Wenn am Donnerstag, den 11. Juni 2026, das Eröffnungsspiel der WM 2026 steigt, sind vorerst einmal alle Blicke auf Mexiko gerichtet, das zusammen mit den USA und Kanada als Austragungsland der Endrunde fungiert.
Zum Auftakt empfängt der Gastgeber in Mexico City die Gäste aus Südafrika. Interessanter Side-Fact: Bereits bei der WM 2010 gab es diese Konstellation in umgekehrter Form, damals beim Großereinigs am afrikanischen Kontinent.
Diesmal wird jedoch die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten eingeläutet – mit 48 Mannschaften, insgesamt 104 Spielen und über 16 Spielorten in drei Ländern. Deshalb bekommt das Eröffnungsspiel eine noch größere Bedeutung. Welche Rolle Mexiko spielen kann, bleibt abzuwarten, in Gruppe A gilt der Gastgeber jedoch als Favorit.
Dass „El Tri“ im altehrwürdigen Aztekenstadion, das bei der WM nur Mexiko-Stadt-Stadion genannt wird, antreten darf, ist ein nicht groß genug einzuschätzender Pluspunkt für Mexiko. „Das ist ein absoluter Heimvorteil. Ich glaube die Mexikaner sind sehr heiß auf die WM und werden ihre Mannschaft richtig unterstützen“, glaubt der deutsche Weltmeister Guido Buchwald an einen Hexenkessel.
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Guido Buchwald schwärmt von Atmosphäre: „Das Aztekenstadion ist für mich nach wie vor mit das schönste Stadion, wo ich gespielt habe“
Buchwald weiß, wovon er redet, schließlich durfte er selbst seine Fußballschuhe in diesem Fußballtempel schnüren und erinnert sich noch heute gerne an die Auftritte in dieser imposanten Arena zurück.
„Jeder, der schon mal in Mexiko gespielt hat, der weiß, was da für eine Atmosphäre herrscht in Mexiko. Also von daher denke ich, die haben im Gegensatz zu den USA einen absoluten Heimvorteil“, schätzt der mittlerweile 65-Jährige die Lage ein. Dabei kommt die Stuttgart-Legende aus dem Schwärmen nicht mehr hinaus. „Das Aztekenstadion ist für mich nach wie vor mit das schönste Stadion, wo ich gespielt habe.“
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| Mexiko wird Weltmeister | 70.0 |
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Mexiko mit viel Einsatz und Emotion: Gilberto Mora wird der nächste Top-Star aus Mexiko“
Daten-Experte Quirin Sterr kann mehr dazu sagen, was von Mexiko spielerisch zu erwarten ist und betont, dass es sich um eine „sehr körperliche, sehr emotionale Mannschaft“ handelt, die Javier Aguirre zur Verfügung steht.
„Sehr hohe Außenverteidiger, viele Flanken und vorne Raul Jimenez oder Santiago Gimenez, einer von beiden wird spielen und soll dann verwerten. Standards sind für Mexiko auch ganz, ganz wichtig. Ein Name vielleicht noch: Gilberto Mora (Club Tijuana) ist ein ganz spannendes Talent auf der Zehner-Position. Ich hoffe, dass er zum Einsatz kommt. Das wird der nächste Top-Star aus Mexiko.“
Mexiko mit viel Einsatz und Emotion: Gilberto Mora wird der nächste Top-Star aus Mexiko“
Als großer Außenseiter in der Gruppe A mit Mexiko, Südkorea und Tschechien gilt Südafrika, das gleich zum Einstieg in das Turnier im prallvollen Aztekenstadion gegen den Gastgeber ran muss, so sieht es der WM-Spielplan vor.
Laut den Experten handelt es sich um eine Mannschaft, die bei dieser WM nicht viel zu melden haben wird, zu stark wird die Konkurrenz eingeschätzt, zu wenig wettbewerbsfähig die „Bafana Bafana“ selbst. Was man von der von Hugo Broos gecoachten Auswahl erwarten darf?
„Lange Bälle auf Lyle Foster und Umschaltspiel. Die Chancenverwertung ist katastrophal, schon seit zwei, drei Jahren. Ich habe es auch beim Afrika-Cup in Marokko gesehen – eine sehr, sehr spielschwache Mannschaft, wenig Spielkultur mit ganz wenigen Spielern nur, die in Europa spielen. Da siehst du dann eben auch, dass es taktisch einfach wirklich dünn ist. Zwei junge Spieler auf den Außenbahnen sind recht interessant und haben Tempo, die gehen immer die Linie runter“, analysiert Quirin Sterr die wenig erbauliche Ausgangslage der Südafrikaner.
Möglicherweise kommt es aber auch zu Überraschungen. Das Duell zwischen Mexiko und Südafrika wird die erste Richtmarke bei dieser Weltmeisterschaft und die Vorfreude steigt stündlich. Ob Mexiko beim Heimturnier dann wirklich einen Lauf hinlegen kann, werden die Spiele zeigen.
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