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Adi Hütter neuer Coach in Gladbach: Warum der Wechsel Sinn macht

Philipp Stottan   17. April 2021
Hütter Gladbach
Macht der Hütter Gladbach Wechsel Sinn? (© IMAGO / Sven Simon)

Borussia Mönchengladbach befindet sich in einer turbulenten Saison, in der es neben der sportlichen Talfahrt auch viel Wirbel um den Wechsel von Marco Rose zum BVB gab. Ebenso viel Wirbel verursacht nun sein Nachfolger, denn Adi Hütter wird in Gladbach seine Zelte aufschlagen.

Der Aufruhr ist groß, immerhin kostet Hütter Gladbach eine saftige Ablöse. Zudem ist der Wechsel von Frankfurt zu Gladbach, blickt man auf diese Saison, sportlich ein gewaltiger Abstieg.

Nun stellen sich viele die Frage: Macht dieser Schritt überhaupt Sinn? Bei genauerer Betrachtung fallen 4 gute Gründe auf, die den Wechsel rechtfertigen.

 

1. Hütter-Wechsel zu Gladbach wegen der sportlichen Perspektive

Mit Bruno Hübner und Fredi Bobic bricht Eintracht Frankfurt die sportliche Führung weg. Genau das ist aber wohl der Hauptgrund, warum sich Adi Hütter für einen Wechsel entschieden hat. Nachdem Sportdirektor (Hübner) und Manager (Bobic) den Verein verlassen, war die Perspektive für die kommende Zeit nicht klar definiert.

In welcher Richtung soll Frankfurt gehen? Bekommt Hütter wie bislang die Spieler, die er braucht? Borussia Mönchengladbach konnte ihm wohl das klarere Konzept präsentieren.

Mit Max Eberl bleibt der sportliche Verantwortliche im Verein und dessen Fachkompetenz ist unbestritten. Wenn die jeweiligen Ideen und Wünsche gut kommuniziert wurden, weiß Adi Hütter woran er in Gladbach ist.

Bei Frankfurt könnte erst in ein paar Wochen die neue sportliche Führung stehen, passen die Ideen mit jenen Personen nicht überein, ist der 51-Jährige erst recht auf Vereinssuche, eventuell mit unpassenderen Optionen.

 

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2. Besserer Kader in Gladbach?

Die Kader beider Mannschaften zu vergleich ist natürlich schwer. Bei Frankfurt stellt sich nach der guten Saison, selbst mit Champions League, die Frage wie viele Spieler nächste Spielzeit noch vorhanden sind.

Luka Jovic wird nach seiner Leihe fix zurückkehren zu Real Madrid, und andere Erfolgsgaranten wie Andre Silva, Filip Kostic, Daichi Kamada oder Martin Hinteregger könnten abhanden kommen.

Bei Gladbach kehrt nur Valentino Lazaro zu Inter Mailand zurück. Bis auf Florian Neuhaus und Denis Zakaria werden die wenigsten Spieler andere Vereine auf sich ziehen, Ersterer hat zudem noch Vertrag bis 2024.

Durch die gleichbleibende sportliche Führung kann Gladbach Hütter eher garantieren, welche Spieler im Verein bleiben und welche nicht. An Qualität mangelt es da wie dort nicht, inwiefern die Eintracht ihre aber halten kann ist die Frage.

 

3. Gladbach mit höherem Standing auf lange Sicht?

Frankfurt hat in dieser Saison definitiv besser abgeschnitten als die Borussia. Betrachten man aber die Platzierungen der letzten Jahre, zeigt sich ein anderes Bild.

In nur zwei der letzten acht Bundesliga-Saisons (seit dem Wiederaufstieg Frankfurts) konnte die Eintracht in der Liga besser abschneiden als die Fohlen.

 
Die letzten 8 Bundesliga Platzierungen im Vergleich

SaisonGladbachFrankfurt
2019/204. Platz9. Platz
2018/195. Platz7. Platz
2017/189. Platz8. Platz
2016/179. Platz11. Platz
2015/164. Platz16. Platz
2014/153. Platz9. Platz
2013/146. Platz13. Platz
2012/138. Platz6. Platz

 

In dieser Zeit schaffte es Gladbach gleich dreimal in die Königsklasse, für Frankfurt wäre es nun eine Premiere. Die Europa League schafften beide gleich oft in der Zeit – nämlich dreimal.

Gladbach hat also ein besseres Standing in der Bundesliga und auch höhere Ansprüche.

Mit den Adlern hat Adi Hütter wohl das Maximum herausgeholt, bei Gladbach gibt es Potenzial nach oben. Zudem eines, das wohl um einiges höher liegt als jenes seines aktuellen Klubs.

 

Hütter & Co.: Gründe für Frankfurt Erfolgslauf

 

4. Hütter bei Gladbach: Auch die Finanzen sind besser

Auch wenn das genaue Gehalt nicht bekannt ist, bei Borussia Mönchengladbach wird Adi Hütter wohl besser verdienen als bei Eintracht Frankfurt. Auch eine Verlängerung aufgrund der Champions League hätte daran wohl nichts geändert.

Viel wichtiger ist aber der Punkt, dass Gladbach alles in allem finanziell besser dasteht als Frankfurt. Kurzfristig zwar nicht, denn die Königsklasse wird Frankfurt gutes Geld in die Kassen spülen, langfristig aber schon.

Beinahe jedes Jahr liegen die Transferausgaben Gladbachs über jenen der Eintracht – abgesehen von 2016, als Jovic, Hinteregger oder Sow geholt wurden.

Mittel- bis langfristig stehen Hütter bei Gladbach mehr Ressourcen zur Verfügung. Frankfurt war zumindest in den letzten Jahren immer wieder auf Leihen angewiesen.

Das – ebenso wie der Fokus auf die Bundesliga – könnten dafür sorgen, dass Hütters Gladbach auch kommende Saison wieder vor Frankfurt steht.

 

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