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UFC-Superstar Khabib im Porträt: Vom Bärenkämpfer zum MMA-Helden

Khabib Nurmagomedov: Schon jetzt eine echte UFC-Legende!

Ufuk Kaya   23. Oktober 2020
UFC Khabib Wetten
Khabib - ein Superstar der UFC! © imago images / ITAR-TASS, 08.09.2019

Am Samstag steigt der Mega-Fight: Khabib wird von Gaethje im UFC-Käfig gefordert! Zeit, um einmal genauer auf das Boxer-Leben der UFC-Legende zu blicken!

Schon jetzt hat sich der russische Leichtgewichtschampion der UFC bei den Kampfsportfans verewigt. Dabei ist ein Karriereende von Khabib Nurmagomedov, der in diesem Jahr erst 32 Jahre alt wurde, noch nicht in Sichtweite. Vielmehr strebt der Russe derzeit nach weiteren Meilensteinen in seiner Karriere, zu denen unter anderem auch ein Megafight gegen Georges St. Pierre zählt.

Sein kanadischer Wunschgegner befindet sich derzeit aber im Ruhestand und würde – so die Aussagen von GSP – nur für einen legendären Kampf in den Käfig zurückkehren. Vorerst wird sich Khabib deshalb mit den Gegnern zufriedenstellen müssen, die ihm UFC-Präsident Dana White zur Verfügung stellt.

Inhaltsverzeichnis

Schwer zu prognostizieren ist, wie es mit der Karriere von Khabib Nurmagomedow weitergeht. Will der russische Leichtgewichtschampion der UFC noch einmal richtig absahnen, sind Kämpfe gegen potenzielle Gegner wie Tony Ferguson oder Conor McGregor unumgänglich. Wettbasis hat den russischen Adler aus dem Nordkaukasus genau unter die Lupe genommen.
 
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Russian Federation Khabib Nurmagomedov, der Leichtgewichtschampion der UFC

Khabib Steckbrief
Spitzname
The Eagle
Geburtsdatum (Alter)
20.09.1988 (32)
Geburtsort
Sildi, Republik Dagestan Russian Federation
Größe/ Reichweite
1.78m / 178 cm
MMA-Bilanz
28-0-0

Als Kind kämpfte der aktuelle Leichtgewichtschampion der UFC noch gegen Bären und wurde zum Social-Media-Hit. Dass jener kleine Bärenkämpfer jemals zum UFC-Superstar aufsteigen würde, hätte zu dem Zeitpunkt kein Experte prophezeit.

Als Khabib noch mit Bären kämpfte

Youtube-Video vom jungen Khabib, der gegen einen Bären ringt

Vor knapp zwölf Jahren debütierte Khabib Nurmagomedov im MMA-Profisport. Bei der CSFU, einer ukrainischen Kampfsportorganisation, feierte der gebürtige Dagestaner seinen ersten vorzeitigen Sieg. Anschließend war Khabib weitestgehend in Russland unterwegs und hatte zwischenzeitlich nur wenige Kämpfe im Ausland.

Nach heimischen Turnieren und Stationen bei der M-1 wechselte „The Eagle“ im Jahr 2011 erstmals zu einer namhaften Kampfsportorganisation. Bei der ProFC, einer russischen MMA-Organisation, feierte Nurmagomedov sechs Siege in Serie, ehe der Leichtgewichtler im Jahr 2012 seinen ersten Kampf bei der US-amerikanischen Kampfsportorganisation absolvierte.

Bei welchen Kampfsportorganisationen war Khabib aktiv?

CSFU 2008 – 2009
M-1 Global 2009 – 2011
ProFC 2011 – 2012
UFC 2012 – heute

Mit dem Sieg über Kamal Shalorus startete die denkwürdige UFC-Karriere des Dagestaners. Seither gab es für „The Eagle“ Khabib insgesamt zwölf Siege bei der Ultimate Fighting Championship. Bisher musste der 32-Jährige nur sechs Mal über die volle Kampfdistanz – letztmals im April 2018, als Khabib sich erstmals zum Champion der Gewichtsklasse krönte.
 

Blockbusterevent mit Khabib vs. Gaethje!
UFC 254, 24.10.2020 – Wettbasis.com Analyse

 

Der beste Grappler aller Zeiten?!

Khabib Nurmagomedov ist zweifelsohne der beste Grappler aller Zeiten und wird sich damit auch bei der UFC verewigen. Bisher kam kein Gegner gegen die ausgeprägten Grapplingkünste an. Schon ein Conor McGregor, der zu den besten Standkämpfern der UFC gehört, musste sich im Kampf gegen Khabib chancenlos geschlagen geben.

UFC-Statistiken von Khabib Nurmagomedov

Statistik Khabib
sign. Schläge pro Minute 4.11
Trefferquote (sign. Schläge) 49%
abs. Schläge pro Minute 1.65
abgewehrte Schläge 67%
Takedownschnitt/15min. 5.35%
Takedownquote 47%
Takedown-Abwehrquote 84%
Submissionschnitt/15min. 0.7

Vor der jüngsten Titelverteidigung gegen Dustin Poirier musste Khabib Nurmagomedov in seiner gesamten UFC-Karriere nur 260 signifikante Schläge seiner Kontrahenten absorbieren. In den meisten Kämpfen sind die Gegner des 32-jährigen Russen damit beschäftigt, einen Weg aus den Klammergriffen zu finden. Wie die Bilanz von Khabib zeigt, waren die meisten dabei zum Scheitern verurteilt.

 

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Wann beendet Khabib seine Karriere?

Seit dem überraschenden Tod von Abdulmanap Nurmagomedov, Khabibs Vater, kursierten immer wieder Gerüchte über ein mögliches Karriereende von „The Eagle“. Wie die derzeitigen Kampfplanungen von Khabib zeigen, scheint ein Rücktritt vom Profigeschäft noch nicht in Frage zu kommen. Vielmehr will der Dagestaner sein sportliches Vermächtnis im Leichtgewicht verteidigen.

Kämpft Khabib gegen GSP?

Immer wieder liebäugelte der russische Leichtgewichtschampion mit einem Kampf gegen den legendären UFC-Kämpfer Georges St-Pierre. Jenen Wunsch hatte auch der verstorbene Vater von Khabib. Der Kanadier zeigte indes durchaus Interesse an einem potenziellen Kampf gegen den Leichtgewichtschampion, betonte aber, dass dafür drei Parteien benötigt werden: Zwei Kämpfer und eine Kampfsportorganisation.

„Für einen Kampf braucht es drei Parteien. Es braucht zwei Gegner und die Organisation. Aber ob die das will, weiß ich nicht.“

Georges St-Pierre

Sollte es tatsächlich zum Kampf zwischen Khabib vs. GSP kommen, wäre es zweifelsohne ein Jahrhundertkampf bei der UFC. Dana White stellte mit seiner jüngsten Aussage: „Khabib kann sich seinen nächsten Gegner aussuchen“ bereits die Weichen dafür.

Wann ist der nächste Kampf von Khabib Nurmagomedov?

„Für mich macht nach Gaethje nur noch der Kampf gegen Georges St. Pierre Sinn.“

Khabib Nurmagomedov

Letztmals ist Khabib Nurmagomedov im September 2019 in den Käfig gestiegen. Seither platzten zahlreiche Kampfplanungen gegen Tony Ferguson, dem vorherigen Interimstitelträger im Leichtgewicht. Am 24. Oktober 2020 steht vorerst die Titelverteidigung gegen Justin Gaethje an. Unter den aktuellen Umständen bleibt ungewiss, wann Khabib seinen nächsten Kampf nach dem Gaethje-Knaller bestreitet.

 

Beendet Gaethje den Hype um Khabib Nurmagomedov?
Khabib vs. Gaethje, 24.10.2020 – Wettbasis.com Analyse