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Red Bull München vs. Adler Mannheim, 29.03.2018 – DEL Playoffs

Stoppen die Adler den Titelverteidiger?

Germany Red Bull München vs. Adler Mannheim Germany 29.03.2018, 19:30 Uhr – DEL Playoffs (Endstand 4:2)

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind bereits wieder Geschichte. Im Nachhinein fragt man sich immer, was von diesen Spielen in Erinnerung bleiben wird. Da gibt es sicherlich einige Geschichten von Olympiasiegern. Was aber absolut einzigartig war und hoffentlich einen Boom auslöst, ist die Silbermedaille der deutschen Eishockey-Herren. Bis wenige Sekunden vor dem Ende des Finales sah es sogar nach dem Olympiasieg für Marco Sturm und seine Helden aus. Unter dem Strich bleibt der größte Erfolg einer deutschen Eishockey-Mannschaft aller Zeiten. Deutschland hat mitgelitten und nun wird sich zeigen, ob beispielsweise die DEL daraus Kapital schlagen kann. Wer die Olympiahelden live verfolgen will, der kann das jetzt in den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft noch machen.

Inhaltsverzeichnis

Es sind die großen Klubs, die im Semifinale noch vertreten sind. Zum einen duellieren sich der DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin und die Nürnberg Ice Tigers. In der zweiten Paarung stehen sich Titelverteidiger Red Bull München und der sechsfache Titelträger Adler Mannheim gegenüber. Wir schauen an dieser Stelle auf den Auftakt der Halbfinalserie zwischen den Bullen und den Adlern. Die Halbfinals werden im Modus Best-of-Seven ausgetragen. Das bedeutet, dass die Teams erst mit vier Siegen in die Finalserie einziehen. Der große Favorit auf den erneuten Titelgewinn sind die Roten Bullen von der Isar. München könnte das Kunststück wiederholen, das vorher nur den Eisbären und den Adlern gelungen ist, nämlich dreimal in Serie DEL-Champion zu werden. Mit Mannheim muss aber im Halbfinale erst einmal ein ganz dicker Brocken aus dem Weg geräumt werden. Auf beiden Seiten werden zahlreiche deutsche Nationalspieler auf dem Eis stehen, die vor einigen Wochen noch gemeinsam für Furore sorgten. Unter dem Strich hat München wohl auch in diesem Jahr wieder das beste Ensemble beisammen. Deshalb sind die Roten Bullen nicht nur in dieser Serie favorisiert, sondern auch in diesem ersten Match im Halbfinale. Das Face off zu Spiel eins in der Halbfinalserie der DEL zwischen Red Bull München und den Adler Mannheim im Olympia-Eissportzentrum erfolgt am 29.03.2018 um 19:30 Uhr.
 

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Germany Red Bull München – Statistik & aktuelle Form

Auch in dieser Saison zeigt Don Jackson wieder, dass er der derzeit wohl beste Trainer in der DEL ist. Fünfmal machte er die Eisbären Berlin zum Champion und nun könnte er in München den Titelhattrick schaffen. Im Grunde haben die Bullen die gesamte Saison überzeugt. Abgesehen von einer kleinen Krise haben sich die Münchner keine längeren Schwächeperioden erlaubt. Demnach ist das Team von Don Jackson auch souverän Sieger der Hauptrunde geworden, was eben in den Playoffs einen großen Vorteil bedeutet, nämlich mit einem Heimspiel zu beginnen und das vermeintlich letzte Match auch zu Hause austragen zu dürfen. Im Viertelfinale der Playoffs hat das aber nicht viel bedeutet. Die Fischtown Pinguins waren zu Gast im Olympia-Eissportzentrum und brachten dem Meister in der Overtime eine empfindliche Niederlage bei, die sich hinterher aber nur als kleiner Ausrutscher entpuppte. Seither hat München vier Spiele in Folge gewonnen und die Serie noch souverän für sich entschieden. Das letzte Match gab es am vergangenen Freitag, als die Bullen mit einem deutlichen 4:1-Sieg daheim alles klar machten.

Die Bullen standen defensiv sehr gut und kamen im ersten Drittel durch ein Überzahltor von Michael Wolf zur 1:0-Führung. Im zweiten Abschnitt legte der Kanadier Jason Jaffray das 2:0 nach. Markus Lauridsen und Frank Maurer machten mit ihren Treffern im Schlussabschnitt den Deckel auf die Partie. Bremerhaven kam nur noch zum 1:4-Ehrentreffer. Vor allem der Ex-Mannheimer Frank Maurer wusste in der Serie gegen die Pinguins zu überzeugen. In den fünf Matches gelangen ihm alleine sechs Treffer. Wenn die Topscorer Keith Aucoin und Brooks Macek einmal nicht einen so guten Tag erwischen, dann springen bei den Bullen andere Akteure in die Bresche. Das ist auch ein Teil der Stärke des amtierenden Meisters. Allerdings läuft es in den letzten Wochen, auch vor den Olympischen Spielen, vor allem daheim nicht sonderlich rund. Vier der letzten sechs Heimspiele hat Red Bull München verloren. Gerade in den entscheidenden Runden der Playoffs müssen die Partien vor eigenem Publikum ein Garant für Punkte sein. Wenn die Münchner also zuletzt Schwächen gezeigt haben, dann vor allem im Olympia-Eissportzentrum.

Der Kader von Red Bull München:
Tor: Christopher Kolarz, Danny aus den Birken, David Leggio
Defensive: Keith Aulie, Daryl Boyle, Konrad Abeltshauser, Derek Joslin, Markus Lauridsen, Ryn Button, Florian Kettemer
Offensive: Keith Aucoin, Mads Christensen, Michael Wolf, Steven Pinizzotto, Jason Jaffray, Brooks Macek, Jonathan Matsumoto, Dominik Kahun, Frank Mauer, Yannic Seidenberg, Patrick Hager, Jerome Flaake, Maximilian Kastner
Head Coach: Don Jackson

Letzte Spiele von Red Bull München:
23.03.2018 – Red Bull München vs. Bremerhaven 4:1 (DEL Playoffs)
21.03.2018 – Bremerhaven vs. Red Bull München 2:5 (DEL Playoffs)
18.03.2018 – Red Bull München vs. Bremerhaven 5:2 (DEL Playoffs)
16.03.2018 – Bremerhaven vs. Red Bull München 3:6 (DEL Playoffs)
14.03.2018 – Red Bull München vs. Bremerhaven 3:4 n.V. (DEL Playoffs)

 

 

Germany Adler Mannheim – Statistik & aktuelle Form

Die Kurpfälzer hatten in dieser Saison phasenweise große Schwierigkeiten. Diese führten dazu, dass die Adler ihren Coach Sean Simpson Anfang Dezember freistellten. Mit Bill Stewart wurde ein Übungsleiter verpflichtet, der die Adler bereits vor 17 Jahren zum Titel führte. Dabei war der Trainer zwischenzeitlich bereits in der Versenkung verschwunden. Sein Auftakt bei den Adlern verlief nicht sonderlich erfolgreich, doch nach und nach führte er die Mannheimer wieder zu alter Stärke zurück. Zwischenzeitlich war der sechsfache DEL-Champion bereits aus den Pre-Playoff-Rängen verschwunden. Am Ende reichte es aber mit Rang fünf noch zum souveränen Einzug in die Playoffs. Nach den Bullen stellen die Adler die meisten Olympiateilnehmer. Kein Wunder also, dass der Schwung von Pyeongchang auch mit in die DEL genommen wurde. Seit Olympia haben die Adler Mannheim sieben von acht Spielen gewonnen. Auch die Moral der Kurpfälzer erinnert an die deutsche Nationalmannschaft bei den Winterspielen. In der Viertelfinalserie lagen die Mannheimer nämlich dreimal hinten. Am Ende setzten sie sich mit 4:1-Siegen dennoch deutlich durch.

Die letzte Partie in Ingolstadt war wieder so ein Krimi. Mannheim bog mit zwei frühen Treffern durch Phil Hungerecker und David Wolf bereits im ersten Drittel auf die Siegerstraße ein. Ingolstadt ließ sich aber nicht anhängen und kam zunächst zum Anschluss.

“München muss man sowieso in diesen Playoffs schlagen, wenn man Meister werden will.”

Matthias Plachta
Matthias Plachta und Mark Stuart schienen vermeintlich mit dem 3:1 und 4:1 alles klar gemacht zu haben, doch Ingolstadt kam auf 3:4 heran und so wurde es noch einmal eng. Am Ende machte Mannheim den Einzug ins Halbfinale aber perfekt. Dort wartet nun die denkbar schwerste Aufgabe, aber Olympiaheld Matthias Plachta macht deutlich, dass sie die Bullen aus dem Wettbewerb kegeln wollen: „München muss man sowieso in diesen Playoffs schlagen, wenn man Meister werden will.“ Bill Stewart wird seine Spieler heiß machen, auch wenn die Bilanz gegen München zuletzt eher zum Wegschauen war. Wenn es aber um etwas geht, dann ist Bill Stewart auch immer in der Lage, ganz tief in die Trickkiste zu greifen, bei Bedarf sogar auch gerne einmal in die unterste Schublade. Vielleicht gelingt es den Mannheimer ihre Auswärtsstärke auch in Bayern unter Beweis zu stellen. Immerhin holten die Kurpfälzer in der Fremde in den letzten acht Spielen sieben Siege.

Der Kader der Adler Mannheim:
Tor: Chet Pickard, Tom Schickedanz, Dennis Endraß
Defensive: Mark Stuart, Aaron Johnson, Sinan Akdag, Carlo Colaiacovo, Patrick Mullen, Dennis Reul, Thomas Larkin, Mathieu Carle, Nikolai Goc
Offensive: Brent Raedecke, Garret Festerling, Kevin Setoguchi, Markus Kink, Matthias Plachta, Marcel Goc, Ryan MacMurchy, Daniel Sparre, Chad Kolarik, Christopher Ullmann, Andrew Desjardins, David Wolf, Luka Adam, Phil Hungerecker
Head Coach: Bill Stewart

Letzte Spiele von Adler Mannheim:
23.03.2018 – Ingolstadt vs. Adler Mannheim 3:4 (DEL Playoffs)
20.03.2018 – Adler Mannheim vs. Ingolstadt 5:3 (DEL Playoffs)
18.03.2018 – Ingolstadt vs. Adler Mannheim 4:3 n.V. (DEL Playoffs)
16.03.2018 – Adler Mannheim vs. Ingolstadt 3:2 n.V. (DEL Playoffs)
14.03.2018 – Ingolstadt vs. Adler Mannheim 1:3 (DEL Playoffs)

 

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Germany Red Bull München vs. Adler Mannheim Croatia Direkter Vergleich

Seit 2011 spielt der EHC München, beziehungsweise seit 2012 der EHC Red Bull München in der DEL. Seither haben die Münchner sich insgesamt 26 Duelle mit den Adlern geliefert. Die Bilanz ist mit jeweils 13 Siegen ausgeglichen. Allerdings hatten die Mannheimer zuletzt große Probleme gegen München. In dieser Spielzeit gewannen die Bullen alle vier Duelle in der Hauptrunde gegen die Adler. Insgesamt gingen elf der letzten zwölf Duelle an Red Bull München. Die letzte Begegnung gab es Ende Januar in der Kurpfalz. Dort siegten die Münchner mit 3:1. Dominik Kahun brachte die Bullen früh nach vorne, eher Andrew Desjardins ausgleichen konnte. Erneut Dominik Kahun und Brooks Macek sorgten mit ihren Toren für den 3:1-Auswärtssieg der Bayern.

Prognose & Wettbasis-Trend Germany Red Bull München vs. Adler Mannheim Germany

Es ist ein würdiger Auftakt für das Semifinale in den DEL-Playoffs. Nicht wenige Experten sprechen sogar von einem vorweggenommenen Endspiel. Red Bull München und Adler Mannheim haben zahlreiche deutsche Nationalspieler in ihren Reihen, die in Pyeongchang die Silbermedaille gewinnen konnten. Allein deshalb wird es sicherlich ein stimmungsvoller Auftakt in diese Serie. Die Bullen haben zuletzt viermal in Folge gewonnen, kassierten in den letzten sechs Heimspielen allerdings vier Niederlagen. In den Playoffs kann das tödlich sein. Die Mannheimer haben hingegen sieben ihrer letzten acht Auswärtsreisen erfolgreich bestritten. Die Bullen sind für die Adler in den letzten Jahren aber so eine Art Angstgegner. Elf von zwölf direkten Duellen gingen zuletzt an den amtierenden Meister aus München.

 

Key-Facts – Red Bull München vs. Adler Mannheim

  • Red Bull München geht mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie in das Halbfinale gegen die Adler.
  • Seit der Olympiapause holten sich die Adler Mannheim in acht Spielen sieben Siege.
  • Die Bullen haben elf der letzten zwölf Duelle mit den Mannheimern für sich entschieden.

 

Vor diesem Hintergrund müssen die Bullen sicherlich am Donnerstag auch als Favorit angesehen werden. Wir denken aber, dass die Wettquoten zu deutlich zu Gunsten der Münchner ausfallen. Die maximalen Quoten auf einen Heimsieg belaufen sich nämlich auf 1,75. Wir hätten diese etwas höher erwartet. Von daher sehen wir den Value auch etwas eher in den Wettquoten auf ein Remis. Wir sind der Meinung, dass dieser Auftakt in die Halbfinalserie durchaus in der Overtime oder per Penaltyschießen entschieden werden kann. Von daher würden wir versuchen, die Quoten auf ein Remis nach der regulären Spielzeit auszunutzen und wohl auf ein Unentschieden nach 60 Minuten wetten. Dafür gibt es hohe Wettquoten bis 4,60.

 

Surebets – Hinweise und Empfehlungen
Arbitrage Wetten

 

Beste Wettquoten* für Germany Red Bull München vs. Adler Mannheim Germany 29.03.2018

Germany Sieg Red Bull München: 1.75 @Tipico
Unentschieden: 4.60 @Interwetten
Germany Sieg Adler Mannheim: 4.00 @Bet365

(Wettquoten vom 27.03.2018, 14:32 Uhr)

Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg Red Bull München / Unentschieden / Sieg Adler Mannheim:

1: 55%
X: 21%
2: 24%