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Erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 – Favoriten & Wettquoten

Ist Tedesco noch zu halten?

Update: Tayfun Korkut hat es also getroffen. Der Trainer des VfB Stuttgart muss nach dem schwachen Start seinen Posten räumen!

Update: Bezogen auf Bruno Labbadia haben sich unsere Einschätzungen Anfang Oktober bislang bestätigt. Der VfL Wolfsburg spielt bislang eine solide Saison und „Feuerwehrmann“ Labbadia sitzt deutlich fester im Stuhl, als die Wettquoten dies noch im Sommer vermuteten. Auch der zweite heiße Kandidat, Adi Hütter, konnte sich von dem blamablen Pokal-Aus in Ulm und der heftigen Klatsche im Supercup (0:5 gegen die Bayern) einigermaßen erholen und führte Eintracht Frankfurt immerhin zu einem 2:1-Auswärtssieg zum Europa League-Auftakt bei Olympique Marseille. In der Gunst der Buchmacher „aufgeholt“ hat stattdessen Andre Breitenreiter. Der Coach des derzeit Tabellenletzten Hannover 96 ist nach den jüngsten Auftritten längst nicht mehr unumstritten. Zwar genießt der ehemalige Schalker nach wie vor dank des Aufstieges und des guten Debüt-Jahres viel Vertrauen, dennoch wird sich Boss Martin Kind in Verbindung mit Horst Heldt nicht zu schade sein, frühzeitig zu reagieren, sollte keine Besserung eintreten. Wenn wir beim Thema Schalke 04 sind, müssen wir uns auf Domenico Tedesco widmen, der die ersten fünf Bundesliga-Spiele allesamt verlor. Sein überragender Status begann zu bröckeln, doch mit dem Premieren-Sieg gegen Mainz hofft man nun auf eine Steigerung. In unseren Augen ein heißer Kandidat auf die erste Trainer-Entlassung ist mittlerweile Heiko Herrlich. Leverkusen ist schwach in die Saison gestartet und nicht nur einmal hatten wir das Gefühl, als sei der Ex-Profi an der Außenlinie machtlos. Anspruch und Realität stehen momentan in einem schlechten Verhältnis bei der „Werkself“, sodass Herrlich einer der Anwärter bleibt. Sandro Schwarz, Michael Köllner, Friedhelm Funkel oder Dieter Hecking, die vor Beginn der Spielzeit erwähnt wurden, brauchen sich in naher Zukunft tendenziell keine Sorgen machen, wobei das schnelllebige Geschäft in der Fußball-Branche solche Aussagen eigentlich nicht erlaubt. Wir würden momentan darauf wetten, dass Andre Breitenreiter als erstes seinen Job in der Bundesliga verliert. Heiko Herrlich und Tayfun Korkut wären ebenfalls gute Tipps.

Dass Misserfolg nicht zwangsläufig immer zu einer sofortigen Trainerentlassung führen muss, hat der DFB in diesem Sommer vorgemacht. Obwohl Deutschland als Weltmeister von 2014 bei der neuen Auflage in Russland bereits in der Vorrunde scheiterte, war eine Vertragsauflösung von Seiten des Verbandes eigentlich nie ein Thema. Wohl nur, wenn Jogi Löw von sich aus zurückgetreten wäre, hätte DFB-Präsident Reinhard Grindel einen neuen Nationaltrainer suchen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen derart immensen Vertrauensvorschuss können die Coaches in der Bundesliga nicht bauen. Dies liegt zum einen an der Tatsache, dass viele Trainer gar nicht erst die Chance bekommen, über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Zum anderen erfolgt die Bewertung der verantwortlichen Persönlichkeit an der Seitenlinie fast ausschließlich noch aufgrund der Ergebnisse. Eine noch so akribische Arbeitsweise oder eine tolle Philosophie sind nichts wert, wenn kurzfristig die Resultate ausbleiben. Trotz einer sehr ordentlichen Bezahlung, lässt sich das Trainergeschäft längst mit unfassbarem Erfolgsdruck und Kurzlebigkeit assoziieren. Der stetig steigende Medienrummel durch Journalisten, Berater oder soziale Medien darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

Erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/19 – Quoten
Wettquoten werde präsentiert von Bet-At-Home und Interwetten

Italy Domenico Tedesco (Schalke 04) 3,00 @Bet-at-Home
Germany Tayfun Korkut (VfB Stuttgart) 3,00 @Bet-at-Home
Germany Andre Breitenreiter (Hannover 96) 3,00 @Bet-at-Home
Germany Heiko Herrlich (Bayer 04 Leverkusen) 4,50 @Bet-at-home
Germany Michael Köllner (1.FC Nürnberg) 11,00 @Bet-at-home

(Wettquoten vom 02.10.2018 um 08:00 nach Spieltag 6)

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Das Prinzip „Schneller, höher, weiter“, im Fußball ergänzt durch „jünger“, macht somit auch vor der höchsten deutschen Spielklasse kein Halt, sodass sich auch in der am 24. August startenden 56. Spielzeit der Bundesliga wieder die Frage stellen wird, welcher Trainer als Erster von seinen Aufgaben entbunden wird. Topfavorit ist aktuell Bruno Labbadia, der auf dem Schleudersitz des VfL Wolfsburg sitzt und bereits im Vorjahr nur mit viel Glück den Klassenerhalt schaffte. Wer bei der ersten Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 auf Labbadia wetten möchte, erhält dafür Quoten von 6.00 beim Anbieter Interwetten. Ebenfalls gute Chancen auf den wenig begehrenswerten Titel werden Michael Köllner (1.FC Nürnberg), Sandro Schwarz (FSV Mainz 05) oder Dieter Hecking (Borussia Mönchengladbach) eingeräumt. Nicht ganz außer Acht sollte man Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim) oder Tayfun Korkut (VfB Stuttgart) lassen, die zwar tolle Erfolge im vergangenen Jahr erreichten, aber aus unterschiedlichen Gründen dennoch recht schnell in die Schusslinie des jeweiligen Vorstands geraten könnten. Niko Kovac, Domenico Tedesco und Kult-Trainer Christian Streich müssen sich in Sachen erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 gemäß der Wettquoten keine Gedanken machen.

Dass es allerdings jeden treffen kann, bewies das Jahr 2015/2016, als Lucien Favre bei Borussia Mönchengladbach nach fünf Niederlagen in den ersten fünf Partien mit sofortiger Wirkung zurücktrat und den Sportwettern damals Quoten von 67.00 bescherte. Die erste Trainerentlassung 2016/2017 war der Bremer Viktor Skripnik. In der vergangenen Saison 2017/2018 erwischte es Andries Jonker zuerst, doch auch Carlo Ancelotti, der eigentlich fest im Sattel zu sitzen schien, musste vorzeitig seinen Stuhl räumen. Trifft es 2018/2019 erneut den Wolfsburger Übungsleiter oder dürfen sich risikofreudige Experten zum wiederholten Male über einen Überraschungstipp freuen?

Erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 – Favoriten

Bruno Labbadia vom VfL Wolfsburg – Quote 6.00 @Interwetten

Topfavorit auf die erste Trainerentlassung in der kommenden Saison ist Bruno Labbadia. Die Sorge um den selbst ernannten „Feuerwehrmann“ ist durchaus begründet, denn zum einen galt der VfL Wolfsburg in den letzten Jahren als einer der Klubs, der recht schnell die Konsequenzen aus anhaltendem Misserfolg zieht und den Trainer entlässt. Nachdem Dieter Hecking, der sich immerhin knapp vier Jahre in der Autostadt hielt, im Oktober 2016 entlassen wurde, standen mit Ismael, Jonker, Schmidt und nun Labbadia gleich vier verschiedene Übungsleiter in nicht mal zwei Jahren an der Außenlinie der „Wölfe“. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich Labbadia bei seinen sieben bisherigen Stationen im Schnitt nur 1.49 Jahre aufhielt.

„Ehrlich gesagt: Ich möchte es schaffen, hier wieder den Bock umzustoßen und gemeinsam mit Mannschaft und den Fans den Klub wieder nach vorne zu bringen.“

Bruno Labbadia

Der Name Labbadia ist deshalb naheliegend! Wir wollen jedoch fairerweise, neben der angesprochenen schweren Herausforderung in Wolfsburg und dem Risiko des Scheiterns, auch das Szenario der Chance skizzieren.

Der von VW finanziell gut gerüstete VfL Wolfsburg hat im Sommer einmal mehr gutes Geld in die Hand genommen, um mit Wouter Weghorst, Daniel Ginczek oder Felix Klaus interessante Offensivspieler zu verpflichten. Auch wenn die Erwartungshaltung bei den Grün-Weißen extrem hoch ist und die Lücke zwischen Realität und Anspruch zuletzt weit auseinanderklaffte, hat der ehemalige deutsche Meister viel Potential. Sollte Labbadia in der Lage sein, dieses auszuschöpfen, dann könnte aus den Wolfsburgern sogar eine Art Überraschungsmannschaft und aus Labbadia ein „Erfolgstrainer“ werden. Wir trauen dem Ex-Hamburger einiges zu und glauben nicht an den 52-Jährigen Frauenheld als erster Trainer, der vor die Tür gesetzt wird.

Sandro Schwarz vom FSV Mainz 05 – Quote 6.00 @Interwetten

Ein weiterer Top-Kandidat auf die erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 ist gemäß der Wettquoten Sandro Schwarz. In der vergangenen Saison konnte der Ex-Profi mit seinen Mainzern zwar in der entscheidenden Phase eine Schippe drauflegen und den direkten Klassenerhalt feiern, dennoch wurde man bis zum Schluss das Gefühl nicht los, als würden sich die Rheinhessen unter Wert verkaufen. Schwarz genießt in Mainz dank seiner Spielerkarriere und Zeit als Trainer im Nachwuchs beziehungsweise bei der Reserve eine Art Kultstatus. Mehrfach stand der 39-Jährige im letzten Jahr in der Kritik, allerdings sind die Verantwortlichen der Mainzer um Manager Rouven Schröder dafür bekannt, verdiente Personen nicht spontan aus Ämtern zu jagen. Die 05er haben ihrem Trainer vor der Saison das Vertrauen ausgesprochen und dennoch birgt die aktuelle Situation beim Bundesligisten Risiko.

Obwohl die Mainzer im Sommer mit Abdou Diallo und Suat Serdar zwei absolute Leistungsträger abgegeben haben, ist die Erwartungshaltung rund um den alten Bruchweg gestiegen. Um die sportlichen Ziele zu erreichen, wurde beispielsweise ein über 35 Millionen dotiertes Angebot für Jean-Phillipe Gbamin abgelehnt. Zudem verpflichtete der FSV mit Mateta (Lyon), Kunde (Atletico Madrid) oder Niakhate (Metz) hochveranlagte Spieler, die die Qualität im Kader sicherlich erhöhen. Diese neuen Ambitionen könnten sich zum Boomerang für Sandro Schwarz entwickeln, der bislang den Beweis schuldig blieb, einen Bundesligisten weiterzuentwickeln. Sollte sich frühzeitig eine negative Tendenz bemerkbar machen, würde Rouven Schröder vermutlich doch ins Grübeln kommen und zumindest darüber nachdenken, den Trainer zu entlassen. Wir halten dieses Szenario für nicht unwahrscheinlich und könnten uns Wetten auf Sandro Schwarz gut vorstellen.

 

Andre Breitenreiter von Hannover 96 – Quote 8.00 @Bet-at-Home

Andre Breitenreiter ist ein weiterer Wackelkandidat. Zwar schaffte der ehemalige Coach vom SC Paderborn und von Schalke 04 vor einem guten Jahr mit Hannover 96 den Aufstieg in die Bundesliga und hielt mit den Niedersachsen die höchste deutsche Spielklasse, dennoch war insbesondere die zweite Halbserie der 96er mehr schlecht als recht. Aufgrund anhaltender Querelen und Diskussionen mit den eigenen Fans, beispielsweise um die 50+1-Regel, entschieden diese sich zu einem Stimmungsboykott, der innerhalb der Mannschaft und des gesamten Vereins negativ aufgefasst wurde. Breitenreiter ist ein Trainer, der eine gewisse Perspektive braucht, um erfolgreich arbeiten zu können.

Inwiefern diese Perspektive in Hannover gegeben ist, ist schwer zu beurteilen. Auf der einen Seite wurden mit Salif Sane, Felix Klaus oder Martin Harnik drei Schlüsselspieler abgegeben, auf der anderen Seite würde es uns überraschen, sollten die 96er ähnlich positiv in die Saison starten wie im Vorjahr, als die Aufstiegseuphorie manch einen Punkt bescherte. Nicht selten greifte bislang die Aussage, dass die zweite Spielzeit in einer neuen Liga schwerer wird als das Premierenjahr. Ähnlich verhält es sich bei den Niedersachsen, die in unseren Augen – neben den Aufsteigern – einer der heißesten Anwärter auf den Abstieg in die Zweite Liga sind. Aus diesem Grund sind die Wettquoten auf Breitenreiter durchaus gerechtfertigt, wenngleich sein Chef Horst Heldt noch vor dem ersten Spieltag den Vertrag verlängern will. Bei den Spielern genießt der Ex-Profi übrigens ein tolles Standing, weshalb wir von Wetten auf den Mann, der einst seine Jugend bei Hannover 96 verbrachte, abraten.

Michael Köllner vom 1.FC Nürnberg – Quote 10.00 @Interwetten

Normalerweise haben Trainer der Aufsteiger erst einmal einen Vertrauensvorschuss, um die Erfolge der vergangenen Saison zu belohnen. Deutet es sich jedoch frühzeitig an, dass die Euphorie des Aufstieges verflogen ist und der Coach dem Alltag in der Bundesliga nicht gewachsen ist, könnte es schnell gehen. Michael Köllner vom 1.FC Nürnberg ist ein solcher Kandidat, der einst in einem Interview bemerkenswerte Aussagen über seine Zukunft traf.

„So wie die emotionalen Ausschläge beim Erfolg sehr nach oben gehen, können sie auch beim Misserfolg sehr nach oben gehen“

Michael Köllner

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga äußerte sich der 48-Jährige streng gläubige Oberpfälzer kritisch, ob er überhaupt auch in der höchsten deutschen Spielklasse in verantwortlicher Position zur Verfügung stehe. Freunde sollen dem ausgebildeten Zahnarzthelfer sogar davon abgeraten haben.

Nürnberg ist in unseren Augen einer der bedrohtesten Abstiegsanwärter, sodass hier einerseits die Möglichkeit einer Entlassung von Vereinsseite besteht, andererseits aber auch ein Rücktritt des charakterlich sehr speziellen Michael Köllner. Für die erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 sind uns die Quoten auf den Nürnberger zu hoch ausgefallen, weshalb man hier über einen entsprechenden Tipp nachdenken könnte. Dass der Aufstiegstrainer auch nach dem 34. Spieltag noch auf der Bank des „Clubs“ sitzt, denken wir nicht!

Friedhelm Funkel von Fortuna Düsseldorf – Quote 10.00 @Interwetten

Mit Friedhelm Funkel verhält es sich ähnlich wie bei Michael Köllner. Der erfahrene Funkel konnte Fortuna Düsseldorf in die Bundesliga führen und mag deshalb bei den Verantwortlichen „ein Stein im Brett haben“, doch bei ausbleibendem Erfolg sind die Leistungen der Vergangenheit vermutlich nur ein Faktor, um die Höhe der Abfindung bei einer Entlassung nach oben zu treiben.Ähnlich wie die Nürnberger, sind auch die Düsseldorfer einer der Kandidaten, die genannt werden müssen, wenn es um die Ränge 16-18 geht. Dem 64-Jährigen kommt allerdings noch zu gute, dass er über jede Menge Routine verfügt und deshalb in schwierigen Phasen einer langen Saison, Antworten finden kann. Sollte jedoch die Qualität der Rheinländer nicht ausreichen, um zu Beginn einige Punkte zu sammeln, dürfte auch Funkel dem schnelllebigen Geschäft zum Opfer fallen und ausgetauscht werden. Der gebürtige Rheinländer, der bereits mit fünf verschiedenen Vereinen sechs Mal aufstieg, mag ein Fachmann sein, dennoch scheint er bei der Fortuna austauschbar. Wir glauben, dass die Düsseldorfer eine recht ordentliche Hinrunde spielen und, wenn überhaupt, erst in der zweiten Halbserie etwas abbauen. Dann dürfte aber der erste Trainer in der Bundesliga bereits entlassen sein – und er wird in unseren Augen nicht Friedhelm Funkel heißen.

Adi Hütter von Eintracht Frankfurt – 10.00 @Interwetten

Der Österreicher Adi Hütter ist Nachfolger von Niko Kovac bei Eintracht Frankfurt. Er tritt damit ein extrem schweres Erbe an, zumal die Frankfurter 2017/2018 nicht nur Pokalsieger wurden, sondern in den Jahren unter dem Deutsch-Kroaten eigentlich nie größere Abstiegsängste schüren mussten. Dass Hütter einen guten Ruf in der Szene hat, liegt jüngst an den Erfolgen, die er mit den Young Boys aus Bern erreichen konnte. Mit den Schwarz-Gelben durchbrach er die Phalanx des FC Basel in der Schweizer Super League und wurde Meister. Der Fußball war offensiv, mutig und attraktiv. Interessant wird es nun zu sehen sein, ob Hütter’s Handschrift auch bei der SGE Früchte trägt.

Fakt ist, dass es für die Hessen schwer werden wird, die starke letzte Spielzeit zu wiederholen. Dies liegt einerseits daran, dass mit Marius Wolf, Omar Mascarell oder Kevin-Prince Boateng absolute Leistungsträger den Verein verlassen haben. Andererseits birgt die Mehrfachbelastung gewisse Risiken, fragen Sie mal bei den Kölnern nach. In der Vorbereitung verlief bislang längst nicht alles Plan, sodass definitiv ein Fragezeichen hinter die Leistungsfähigkeit der Eintracht gesetzt werden muss. Da Hütter neu im Amt ist und Fredi Bobic zuletzt in der Regel kluge Entscheidungen traf, würden wir die Wahrscheinlichkeit, dass der Österreicher zuerst seinen Stuhl in der Bundesliga räumen muss, relativ gering einschätzen.

Julian Nagelsmann von der TSG Hoffenheim – 15.00 @Bet-at-Home

Obwohl es der Name eigentlich verbietet, haben wir uns bewusst dafür entschieden, Julian Nagelsmann in die Favoriten-Aufzählung zu nehmen. Die Erfolg des jüngsten Bundesliga-Trainers aller Zeiten sind unbestritten, allerdings könnte ihm die frühzeitig geklärte Zukunft zum Verhängnis werden. Auch wenn Dietmar Hopp keine Probleme darin sieht, dass Nagelsmann ab der kommenden Saison bei RB Leipzig tätig sein wird, birgt diese Konstellation jede Menge Gefahrenpotential. Bleibt der junge Fußballlehrer weiterhin so authentisch oder verliert er seine Spieler im Laufe einer langen Spielzeit, in der die Kraichgauer erstmals in der Gruppenphase der UEFA Champions League vertreten sein werden.

Der verkündete Abgang zu einem direkten Konkurrenten nach Leipzig könnte sich zum Alibi für die Akteure entwickeln. Sobald Alexander Rosen als zuständiger Sportchef das Gefühl hat, dass Nagelsmann nicht mehr tragbar ist, würde er sicherlich reagieren.

„Das große Problem unserer Gesellschaft ist der Hang nach Maximierung. Es geht nur noch darum, krasser zu sein als der Nachbar. Das größte Auto, das größte Bankkonto, das größte Haus zu haben. Da will ich nicht dabei sein.“

Julian Nagelsmann

Trotz der erbrachten Leistungen des Übungsleiters, ist eine Entlassung definitiv wahrscheinlicher als noch vor einem Jahr. Da die TSG derzeit allerdings froh sein kann, einen derart innovativen und meinungsstarken Trainer an der Seitenlinie zu haben, schließen wir das „Lame-Duck-Szenario“ quasi aus und tendieren dazu, dass Nagelsmann ein erfolgreiches letztes Jahr in Sinsheim haben wird. Die Quoten von 15.00 auf den Hoffenheimer Coach mögen ein kleines Value bieten, wenngleich beide Seiten alles dafür tun werden, im Guten auseinanderzugehen, um diese Erfolgs-Story in herausragender Erinnerung zu behalten.

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Weitere Wackelkandidaten in der Bundesliga 2018/2019

Neben den bereits erwähnten Coaches gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer Trainer, die in der Bundesliga um ihren Job zittern müssen. Allen voran ist beispielsweise noch Pal Dardai genannt. Die Berliner Legende hat bei der Hertha in den letzten Jahren einen konstant guten Job gemacht, doch die Entwicklung hin zu einem Europapokal-Team blieb aus. Der Ungar wird von den Fans verehrt und sorgte zudem dafür, dass viele Eigengewächse zum Einsatz kommen. Tendentiell würden wir behaupten, dass Michael Preetz und Co. viel Geduld mit Dardai haben und eine Entlassung in den ersten Wochen und Monaten der Saison nicht in Frage kommt.

Anders verhält es sich bei Dieter Hecking von Borussia Mönchengladbach, der vielleicht den größten Druck momentan aushalten muss. Nach einer schwachen letzten Spielzeit wurden die kritischen Stimmen im Umfeld der Fohlen lauter, dass Hecking nicht mehr der Richtige sei. Die Elf vom Niederrhein hat viel Potential in den eigenen Reihen, muss dieses aber endlich ausschöpfen. Sollten die Gladbacher nicht erneut Pech mit Verletzungen haben, ist ein Top Sechs Platz möglich und Hecking wäre vorerst sicher. Ist dies nicht der Fall, gehört Dieter Hecking zu den absoluten Top-Kandidaten auf die erste Trainer-Entlassung in der Bundesliga.

Ebenfalls zu erwähnen ist die Personalie Manuel Baum, der sich in Augsburg jedoch ein sehr ordentliches Standing erarbeitet hat und bislang immer einen Weg fand, die nötigen Ergebnisse und Punkte einzufahren. Die Fuggerstädter sind ein gefestigtes Team, das sich in der Bundesliga etabliert hat und mit Manuel Baum den geeigneten Coach gefunden hat. Selbiges denken sich aktuell die Stuttgarter, die mit Tayfun Korkut einen echten Glücksgriff gelandet haben. Die Neuzugänge der Schwaben untermauern zudem die neuen Ambitionen des VfB, der auch im Hintergrund exzellent geführt wird. Korkut sitzt unserer Meinung nach sicher im Sattel und wird die erste Trainer-Entlassung 2018/2019 locker überleben.

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Diese Trainer sitzen fest im Sattel in der Bundesliga 2018/2019

Abschließend wollen wir die Coaches nennen, die sich eigentlich gar keine Sorgen um ihren Job machen müssen. An vorderster Front sind Domenico Tedesco vom FC Schalke 04, Lucien Favre von Borussia Dortmund und Niko Kovac vom FC Bayern zu nennen. Tedesco hat nach der Vizemeisterschaft Narrenfreiheit in Gelsenkirchen, Favre wird schon nach wenigen Wochen in Dortmund in höchsten Tönen gelobt und Niko Kovac profitiert von der riesigen Qualität der Bayern.

Christian Streich, Ralf Rangnick, Heiko Herrlich und Florian Kohfeldt sind ebenfalls Trainer, an deren Stühlen nicht so schnell gesägt werden wird. Christian Streich ist in Freiburg über alle Zweifel erhaben und würde mit den Breisgauern sogar in die Zweite Liga gehen, Ralf Rangnick dient in Leipzig nur als Platzhalter für Julian Nagelsmann, sodass sich der Sportchef sicherlich nicht selbst entlassen wird. Heiko Herrlich und Florian Kohfeldt sind vielleicht die beiden positivsten Entdeckungen des Vorjahres. Beide überzeugen durch eine klare, attraktive Spielphilosophie und könnte erfolgreiche Karrieren in der Bundesliga vor sich haben. Bremen und Leverkusen können mit den jüngsten Auftritten zufrieden sein, weshalb Herrlich und Kohfeldt in ihren Jobs sicher sind.

Prognose & Wettbasis-Trend – Erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019

Ein Großteil der Bundesliga-Trainer scheint vor Saisonstart sicher im Sattel zu sitzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Niko Kovac, Lucien Favre, Domenico Tedesco, Christian Streich, Heiko Herrlich, Florian Kohfeldt oder Ralf Rangnick als erster Coach von ihren Vereinen entlassen werden, ist äußerst gering. Interessanter sind hingegen die Namen Julian Nagelsmann, Pal Dardai oder Adi Hütter, die man auf den ersten Blick vielleicht nicht im Kopf hätte. Einer dieser drei Kandidaten wäre unser Überraschungstipp. Nagelsmann, weil er nach seiner Bekanntgabe des Wechsels nach Leipzig ein gewisses Gefahrenpotential birgt. Dardai, wenn bei seiner Hertha der Erfolg ausbleibt oder Hütter, weil in Frankfurt nach dem Pokalsieg die Lücke zwischen Realität und Anspruch – in Verbindung mit der Mehrfachbelastung – weiter auseinanderklafft als erwartet.

Key-Facts – Erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 – Wetten

  • Labbadia ist in Wolfsburg seit Oktober 2016 bereits der vierte Trainer
  • Köllner ist womöglich ein Rücktrittskandidat in den ersten Wochen
  • Dieter Hecking oder Julian Nagelsmann sind Außenseiter-Tipps

Die absoluten Top-Favoriten auf die erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/2019 sind in unseren Augen aber Sandro Schwarz, Bruno Labbadia, Andre Breitenreiter und Michael Köllner. Die besten Chancen würden wir sogar noch dem Mainzer Übungsleiter einräumen, da er es im Vorjahr nicht schaffte, die Rheinhessen von den Abstiegsrängen fernzuhalten. Mit den Transfers dreier hochtalentierter Spieler ist die Erwartungshaltung am Bruchweg größer werden. Folgerichtig wird der Geduldsfaden von Rouven Schröder möglicherweise kürzer. Labbadia in Wolfsburg und Breitenreiter bei den Hannoveranern sind ebenso zu nennen wie Michael Köllner, bei dem aufgrund seiner fehlenden „Mediengewandtheit“ sogar ein Rücktritt möglich scheint. In der Summe würden wir auf Sandro Schwarz oder Michael Köllner wetten, nebenbei aber – wegen der lukrativen Quoten – einen kleineren Einsatz auf Julian Nagelsmann, Adi Hütter oder Dieter Hecking riskieren.

Die erste Trainerentlassung in der Bundesliga 2018/19 – Beste Wettquoten:

Wettquoten werde präsentiert von Bet-At-Home

 

Italy Domenico Tedesco (Schalke 04) 3,00 @Bet-at-Home
Germany Tayfun Korkut (VfB Stuttgart) 3,00 @Bet-at-Home
Germany Andre Breitenreiter (Hannover 96) 3,00 @Bet-at-Home
Germany Heiko Herrlich (Bayer 04 Leverkusen) 4,50 @Bet-at-home
Germany Michael Köllner (1.FC Nürnberg) 11,00 @Bet-at-home
Germany Bruno Labbadia (VFL Wolfsburg) 1500 @Bet-at-home
Germany Sandro Schwarz (1. FSV Mainz 05) 15,00 @Bet-at-home
Germany Friedhelm Funkel (Fortuna Düsseldorf) 15,00 @Bet-at-home
Austria Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) 15,00 @Bet-at-home
Germany Dieter Hecking (Borussia Mönchengladbach) 25,00 @Bet-at-home
Germany Manuel Baum (FC Augsburg) 25,00 @Bet-at-Home
Germany Christian Streich (SC Freiburg) 50,00 @Bet-at-Home
Germany Ralf Rangnick (RB Leipzig) 50,00 @Bet-at-Home
Switzerland Lucien Favre (Borussia Dortmund) 75,00 @Bet-at-Home
Germany Florian Kohfeldt (SV Werder Bremen) 100,00 @Bet-at-home
Germany Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim) 100,00 @Bet-at-Home
Croatia Niko Kovac (FC Bayern München) 100,00 @Bet-at-Home
Hungary Pal Dardai (Hertha BSC) 100,00 @Bet-at-home

(Wettquoten vom 02.10.2018 um 08:00 nach Spieltag 6)

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