt auf einen modernen, ballorientierten Ansatz. Die erfolgreiche Qualifikation war ein verdienter Lohn für die harte Arbeit der letzten Jahre.
Trainer Thomas Christiansen
Thomas Christiansen ist seit 2020 Trainer der panamaischen Nationalmannschaft. Der in Dänemark geborene ehemalige spanische Nationalspieler hat den Fußball in Panama grundlegend modernisiert. Sein Vertrag wurde aufgrund der positiven Entwicklung und der erfolgreichen Qualifikation verlängert und läuft über das Turnier 2026 hinaus.
Christiansen legt großen Wert auf Ballbesitz, eine strukturierte Spielphilosophie und eine hohe taktische Flexibilität. Er hat es geschafft, die physischen Stärken der panamaischen Spieler mit einem technisch anspruchsvolleren Stil zu verknüpfen. Unter seiner Führung hat die Nationalmannschaft eine neue Identität gefunden und sich als feste Größe in Mittelamerika etabliert, mit dem Ziel, bei der WM 2026 für eine Überraschung zu sorgen.
Passend zur WM 2026:
Aktuelle News zur WM 2026



