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Was tun Wettanbieter, wenn sie bei Usern Spielsucht vermuten?

Hilft der Wettanbieter bei der Vermutung von Spielsucht beim Kunden?

Für die allermeisten Menschen sind Sportwetten eine Freizeitbeschäftigung. Ein kleiner erlesener Kreis verdient damit aber sein täglich Brot. In beiden Fällen soll das Spielverhalten moderat sein, Einsätze und Wettabgeben wohlüberlegt.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten, vor allem dann, wenn es Anzeichen von Spielsucht gibt. In diesem Artikel widmen wir uns diesem Aspekt und zeigen auf, ab wann man als spielsüchtig gilt, welche Anzeichen dafür notwendig sind und wie die Buchmacher darauf reagieren.

Inhaltsverzeichnis

Wettanbieter haben natürlich Interesse daran, Profite zu generieren. Diese fahren sie aber auch ein, wenn sie viele Gewinner auf der Plattform haben. Es kommt auf dem Gesamtumsatz an für die Buchmacher und davon behalten sie die Buchmachermarge ein.

Deswegen ist es ein Irrglaube, dass noch vereinzelt die Meinung auftritt, dass Wettanbieter von Spielsüchtigen über alle Maßen profitiert. Oft hilft es mehr, starke Tipper mit Limits zu beschränken, als nicht zwingend hohe Einsätze von Spielsüchtigen zu erhalten.

Seriöse Buchmacher wie Bet365, Bet-at-home und bwin suchen nicht selten bei verdächtigem Spielverhalten den Kontakt zum Spieler, um Hilfestellungen zu geben. Denn die teuflische Spielsucht kann eine soziale Abwärtsspirale bedeuten.

Symptome und Folgen der Spielsucht

Wir von der Wettbasis bewerben gut recherchierte Wetten und stellen Hobbyspielern als auch Profis das nötige Rüstzeug bereit, um erfolgreich wetten zu können.

Wer etwas Erfahrungen gesammelt hat, der wird auch an sich schon gemerkt haben, dass bestimmte Ereignisse (Fehlentscheidungen, ungespielte Tipps, die im Nachhinein richtig wären) einem emotional auf das Gemüt schlagen können.

Disziplinierte Spieler haken diese Entscheidungen allerdings ab und bleiben ihrer Linie treu. Problematisch wird es aber, wenn emotionale Impulse das Spielverhalten steuern. Im schlimmsten Fall steuert man dem Ende der Wettkarriere zu.

Die Spielsucht wird in der Psychologie als „Pathologisches Spielen“ oder „zwanghaftes Spielen“ tituliert und stellt ein großes soziales Problem dar. Dieses Verhalten wird als Störung der Impulskontrolle definiert und kann eine Verkettung von anderen psychosozialen Folgen auslösen.

Grundsätzlich liegt eine Spielsucht dann vor, wenn ein übertrieben häufiges und wiederholtes Wetten mit einer extremen gedanklichen Beschäftigung einhergeht.

Dieses Muster führt zu einem unkontrollierten Spieldrang, dem der Betroffene kaum widerstehen kann. Unterbewusst sind die Probleme und Folgen dieser Krankheit zwar bekannt, doch können Spielsüchtige nicht einfach so aufhören, ähnlich wie beim Rauchen und bei Alkoholproblemen.

Wird das exzessive Spielen selbst vor Freunden und Familienmitgliedern verheimlicht, dann spricht man ebenfalls von einem klassischen Symptom.

Im schlimmsten Fall führt das pathologische Spielen und das Ausbleiben der erhofften Erfolge zu schwerwiegenden finanziellen Lagen, ferner auch zum Zusammenbruch des Soziallebens (Familie, Freunde, Hobbies).

Die Spielsucht lässt sich nicht allein betrachten, denn mit ihr verknüpft sind weitere Probleme wie Depressionen, Alkoholismus und andere seelische Spannungen.

„[Spielsucht] wird durch die Unfähigkeit eines Betroffenen gekennzeichnet, dem Impuls zum Glücksspiel oder Wetten zu widerstehen, auch wenn dies gravierende Folgen im persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld nach sich zu ziehen droht (…).“ – wikipedia.de

In der Psychologie gibt es einen Idealtypus des Spielsüchtigen. Dieser ist zwar nicht passend der Realität, aber kommt er jedoch schon oft sehr nahe.

Fehlen beim Spielverhalten Disziplin, Bankrollmanagement und das Gespür, nicht zu hohe Einsätze zu setzen und nicht das ganze Geld auf die Wettkonten einzuzahlen, dann kann man leicht ein Opfer dieser Suchterkrankung werden.

Durch die Entwicklung unrealistischer Szenarien in einer Gewinnphase wird das Gespür für Varianz und Einsatzverhalten unterschätzt beziehungsweise verzerrt. Kommt es zur ersten Verlustphase (die bei jedem Wettexperten zwangsläufig einmal andauert), dann werden falsche Entscheidungen getroffen.

Ein guter Spieler würde etwas Abstand von Sportwetten gewinnen wollen, die Spiele eher nüchtern betrachten und sein eigenes Verhalten überdenken können.

Macht man aber den Fehler und versucht Verluste durch zukünftige Gewinne abzudecken, die man panisch auf die nächstbesten Ereignisse setzt ohne einer genauen Analyse, dann können sich die Verluste summieren.

Dies führt unweigerlich zu einem immensen emotionalen Druck. Durch die Scham, Schuldgefühle, aber auch den Stolz werden solche Phasen natürlich vor anderen Menschen verheimlicht.

Befindet man sich aber bereits in der Abwärtsspirale und vernachlässigt Familie und Beruf, nur um die summierten Verluste wieder abzudecken, dann kann es ganz schwierig werden, da hinauszukommen.

Nach der Verlustphase folgt die sogenannte Verzweiflungsphase, in der alles daran gesetzt wird, die vorherige Verlustphase zu kompensieren. In schlimmen Fällen kommt es zur Veränderung der Persönlichkeit, welche mit seelischen Spannungen einhergehen.

Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit und die Flucht zum Alkohol können genauso eine Folge sein wie der soziale Rückzug, die Entfremdung von geliebten Menschen und die krankhafte Fixierung auf Sportwetten, Geldbeschaffung und übersteigertem Einsatzverhalten.

Studien belegen, dass Männer eher betroffen sind als Frauen. Zu beachten ist auch, dass die Spielsucht zwar auch, aber keineswegs ausschließlich Sportwettfreunde betrifft.

Auswege aus der Spielsucht

Generell gilt: Je früher die eigene Spielsucht erkannt wird, desto besser sind die Chancen einer Abkehr davon. Eine psychotherapeutische Behandlung ist genauso empfehlenswert wie eine Selbsthilfegruppe, um sich auszutauschen.

Sind erhebliche finanzielle Schäden entstanden, empfiehlt sich auch der Gang zu einem Schuldenverwalter. Auch die Gesellschaft hat erkannt, dass die Spielsucht erhebliche Schäden anrichten kann, sodass es regional auch sehr viele kostenlose Anlaufstellen sozialer Einrichtungen für die Glücksspielsucht gibt.

Auch Wettanbieter haben Beratungsangebote im Repertoire. Sie sehen sich selbst als seriöse Anbieter und möchten deswegen ihre Kunden ausreichend Informationen über die möglichen Risiken des Glückspiels zur Verfügung stellen.

Deswegen werben sie mit proaktiven Tools, um das individuelle Spielverhalten zu kontrollieren wie zum Beispiel Einzahlungs- und Einsatzlimits im zeitlichen Rahmen (Tag, Woche, Monat).

So kann man bereits vorbeugen, bevor überhaupt eine Spielsucht entsteht. Wenn man von Beginn an genau weiß, welchen Maximalbetrag man in Wetten investieren möchte, dann kann man diesen Schutz sichern.

Solche Limits sind nie unmittelbar änderbar, sodass man tatsächlich daran gehindert wird, unüberlegt höhere Einzahlungen oder Einsätze zu tätigen, als man es von vornherein vor hatte.

Auch ein befristeter oder unbefristeter Selbstausschluss ist bei vielen Wettanbietern ohne Probleme möglich. Der befristete Selbstausschluss kann in einer schwierigen Phase erfolgen, wenn man selbst merkt, dass man sich in der Abstiegsspirale befindet.

Dann ist das Spielen für einen selbst gewählten Zeitraum bei diesem Buchmacher zur eigenen Sicherheit untersagt. Scheint man sich erholt zu haben, kann man eine Aktivierung des Kontos beantragen. Praktischerweise dauert diese Reaktivierung 7 Tage, da man noch der „Cooling-off“ Frist unterliegt.

Oft können auch die Mitarbeiter der Wettanbieter bereits praktische Hilfestellungen leisten und einen beraten. Dazu gibt es Kontaktinformationen zu externen Beratungsstellen.

Auch ein Selbsttest wird auf den Seiten der Wettanbieter zur Verfügung gestellt. Diese Tests enthalten Aussagen, die man mit Ja oder Nein beantworten kann.

Es kann beispielsweise gefragt werden, ob man aufgrund von dem eigenen Spielverhalten bereits Streit mit Familienmitgliedern hatte, ob man bereits in Bezug auf Sportwetten gelogen hat oder ob man bei Verlusten stets versucht, diese sofort wieder auszugleichen.

Werden einige oder mehrere Fragen mit Ja beantwortet, kann das schon zu einer Spielsucht hinweisen. Hier gilt es, Ansprechpartner zu finden und das eigene Verhalten zu reflektieren.

Der Buchmacher Bet-at-Home gibt zum Beispiel Tipps zum Spielverhalten, persönlichen Limits und Möglichkeiten der Selbstregulierung.

Der Wettanbieter weiß um seine gesellschaftliche Verantwortung und steht für Werte wie Fairness, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein, weswegen man die eigenen Kunden natürlich nicht alleine im Regen stehen lässt.

Eine Aufklärung und Sensibilisierung des Themas Spielsucht ist deswegen auch für diesen Buchmacher unabdingbar.

Bet-at-Home und viele weitere Wettanbieter pflegen Kooperationen mit der European Gaming and Betting Association (EGBA), der European Sports Security Association (ESSA) und des deutschen Sportwettenverbands und haben demnach beste Vermittlungsoptionen für Spielsüchtige.

 

Fazit – Was tun Wettanbieter, wenn sie bei Usern Spielsucht vermuten?

Nachdem wir die Symptome von Spielsucht und mögliche Verarbeitungsansätze vorgestellt haben, kommen wir zum Abschluss dieses Ratgeberartikels.

Wenn Kontrollverlust und Entzugserscheinungen auftauchen, dann sind das alarmierende Anzeichen für pathologisches Spielen.

Verändert sich das Spielverhalten, indem man die exzessive Steigerung der Einsätze vornimmt und bei erfolglosen Serien diese Einsätze noch einmal erhöht werden, dann kann es schnell zu finanziellen Problemen kommen.

Das Fiasko ist perfekt, wenn man gegenüber Familienmitgliedern diese Verluste verheimlicht oder leugnet. Das ist zwar jedem klar, aber ist man gefangen in einem Teufelskreis, dann kommt man aus diesem erfahrungsgemäß verdammt schwer wieder heraus.

Sportwetten sollen Spaß machen und idealerweise kleine oder größere Gewinne abwerfen. Wer sich selbst schwierig damit tut, Limits zu setzen und ohnehin finanziell nicht gut dasteht, sollte Einsätze oder Wetten an sich stets überdenken.

Wer den Eindruck hat, dass die Kontrolle über das Spielverhalten verloren geht oder auch wenn der Verdacht existiert, dass jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis an einer Abhängigkeit leidet, der sollte sich mit professionellen Beratern zusammensetzen.

Je früher die Spielsucht erkannt wird, desto geringer ist der bisher entstandene Schaden, desto eher lassen sich zukünftige Schäden absetzen und desto größer ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Bekämpfung der Spielsucht.

Verantwortungsbewusstes Spielen ist das A und O im Sportwettenbereich. Glücklicherweise sind die Buchmacher für die schlimmen Fälle gut gerüstet. Ihre Mitarbeiter sind gut geschult und die Kontakte zu Hilfsorganisationen und Beratungsoptionen in der Regel vorhanden.

Des Weiteren gibt es auch regional viele Anlaufstellen zur Glücksspielprävention, aber auch Selbsthilfegruppen und Psychotherapien bieten wichtige Hilfestellungen, um aus dem Teufelskreis bestehend aus der sozialen Isolation, dem finanziellen Ruin und dem unkontrollierten Spielen zu durchbrechen.

Lassen Sie es nicht so weit kommen. Gehen Sie Ihrem Sportwetten-Vergnügen diszipliniert sowie verantwortungsbewusst nach und nehmen Sie sich auch langfristige Verlustphasen nicht so sehr zu Herzen.

Eine Übersicht und Informationen auf der Wettbasis, die sich mit den Thema Wettsucht und Spielmanipulation beschäftigen, finden Sie in unserem Artikel: Verantwortungsvoll Wetten – Spielsucht & Wettmanipulation