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Tour de France 2019 Favoriten, Wetten & Wettquoten

Erster südamerikanischer Sieg bei der Tour de France im Jahr 2019?

France  Tour de France 2019 – Favoriten, Wetten & Wettquoten – 06.07.2019 – 28.07.2019 – Radsport 

Die 106. Tour de France verspricht höchste Spannung: Mit dem verletzten Chris Froome fehlt der Dominator der letzten Jahre und in der Gestalt des letztjährigen Zweiten Tom Dumoulin sagte vor wenigen Tagen ein weiterer Siegkandidat gesundheitsbedingt ab. Darüber hinaus steht die Frage im Raum, ob Vorjahressieger Geraint Thomas nach seinem Sturz bei der Tour de Suisse tatsächlich fit genug ist, um den Titel zu verteidigen.

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Es sind vor allem zwei Fahrer, die ihn bei diesem Unterfangen besonders hartnäckig bekämpfen werden. Der erste Widersacher ist Egan Bernal – zugleich sein Teamkollege und nach letzten Verlautbarungen vonseiten Ineos ebenbürtiger Leader. Der hoch talentierte Kolumbianer gewann in diesem Jahr Paris-Nizza und vor wenigen Tagen die Tour de Suisse, wodurch der 22-Jährige seine Rundfahrt-Qualitäten zweifach in den letzten Monaten bewies. Außerdem hat sich Bernal bei seinem Debüt bei der Tour de France im vergangenen Jahr mit dem 15. Platz und zweiten Rang in der Nachwuchswertung stark präsentiert. Im Frühjahr war Egan Bernal bereits einer der Top-Favoriten auf den Gewinn des Giro d’Italia, doch ein Trainingssturz verhinderte kurzfristig seine Teilnahme.

Inhaltsverzeichnis

Der in Bogota geborene Fahrer ist ein sehr gutes Beispiel für die zunehmende Stärke der Südamerikaner im Radsport: Schließlich gewann im Frühjahr schon Richard Carapaz aus Ecuador den Giro d’Italia. Dies war nach Nairo Quintana im Jahr 2014 erst der zweite Sieg eines Vertreters des Kontinents bei der Rundfahrt durch Italien. Nun spricht einiges dafür, dass auch die Zeit für einen erstmaligen südamerikanischen Triumph bei der Tour de France reif ist.

Verhindern kann dies neben Geraint Thomas am ehesten noch der Däne Jakob Fuglsang. Der frisch gebackene Gewinner des Critérium du Dauphiné, einem der beiden wichtigsten Vorbereitungsrennen auf die Große Schleife, ist ebenfalls in einer Top-Verfassung. Die drei genannten Fahrer sind die heißesten Tour de France Favoriten – abzulesen auch an den Wettquoten, die nur bei jenen im einstelligen Bereich bleiben. Die besten Tour de France 2019 Wetten der Wettbasis zielen wohl auf den aufstrebenden Egan Bernal ab, der nach dem verpassten Giro und seiner erstmaligen Rolle als Teamkapitän mit besten Voraussetzungen an den Start geht.

Endergebnis: Mit dem Tour de France 2019 Favoriten der Wettbasis, Egan Bernal, gewinnt erstmals ein Kolumbianer die Tour de France. Der erst 22-jährige Fahrer von Ineos ist der drittjüngste Sieger in der Geschichte der Rundfahrt. Den zweiten Platz belegt sein Teamkollege und Vorjahresgewinner Geraint Thomas aus Wales. Dritter wird der Niederländer Steven Kruijswijk von Jumbo – Vista. Aus deutscher Sicht gestaltete sich die Tour de France 2019 ebenfalls sehr erfreulich: Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) holt sich den vierten Platz in der Gesamtwertung. Von 176 Startern haben in diesem Jahr 155 Profis das Ziel in Paris erreicht. Egan Bernal sichert sich zusätzlich das Weiße Trikot als bester Jungfahrer und vieles deutet daraufhin, dass sein diesjähriger Tour-Sieg nur der Auftakt für weitere Triumphe gewesen ist. Bester Bergfahrer wird der Franzose Romain Bardet und die Punktewertung gewinnt zum siebten Mal der Slowake Peter Sagan, der damit einen neuen Rekord aufstellt. Den Preis für den kämpferischsten Fahrer erhält ferner der Franzose Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) und das schnellste Team im Peloton war Movistar aus Spanien. 

 

Sieger der Tour de France 2019?
Egan Bernal
1.11
Geraint Thomas
10.00

Bei Bet365 wetten

(Tour de France Wettquoten vom 26.07.2019, 18:50 Uhr)

Infografik Tour de France 2019

France Streckenverlauf der Tour de France 2019

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des ersten Sieges von Eddy Merckx bei der Tour de France startet die Rundfahrt in dessen Heimatstadt Brüssel. Der „Kannibale“ gewann die Rundfahrt fünfmal und gehört neben Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain zu den Rekordhalter. Letztgenannter Spanier erreichte als einziger fünf Erfolge am Stück (1991-1995). Die erste Etappe endet wieder in der belgischen Hauptstadt und ist zugleich eine Hommage an den hiesigen Radsport. Sie passiert unter anderem die „Mauer von Geraardsbergen“ – einer der berühmtesten Abschnitte des Klassikers „Flandern-Rundfahrt“. Am zweiten Tag verbleibt das Feld in Brüssel, da ein Mannschaftszeitfahren durch diverse Stadtteile bis zum Wahrzeichen Atomium auf dem Plan steht.

Auftaktwoche gehört den Sprintern und Allroundern

Danach werden einige flache bis hügelige Streckenabschnitte absolviert, bei denen die Sprinter und Puncheure beste Aussichten auf den jeweiligen Sprung aufs höchste Siegertreppchen haben. Anschließend erreichen die 22 Teams die Vogesen. Hier ist am sechsten Tag die erste Gebirgsetappe vom Peloton zu meistern. Diese verläuft von Mulhouse auf den Berg „La Planche des Belles Filles“ in rund 1.150 Meter Höhe. Anschließend folgen abermals flache sowie hügelig geprägte Etappen im Zentralmassiv. Letztgenanntes Gebirge ist unter anderem der Schauplatz für den Tagesabschnitt am 14. Juli, dem Nationalfeiertag in Frankreich. Ein Tag, an dem die französischen Fahrer bekanntermaßen immer extra motiviert im Kampf um den Etappensieg sind.

In diesem Jahr ist vor allem Romain Bardet von AG2R La Mondiale in diesem Kontext zu beachten. Der Zweite der Tour 2016 und aktuelle Vizeweltmeister im Straßenrennen ist in Briaude und damit im Zielort des Tagesabschnitts geboren. Allerdings war die Ausbeute der Franzosen in den letzten Jahren sehr bescheiden: Nur ein Sieg 2017 durch Warren Barguils glückte in der Rückschau auf die jüngsten 14 Jahre.

Erstes Hochgebirge und Einzelzeitfahren in Pau

Nach zwei weiteren Flachetappen, die von einem Ruhetag unterbrochen werden, winken nun die Pyrenäen. Dort erwarten die Bergziegen gleich drei Festtage – beispielsweise wird der berühmte Tourmalet auf der zweiten Pyrenäenetappe erklommen. Die Fahrt zur Bergankunft sieht in diesem Jahr die Westflanke vor und der Anstieg ist knapp 20 Kilometer lang, wobei im Schnitt mehr als sieben Prozent an Steigung zu überwinden sind. Der Abschlusstag in dem Hochgebirge hat es ebenfalls in sich: Nicht weniger als drei Pässe und eine erneute Bergankunft werden die Fahrer ans Limit bringen. Zwischendurch findet ferner in den Pyrenäen das Einzelzeitfahren in Pau statt. Dieses weist ein hügeliges Profil auf, das den Zeitfahrpuristen im Feld nicht sonderlich schmecken wird. Mit 27 Kilometern ist der Kampf gegen die Uhr außerdem vergleichsweise kurz bemessen.

Nach den Pyrenäen ist vor den Alpen

In Anschluss an die Pyrenäen haben die Fahrer einen redlich verdienten zweiten Ruhetag, bevor es schon wieder gen Alpen geht. Die Reihenfolge der Gebirge wurde somit im Vergleich zum letzten Jahr gedreht. Zuvor sieht die 16. Etappe aber noch ein flaches Profil rund um Nimes vor, weshalb an diesem Tag die Sprinter den Sieg unter sich ausmachen sollten. Nach einer noch recht leicht ausgelegten Etappe bis nach Gap, auf der eine Ausreißergruppe sicherlich gute Chancen auf den Erfolg hat, sieht der Streckenverlauf in den Alpen wie in den Pyrenäen drei sehr schwere Tagesabschnitte vor. Die Etappen umfassen unter anderem so bekannte Berge wie den Col du Galibier.

Am vorletzten Tag der Tour de France ist die letzte Chance für Attacken um den Sieg im Gesamtklassement gegeben. Die Etappe fällt mit 131 Kilometern wie am vorherigen Tag überschaubar in der Länge aus, doch ist mit diversen steilen Anstiegen, wie dem sehr langen Schlussstück nach Val Thorens mit einer Länge von mehr als 30 Kilometern gespickt. Der Finaltag umfasst natürlich als Zielort die Champs-Élysées, wobei eine Neuerung bezüglich der Ankunftszeit ansteht: So kommt das Feld nicht wie gewohnt am späteren Nachmittag in Paris an, sondern erst am Abend zum Sonnenuntergang, wodurch der Abschluss der Tour de France 2019 auf einer dann schon zumindest teilweise illuminierten Prachtstraße stattfindet.

 

Endstand der Tour de France 2019 nach der 21. Etappe:

01. Colombia Egan Bernal (Ineos) 82:57:00

02. United Kingdom Geraint Thomas (Ineos) + 01:11

03. Netherlands Steven Kruijswijk (Jumbo – Visma) + 01:31

04. Germany Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 01:56

05. France Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) + 04:05

06. Spain Mikel Landa Meana (Movistar) + 04:23

07. Colombia Rigoberto Uran (Education First) + 05:15

08. Colombia Nairo Quintana (Movistar) + 05:30

09. Spain Alejandro Valverde (Movistar) + 06:12

10. France Warren Barguil (Arkea – Samsic) + 07:32

 

France Etappenplan der Tour de France 2019

01. Etappe: 06. Juli – Brüssel-Brüssel 192 km (flach)

Update: Mike Teunissen vom Team Jumbo-Visma gewinnt überraschend den Sprint gegen Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und fährt damit in das Gelbe Trikot. Der 26-jährige Niederländer ist eigentlich nur Helfer seines Landsmanns Dylan Groenewegen, der jedoch 700m vor dem Ziel stürzte. Den dritten Platz nimmt der Australier Caleb Ewan (Lotto-Soudal) ein.

Auch wenn es auf der ersten Etappe einige schwierige Passagen gibt, beispielsweise die Mauer von Geraardsbergen oder den Bosberg mit einer Steigung von 6,7 Prozent, ist ein Massensprint am Ziel zu erwarten. Die genannten berühmt-berüchtigten Abschnitte der Flandernrundfahrt werden bereits zu Beginn der Etappe absolviert, weshalb eventuelle Ausreißer bis zum Ziel sicherlich wieder von den Sprinter-Teams eingeholt werden.

02. Etappe: 07. Juli – Brüssel Palais Royal – Brüssel Atomium 27 km (Mannschaftszeitfahren)

Der niederländische Rennstall Jumbo-Visma gewinnt das Mannschaftszeitfahren vor Ineos aus Großbritannien mit einem Vorsprung von 20 Sekunden. Den dritten Platz belegt das belgische Team Deceuninck-Quick-Step mit 21 Sekunden an Rückstand. 

Infografik Tour de France 2019
Das Profil des Mannschaftszeitfahrens durch Brüssel ist weitestgehend flach. So weist der höchste Punkt am Park „Bois de la Cambre“ nur 108 Meter an Höhe auf. Zu erwarten ist der Sieg einer traditionell starken Zeitfahrmannschaft wie Ineos.

03. Etappe: 08. Juli – Binche – Épernay 214 km (hügelig)

Ergebnis: Der französische Fahrer Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step), einer der Tour de France 2019 Favoriten in der Bergwertung, siegt dank einer erfolgreichen Attacke kurz vor dem Zielort Épernay und schlüpft zudem ins Gelbe Trikot. Damit endet eine Durststrecke von knapp fünf Jahren für das Gastgeberland. Zum letzten Mal hatte Tony Gallopin 2014 nach der damaligen neunten Etappe die Gesamtwertung für einen Tag angeführt – nie musste sich Frankreich in der Geschichte der Rundfahrt, ausgenommen die beiden Weltkriegsunterbrechungen, länger gedulden! Im Sprint des Pelotons setzt sich der Australier Michael Matthews (Sunweb) vor dem Belgier Jasper Stuyven (Trek – Segafredo) durch. 

Der dritte Tag beginnt erneut in Belgien, doch nach rund 10 Kilometern wird bereits die Grenze nach Frankreich überschritten. Der Startort Binche ist stets der Auftakt für den Halbklassiker Le Fleche Wallone durch die Ardennen. Der Verlauf der Etappe gestaltete sich bis etwas 30 Kilometer vor der Ankunft in Epernay flach. Das letzte Teilstück in der Champagne sieht gleich mehrere kleine Anstiege vor, unter anderem den Côte d’Hautvillers oder Côte de Mutigny, die beide rund 900 Meter lang sind und mehr als zehn Prozent an Steigung aufweisen. Ideal für Puncheure, die hier das Tempo noch einmal verschärfen können.

04. Etappe: 09. Juli – Reims – Nancy 215 km (flach)

Resultat: Im erwarteten Massensprint in Nancy setzt sich der Italiener Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step) vor Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) aus Norwegen durch. Den dritten Platz holt sich Sprintspezialist Caleb Ewan (Lotto-Soudal) aus Down Under. Der 30-jährige italienische Fahrer hat dank des Erfolgs nun bei allen drei Grand Tours mindestens eine Etappe gewonnen. An der Spitze der Gesamtwertung gibt es keine Änderung, da der Teamkollege des Tagessiegers, Julian Alaphilippe, das Gelbe Trikot verteidigt.  

Auf der vierten Etappe geht es nach Lothringen. Der Verlauf bis nach Nancy erfolgt ohne nennenswerten Steigungen, weshalb an diesem Tag wohl wieder die Sprinter die Kettenblätter zum Glühen bringen und den Sieg unter sich ausmachen. Der eventuelle Massensprint erfolgt auf einem perfekt ausgelegten 1.500 Meter langen sowie schnurgeraden Finalstück in der Stadt an der Meurthe.

05. Etappe: 10. Juli – Saint-Dié-des-Vosges – Colmar 169 km (hügelig)

Der slowakische Führende der Punktewertung Peter Sagan (Bora-hansgrohe) gewinnt in einem Massensprint vor dem Belgier Wout Van Aert (Team Jumbo-Visma) sowie Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) aus Italien. Für „Three-Pete“ war es bereits der zwölfte Etappensieg bei einer Tour de France. Sein Grünes Trikot sitzt nach diesem Sieg und den hierdurch gewonnenen 30 Punkten noch komfortabler.

Der fünfte Tagesabschnitt bringt die Fahrer in die Vogesen und Ausreißergruppen sowie Solisten aus dem Klassikerlager haben angesichts des Profils sehr gute Chancen auf den Sieg im elsässischen Zielort Colmar. Immerhin stehen bei dieser Etappe erstmals Bergwertungen der zweiten Kategorie auf dem Plan wie der Côte du Haut-Koenigsbourg mit einer anspruchsvollen Länge über fast sechs Kilometer und ebenso knapp sechs Prozent an Steigung.

06. Etappe: 11. Juli – Mulhouse – La Planche des Belles Filles 157 km (Gebirgsetappe)

Als Teil eines Ausreißerduos holt sich der Belgier Dylan Teuns (Bahrain-Merida) den Tagessieg vor Giulio Ciccone (Trek-Segafredo) aus Italien. Der dritte Platz geht an einen Landsmann des Gewinners, den 27-jährigen Xandro Meurisse (Wanty-Groupe Gobert). An der Spitze der Gesamtwertung gibt es ferner einen Wechsel: So trägt nun der Zweite der heutigen Etappe, Giulio Ciccone, das Gelbe Trikot.   

Infografik Tour de France 2019
Auf der sechsten Etappe kommt es erstmals zu einer Bergankunft. Hierbei klettert das Peloton auf den 1.148 Meter hohen La Planche des Belles Filles. Der Berg ist ein alter Bekannter bei der Tour de France, doch in diesem Jahr noch einmal schwieriger ausgelegt, da die Ankunft um etwa 1.000 Meter verlängert wurde. Darüber hinaus wartet zuvor bereits ein weiterer Stammgast der Rundfahrt. Die Rede ist vom Ballon d’Alsace, an dem 1905 die allererste Bergetappe in der Historie der Tour de France stattfand. Wie die Zielsteigung zählt er zur ersten Kategorie der Bergwertung. An diesem Tag könnte also durchaus auch schon einer der Favoriten für das Gesamtklassement auf sich aufmerksam machen.

07. Etappe: 12. Juli – Belfort – Chalon-sur-Saône 230 km (flach)

Wie erwartet gewinnt ein Sprinter: Diesmal setzt sich der Niederländer Dylan Groenewegen (Jumbo – Visma) durch. Für den Amsterdamer ist es der vierte Etappenerfolg bei einer Tour de France. Den zweiten Platz sichert sich der Australier Caleb Ewan (Lotto Soudal) vor Peter Sagan (bora-hansgrohe) aus der Slowakei. In der Gesamtwertung kommt es an der Spitze zu keinerlei Veränderungen. 

Die längste Etappe der diesjährigen Tour steht zwischen Belfort und Chalon-sur-Saône an. Nach dem schweren Abschnitt durch die Vogesen am Vortag schlägt nun wahrscheinlich erneut die Stunde der Sprinter – das Profil ist überaus flach, speziell im letzten Renndrittel.

08. Etappe: 13. Juli – Mâcon – Saint-Étienne 199 km (hügelig)

Der Belgier Thomas de Gendt (Lotto Soudal) gewinnt als letzter verbliebener Fahrer einer Ausreißergruppe, die sich schon sehr früh an diesem Tag abgesetzt hatte. Am Ende hat der 32-Jährige bei seinem zweiten Erfolg bei einer Tour de France sechs Sekunden Vorsprung auf die beiden Franzosen Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) und Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step). Letztgenannter Profi holt sich wiederum das Gelbe Trikot zurück.  

Die achte Etappe ist tückisch. Zwar müssen nur Bergwertungen der zweiten und dritten Kategorie gemeistert werden, doch insgesamt sind es nicht weniger als acht. Mit zunehmenden Rennverlauf werden die Anstiege somit immer zermürbender. Ausreißer, die nicht zu früh zur Flucht ansetzen, haben an diesem Tag die besten Aussichten auf einen Tageserfolg.

09. Etappe: 14. Juli – Saint-Étienne – Brioude 170 km (hügelig)

Mit dem 34-jährigen Daryl Impey (Mitchelton-Scott) gewinnt zum zweiten Mal in der Geschichte der Frankreich-Rundfahrt ein Fahrer aus Südafrika. Zuvor war dies nur seinem Landsmann Robbie Hunter im Jahr 2007 gelungen. Der amtierende Südafrikanische Meister im Straßenrennen und Einzelzeitfahren sowie Gewinner der diesjährigen Tour Down Under siegt vor dem Belgier Tiesj Benoot (Lotto Soudal). Mit zehn Sekunden an Rückstand holt sich Tour-Neuling Jan Tratnik (Bahrain-Merida) aus Slowenien den dritten Platz am Bastille Day. 

Am Nationalfeiertag in Frankreich erfolgt die nächste bergige Etappe im Zentralmassiv. Diesmal wird die Entscheidung wohl am letzten Anstieg zum Côte de Saint-Just fallen, der 3,6 Kilometer lang ist und eine durchschnittliche Steigung von 7,2 Prozent aufweist. Bis zum Ziel sind es dann noch einmal etwa 13 Kilometer, die in der Form einer Abfahrt zu bewältigen sind. Der eventuelle Sieger sollte also über besonders gute Qualitäten in diesem Bereich verfügen, sodass vielleicht bei dieser Etappe der Tour de France hohe Wettquoten abgeräumt werden können.

10: Etappe: 15. Juli – Saint-Flour – Albi 218 km (flach)

Die Entscheidung auf der zehnten Etappe fiel im Sprint: Hierbei setzte überraschend der belgische Tour-Neuling Wout Van Aert gegen die vermeintlichen Beschleunigungsspezialisten durch und sicherte sich die Prämie von 11.000 Euro für einen Tageserfolg. In einen Fotofinish siegte der 24-Jährige von Jumbo – Visma vor dem Italiener Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step) und Caleb Ewan (Lotto-Soudal) aus Australien. Für das niederländische Team war es bereits der vierte Etappensieg – gleichzeitig auch der dritte Erfolg eines Belgiers bei der diesjährigen Tour de France! 

Am zehnten Tag verlassen die Fahrer das Zentralmassiv und der Streckenverlauf deutet auf einen Sprintsieg im Etappenort Albi hin. Im zweiten Abschnitt muss lediglich der Côte de la Malric erklommen werden. Der Anstieg verbreitet zudem mit knapp vier Prozent und 3,6 Kilometern an Länge nur wenig Schrecken.

16. Juli – Ruhetag

11. Etappe: 17. Juli – Albi – Toulouse 167 km (flach)

Erneut wird der Tagessieg unter den Top-Sprintern ausgemacht: Hauchdünn setzt sich Caleb Ewan (Lotto Soudal) aus Australien gegen den Niederländer Dylan Groenewegen (Jumbo – Visma) durch. Den dritten Platz sichert sich Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step) aus Italien. Für den 25-jährigen Gewinner ist es der erste Erfolg bei der Tour de France, wodurch „The Pocket Rocket“ aus Down Under nun Etappensiege bei allen drei großen Rundfahrten vorweist! 

Nach dem ersten Ruhetag der Tour de France 2019 erhalten die Sprinter abermals eine Siegchance. Nur zwei leichtere Anstiege sind bis zum Ziel in Toulouse, einer Stadt, die auch schon bei der allerersten Auflage 1903 als Zielort einer Etappe fungierte, zu absolvieren. Dazu kommt noch eine Sprintwertung zur Mitte des Tagesabschnitts in Gaillac.

12. Etappe: 18. Juli – Toulouse – Bagnères-de-Bigorre 202 km (Gebirgsetappe)

Mit dem Briten Simon Yates (Mitchelton-Scott) gewinnt ein Fahrer, dessen Bruder Adam zumindest zum erweiterten Kreis der Tour de France 2019 Favoriten gezählt werden kann. Der letztjährige Triumphator der Vuelta setzt sich als Teil einer dreiköpfigen Ausreißergruppe im Zielsprint vor dem Spanier Pello Bilbao von Astana und Österreicher Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) durch. Aufgrund des Siegs des 26-Jährigen gibt es zum ersten Mal seit 25 Jahren auf den ersten elf Einzeletappen der Frankreich-Rundfahrt stets einen unterschiedlichen Gewinner. Simon Yates schließt sich dank seines Erfolgs darüber hinaus dem elitären Klub von Fahrern mit Tageserfolgen bei allen drei Grand Tours an!

Für die Sprinter ist an diesem Tag nichts zu holen. Vielmehr sind nun die Pyrenäen und damit das erste Hochgebirge erreicht. Allerdings wird es erst ab dem letzten Drittel der Strecke interessant, denn dann stehen die beiden Bergwertungen der ersten Kategorie in der Gestalt des Col de Peyresourde und Hourqutte d’Ancizan auf dem Programm. Als Sieger kommen natürlich nur die ausgewiesenen Kletterspezialisten im Feld infrage.

13. Etappe: 19. Juli – Pau – Pau 27 km (Einzelzeitfahren)

Der Mann in Gelb war ebenso der beste Fahrer im Kampf gegen die Uhr: Mit 14 Sekunden an Vorsprung auf den favorisierten Geraint Thomas (Ineos) aus Wales und letztjährigen Gewinner der Großen Schleife siegt Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step). Der Franzose baut damit seine Führung in der Gesamtwertung aus. Dass ein französischer Träger des Maillot Jaune auch das Zeitfahren bei der Tour gewinnt, gab es zuletzt vor 25 Jahren, als dies Laurent Fignon gelang. Den dritten Platz sichert sich Thomas de Gendt (Lotto Soudal) aus Belgien, der zuvor die achte Etappe für sich entschied. Überschattet wurde das Zeitfahren durch den schweren Sturz von Wout van Aert, der aussichtsreich im Rennen lag, bevor er mit einer Absperrung kollidierte. Für den belgischen Sieger des zehnten Tagesabschnitts ist die Tour de France 2019 bei seiner ersten Teilnahme vorzeitig beendet.  

Am 13. Tag der Tour de France wird das einzige Einzelzeitfahren rund um Pau durchgeführt. Es ist relativ kurz mit 27 Kilometern und zugleich hügelig. Cracks im Kampf gegen die Uhr wie der aktuelle Weltmeister im Zeitfahren, Rohan Dennis vom Team Bahrain-Merida, können sich an diesem Tag die größten Hoffnungen auf den Sieg machen.

14. Etappe: 20. Juli – Tarbes – Tourmalet Barèges 117 km (Gebirgsetappe)

Das Gastgeberland jubelt: Der Franzose Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) überquert als erster Fahrer die Ziellinie auf dem Tourmalet! Darüber hinaus holt sich sein Landsmann Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) den zweiten Platz, wodurch er wie am Vortag beim Zeitfahren seinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbaut. Dritter wird der Niederländer Steven Kruijswijk (Jumbo – Visma). Auch aus deutscher Sicht gibt es Grund zur Freude: Der Ravensburger Emanuel Buchmann liefert abermals eine starke Leistung ab und landet auf dem vierten Rang. Geraint Thomas, bislang heißester Kandidat unter den Tour de France 2019 Favoriten, muss kurz vor dem Ziel überraschend abreißen lassen und verliert rund eine halbe Minute auf seine unmittelbaren Konkurrenten in der Gesamtwertung. 

Infografik Tour de France 2019
Weniger als 120 Kilometer ist die 14. Etappe lang. Doch die kurze Distanz ist auch schon die einzige gute Nachricht für die Fahrer, denn sie endet mit dem Aufstieg zur Tour-Legende Col du Tourmalet. Bis zur Zielankunft geht es für 19 Kilometer bergauf und dies mit durchschnittlich über sieben Prozent. Für die Bergwertung ist der Tourmalet besonders interessant, weil er zur Hors Catégorie zählt und damit sehr viele Punkte einbringt. Konkret beschert sie die doppelte Anzahl in Bezug auf eine Bergwertung der ersten Kategorie. Der Gewinner an diesem Tag dürfte aus dem Kreis der Tour de France Favoriten für die Gesamtwertung kommen.

15. Etappe: 21. Juli – Limoux – Foix Prat d’Albis 185 km (Gebirgsetappe)

Simon Yates (Mitchelton-Scott) aus Großbritannien holt sich seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt und triumphiert zum zweiten Mal in den Pyrenäen. Mit jeweils 33 Sekunden an Rückstand folgen Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) aus Frankreich und der Spanier Mikel Landa Meana (Movistar). Frankreichs Hoffnung auf den Gesamtsieg, Julian Alaphilippe, wird zwar nur Elfter, doch verteidigt weiterhin das Gelbe Trikot. 

Am Abschlusstag in den Pyrenäen stehen rund 4.700 Höhenmetern im Verlauf der Etappe an – Höchstwert bei dieser Tour de France. Der letzte Anstieg nach Foix Prat d’Albis wird erstmals bei einer Tour in Angriff genommen und sieht in der Spitze elf Prozent an Steigung vor. Er weist außerdem knapp zwölf Kilometer an Länge auf. Auch dieser Tag wird im Zeichen der Klassementfahrer stehen.

22. Juli – Ruhetag

16. Etappe: 23. Juli – Nîmes – Nîmes 177 km (flach)

Die Entscheidung auf dem 16. Tagesabschnitt fällt im Massensprint: Hierbei machen abermals die Top-4-Sprinter der Rundfahrt den Sieg unter sich aus: Es gewinnt der Australier Caleb Ewan (Lotto Soudal) vor Elia Viviani (Deceuninck – Quick-Step) aus Italien und dem Niederländer Dylan Groenwegen (Jumbo-Visma). Vierter wird Peter Sagan (Bora-hansgrohe). Letztgenannter Slowake trägt auch weiterhin das Grüne Trikot als Punktbester. Für Ewan ist es nach dem Sieg in Toulouse vor knapp einer Woche bereits der zweite Tageserfolg. Überschattet wird die Etappe durch den schweren Sturz des Dänen Jakob Fuglsang (Astana). Einer der Tour de France 2019 Favoriten und bis dato Neunter in der Gesamtwertung kann somit die diesjährige Auflage verletzungsbedingt nicht zu Ende fahren. 

Nach den Strapazen in den Pyrenäen und einem weiteren Ruhetag kommen jetzt wieder die Sprinter auf ihre Kosten. Ein flacher Verlauf über 177 Kilometer von und nach Nimes wird lediglich von einer Bergwertung am Côte de Saint-Jean-du-Pin zur Mitte der Etappe unterbrochen.

17. Etappe: 24. Juli – Pont du Gard – Gap 206 km (hügelig)

Tagessieger wird der 29-jährige Matteo Trentin (Mitchelton-Scott). Der Italiener setzt sich von einer Ausreißergruppe ab und gewinnt mit einem Vorsprung von 37 Sekunden vor Kasper Asgreen (Deceuninck – Quick-Step) aus Dänemark. Als Dritter überquert der Belgier Greg van Avermaet (CCC) die Ziellinie in Gap. Für Trentin ist es der dritte Sieg seiner Karriere bei einer Tour de France. 

Am fünftletzten Tag geht es in Richtung der Alpen. Allerdings fällt die Etappe noch nicht so schwer wie an den folgenden Tagen aus. Nur zwei Bergwertungen stehen an, wobei die Entscheidung sehr wahrscheinlich am Col de la Sentinelle weniger als zehn Kilometer vor dem Ziel in Gap fallen wird. Die Top-Fahrer der Rundfahrt werden sich an diesem Tag im Kampf um den Tagessieg sicherlich noch zurückhalten und eventuelle Ausreißer gewähren lassen, sofern sie für das Klassement keine größere Gefahr darstellen.

18. Etappe: 25. Juli – Embrun – Valloire 207 km (Gebirgsetappe)

Den Sieg auf der Königsetappe holt sich Nairo Quintana (Movistar). Im Ziel hat der Kolumbianer einen Vorsprung von einer Minute und 35 Sekunden auf den Franzosen Romain Bardet (AG2R La Mondiale), der gleichzeitig das Bergtrikot vom bisherigen Inhaber Tim Wellens (Lotto Soudal) erobert. Den dritten Platz des Tages belegt der kasachische Profi Alexey Lutsenko (Astana). In der Gesamtwertung behauptet Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step) das Gelbe Trikot – allerdings springt dahinter Egan Bernal (Ineos) vom fünften auf den zweiten Platz und liegt nun nur noch anderthalb Minuten hinter dem Franzosen. 

Die erste von drei schweren Alpenetappen führt von Embrun nach Valloire und sieht eine Länge von 208 Kilometern vor. Gleich dreimal werden die Fahrer eine Höhe von 2.000 Metern überschreiten. Hierbei sind der Col d’Izoard und Col du Galibier mit Anstiegen der Hors Catégorie zu bewältigen. Nach dem Galibier folgt eine knapp 20 Kilometer lange Abfahrt ins Ziel, weshalb die Abfahrtsskills an diesem Tag mitentscheidend bei der Frage nach dem Tagessieg sind.

19. Etappe: 26. Juli – Saint-Jean-de-Maurienne – Tignes 123 km (Gebirgsetappe)

Dramatik pur: Mit Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) fällt einer der Tour de France 2019 Favoriten aufgrund einer Verletzung aus. Der Franzose muss einmal mehr seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg begraben. Doch dies war nur das Intro für eine geschichtsträchtige Etappe, die aufgrund eines unwetterartigen Hagelschauers ein vorzeitiges Ende nach 89 Kilometern findet. Einen Tagessieger gibt es nicht – allerdings wurde die Zeit auf dem zuvor noch passierten Col de I’Iseran für die Gesamtwertung genutzt. Das Dach der diesjährigen Auflage erklomm als Erster der Kolumbianer Egan Bernal (Ineos). Der 22-jährige Kletterspezialist aus Bogota schlüpft durch seinen Erfolg ins Gelbe Trikot! 

Infografik Tour de France 2019
Am zweiten Tag in den Alpen erreichen die Fahrer mit dem Col de I’Iseran den höchsten Punkt der Tour de France 2019. Der Gebirgspass ist erst zum achten Mal ein Teil der Tourstrecke und der knapp 13 Kilometer lange Anstieg auf 2.770 Meter steht zu Beginn des letzten Drittels der Tagesstrecke an. Wer zuerst auf dem Pass ankommt, darf sich nicht nur über zahlreiche Punkte für die Bergwertung freuen, sondern erhält ebenfalls das Souvenir Henri Desgrange. Der Sonderpreis trägt den Namen des ersten Direktors der Tour de France und ist mit 5.000 Euro Preisgeld verbunden.

Im vergangenen Jahr gewann ihn der Kolumbianer Nairo Quintana zum zweiten Mal in seiner Karriere. Nach dem Col de I’Iseran folgt eine Abfahrt und ein abschließender Anstieg über 7,4 Kilometer in Richtung des Ziels in Tignes. Angesichts der extrem anspruchsvollen Etappe könnte an diesem Tag bereits eine Vorentscheidung bei der Frage nach dem Sieger der Tour de France 2019 fallen.

20. Etappe: 27: Juli – Albertville – Val Thorens 131 km (Gebirgsetappe)

Auf der letzten Etappe durch die Alpen siegt der Italiener Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida). Der Tagesabschnitt wurde aufgrund eines Erdrutsches auf der ursprünglich angesetzten Route deutlich verkürzt. Nur knapp 60 Kilometer musste das Peloton zurücklegen. Den zweiten Platz in Val Thorens sichert sich der amtierende Weltmeister im Straßenrennen Alejandro Valverde (Movistar) aus Spanien. Den dritten Platz belegt sein Landmann und Teamkollege Mikel Landa Meana. In der Gesamtwertung gibt es am vorletzten Tag der Rundfahrt keine Änderung an der Spitze, wodurch dem Kolumbianer Egan Bernal sein erster Triumph bei der diesjährigen Tour de France nicht mehr zu nehmen ist! Da am abschließenden morgigen Tag keine Angriffe mehr auf das Gelbe Trikot erfolgen, muss der 22-jährige Youngster nur noch gesund ins Ziel kommen. Neben der Gesamtwertung setzt er sich zusätzlich im Ranking des besten Jungfahrers durch und darf sich ebenso das Weiße Trikot überstreifen.

Infografik Tour de France 2019
Am abschließenden Alpentag müssen aufs Neue stattliche 4.450 Höhenmeter überwunden werden. Das große Finale findet am letzten Anstieg nach Val Thorens statt. 33,4 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,5 Prozent sind ein überaus würdiger Abschluss für die Fahrt durch die Alpen. Gleichzeitig ist die Passage selbstverständlich die allerletzte Möglichkeit, um den Primus im Klassement noch einmal anzugreifen.

21. Etappe: 28. Juli – Rambouillet – Paris Champs-Élysées 127 km (flach)

Den Jackpot für Sprinter in der Gestalt eines prestigeträchtigen Siegs auf dem Champs-Élysées holt sich der Australier Caleb Ewan (Lotto Soudal). Es ist bereits sein dritter Tageserfolg bei dieser Tour de France. Zweiter wird der Niederländer Dylan Groenewegen (Jumbo – Vista) vor Niccolo Bonifazio (Total Direct Energie) aus Italien. 

Der finale Tag endet wie jedes Jahr in Paris auf der Champs-Élysées. Die Sprinterteams werden alles daran setzen, dass eventuelle Ausreißer wieder eingefangen werden, um eine Entscheidung im Massensprint zu ermöglichen. Im Regelfall gibt es auf dem letzten Teilstück der Tour de France aber keine Angriffe mehr. Sieben Runden werden durch die französische Hauptstadt absolviert und nach der dritten Schleife gibt es die letzte Sprintwertung vor der Zielankunft. Sollte sich außerdem die Antwort auf die Frage nach dem Gewinner des Bergtrikots vor dem letzten Tag noch nicht ausreichend klar gestalten, sind zu Beginn des Tagesabschnitts noch die beiden Bergwertungen der vierten Kategorie am Côte de Saint-Remy-les-Chevreuse und Côte de Chateaufort von Bedeutung.

Tour de France 2019 – beste Wettquoten * – Radsport

Colombia 1,11 Egan Bernal @Bet365
Wales 10,00 Geraint Thomas @Bet365
Netherlands 23,00 Steven Kruijswijk @Bet365
France 29,00 Julian Alaphilippe @Bet365
Germany 41,00 Emanuel Buchmann @Bet365
Spain 67,00 Mikel Landa Meana @Bet365

(Wettquoten vom 26.07.2019, 18:50 Uhr)

Bei Bet365 auf Bernal wetten

 

France Tour de France 2019 – Favoriten

Colombia Egan Bernal
Egan Bernal Tour de France 2019
Im vergangenen Mai brach sich Egan Bernal bei einer Trainingsfahrt das Schlüsselbein, doch nun ist er wieder fit. Dass die Verletzung überstanden ist, bewies der 22-Jährige mit seinem Sieg bei der Tour de Suisse, obgleich dieser Erfolg etwas relativiert werden muss, da die Mehrzahl der Top-Fahrer zur Tour-Vorbereitung dem Critérium du Dauphiné den Vorzug gaben. Zuvor hatte Bernal in diesem Jahr schon das prestigeträchtige mehrtägige Rennen Paris-Nizza für sich entschieden. Dass der Kolumbianer bei der Tour de France eine gute Figur machen kann, ließ sich im letzten Jahr beobachten, als Egan Bernal bei seiner Premiere den 15. Rang in der Gesamtwertung holte und als zweitbester Nachwuchsfahrer ausgezeichnet wurde.

Dem Ineos-Fahrer wird von vielen Experten eine überaus erfolgreiche Zukunft prophezeit und in diesem Jahr könnte es bereits so weit sein, dass sich das Ausnahmetalent den Sieg bei der Tour de France schnappt. Auch die eigene Teamleitung traut ihm dies zu und entschied sich für eine Doppelspitze in der Gestalt von Geraint Thomas und Egan Bernal. Für den Jungspund sprechen vor allem seine phänomenalen Kletterqualitäten, die bei den anspruchsvollen Bergetappen in den Alpen und Pyrenäen zur Geltung kommen werden. Seine Zeitfahrfähigkeiten sind durchschnittlich, doch mittlerweile gut genug, um im Kampf gegen die Uhr nicht zu viel zu verlieren. Bei den Tour de France 2019 Wettquoten liegt der Radprofi auf jeden Fall längst vielerorts an der Spitze. Solle tatsächlich der Triumph gelingen, wäre Bernal nur drei Jahre älter als der Franzose Henri Cornet im Jahr 1904 – der jüngste Sieger der Tour-Geschichte.

Wales Geraint Thomas
Geraint Thomas Tour de France 2019

„Ich bin enttäuscht, dass ich die Tour de Suisse verlassen muss, aber glücklicherweise bin ich okay. Ich habe mir den Kopf gestoßen und brauchte ein paar Stiche über dem Auge, weshalb die Ärzte mich davon abhielten, wieder auf das Rad zu steigen.“

Geraint Thomas via Twitter nach seinem kürzlichen Sturz

Mit blutverschmierten Gesicht saß Geraint Thomas vor Kurzem noch auf dem Asphalt, als er auf der vierten Etappe der Tour de Suisse gestürzt war. Der Waliser schien das Schicksal seines Teamkollegen Christopher Froome zu teilen, der sich nur wenige Tage zuvor bei einer Trainingsfahrt beim Critérium du Dauphiné so schwer verletzte, dass der Traum vom fünften Sieg bei der Rundfahrt verletzungsbedingt platzte. Thomas hatte aber Glück im Unglück: Die Tour de Suisse konnte der Fahrer von Ineos nicht fortsetzen, doch sein Start bei der Tour de France ist nicht gefährdet. Ob der walisische Starter allerdings schon wieder komplett fit ist, bleibt etwas fraglich. Der 33-Jährige ist ansonsten im laufenden Jahr kaum in Erscheinung getreten: Die einzige nennenswerte Platzierung war ein dritter Platz bei der Tour de Romandie.

Im vergangenen Jahr, als Thomas die Tour für sich entschied, war die Vita im Vorfeld doch mit deutlich mehr Erfolgen gefüllt, beispielsweise mit dem Gesamtsieg beim damaligen Critérium du Dauphiné oder dem zweiten Platz bei der Algarve-Rundfahrt. Thomas und Bernal sind aber vor allem auch deshalb Top-Favoriten, da sie ein bärenstarkes Team mit Edelhelfern zur Verfügung haben. Zuvorderst sind der Pole Michal Kwiatkowski, selbst Gewinner des renommierten Etappenrennens Tirreno-Adriatico in diesem Jahr und der Niederländer Wout Poels, siegte jüngst auf der Abschlussetappe beim Critérium du Dauphiné, zu benennen.

Denmark Jakob Fuglsang
Jakob Fuglsang Tour de France 2019

„Ich glaube, dass wir ein super Team in diesem Jahr haben und ich bin stolz darauf, dass diese Jungs mich unterstützen.“

Jakob Fuglsang via Instagram

Der in Genf geborene Däne Jakob Fuglsang rundet das Trio der Tour de France 2019 Favoriten ab. In diesem Jahr hat der bereits 34-jährige Fahrer des kasachischen Astana Pro Team bislang besonders erfolgreich in die Pedalen getreten. Mit Lüttich-Bastogne-Lüttich gewann Fuglsang seinen ersten Klassiker und er siegte bei der Andalusien-Rundfahrt. Dass es sich nicht nur um eine gute Frühform handelte, bewies Fuglsang bei der Generalprobe für die Tour de France, dem kürzlich zu Ende gegangenen Etappenrennen Critérium du Dauphiné. Hier holte sich der dänische Rennfahrer den Gesamtsieg und beerbte Geraint Thomas, der den Wettbewerb zuletzt gewonnen hatte und im Anschluss bekanntermaßen bei der Tour triumphierte. Ein Sieg beim Critérium du Dauphiné war in der Vergangenheit häufig mehr als nur ein Fingerzeig auf die Chancen bei der Tour. 2015 und 2016 siegte Chris Froome und holte jeweils in der Folge den Titel der wichtigsten Radrundfahrt der Welt.

Fuglsang punktet neben einer tollen Verfassung wie Thomas mit seiner großen Erfahrung: Immerhin ist es seine neunte Teilnahme an der Tour de France. Zudem ist der Zwölfte des letztjährigen Klassements 2019 erneut nicht beim Giro an den Start gegangen, um den Fokus einmal mehr auf die Rundfahrt durch Frankreich zu legen. Allerdings trifft dies aus unterschiedlichen Gründen ebenso für Egan Bernal und Geraint Thomas zu. Wie die beiden Fahrer von Ineos hat Fuglsang in seinem kasachischen Astana Team gleich mehrere starke Domestiken in der Hinterhand: So kann der Routinier unter anderem auf Omar Fraile, Magnus Cort und Luis Leon Sachez zurückgreifen – ein Dreigespann aus Fahrern, die selbst schon Etappen bei der Großen Schleife gewannen. Dazu kommt mit Pello Bilbao ein Tour-Neuling, der aber beim diesjährigen Giro seine Kletterqualitäten eindrucksvoll aufzeigte und gleich zwei Etappen für sich entschied.

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France Top-10 der Tour de France 2018

1. Wales Geraint Thomas  – SKY
2. Netherlands Tom Dumoulin – SUNWEB
3. United Kingdom Chris Froome – SKY
4. Slovenia Primoz Roglic – LOTTO NL – JUMBO
5. Netherlands Steven Kruijswijk – LOTTO NL – JUMBO
6. France Romain Bardet – AG2R LA MONDIALE
7. Spain Mikel Landa – MOVISTAR
8. Ireland Daniel Martin – UAE TEAM EMIRATES
9. Russian Federation Ilnur Zakarin – KATUSHA ALPECIN
10. Colombia Nairo Quintana – MOVISTAR

France Bergwertung Tour de France 2019 Favoriten

Julian Alaphilippe ist der Vorjahresgewinner der Bergwertung und bei der kommenden Tour de France 2019 abermals der Favorit auf das gepunktete Trikot. Im Frühjahr holte sich der 27-Jährige reihenweise Siege: Der Fahrer von Deceuninck-Quick-Step gewann zum Beispiel den Auftaktklassiker Mailand-Sanremo und den wallonischen Halbklassiker Fleche Wallone. Dass Alaphilippe auch aktuell gute Beine hat, zeigt sein Erfolg in der Bergwertung beim Critérium du Dauphiné auf. Im letzten Jahr dominierte der Ausnahmekletterer die Wertung bei der Tour fast nach Belieben: Am Ende hatte der Profi fast die doppelte Anzahl an Punkten im Vergleich zu seinem Landsmann und Zweitplatzierten Warren Barguil auf dem Konto. Gleich zwei Bergetappen gewann der Franzose und mit vier Siegen bei Bergwertungen der höchsten Kategorie stellte Alaphilippe einen neuen Rekord auf.

Bei der Tour de France 2019 sind Wetten auf den Sieger der Bergwertung speziell mit dem Namen Julian Alaphilippe zu verknüpfen.

Ergebnis: Mit Romain Bardet (Ag2r La Mondiale) aus Frankreich gewinnt der Vorjahressechste und 15. der diesjährigen Auflage zum ersten Mal in seiner Karriere die Bergwertung. Nach Julian Alaphilippe und Warren Barguil stellt dies den dritten Triumph in Folge für das Gastgeberland in diesem Ranking dar. Mit nunmehr 22 gewonnenen rot-gepunkteten Trikots baut Frankreich seine Vormachtstellung in der Kletterwertung im Vergleich zum Zweiten Spanien (16) weiter aus. Den zweiten Platz sichert sich der Gesamtsieger Egan Bernal mit acht Punkten an Rückstand. Dritter wird der Belgier Tim Wellens von Lotto Soudal. 

Bergwertung bei der Tour de France 2019 – beste Wettquoten * – Radsport

France 2,60 Julian Alaphilippe @Tipico
France 8,00 Warren Barguil @Bwin
Italy 17,00 Giulio Ciccone @Unibet
Spain 17,00 Mikel Landa @Unibet

(Tour de France Wettquoten vom 01.07.2019, 12:09 Uhr)

Bei Tipico auf Alaphilippe wetten

France Punktewertung Tour de France 2019 Favoriten

Der dreimalige Weltmeister (2015-2017) Peter Sagan war in den letzten Jahren das Nonplusultra in der Punktewertung – nicht weniger als sechsmal holte er sich das Grüne Trikot bei der Tour de France. Mit einem weiteren Triumph würde sich der Slowake den alleinigen Rekord sichern. Aktuell muss dieser Platz an der Spitze mit dem ehemaligen deutschen Rennfahrer Erik Zabel geteilt werden. Die Chancen für Peter Sagan, sich noch tiefer in die Annalen der Tour de France einzugravieren, stehen nicht schlecht. Nach einem durchwachsenen Frühjahr, bei dem die angestrebten Siege bei den Klassikern wie Mailand-Sanremo oder Paris-Roubaix ausblieben und eine schwere Erkältung ihn sichtbar beeinträchtigte, ist „Peto“ zuletzt wieder in Schwung gekommen und hat seine gewohnt hohe Endbeschleunigung abrufen können. So setzte sich Sagan bei der Tour de Suisse im Punkte-Klassement durch und verwies Elia Viviani auf den zweiten Platz. Der Italiener zählt wiederum bei der Tour de France 2019 zum erweiterten Kreis der Favoriten im Kampf um das Grüne Trikot und ist in diesem Zirkel unserer Meinung nach der stärkste Vertreter.

Der Abstand auf „Three-Pete“ war nur sehr knapp und zweimal bezwang Viviani den Slowaken von Bora-hansgrohe im Sprint bei der helvetischen Rundfahrt. Mit dem Gewinn der Punktewertung beim letztjährigen Giro d’Italia wurde außerdem klar, dass der Südeuropäer bei einer Grand Tour triumphieren kann. Angesichts der attraktiven Quotenhöhe, bietet sich der Sprintspezialist für eine Außenseiterwette mit kleineren Einsätzen an. Mit dem Kolumbianer Fernando Gaviria geht außerdem einer der Top-Sprinter, der im letzten Jahr noch die Auftaktetappe sowie den vierten Tagesabschnitt gewann, aufgrund von Knieproblemen nicht an den Start.

Die Suche nach Tour de France 2019 Favoriten für die Punktewertung findet in erster Linie Peter Sagan, der nicht nur seine Form pünktlich zum Start der Tour de France wiedergefunden hat, sondern mit der Aussicht darauf, Geschichte zu schreiben, besonders engagiert in die Pedalen treten wird. Außenseiterchancen lassen sich vor allem Elia Viviani zuschreiben.

Resultat: Peter Sagan hat es tatsächlich geschafft! Zum siebten Mal holt sich der Slowake das Grüne Trikot und stellt damit einen neuen Rekord in der Historie der Tour de France auf. Zwar reichte es im Verlauf der Rundfahrt nur für einen Sprintsieg, doch einmal mehr war „Peter the Great“ stets auf den Top-Plätzen bei den Entscheidungen auf den flacheren Etappen sowie den zahlreichen Zwischensprints vorzufinden. Den zweiten Platz sichert sich der Australier und dreimalige Etappengewinner bei dieser Tour de France, Caleb Ewan, vor dem Italiener Elia Viviana. 

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Punktewertung bei der Tour de France 2019 – beste Wettquoten * – Radsport

Slovakia 1,45 Peter Sagan @Unibet
Netherlands 6,50 Dylan Groenewegen @Bwin
Italy 7,00 Elia Viviani @Bwin
Australia 8,00 Michael Matthews @Unibet

(Wettquoten vom 01.07.2019, 12:03 Uhr)

Bei Unibet auf Sagan wetten

France Wichtigsten Zahlen zur Tour de France 2019

  • Gesamtlänge beträgt 3.460 Kilometer
  • 21 Etappen stehen auf dem Programm
  • 22 Teams und 176 Fahrer sind gemeldet
  • Tour de France 2019 durchquert 37 Departements
  • Grand Depart findet zum fünften Mal in Belgien statt
  • Rundfahrt wird in 190 Ländern auf der Welt übertragen
  • Start erfolgt in Brüssel – das erste Mal wieder nach 61 Jahren
  • Frankreich führt die Siegerliste mit 36 vor Belgien mit 18 Erfolgen an
  • ein Einzel- und Mannschaftszeitfahren sind angesetzt – jeweils mit nur 27 km
  • siebte Etappe zwischen Belfort und Chalon-sur-Saône ist mit 230 km am längsten
  • 30 Bergwertungen und sieben Bergetappen mit fünf Bergankünften sind zu absolvieren
  • höchster Punkt der Rundfahrt ist der Gebirgspass Col de l’Iseran in den Alpen mit 2.764 m

France Tour de France 2019 Wetten & Wettbasis-Trend

Das Gelbe Trikot feiert in diesem Jahr sein einhundertjähriges Jubiläum und nachdem Chris Froome verletzungsbedingt nicht an den Start gehen kann, ist das große Rätsel: Wer ist die Nummer 1 bei Ineos? Die Antwort gab die Teamleitung am vergangenen Freitag und in einer salomonischen Form – schließlich geht man mit zwei Leadern in die Rundfahrt. Neben dem Vorjahressieger Geraint Thomas füllt Egan Bernal nun ebenfalls die Chefrolle aus. Mit dem Kolumbianer hat das Team unbestritten eines der begabtesten Talente im Radsport unter Vertrag. Beide Fahrer können auf diverse exzellente Helfer zählen, die in anderen Mannschaften wohl selbst Kapitän wären.

Der erste walisische Sieger einer Tour de France war in diesem Jahr bislang wenig auffällig und es bleibt abzuwarten, ob die Auswirkungen des kürzlichen Sturzes tatsächlich komplett überwunden sind. Ein gesundheitliches Fragezeichen, das für Bernal klar verneint werden kann, da sein Sturz vor dem Giro d’Italia passierte und damit deutlich länger zurückliegt. Darüber hinaus hat er bei der Tour de Suisse den Gesamtsieg geholt, wodurch Fitness und Leistungsfähigkeit nicht zur Diskussion stehen. Als Manko lässt sich benennen, dass der Pedaleur kein ausgewiesener Zeitfahrer und speziell im Vergleich mit Thomas schwächer einzuschätzen ist. Doch in diesem Jahr profitiert der Südamerikaner davon, dass nur zwei recht kurz gehaltene Wettbewerbe dieser Art auf dem Plan stehen – jeweils etwa 27 Kilometer lang.

 

Key-Facts – Tour de France 2019 Wetten

  • der viermalige Gewinner Chris Froome musste aufgrund einer Verletzung passen
  • Generalproben: Bernal gewann die Tour de Suisse & Fuglsang das Critérium du Dauphiné
  • Peter Sagan würde mit einem Sieg in der Punktewertung einen neuen Rekord mit sieben Erfolgen aufstellen
  • bei den letzten vier sowie in sechs der jüngsten sieben Auflagen gewann stets ein Fahrer von Ineos – ehemals Sky
  • Vorjahressieger Geraint Thomas stürzte bei der Tour de Suisse

 

Beim Mannschaftszeitfahren spielt ihm in die Karten, dass seine Mannschaft in dieser Disziplin traditionell stark abschneidet und Widersacher Thomas ohnehin im selben Teamsattel sitzt. Des Weiteren ist das einzige Einzelzeitfahren rund um Pau in den Pyrenäen recht hügelig gestaltet, was seinen Kletterkünsten entgegenkommt. Beim jüngsten Kampf gegen die Uhr bei der Tour de Suisse zeigte Bernal zusätzlich Fortschritte diesem Bereich auf. So verlor der Co-Kapitän beispielsweise auf den amtierenden Weltmeister im Zeitfahren, den Australier Rohan Dennis, nur 19 Sekunden bei einer Länge von knapp 20 Kilometern.

Nach dem Erfolg von Richard Carapaz im Frühjahr beim Giro d’Italia stehen die Zeichen in unseren Augen auch bei der Tour de France auf einen südamerikanischen Sieger. Dies wäre im Gegensatz zum Giro oder der Vuelta bei der Rundfahrt durch Frankreich eine Premiere. Allerdings hat Bernal neben seinem Teamkollegen Thomas mit Jakob Fuglsang noch einen weiteren formstarken Konkurrenten. Der Däne gewann nach 2017 erneut das mehrtägige Vorbereitungsrennen Critérium du Dauphiné und punktet wie Thomas durch seine größere Erfahrung – abzulesen an seiner neunten Teilnahme. Darüber hinaus ist Fuglsang bei Astana der unumstrittene Leader, weshalb er sich im Gegensatz zur Situation bei Ineos seine erwähnt ebenso starken Helfer nicht teilen muss. Dennoch zielt die Tour de France 2019 Prognose zu passablen Quoten auf den Gesamtsieg von Egan Bernal ab!

 

FranceTour de France 2019 – Beste Wettquoten * – 06.07.2019 – 28.07.2019

Colombia 1,11 Egan Bernal @Bet365
Wales 10,00 Geraint Thomas @Bet365
Netherlands 23,00 Steven Kruijswijk @Bet365
France 29,00 Julian Alaphilippe @Bet365
Germany 41,00 Emanuel Buchmann @Bet365
Spain 67,00 Mikel Landa Meana @Bet365

(Wettquoten vom 26.07.2019, 18:50 Uhr)

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