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Südafrika

Südafrika bei der WM 2026

Name

South African Football Association

Gegründet

1892

Trainer

Hugo Broos

Kapitän

Ronwen Williams

WM-Teilnahmen

4

Größter Erfolg

Gruppenphase

Nächstes Spiel

Juni 11, 2026 20:00
Mexiko Südafrika
Odds are subject to change. Last updated 13.02.2026 11:12

Quoten Stand: 23. Februar 2026, 23:54 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

Südafrika WM 2026 Weltmeister Quote

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Südafrika – Spielplan und Ergebnisse

Südafrika – Kader und Statistiken

Geschichte von Südafrika bei der WM

Die südafrikanische Nationalmannschaft, weltweit bekannt als „Bafana Bafana“ (Die Jungs), blickt auf eine junge, aber symbolträchtige Geschichte bei Weltmeisterschaften zurück. Nach dem Ende der Apartheid feierte das Team 1998 in Frankreich sein vielbeachtetes Debüt auf der Weltbühne. Dieser Moment markierte weit mehr als einen sportlichen Erfolg; er war das Symbol für die Rückkehr einer „Regenbogennation“ in die globale Sportgemeinschaft und legte den Grundstein für die Popularität des Fußballs im Land.

In den folgenden Jahren etablierte sich Südafrika als stolze Kraft des afrikanischen Kontinents. Den absoluten Höhepunkt erlebte das Land 2010, als Südafrika als erste afrikanische Nation überhaupt die Weltmeisterschaft ausrichtete. Trotz des unglücklichen Ausscheidens in der Vorrunde festigte dieses Turnier den Ruf der Bafana Bafana als leidenschaftliches Team, das durch technische Finesse und eine unvergleichliche Begeisterungsfähigkeit besticht.

Das Eröffnungstor von Siphiwe Tshabalala bleibt als einer der emotionalsten Momente der WM-Geschichte unvergessen. Nach einer Phase des Umbruchs durchlief der Verband eine strategische Neuausrichtung, die verstärkt auf die Stabilität der heimischen Liga und eine disziplinierte taktische Ausbildung setzte. Dieser Prozess führte unter der Leitung von Hugo Broos zu einer beeindruckenden Rückkehr in die afrikanische Spitze. Heute steht die südafrikanische Nationalmannschaft für eine traditionsreiche Rolle als Pionier, stetige Weiterentwicklung und den festen Anspruch, bei der WM 2026 erneut für Gänsehautmomente zu sorgen.

Größter WM-Erfolg von Südafrika

Die Weltmeisterschaft 2010 im eigenen Land gilt bis heute als der größte Triumph der südafrikanischen Fußballgeschichte, auch wenn das sportliche Erreichen des Achtelfinals knapp verpasst wurde. Die Bafana Bafana traten mit der Hoffnung eines ganzen Kontinents an und bewiesen eine außergewöhnliche moralische Widerstandskraft unter enormem Erwartungsdruck. Besonders beeindruckend war die Geschlossenheit des Teams, das sich in einer extrem starken Gruppe mit Mexiko, Uruguay und dem amtierenden Vizeweltmeister Frankreich behaupten musste.

Unter Trainer Carlos Alberto Parreira entwickelte die Mannschaft eine taktische Disziplin, die durch Spielfreude und Stolz ergänzt wurde. Der Weg durch das Turnier war geprägt von emotionalen Höhepunkten, die das Land vereinten. Nach einem respektablen Unentschieden im Eröffnungsspiel folgte am 22. Juni 2010 der geschichtsträchtige Moment in Bloemfontein: Südafrika besiegte den Fußballgiganten Frankreich mit 2:1. Spieler wie Bongani Khumalo und Katlego Mphela wuchsen über sich hinaus und sorgten für einen Sieg, der weltweit für Bewunderung sorgte.

Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz schied Südafrika als erster Gastgeber der Geschichte nach der Vorrunde aus. Dieser Erfolg war weit mehr als ein rein sportliches Resultat. Er bewies, dass Südafrika fähig ist, auf Augenhöhe mit den Großen der Welt zu konkurrieren und als perfekter Gastgeber ein globales Fest des Fußballs auszurichten. Der Sieg gegen Frankreich wurde zum Symbol für das neue Selbstbewusstsein des südafrikanischen Fußballs. Bis heute dient das Auftreten von 2010 als emotionales Fundament für die aktuelle Generation und als Beweis dafür, dass die Bafana Bafana zu Großem fähig sind, wenn das Land hinter ihnen steht.

Südafrika im Überblick

So qualifizierte sich Südafrika für die WM 2026

Die südafrikanische Nationalmannschaft hat sich auf einem beeindruckenden und nervenstarken Weg für die WM 2026 qualifiziert. In der Qualifikationsgruppe C der afrikanischen Zone (CAF) traf Südafrika auf starke Konkurrenten wie Nigeria, Benin, Simbabwe, Ruanda und Lesotho. Bereits zu Beginn der Qualifikation setzte das Team unter Hugo Broos ein klares Zeichen. Trotz einer frühen, überraschenden Niederlage gegen Ruanda ließ sich die Mannschaft nicht entmutigen.

Ein entscheidender Wendepunkt war das Auswärtsspiel gegen den Gruppenfavoriten Nigeria im Juni 2024, bei dem Südafrika ein wichtiges 1:1-Unentschieden erkämpfte und damit seine Ambitionen untermauerte. In der entscheidenden Phase im Jahr 2025 bewies die Bafana Bafana eine enorme Konstanz. Durch Siege gegen Simbabwe und Benin festigte das Team seinen Platz an der Tabellenspitze. Der krönende Moment kam am 14. Oktober 2025: Mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen Lesotho sicherte sich Südafrika vorzeitig den ersten Platz in der Gruppe C und damit die direkte Qualifikation für die WM 2026, noch vor dem favorisierten Team aus Nigeria.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungsträger: Percy Tau agierte als treibende Kraft in der Offensive, während Kapitän und Torhüter Ronwen Williams mit seinen Paraden die Defensive stabilisierte. Auch junge Talente wie Teboho Mokoena zeigten im Mittelfeld eine überragende Spielintelligenz. Unter Nationaltrainer Hugo Broos bewies das Team vor allem in den entscheidenden Momenten große Reife und taktische Disziplin.

Trainer Hugo Broos

Hugo Broos ist seit Mai 2021 Cheftrainer der südafrikanischen Nationalmannschaft. Der erfahrene Belgier übernahm das Amt mit der Vision, einen radikalen Umbruch einzuleiten und verstärkt auf junge, hungrige Spieler aus der heimischen Liga zu setzen. Broos, der bereits Kamerun zum Afrika-Cup-Sieg geführt hatte, wird in Südafrika für seine Gradlinigkeit und seine mutigen personellen Entscheidungen geschätzt.

Broos legt großen Wert auf physische Fitness, eine kompakte Grundordnung und ein schnelles, direktes Spiel in die Spitze. Er hat es geschafft, aus einer Gruppe talentierter Einzelspieler eine belastbare und taktisch disziplinierte Einheit zu formen, die auch unter Druck Ruhe bewahrt. Unter seiner Führung hat die Bafana Bafana ihre Identität zurückgefunden. Bei der Weltmeisterschaft 2026 strebt er an, mit seinem Team die Gruppenphase zu überstehen.