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Pro & Contra: Wird Rangnick Bundestrainer? Das spricht dafür, das spricht dagegen

Wird der Professor der Nachfolger von Löw?

Philipp Stottan   25. März 2021
Bundestrainer Rangnick
Löw-Nachfolge: Heißt es bald Bundestrainer Rangnick gilt? (© IMAGO / Martin Hoffmann)

Das Land ist in Aufruhr! Nach 15 Jahren und einem Weltmeister-Titel – plus eventuell einem möglichen Titel bei der EM 2021 – tritt Jogi Löw im Sommer endgültig als Bundestrainer zurück.

Als Favorit auf die Löw-Nachfolge als Bundestrainer kursieren derzeit einige Namen, wie etwa Hansi Flick, Jürgen Klopp und auch Ralf Rangnick.

Klopp gilt für viele als Wunschkandidat, aber er nahm sich mit Verweis auf seinen bestehenden Liverpool-Vertrag bereits selbst aus dem Spiel.

Damit wäre der Weg für andere frei – wird Rangnick neuer Bundestrainer?

 

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Pro & Contra: Das spricht für und gegen einen Bundestrainer Rangnick

Ralf Rangnick ist ein Mensch, der polarisiert. Nicht zuletzt, weil er maßgeblich daran beteiligt war das sportliche Red-Bull-Imperium so groß zu machen, wie es heute ist. Damit machte er sich, vor allem bei Fußball-Fans, nicht nur Freunde.

Auf der anderen Seite hat sich der 62-Jährige einen guten Ruf im Business gemacht, der auch bis zum AC Milan oder dem FC Chelsea durchgedrungen ist. „Rein sprachlich kommen nur Deutschland und England in Frage“, meinte Rangnick kürzlich, vor allem die Premier League soll ihn reizen.

Zu einem Engagement in dem vielleicht wichtigsten Posten in Fußball-Deutschland könnte Rangnick aber wohl schwer Nein sagen.

Aber was spricht überhaupt für Bundestrainer Rangnick – und was dagegen?

 

Pro: Ein Bundestrainer Rangnick kommt mit klarer Philosophie

Einer der größten Kritikpunkte an Jogi Löw war seit geraumer Zeit die fehlende Identität. Stand Deutschland lange Zeit für einen von Spanien inspirierten Ballbesitz-Fußball, wollte der DFB-Coach später auf den Pressing- und Umschaltzug aufspringen – mit wenig Erfolg.

Rangnick würde eine klare Philosophie mitbringen, das hat er bei Hoffenheim oder eben im Red-Bull-Franchise bewiesen. Intensives Pressing, umgehender Zug zum Tor und generell eine hohe Intensität.

Zuletzt wurde der Kader von Löw dahingehend bereits umgemodelt. Die Mannschaft enthält in beinahe allen Mannschaftsteilen einiges an Tempo und nur relativ wenige klare Ballbesitz-Typen.

 

Contra: Aber eine unpassende Philosophie für Großevents?

Allerdings könnte man entgegnen, dass sich eben dieser Spielstil nicht ideal für eine erfolgreiche EM oder WM eignet. Einerseits benötigt Rangnicks Stil eine gute Abstimmung zwischen den Spielern und Trainingszeit ist für Nationalteams stets rar.

Hinzu kommt, dass Großevents dicht getaktet sind. Sprich die Belastung ist hoch, die Erholungsphasen gering. Möglicherweise könnte der klassische Red-Bull-Stil zu lauf- und kraftintensiv für die WM 2022 sein. Zumal die WM in Katar auch mitten unter der Saison stattfindet.

 

Bundestrainer Kandidaten im Check

 

Pro: Bundestrainer Rangnick kennt Spieler, Spieler kennen seine Philosophie

Für Rangnick spricht, dass er durch sein langes Engagement in der Bundesliga zahlreiche Nationalspieler direkt oder indirekt kennt. Mit Halstenberg, Klostermann, Werner, Draxler oder Neuer hat Rangnick bereits aktiv gearbeitet.

Aber auch die meisten anderen Spieler haben zumindest bereits Kontakt zur Spielidee Rangnicks gehabt. Entweder weil sie gegen seine Teams gespielt haben oder diese selbst, durch seinen Einfluss in der Bundesliga, eingeimpft bekommen haben.

Gut möglich also, dass die Eingewöhnungsphase kürzer wäre als bei anderen Löw-Nachfolgern.

 

Contra: Spieler-Entwickler versus entwickelte Spieler?

Ralf Rangnick ist hauptsächlich dafür bekannt junge, hungrige Spieler zu formen und zu entwickeln. Seine Kader waren meist mit talentierten Spieler gespickt, die ihre beste Zeit aber noch vor sich hatten.

In der DFB-Elf befinden sich aber mehrheitlich gestandene Spieler, die bereits einiges erlebt haben oder zumindest kurz vor ihrem Leistungsmaximum stehen. Es ist schwer zu sagen, inwiefern Rangnick als neuer Bundestrainer damit arbeiten möchte und auch kann.

Auf der anderen Seite hat Joachim Löw die Kaderverjüngung bereits angestoßen und Rangnick könnte diesen Job als Löw-Nachfolger finalisieren.

 

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Pro: Ein Bundestrainer Rangnick verbessert die DFB-Strukturen

Ein weiterer großer Vorteil an Rangnick wäre, dass er nicht nur ein ausgezeichnete Trainer ist, sondern sich in beinahe allen übergeordneten Strukturen des Fußballs auskennt. Egal ob Sportdirektor, Scout oder Nachwuchskoordinator – der 62-Jährige hat alles bereits gesehen.

Er könnte festgefahrene Strukturen des DFB aufbrechen und den Verband, genauso wie das Team, in die Zukunft führen. Auch die generelle Jugendausbildung des DFB könnte von einem Bundestrainer Rangnick profitieren.

Er ist auch dafür bekannt, bei seinen Jobs einiges an Macht zu verlangen, um seine Ideen bestmöglich durchzubringen. Wohl auch daran sich mögliche Engagements bei Milan oder Chelsea gescheitert.

 

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Contra: Verlangt Rangnick zu viel Macht für Bierhoff & Co.?

Genau hier könnte aber der große Knackpunkt liegen. Dieser eventuelle Anspruch auf die totale Kontrolle der sportlichen Belange des DFB könnte diesen sauer aufstoßen, sollte Rangnick diesen voraussetzen.

Sportdirektor Oliver Bierhoff hat die Kontrolle der sportlichen Belange inne, hat viele der zuständigen Personen selbst ins Boot geholt und dadurch auch wenige Widersprecher im DFB. Mit Rangnick könnte sich dies ändern, potenzielle Reibungspunkte garantiert.

Allerdings würde es dem deutschen Nationalteam möglicherweise auch nicht schaden, wenn frischer Wind ein- und neue Reizpunkte gesetzt werden. Dafür würde ein Bundestrainer Rangnick wohl sorgen.

 

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