Houston Rockets vs. Dallas Mavericks, Tipp, Prognose & Quote, 24.11.2019 – NBA

Geht die Doncic-Show in Houston weiter?

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Luka Doncic (Dallas Mavericks)
Luka Doncic (Dallas Mavericks) © ima

Mit Houston Rockets gegen Dallas Mavericks treffen zwei formstarke Top-Teams der NBA aufeinander. Zudem ist es für beide Teams ein Back-to-back Match. Die Hausherren traten in der vorherigen Nacht bei den Clippers aus LA an und kassierten eine knappe Schlappe. Für die Gäste gestaltete sich das jüngste Match zu Hause gegen die Cavs aus Cleveland deutlich einfacher.

Gegen den schwachen Drittletzten im Osten aus Cleveland wurde ein Blowout mit 42 Punkten an Vorsprung erzielt. Das leichtere Match ist schon einmal ein Vorteil für die Mavericks, während andererseits natürlich der Heimvorteil für Houston spricht. Von sieben Partien im heimischen Toyota Center wurde lediglich der Auftakt gegen die Milwaukee Bucks verloren.

Die Verteilung der Houston Rockets gegen Dallas Mavericks Quoten verortet die Favoritenrolle auch recht klar beim Gastgeber. Diese Einschätzung teilen wir nicht. Die Texaner um einen grandios aufspielenden Luka Doncic sind seit vier Spieltagen ungeschlagen und wirken überaus stabil.

Bei der Begegnung zwischen den Rockets und Mavericks zielt der Tipp deshalb auf einen Auswärtssieg ab, wobei ein Handicap von + 7,5 für die Gäste ausgewählt wird. Tip off ist um 21:30 Uhr am Sonntagabend. Einen NBA Livestream für das spannende Match bieten SPOX und DAZN an!

Wer gewinnt?
Houston
1.33
Dallas
3.45

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(Wettquoten vom 23.11.2019, 11:03 Uhr)

United States Houston Rockets – Statistik & aktuelle Form

Die Rockets nehmen aktuell den dritten Platz im Westen ein. Der Auftakt in die Saison darf als gelungen bezeichnet werden. Dies verwundert wenig, da man sich mit Russell Westbrook verstärken konnte. Der vor wenigen Tagen 31 Jahre alt gewordene Point Guard kam von Oklahoma City Thunder, wo Westbrook seit seinem Debüt 2008 stets unter Vertrag stand.

Für den MVP des Jahres 2017 gaben die Rockets allerdings Chris Paul an Oklahoma ab. Der neunfache All-Star ist natürlich ebenfalls ein bemerkenswert guter Point Guard, doch an die Qualität von „RW0“ kommt er nicht ganz heran. So lieferte Westbrook im vergangenen Jahr in der regulären Saison beispielsweise rund sieben Punkte im Schnitt mehr ab und legte pro Spiel etwa zwei Assists mehr auf.

Der Klassenunterschied zwischen den beiden Spielern ergibt sich vor allem dadurch, dass Paul drei Jahre älter und somit mehr über seinem Zenit ist. Dieses Urteil zeigt nicht zuletzt die Ausgestaltung des Handels auf – die Rockets mussten zusätzlich unter anderem zwei zukünftige Picks für die jeweils erste Runde abgeben.

Dennoch ist speziell die Offensive durch Westbrook nun aufgewertet, während seine defensiven Fähigkeiten im Vergleich zu Paul sicherlich sogar etwas schwächer ausfallen. Außerdem ist Westbrook kein besonders guter Scharfschütze. So bewegt sich die Quote bei den Dreiern aktuell bei lausigen 22 Prozent.

Für diesen Part ist aber ohnehin in dieser Spielzeit wieder James Harden verantwortlich. Knapp 14 Versuche hat der MVP bisher pro Partie von außerhalb angesetzt. Erneut ein sehr hoher Wert, wobei ihm im durchschnittlich rund fünf Würfe gelingen. Hiermit ist er noch immer deutlich unter den Werten von Spezialisten wie dem Splash Duo aus Steph Curry und Klay Thompson.

Dessen ungeachtet kann „The Beard“ grundsätzlich mit seinen Leistungen derzeit zufrieden sein. Mit 38,3 Zählern pro Partie führt der 30-Jährige die Scoring-Wertung an. Nicht auflaufen kann wiederum Eric Gordon.

Der NBA Sixth Man of the Year von vor zwei Jahren ist in der Starting Five als Shooting Guard normalerweise gesetzt, doch aufgrund einer Knieverletzung wird er noch für einige Wochen nicht mehr auf den Court zurückkehren. Lobend erwähnt werden muss aber unbedingt noch Center Clint Capela.

Der Schweizer geht in der medialen Betrachtung mit dem Schlaglicht auf Harden und Westbrook etwas unter, doch seine Form stimmt. 14,1 Rebounds bescheren ihm in dieser Wertung den dritten Platz in der Liga und sein fünfter Platz mit mehr als zwei Blocks pro Match zeigt seine defensive Stärke in diesen Wochen nicht weniger auf. Außerdem sitzen seine Würfe aus der Halbdistanz.

Abzulesen an einem abermaligen ligaweiten Top-3-Spitzenwert von 63,8 Prozent bei den Field Goals. Letztgenannte Stärke ist nichts Neues. Bereits vor zwei Jahren war der 25-Jährige der Beste in diesem Ranking während der regulären Saison. Sein damaliger Wert lag bei 65,2 und somit nur knapp über seiner aktuellen Ausbeute.

United States Dallas Mavericks – Statistik & aktuelle Form

Im ersten Jahr nach Dirk Nowitzki ist die Stimmung in Dallas besser als gedacht! Der Grund hat einen Namen: Luka Doncic. Der Slowene ist bei den Mavs mittlerweile für alles zuständig. Keiner scort besser, holt mehr Rebounds und legt seinen Mitspielern häufiger die Treffer auf. Als Topping liefert er in der Defensive noch die höchste Anzahl an Steals ab.

Dass sich ein Sophomore nach der Rookie-Spielzeit verbessert, ist natürlich zunächst einmal wenig verwunderlich. Im Fall von Doncic verblüfft jedoch das enorme Ausmaß seiner Steigerung. Immerhin war es keine normale Debüt-Spielzeit für den 20-Jährigen, sondern eine, in der er am Ende die Auszeichnung als Rookie of the Year einheimste.

Über den Sommer hat Doncic vor allem an seiner Physis gearbeitet. Der etwas stämmige Eindruck aus dem Vorjahr gehört der Vergangenheit an. Stattdessen wirkt der Spieler aus Ljubljana deutlich austrainierter. Wie toll Doncic aufgelegt ist, zeigen seine sieben Triple-Doubles in den ersten 15 Spielen auf.

Ein Highlight erfolgte gegen die Spurs am vergangenen Dienstag in der Gestalt eines Triple-Double mit mehr als 40 Punkten. Lediglich King James war noch jünger in der Historie der NBA, als ihm dieses Kunststück gelang. Die Jagd auf Rekorde ging in der folgenden Partie ungebremst weiter. Hierbei verpasste Doncic den Warriors in 25 Minuten ein Triple-Double mit 35 Punkten.

So schnell war vor ihm noch niemand gewesen! Seinen durchschnittlichen Punktewert konnte der Mavs-Akteur obendrein um knapp acht Zähler nach oben katapultieren. Ähnliche Leistungsexplosionen weist er bei den Rebounds und Assists auf. Zu bedenken ist jedoch, dass Doncic für einen Spieler im erst zweiten Jahr schon recht viel Erfahrung aufweist.

Diese holte er sich in seiner vorherigen Zeit bei Real Madrid. Dort hatte Doncic im zarten Alter von 16 Jahren erstmals gespielt. Bis heute ist er damit der jüngste jemals eingesetzte Spieler bei den Spaniern, mit denen er beispielsweise die EuroLeague abräumte – nebenbei als bester Spieler.

Darüber hinaus hat sich Neuzugang Kristaps Porzingis sehr gut bei den Mavs eingeführt. Nach seiner sehr langen Verletzungspause durch einen Kreuzbandriss ist dem lettischen Power Forward und Center anzumerken, wie gern er wieder auf dem Court steht.

In Anbetracht der jüngsten Leistungen der Franchise fällt die jeweilige Rockets gegen Mavericks Quote wie beschrieben in unseren Augen zu deutlich zugunsten der Gastgeber aus.

Houston Rockets vs. Dallas Mavericks – Wettquoten Vergleich * – NBA

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Houston Rockets
1.33 1.30 1.25 1.29
Dallas Mavericks
3.45 3.65 3.50 3.60

(Wettquoten vom 23.11.2019, 11:03 Uhr)
 

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United States Houston Rockets gegen Dallas Mavericks – Head to Head Statistik

Das letzte Duell fand im vergangenen Juli im Rahmen der Las Vegas Summer League statt. Die Mavs setzten sich in dem Match mit 113:81 klar durch. In der letztjährigen Saison der NBA gab es wiederum jeweils zwei Siege für beide Kontrahenten. Diese waren gleichermaßen auf die Heim- und Auswärtsspiele verteilt.

Der Sieg in der Fremde für Dallas war für die Franchise der erste Erfolg in Houston nach fast drei Jahren, in denen fünf Anläufe erfolglos geblieben waren. Für das kommende Aufeinandertreffen tendiert die entsprechende Rockets gegen Mavericks Quote nun wieder in Richtung eines Heimerfolgs.
 

 

Houston Rockets – Dallas Mavericks, NBA – Tipp & Quote

Die Marschroute in Houston ist klar. In den letzten beiden Jahren reichte es für respektable Ergebnisse mit einem Conference Halbfinale und Finale in der Postseason. Doch die Rockets wollen den Titel. Dies zeigt der Wechsel von Russel Westbrook auf.

Hierbei wurde eben nicht nur Chris Paul abgegeben, sondern on top zwei zukünftige First-Round-Picks, wodurch für den momentanen Erfolg die Zukunft ein Stück weit geopfert wurde. Mit Westbrook wurde jedoch fraglos ein sportliches Update auf der Position des Point Guard vorgenommen, zumindest bezüglich der Offensive.

Die Rockets haben nun mit ihm und James Harden gleich zwei MVPs der jüngeren Vergangenheit in ihren Reihen. Dies ist natürlich eine sehr gute Ausgangslage für den Angriff auf die Krone in der NBA und vergleichbar mit den ehemaligen Luxus-Bedingungen bei den Warriors.

Ein weiterer Vorteil durch den Wechsel von Westbrook ergibt sich dadurch, dass das Verhältnis von Harden und Paul zuletzt als angespannt galt. Eine Gefahr, die sich nun erst einmal nicht stellen sollte, denn „Brodie“ und „The Beard“ sind Buddies. Sie kennen sich schon sehr lange und gewannen beispielsweise 2012 mit der Nationalmannschaft die Goldmedaille bei den Sommerspielen in London.

 

Key-Facts – Houston Rockets vs. Dallas Mavericks Tipp

  • Rockets verfügen mit James Harden über den besten Scorer der NBA 
  • Mavericks verloren zuletzt zweimal in der Fremde (4-2)
  • Houston weist sechs Siege am Stück vor eigener Kulisse auf
  • Luka Doncic hat bereits sieben Triple-Double erzielt

 

Außerdem standen sie in Oklahoma für mehrere Spielzeiten gemeinsam auf dem Court. Bisher klappt das Zusammenspiel in der Offensive auch sehr gut. So weist Houston die drittbeste Ausbeute in der NBA auf. Speziell Harden ist abermals der Shooter vom Dienst.

Mit durchschnittlich 38,3 Punkten ist er der beste Scorer in der Liga, wobei seine Quoten weiterhin ausbaufähig bleiben. Der eindrucksvolle Schnitt ergibt sich einfach auch dadurch, dass der balldominante Harden sehr viele Würfe nimmt – aus objektiver Sicht sicherlich zu viele. Mit Dallas haben die Rockets aber nun eine echte Bewährungsprobe zu bestehen.

Die Mavs zeigen sich in den ersten Wochen nicht weniger stark. Hierfür ist zuvorderst Luka Doncic verantwortlich. Der Slowene agiert nach seiner bereits sehr erfolgreichen Debütsaison im Vorjahr noch effizienter. Nicht weniger als MVP-Niveau ist die passende Umschreibung seiner Auftritte in dieser Spielzeit.

Den Gästen kommt ferner zugute, dass sie in der vorherigen Nacht mit Cleveland weniger Arbeit hatten als die Rockets bei ihrem Auswärtsspiel im Staples Center gegen die Clippers. Für die Begegnung zwischen Houston und Dallas umfasst der Tipp deshalb einen Erfolg der Texaner, allerdings wird ein Handicap von + 7,5 für sie angespielt.

Selbst wenn die Heimstärke der Truppe von Coach Coach Mike D’Antoni in die Betrachtung eingepreist wird, erscheint die Verteilung der Rockets gegen Mavericks Wettquoten etwas zu stark zugunsten des zweifachen Meisters. Für die aufgestellte Houston Rockets gegen Dallas Mavericks Prognose stehen Wettquoten von 1,91 bei Unibet zur Verfügung.

Tipp: Dallas Mavericks (+7,5) gewinnen 

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