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Freundschaftsspiele richtig analysieren

Wie aus grauen Kicks hohe Gewinne entspringen!

In diesem Artikel wollen wir mit dem Vorurteil aufräumen, dass Fußballspiele ohne Wettkampfcharakter nicht vernünftig zu wetten sind. Die gegenteilige Aussage dürfte viel näher an der Wahrheit liegen. Doch wie analysiere ich ein Freundschaftsspiel richtig, um dem Buchmacher einige Münzen aus den Taschen zu locken?

Machen Sie sich zuerst bewusst, dass eine Analyse für einen vermeintlichen Testkick völlig anders verläuft, als für eine reguläre Bundesligapartie. Es ist nutzlos sich „Head to head“ – Statistiken anzusehen. Auch verletzte Spieler sollten eine viel kleinere Wertigkeit erhalten. Der besonders in der Schlussphase einer jeder Saison angesprochene besondere Faktor der Motivation ist in mindestens 90 Prozent der Spiele nur schwer von außen zu erforschen. Nur wer die wesentlichen Punkte einer üblichen Analyse über Bord werfen kann, wird mit Freundschaftsspielen Geld verdienen können.

Es bleibt festzuhalten, dass Freundschaftsspiele deutlich schwerer zu berechnen sind, als ein Pflichtspiel im Ligaalltag. Was auf den ersten Blick für Frustration sorgen könnte, ist Ihre große Chance. In der Bundesliga ist der Buchmacher nur sehr schwer zu schlagen – bei Spielen vor rund 300 Zuschauern und mit Teams, die sich nicht aus einer Spielklasse kennen, sind viele Wettanbieter jedoch überfordert. Selbstverständlich wirft nicht jede Partie eine echte Chance ab, doch bei 10-20 Testpartien täglich sollte nahezu immer ein nettes Geschenk vom Anbieter unfreiwillig offeriert werden. Die wesentlichen Punkte einer Freundschaftsspiel-Analyse erhalten Sie in in einer kleiner Übersicht:

 

Klären Sie die Frage, wann die Spielzeit startet

Der erste Punkt soll gleich zum möglicherweise überragenden Vorteil gegenüber dem Wettanbieter werden, der nicht selten nur nach Namen quotiert. Arsenal London ist bekanntlich stärker als der Club aus Nürnberg und Manchester United müsste doch den HSV schlagen können. Richtig, in einer Europapokalpartie könnte man den englischen Vertretern kaum die Favoritenrolle absprechen. In der Vorbereitung allerdings wäre diese Denkweise fatal für den eigenen Tipp. Die englische Liga startet wie jedes Jahr sehr spät in die neue Saison, da die nicht vorhandene Winterpause viele Spieltage aufholen lässt. Häufig sind die englischen Topteams soeben erst aus dem Urlaub gekommen, während der Gegner bereits voll im Saft steht. Der Idealfall sind Spiele von englischen Vereinen gegen die Teams der 3.Bundesliga Deutschlands. Aufgrund der Ligenstärke mit 20 Mannschaften beginnt die 3.Bundesliga eher als fast jede andere Spielklasse, sodass die Vereine aus der 3. Liga viel weiter im Spielrhythmus sein werden, als potentielle Gegner von der Insel.

Im Vorjahr konnte dieses Phänomen in vielen Spielen ausgenutzt werden. Damals kamen besonders viele Clubs von der Insel nach Deutschland, um den Olympischen Spielen zu entfliehen. Newcastle verlor leidenschaftslos in Chemnitz das erste Freundschaftsspiel. Dynamo Dresden bezwang unter anderen West Ham United. Vermeintlich große Überraschungen hätten sehr gut bereits vor dem ersten Anpfiff geahnt werden können, da fast fünf Wochen zwischen dem Startpunkt der beteiligten Ligen standen. Suchen Sie bewusst nach Freundschaftsspielen, in welchen die beteiligten Vereine an unterschiedlichen Punkten der Saisonvorbereitung stehen und tippen Sie gegen den Verein, der sich noch fast im Urlaub fühlt, sofern auch die anderen Faktoren erfolgversprechend sind.

 

 

Die Nummer 1 – Quelle ist die Website der Vereine

Suchen Sie unbedingt auf den Vereinswebseiten nach Informationen über die Mannschaften. Zumindest die Proficlubs führen meist ein Tagebuch über das aktuelle Trainingslager. Dort können Sie nicht nur herauslesen, welche Spieler auf dem Rasen stehen werden, sondern auch welche Trainingseinheiten in den Vortagen vollzogen wurden. Wenn nach dem Sommerurlaub noch der Konditionsanteil überwiegend ist, wird die Mannschaft möglicherweise in der zweiten Halbzeit körperlich abbauen. Zudem können die Spielzüge und Systeme nicht vollständig verinnerlicht sein. Die Partien in der ersten Trainingswoche dienen nicht selten nur dazu, den Spaß am Trainingslager zu erhalten, ohne für den Trainer einen echten Wert zu haben. Über die offiziellen Homepages und eventuelle Fanseiten / Foren des Vereins sollten diverse Informationen zu bekommen sein. Der Buchmacher hingegen steht zwischen den Stühlen. Wenn man diese Daten vollständig in die ausgegebene Quote steckt und damit vermeintlich richtig quotiert, würden viele Sportwetter sofort den vermeintlich besseren Club anspielen, der eine ungeahnte Außenseiterquote erhielt. Damit müssten die Buchmacher die Quoten nochmals senken, sodass etwas professioneller denkende Tipper noch bessere Quoten auf die vermeintliche Valuequote bekommen würden. Der Quotenleger muss sich deshalb für eine Mischform entscheiden, damit die Quotierung nicht mehrfach umgewürfelt wird. Nicht selten aber werden Sie auf der Website auch Informationen finden, die 2-3 der vielleicht 20 anbietenden Wettanbieter nicht erkannt haben.

 

Mögliche Halbzeitwechsel bei Freundschaftsspielen

Selbstverständlich halten sich die Trainer in der Vorbereitungsphase noch nicht an spätere Spielsysteme, sondern geben jedem Spieler im Kader die Chance, seine Stärken auf dem Spielfeld auszuleben und die eigenen Fähigkeiten zu beweisen. Einige Mannschaftsleiter pflegen das System, eine Halbzeit mit der Reserveelf zu spielen, um anschließend die vermeintliche Top – Elf auf den Rasen zu schicken. Eine solche Information, kann sich in bares Geld verwandeln. Sie kennen die hohen Quoten für Halbzeit / Endstand – Wetten, bei denen nach 45- beziehungsweise 90 Spielminuten unterschiedliche Teams als Sieger vom Platz gehen. Doch selbst für normale Livewetten hat die Information einen hohen Wert. Der Wettanbieter wird sich bis zur Halbzeit gut auf die Partie eingestellt haben und faire Quoten bringen – wenn denn die gleiche Mannschaft in der zweiten Halbzeit auf dem Rasen stehen würde. Wer einen kompletten Wechsel eher als der Quotenleger erkennt, kann große Gewinne abschöpfen.

 

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Heimvorteil / Rasenzustand

Für gewöhnlich finden die Partien in einem Trainingslager statt, sodass jegliche Heimvorteile verschwinden. Kleine Besserstellungen ergeben sich jedoch dadurch, dass die Mannschaft XY eventuell einige Tage längere im Camp ist, während der Gegner des Tages erst vor Stunden eingeflogen ist. Eventuell war am Vortag noch ein harter Flug an den Reiseort zu überbrücken oder die Kicker sind noch nicht 100 Prozent an die klimatische Veränderung angepasst. Zudem finden die Spiele nicht immer in einem professionellen Stadion statt. Es ist üblich, dass einfache Sportplätze mit nicht ganz perfektem Rasen als Austragungsort gewählt werden müssen. Technisch schwächere Mannschaften könnten sich dort einen leichten Vorteil erarbeiten, der das Zünglein an der Waage werden könnte.

Wir hoffen sehr, dass diese vier Punkte in der Saisonphase vor dem ersten Spieltag im Hintergrund der meisten Wetten stehen. Lösen Sie sich vom klassischen Analyseschema, welches auf Freundschaftsspiele keine echte Anwendung finden kann und machen Sie sich die Mühe, Vereinswebsites zu studieren. Sportwetten kommen nicht gänzlich ohne Glück aus. Auf Dauer aber gewinnt nur derjenige, welcher bereit ist, echte Opfer zu bringen, um an goldene Informationen zu gelangen. Viel Erfolg!

[top5bookmakers]

Eine Übersicht über alle Sportwetten Empfehlungen, Wetttipps und Strategien finden Sie in unserem Artikel: Wettempfehlungen, Tipps & Strategien in der Übersicht