Das Viertelfinale der Champions League wird mit lediglich einem deutschen Vertreter über die Bühne gehen, dem FC Bayern München. Drei Teams mussten sich bereits vorzeitig aus der Königsklasse verabschieden: Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt.
Von diesen drei Teams kam die Werkself noch am weitesten, doch im Achtelfinale war gegen Arsenal Schluss. Der BVB scheiterte im Playoff an Atalanta Bergamo, während für die Eintracht bereits nach der Ligaphase Schluss war. Somit spielt kein Team aus diesem DFB-Trio mehr eine Rolle bei den Champions League Sieger Quoten 2025/26, in dieser Hinsicht haben nur mehr acht andere Teams Chancen.
Die Bilanz beim BVB, Bayer und Frankfurt fällt jedoch unterschiedlich aus, schließlich war auch die Erwartungshaltung bei den einzelnen Klubs anders einzuschätzen. Fakt ist aber, dass die deutschen Teams durchaus Probleme in ihrem Spiel offenbarten, die für das frühe Aus in der Champions League verantwortlich waren.
Außerdem wurde auch die eine oder andere Kader-Baustelle offensichtlich, die es in der Sommer-Transferzeit zu beseitigen gilt, um im kommenden Jahr noch besser durchzustarten.
Daten-Experte Quirin Sterr von CREATEFOOTBALL analysiert im YouTube-Video exklusiv für die Wettbasis und bet365, wie die Bilanz von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt nach der vorzeitig beendeten CL-Saison ausfällt und wo die Probleme und Baustellen dieser deutschen Klubs liegen.
1. Das waren die CL-Probleme von Borussia Dortmund:
Der BVB hätte sich mit Sicherheit einen weiteren Durchmarsch in der Königsklasse erhofft, noch dazu nach dem 2:0-Hinspielsieg im Playoff gegen Atalanta Bergamo. Am Ende reichte es aber nicht zum Aufstieg. Das waren die Probleme der Schwarz-Gelben in der Champions League:
– Die Defensive war anfällig, was 2,1 Gegentore pro Spiel in der Champions League belegen. Dabei offenbarten sich große Probleme gegen moderne Wandspieler.
– Mehr Freiheit in Ballbesitz wäre nötig gewesen, aber unter Trainer Niko Kovac wird ausrechenbarer Fußball ohne aktive Spielkontrolle praktiziert.
– Das BVB-Spiel ist offensiv zu statisch, da dieses voll auf Serhou Guirassy ausgelegt ist. Dies äußerte sich besonders, da dessen Performances schwankten und der Stürmer nicht immer erste Wahl war.
– Es gibt bei den Dortmundern kaum kreative Spieler, die ein offensives Eins-gegen-Eins-Duell auflösen können, deshalb entstehen keine Überraschungsmomente.
– Die Chancen-Kreation aus dem Spiel heraus, vor allem gegen tiefstehende Gegner, fällt zu gering aus, zudem wird Julian Brandt als Kreativspieler den Verein auch noch verlassen.
2. Das sind die Kader-Baustellen von Borussia Dortmund:
Die nicht gänzlich zufriedenstellende Performance in der Champions League wirft einige Fragen auf und Experten orten Handlungsbedarf in der Kaderzusammenstellung. Anstelle von Sebastian Kehl wird künftig Nils-Ole Book dafür verantwortlich sein. Das sind die Kader-Baustellen des BVB:
– Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck ist elementar für den BVB; zusätzlich benötigt Dortmund einen aggressiven, schnellen, jungen Innenverteidiger neben ihm als Potential-Upgrade zu Niklas Süle.
– Ein Spielgestalter aus der Tiefe heraus fehlt im Kader der Borussen, die Verlängerung von Emre Can ist eher ein Fehler, denn der BVB braucht einen robusten Controller.
– Kreativ-Elemente auf den Außenbahnen, die mehr als reines Tempo haben, wären wünschenswert, vor allem für ein explosives Eins-gegen-Eins.
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3. Das waren die CL-Probleme von Eintracht Frankfurt:
Mehr als die Ligaphase schaute für Eintracht Frankfurt in der diesjährigen Champions-League-Saison am Ende nicht heraus. Als Tabellen-33. reichte es nicht für einen Platz im Achtelfinale bzw. zumindest in den Playoffs. Diese Probleme offenbarten sich bei der SGE:
– 2,63 Gegentore pro Spiel waren einfach zu viel für die Eintracht, außerdem war die Defensive durch Laufwege der Gegner leicht verwundbar.
– Trainer Albert Riera steht schon wieder in der Kritik, da er zwar die Defensive stabilisiert hat, aber das Spiel mit Ball sehr bieder abläuft.
– Es fehlte bei Frankfurt ein Spielgestalter, der für mehr Kontrolle und Ideen in Ballbesitz sorgt.
– Frankfurt hatte große Probleme, wenn der Gegner tiefer steht, es funktionierte meist nur das Umschaltspiel.
– Die Kaderstützen hatten immer wieder mit Leistungsschwankungen zu kämpfen, somit waren viele junge Spieler ohne Unterstützung.
4. Das sind die Kader-Baustellen von Eintracht Frankfurt:
Mit Albert Riera hat die Eintracht vor kurzem erst auf der Trainerposition nachgerüstet, der neue Mann sorgte bereits für viel Wirbel in der Öffentlichkeit. Auch innerhalb des Kaders wird es Veränderungen geben müssen. Das sind die Kader-Baustellen der Frankfurter:
– Es fehlt ein Innenverteidiger neben Robin Koch, da Arthur Theate als Linksverteidiger stärker einzuschätzen ist; zudem drohen die Abgänge von Nnamdi Collins und Nathaniel Brown.
– Ein Spielgestalter vor der Kette ist elementar, die Frankfurter brauchen Absicherung und Ordnung in Ballbesitz.
– Es fehlt ein variabler, offensiver Flügelspieler mit Qualität im Eins-gegen-Eins, der für mehr Tiefe und Optionen sorgt.
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| Wette | Quote | Anbieter |
|---|---|---|
| CL-Sieg Arsenal | 3.25 | |
| CL-Sieg Bayern München | 4.33 | |
| CL-Sieg FC Barcelona | 5.50 | |
| CL-Sieg Paris Saint Germain | 6.00 | |
| CL-Sieg Real Madrid | 9.00 | |
| CL-Sieg FC Liverpool | 10.00 | |
| CL-Sieg Atletico Madrid | 21.00 | |
| CL-Sieg Sporting Lissabon | 51.00 |
Quoten Stand: 25.03.2026, 16:10 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB beachten.
5. Das waren die CL-Probleme von Bayer Leverkusen:
Die Werkself muss nach dem Aus in der Königsklasse nicht betrübt sein, schließlich gelang mit Platz 16 nach der Ligaphase die Qualifikation fürs Playoff, in dem Olympiakos Piräus ausgeschaltet wurde. Auch im Achtelfinale gegen Arsenal hielt die Hjulmand-Elf lange Zeit dagegen. Das waren trotzdem die CL-Probleme von Bayer:
– Die Defensive stellte sich als zu unerfahren gegen Top-Gegner heraus, zudem ist Robert Andrich als zentraler Innenverteidiger über dem Zenit.
– Schwächen bei Standards und Kontern sind eine konstante Problemzone bei Leverkusen.
– Trainer Kasper Hjulmand steht schon wieder stark in der Kritik, da er das Xabi-Alonso-Pressing spielen möchte, aber zu wenig Intensität vorhanden ist.
– Das Spiel der Werkself ist ohne Florian Wirtz in der Offensive ausrechenbar und statisch, außerdem fehlen Unterschiedsspieler.

AGB gelten | 18+
6. Das sind die Kader-Baustellen von Bayer Leverkusen:
Die Saison der Leverkusener gleicht einer Achterbahnfahrt. Nach einem bitterbösen Start samt Trainerwechsel etablierte sich die Werkself wieder unter den Top-Teams, doch zuletzt lief wieder nicht alles nach Plan. Nach dem Umbruch im Sommer gibt es weiterhin Handlungsbedarf. Das sind die Kader-Baustellen von Leverkusen:
– Ein Rechtsverteidiger als Upgrade zu Lucas Vazquez und Artur ist notwendig. Bayers Spiel ist zu linkslastig, zudem agieren beide Akteure nicht auf Top-Niveau.
– Ein Sechser vor der Kette als Upgrade zu Robert Andrich sollte gesucht werden, da mehr Intensität und Qualität im Aufbauspiel nötig ist.
– Ein kreativer Fixpunkt in der Offensive muss kommen, vor allem Spieler mit mehr Erfahrung und konstant guten Leistungen in der Chancenkreation aus dem Spiel heraus.



