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Tunesien

Tunesien bei der WM 2026

Name

Fédération Tunisienne de Football

Gegründet

29. März 1957

Trainer

Sabri Lamouchi

Kapitän

Ali Abdi

WM-Teilnahmen

7

Größter Erfolg

Gruppenphase

Nächstes Spiel

Juni 15, 2026 03:00
European Play-Off B Tunesien
Odds are subject to change. Last updated 17.02.2026 16:22

Quoten Stand: 26. Februar 2026, 03:33 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

Tunesien WM 2026 Weltmeister Quote

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Tunesien – Spielplan und Ergebnisse

Tunesien – Kader und Statistiken

Geschichte von Tunesien bei der WM

Die tunesische Nationalmannschaft, bekannt als die „Adler von Karthago“, nimmt eine historische Sonderrolle im afrikanischen Fußball ein. Bei ihrer ersten Teilnahme 1978 in Argentinien schrieben sie Geschichte, als sie mit einem Sieg gegen Mexiko den ersten WM-Erfolg einer afrikanischen Nation überhaupt feierten.

Seit den 1990er Jahren hat sich Tunesien als eine der konstantesten Kräfte des Kontinents etabliert und qualifizierte sich regelmäßig für die Endrunden. Die Mannschaft ist traditionell für ihre taktische Disziplin, eine starke defensive Grundordnung und ein technisch versiertes Mittelfeld bekannt. Trotz zahlreicher Achtungserfolge, wie dem Sieg gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich bei der WM 2022, blieb den Tunesiern der Sprung in die K.-o.-Runde bisher verwehrt.

Heute steht die Nationalmannschaft für eine erfahrene Turniermannschaft, die mit einer Mischung aus heimischen Kräften und Europa-Legionären antritt, um bei der WM 2026 erstmals die Gruppenphase zu überstehen.

Größter WM-Erfolg von Tunesien

Obwohl Tunesien bisher immer in der Vorrunde ausschied, gilt der Auftritt bei der Weltmeisterschaft 1978 als ihr bedeutendster Erfolg. Der 3:1-Sieg gegen Mexiko war nicht nur der erste Sieg eines afrikanischen Teams bei einer WM, sondern sorgte auch dafür, dass die FIFA die Anzahl der Startplätze für den afrikanischen Kontinent dauerhaft erhöhte.

Tunesien beendete die Gruppe damals ungeschlagen gegen den amtierenden Weltmeister Bundesrepublik Deutschland (0:0), was ihren Ruf als taktisch exzellente Mannschaft festigte. Ein weiterer emotionaler Höhepunkt war der 1:0-Sieg gegen Frankreich bei der WM 2022. Auch wenn dieser Erfolg nicht für das Achtelfinale reichte, bewies er erneut die Wettbewerbsfähigkeit der Adler von Karthago gegen die absolute Weltspitze.

Diese Siege bilden das Fundament für das tunesische Selbstbewusstsein und dienen als Ansporn, bei der WM 2026 in Nordamerika den historischen Einzug in die K.-o.-Runde zu realisieren.

Tunesien im Überblick

So qualifizierte sich Tunesien für die WM 2026

In der CAF-Qualifikationsgruppe H belegte Tunesien mit 24 Punkten den ersten Platz vor Namibia, Liberia und Malawi. Die Mannschaft sicherte sich die vorzeitige Qualifikation am 8. September 2025 durch einen 1:0-Auswärtssieg gegen Äquatorialguinea (Torschütze: Mohamed Ben Romdhane in der 94. Minute).

Tunesien schloss die Qualifikation mit einer fast makellosen Bilanz von neun Siegen in zehn Spielen und einem Torverhältnis von 22:0 ab. Die Auslosung vom 5. Dezember 2025 ergab für die Weltmeisterschaft die Gruppe F, in der Tunesien auf die Niederlande, Japan und den UEFA-Play-off-Sieger B (Ukraine, Schweden, Polen oder Albanien) trifft.

Trainer Sabri Lamouchi

Sabri Lamouchi ist seit dem 14. Januar 2026 Cheftrainer der tunesischen Nationalmannschaft. Er übernahm das Amt nach der Entlassung von Sami Trabelsi infolge eines enttäuschenden Afrika-Cups.

Lamouchi, ein ehemaliger französischer Nationalspieler mit tunesischen Wurzeln, bringt Erfahrung als Nationaltrainer der Elfenbeinküste (WM 2014) sowie von Vereinsstationen wie Stade Rennes und Nottingham Forest mit. Er ist bekannt für eine moderne, ballbesitzorientierte Philosophie und legt großen Wert auf eine kompakte Organisation zwischen den Mannschaftsteilen.

Unter seiner Führung agiert Tunesien meist in einem flexiblen 4-3-3 oder 4-2-3-1, das auf schnelle Umschaltmomente setzt. Sein Ziel für die Weltmeisterschaft 2026 ist es, die individuelle Klasse von Spielern wie Elias Saad und Hannibal Mejbri in ein stabiles System zu integrieren, um in der anspruchsvollen Gruppe F gegen die Niederlande und Japan zu bestehen.