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Flache Einsätze vs. dynamische Einsätze beim Wetten

Warum sie ihre Einsätze nicht zu starr festlegen sollten!

Ich möchte Ihnen heute zwei verschiedene Einsatzsysteme, die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen, vorstellen. Das Money Management mit flachen und gleich bleibenden Einsätzen stellt nicht zufällig den Benchmark für erfolgreiche Kapitalverwaltung dar und wird von zahlreichen Wettern eingesetzt. Allerdings ist auch die dynamische Variante sehr interessant, um Gewinne noch zu steigern.

Hier bei Interwetten dynamische Einsätze abgeben

Wir möchten nachfolgend die Beurteilung des Mehrwerts einer Quote vernachlässigen und nur den Unterschied zwischen flachen und dynamischen Einsätzen erklären.

Flache Einsätze beim Wetten

Vorteil:

Angenommen wir haben von 50 Spielen 26 richtige Tipps zu einer Quote von @2.00 platziert, führt das logischer Weise zu einem Profit auf unserem Wettkonto – dies gilt zumindest bei flachen Einsätzen. Im Unterschied zum Money Management nach Kelly (genannt: Full Kelly) kann es nicht vorkommen, dass es nur von einem Spiel abhängt, ob das Wettkonto dick ins Plus oder tief ins Minus wandert. Jeder der schon einmal einige Wetten mit höheren Einsätzen platziert hat, wird nervenschonende Money-Management-Systeme lieben.

Nachteil:

Mit einer ständig sturen Einsatzvergabe von rund 2% der jeweils vorhandenen Wettbank bringt man sich in den meisten Fällen um einen größeren Profit.

Beispiel:

Mit einer Wettbank von 100 Euro starten wir unser neues Projekt und setzen jeweils 2% und somit 2 Euro pro Wette. Wir bleiben bei der Aussage, dass wir bei insgesamt 50 Wetten 26 richtig platzieren und dies bei einer @2.00er Quote. Unterm Strich kommt ein Plus von 2 Euro bei einer Wettbank von 102 Euro heraus. Jeder der schon einmal über einen längeren Zeitraum gewettet hat, der weiß, dass immer wieder Pechsträhnen (Downswings) einsetzen und gegen diese ist man mehr oder weniger machtlos. Deshalb geschieht es, dass wir von den folgenden 50 Wetten plötzlich 30 verlieren. Als Vorteil dieser flachen Einsätze bleibt unterm Strich stehen, dass ein möglicher Verlust kleiner ausfällt. Im Gegensatz dazu hängt es bei der Methode von Kelly nur von einem Spiel ab, ob das Wettkonto dick ins Plus oder tief ins Minus wandert.

Gefahren und Chancen des Kelly-Systems!
Money Management Kelly System – Wettbasis.com Ratgeber

 

Dynamische Einsätze beim Sportwetten

Vorteil:

Wie beim Money Management mit flachen Einsätzen wird auch hier ein bestimmter Prozentsatz vom gesamten Wettkapital als Grundeinsatz festgesetzt. Der wesentliche Unterschied zum System mit flachen Einsätzen ist, dass der Wetteinsatz nach jeder Wette neu angepasst wird. Daraus können wir aufgrund der erhöhten Einsätze viel mehr Profit für unsere Wettbank erzielen – allerdings unter der Voraussetzung, dass die abgegebenen Tipps auch richtig sind.

Nachteile:

Je mehr man durch die höheren Einsätze gewinnt, desto mehr verliert man natürlich auch, wenn einmal eine Wette daneben geht. Gleichzeitig wird von den Befürwortern auch angeführt, dass die Verluste während einer Verluststrähne immer geringer ausfallen, weil mit einem geringeren Wettkapital auch die Einsatzhöhe sinkt. Dem ist allerdings entgegenzuhalten, dass man dann bei einem wieder einsetzenden Sieg ebenfalls weniger gewinnt, weil der Geldeinsatz durch die vorangegangenen Verluste geringer ist.

Beispiel:

Unsere 100 Euro Wettbank startet mit einer ersten Tippauswahl zu 2 Euro (2% der Wettbank) zu einer @3.00 Quote, die wir auch gewinnen. Der Reingewinn beträgt 4 Euro, somit hätten wir eine neue Wettbank von 104 Euro. Unser nächster Tipp müsste laut unserer Wettbank bei 2,08 Euro liegen. Das Ganze würden wir bei den ersten 50 Wetten weiterhin so durchführen: Allerdings müssten wir am Ende eventuell feststellen, dass unsere Wettbank zwar noch existiert, aber jedoch im Gegensatz zur Methode mit den flachen Einsätzen deutlich weniger Profit erhält. Es sei denn, wir haben deutlich mehr Wetten gewonnen, als das im Beispiel mit den flachen Einsätzen der Fall gewesen ist.

[top5bookmakers]

Fazit – Flache Einsätze vs. dynamische Einsätze beim Wetten

Beide Einsatzsysteme haben Ihre Vor- und Nachteile, Wettanfängern empfehle ich auf jeden Fall, die Methode mit den flachen Einsätzen. Profis werden die Einsätze dynamische und nach der Größe des Values anpassen. Allerdings sollte dabei die Einsatzhöhe nie so groß wie beim Kelly System sein.

 

Eine Übersicht über alle interessanten Informationen rund um den langfristigen Wetterfolg, finden Sie in unserem Artikel: Langfristig Erfolgreich Wetten – Bankrollmanagement, Estimations und Co.