Erfolgreich auf ATP 250 Turniere im Tennis wetten

Besonderheiten auf der ATP World Tour 250 für gute Tipps nutzen

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Erfolgreich auf ATP 250 Turniere im Tennis wetten

Eine Turnierserie, die viele Tennisfans im Laufe der Jahre durchaus liebgewonnen haben, ist die ATP World Tour 250. Diese umfasst eine Reihe von kleineren, jedoch hochprofessionell organisierten Turnieren, die teilweise ihre Eigenheiten haben und daher auch ein besonderes Erfolgspotential für Sportwetten bergen.

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Wir werden im Folgenden auf Besonderheiten, Rahmenbedingungen und Details von ATP 250er Turnieren eingehen sowie ein Event ganz konkret beleuchten.

Die Turnierserie trägt ihren Namen, da die Turniersieger seit der Saison 2009 exakt 250 Weltranglistenpunkte für ihre Erfolge verbuchen können. Der Finalist erhält 150 Punkte und unterhalb des Finales kann man Punkte-Analogien zu höherwertigen Turnierserien ziehen. So erhalten die Spieler für den Halbfinaleinzug bei 250er Turnieren so viele Punkte wie für ein Viertelfinale bei einem ATP 500 Turnier. Und für ein Viertelfinale bei einem 250er gibt es genau so viele Punkte wie für ein Achtelfinale bei einem 500er. Man muss also stets eine Runde weiter kommen für die selbe Punktzahl, jedoch ist auch der Weg dorthin bei den allermeisten 250er-Turnieren unverhältnismäßig leichter, da sehr viele Stars auf Teilnahmen an 250ern verzichten, während sie bei Events der ATP 500 Kategorie regelmäßig am Start sind.

Dies ist nur einer von mehreren Aspekten, warum sich bei ATP 250 Turnieren häufig Spieler der hinteren Weltranglistenpositionen in den Blickpunkt spielen und man mit Wetten auf Überraschungssieger erfolgreich sein kann.

 

Turnierkategorien im Tennissport

Die Turniere auf dem Herren Circuit lassen sich in fünf relevante Turnierkategorien einordnen:

1) Die vier Grand Slam Turniere
2) neun Turniere der ATP World Tour Masters 1000
3) 13 Turniere der ATP World Tour 500
4) 40 Turniere der ATP World Tour 250
5) circa 150-165 (variiert jährlich) Challenger-Turniere

Die 250er Turniere sind entsprechend die zweitunterste Turnierkategorie, die Profi-Spieler für ihr Fortkommen auf der Weltrangliste und für den Verdienst ihres Lebensunterhalts auf dem Schirm haben. Für Spieler, die ansonsten hauptsächlich auf der Challenger-Tour unterwegs sind, sind die 250er Turniere in Bezug auf Weltranglistenpunkte und Preisgeld sehr attraktiv. Für Top Ten Spieler hingegen sind 250er Turniere sowohl was den monetären Aspekt-, als auch was die Weltranglistenpunkte anbelangt, nicht allzu interessant.

Im Normalfall benötigt man für einen Top Ten Platz am Saisonende mehr als 3000 Punkte und für einen Top 5 Platz mehr als 5000 Punkte. Dementsprechend bringt selbst ein Turniersieg die absoluten Top-Spieler kaum voran, so dass sich diese eher auf die höherwertigen Turniere konzentrieren.

Häufig kann lediglich Lokalkolorit vereinzelt einmal einen Top Ten Spieler zu einem 250er-Event locken, wie beispielsweise Alexander Zverev zum Sandplatzturnier nach München oder Dominic Thiem nach Kitzbühel. Entsprechend groß ist demnach die Chance für die Spieler aus den hinteren Regionen der Weltrangliste, die ansonsten häufig bereits in den ersten Runden an einem gesetzten Top-Star scheitern, einmal einen Turniersieg einzufahren.

Noch größer wird die Chance, wenn drei 250er Turniere in derselben Turnierwoche stattfinden und sich somit die Spieler knapp hinter dem absoluten Top Level (ATP Weltranglistenplätze 11-30) auch noch auf mehrere Turniere verteilen. Derlei Turnierwochen gibt es viermal pro Saison: im Januar in Brisbane/Pune/Doha, im Februar in Montpellier/Sofia/Cordoba, im Juli in Umag/Bastad/Newport und in Oktober in Moskau/Stockholm/Antwerpen. Insbesondere die Juli-Woche ist noch einmal hervorzuheben, da es sich um die Woche nach Wimbledon handelt, in der stets alle Top Stars pausieren.

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Besonderheiten bei 250er Turnieren beim Wetten nutzen

Häufig gelingen Turniersiege bei 250er-Events Spielern außerhalb der Top 50 oder gar Spielern, die in ihrer gesamten Karriere niemals die Top 50 der Weltrangliste erreichen. So gelangen beispielsweise im letzten Jahr den Japanern Yoshihito Nishioka (Career High 58) und Taro Daniel (Career High 80) Turniersiege auf der ATP 250 Tour. Der US-Amerikaner Rajeev Ram konnte sogar zweimal in seiner Laufbahn ein ATP 250 Turnier gewinnen und trotzdem nie in die Phalanx der Top 50 vordringen. Womit wir bei Lieblingsturnieren wären, denn Ram gelangen beide Erfolge beim sehr speziellen Turnier in Newport, auf das wir später noch genauer eingehen werden.

Erstaunlich oft kristallisieren sich auf der ATP World Tour 250 (überraschenderweise merklich deutlicher als auf anderen Turnierebenen) Lieblings-Turniere einzelner Spieler heraus. Neben Ram ist in diesem Zusammenhang vor allem der Dominikaner Victor Estrella Burgos zu nennen. Estrella gewann im ecuadorianischen Quito im hohen Tennis-Alter von 34 erstmals ein ATP Turnier und erreichte in derselben Turnierwoche auch erstmals ein ATP-Doppelfinale. Diese wundersame Entwicklung steigerte sich allerdings noch, denn Estrella verteidigte in den beiden nachfolgenden Jahren jeweils seinen Titel in Quito, während er den Rest dieser Jahre beinahe nur Challenger Turniere bestritt und selbst dort kaum erfolgreich war. Somit konnte er die einzigen drei ATP-Titel seiner Karriere allesamt in Quito einfahren. Grund dafür war, dass ihm die Hauptstadt Ecuadors in den Anden auf 2850 Meter Höhe einfach lag. Estrella kam schlicht mit den besonderen klimatischen Bedingungen besser zurecht als jeder seiner Konkurrenten.

Trotzdem war er für die Buchmacher selbst im Jahr seines dritten Turniererfolgs in nahezu jeder Turnier-Runde Außenseiter. Dies liegt daran, dass die Wettanbieter „weiche Faktoren“ wie die Ergebnisse der Vorjahre oder äußere Rahmenbedingungen kaum in ihre Quoten einfließen lassen. Hier zählen nur harte Fakten wie Weltranglistenposition und Formkurve und beides war bei Estrella jeweils sehr bescheiden. Echte Tennisfans, die über tiefergehendes Wissen verfügten, konnten demnach spätestens im dritten Turnierjahr ordentlichen Reibach mit Wetten auf den Dominikaner machen.

Ähnlich wie bei Estrella gibt es für nahezu alle auf den ersten Blick zufälligen Häufungen von Turniererfolgen bei näherer Betrachtung logische Argumente: Ivo Karlovic war in Bogota stets sehr erfolgreich, da ihm (beziehungsweise seinem Aufschlag) die dortige Höhe von 2640 Metern in Kombination mit einem Hartplatz sehr entgegen kam. Rajeev Ram spielte in Newport groß auf, da sein klassisches Serve & Volley-Spiel auf Rasen am besten zum Tragen kommt. Der Deutsche Michael Berrer war ein sehr guter Hallenspieler und fast jedes Jahr in Frühform, so dass er zwei Jahre in Folge im Februar das Finale des Hallen-Turniers von Zagreb erreichte – die einzigen beiden Finalteilnahmen seiner Karriere.

Sich vor Turnierstart mit der Turnier-Historie auseinanderzusetzen und das Draw nach Spielern zu durchforsten, die in früheren Jahren bereits einmal erfolgreich waren, kann also insbesondere bei 250er-Turnieren ein Schlüssel zu erfolgreichen Tennis-Wetten sein.
 

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Ein ganz besonderes 250er Turnier: die Hall of Fame Tennis Championships in Newport

Das ATP-Turnier von Newport ist aus verschiedenen Gründen ein ganz besonderes! Ein Grund ist die für kleine Turniere außergewöhnlich ruhmreiche Historie. Im Jahre 1881 wurden dort die allerersten US-Meisterschaften ausgetragen. Diese nationalen Meisterschaften, aus denen sich später die US Open entwickelten, fanden bis 1915 in Newport statt.

Auch die Tennis Hall of Fame steht in Newport. So werden jährlich am Final-Wochenende neue Spieler feierlich in die Hall of Fame aufgenommen (zuletzt 2018 unter anderem Michael Stich). Nicht nur der Austragungsort, sondern auch das kleine aber feine ATP-Turnier an sich hat inzwischen eine große Tradition, findet es doch bereits seit mehr als 40 Jahren ununterbrochen in der im US-Bundesstaat Rhode Island gelegenen Kleinstadt statt, die nicht einmal 25.000 Einwohner zählt. Ein solcher Zeitraum ist für Turniere kleinerer Kategorien höchst ungewöhnlich.

Ein Alleinstellungsmerkmal der „Hall of Fame Tennis Championships“ ist, dass es sich um das einzige Rasenturnier nach Wimbledon handelt (in der gleichen Turnierwoche finden in Bastad und Umag bereits wieder Sandplatzturniere statt). Zudem ist es inzwischen auch – nachdem früher beispielsweise auch die Australian Open und US Open auf Rasen stattfanden – seit Jahrzehnten das einzige Rasenturnier außerhalb Europas. Die Tennis-Traditionalisten unter den Fans-, aber auch unter den Spielern schätzen das Turnier. Der die Tennistraditionen stets gern bewahrende Lleyton Hewitt nahm beispielsweise häufiger teil und konnte 2014 – mehr als 16 Jahre nach seinem ersten Turniersieg auf der ATP-Tour – in Newport das letzte Turnier seiner Karriere in Einzel und Doppel gewinnen.

Das Turnier schreibt immer wieder einmalige Geschichten, wie im Jahr 2008, als der Inder Prakash Amritraj, der in seiner ganzen Laufbahn nie in die Top 150 der Weltrangliste vordringen konnte, vor den Augen seines Vaters Vijay, der mit drei Turniersiegen gemeinsam mit John Isner und Greg Rusedski Rekordsieger des Turniers ist, völlig überraschend das Finale erreichte. Ein weiteres Kuriosum ist, dass bei den ersten 35 Austragungen (1976-2010) niemals der topgesetzte Spieler siegreich war. Erst Isner konnte diese unglaubliche Serie 2011 durchbrechen. Auch die Plätze sehen in Newport sehr gewöhnungsbedürftig aus, handelt es sich doch um eine freie Grasfläche, auf der drei Plätze in einer unnachahmlich platzsparenden Art und Weise, wie man sie vermutlich bei keinem anderen Turnier der Welt sieht, direkt nebeneinander gekreidet werden (die Doppellinien des mittleren Courts sind gleichzeitig die Einzellinien der beiden Außencourts und umgekehrt).

Besonders gut zurecht kommen unter diesen altmodisch anmutenden Rahmenbedingungen die Spieler, die einen klassischen Spielstil pflegen. So verwundert es nicht, dass sich – obwohl bereits seit Mitte der 90iger Jahre Powertennis von der Grundlinie dominiert – in der Siegerliste der letzten 25 Jahren sehr viele Tennisästheten wie David Wheaton, Leander Paes, Taylor Dent, Rajeev Ram oder Nicolas Mahut finden. Natürlich sind auch gute Aufschläger auf Rasen stets bevorteilt, so dass beim ATP Turnier von Newport Wetten auf Spieler wie Ivo Karlovic eine gute Idee sind. Doch auch kleine, wendige Spieler mit viel Spielwitz wie Fabrice Santoro (2 Turniersiege) oder Olivier Rochus (2 Finalteilnahmen) waren in Newport oft erfolgreich. Die größten Erfolgsaussichten hat man jedoch, wenn man bei den Hall of Fame Tennis Championships auf die wenigen Spieler tippt, die noch klassisches Serve & Volley und Chip & Charge spielen. Denn während in Wimbledon im Laufe der letzten Jahre die Rasenplätze immer langsamer gemacht wurden, hat man diesen Schritt in Newport unterlassen, so dass der dortige Untergrund der vielleicht schnellste der Welt ist. Daher lassen sich beim ATP 250er Turnier von Newport mit Wetten auf gute Volleyspieler, die den schnellstmöglichen Weg ans Netz suchen, häufig Wett-Erfolge erzielen.

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Beste Wettanbieter für 250er Turniere im Tennis

Die besten Buchmacher für Wetten auf ATP 250 Tennis Turniere sind diejenigen, sie sich generell verstärkt dem Spiel mit der gelben Filzkugel verschrieben haben und sich bei Tenniswetten prinzipiell besonders gut aufgestellt haben. Zu nennen sind vor allen Dingen zwei alte Hasen unter den Wettanbietern, nämlich Bet365 und Unibet. Bet365 hat jedes Turnier bis herunter zur Challenger-Ebene im Angebot und es werden auch zu fast jeder Tages- und Nachtzeit Tennis-Livewetten angeboten.

Unibet ist der vielleicht innovativste Buchmacher, was Tenniswetten anbelangt. Dort gibt es zu vielen 250ern Turniersieger-Wetten und teilweise auch einmal Sonderwetten wie auf die Dauer eines Matches in Minuten, die man nur dort findet. Zudem werden zu Jahresanfang stets diverse Saisonwetten angeboten. Die Vielzahl davon für Spieler, die sich zwischen Platz 30 und 100 auf der Weltrangliste befinden, also klassische Teilnehmer von 250er Turnieren.

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Fazit – Erfolgreich auf ATP 250 Turniere im Tennis wetten

Als Fazit ist zu ziehen, dass sich mit vertieftem Fachwissen und leicht überdurchschnittlichem Rechercheaufwand gerade bei den jährlichen vierzig ATP 250 Turnieren erfolgreich wetten lässt. Häufig bieten äußere Umstände wie die Höhenlage oder ein ungewöhnlicher Austragungszeitpunkt (Newport nach dem eigentlichen Abschluss der Rasen-Saison oder Kitzbühel auf Sand mitten während der Hardcourt-US-Open-Vorbereitungsturniere) besondere Chancen für Außenseiterwetten, die man beherzt ergreifen sollte.

Eine Übersicht über alle Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten finden Sie in unserem Artikel: Empfehlungen, Tipps & Strategien für Tennis Wetten