Name
Federación Ecuatoriana de Fútbol
Gegründet
30. Mai 1925
Trainer
Sebastián Beccacece
Kapitän
Enner Valencia
WM-Teilnahmen
4
Größter Erfolg
Achtelfinale (2006)
Ecuador WM 2026 Weltmeister Quote
Ecuador – Spielplan und Ergebnisse

Di., 31 März ![]() ![]() | 18:45 |
Aktuelle Nachrichten zu Ecuador
Ecuador – Kader und Statistiken
Geschichte von Ecuador bei der WM
Die Fußballnationalmannschaft von Ecuador blickt bei Weltmeisterschaften auf eine stetig wachsende Geschichte zurück. Die Mannschaft debütierte erstmals 2002 bei einer WM, nachdem Ecuador zuvor nie an den Endrunden teilgenommen hatte und lange Zeit als Außenseiter im südamerikanischen Fußball galt. In der WM 2002 konnte Ecuador den ersten Sieg auf großer Bühne feiern und zeigte, dass man konkurrenzfähig ist.
2006 gelang Ecuador der größte Turniererfolg, als man nach Siegen gegen Polen und Costa Rica ins Achtelfinale einzog und erst dort an England scheiterte. In den folgenden Jahren qualifizierte sich Ecuador wieder für die Weltmeisterschaften 2014 und 2022, wobei man jeweils in der Gruppenphase ausschied, aber wichtige Erfahrungen sammelte und die nationale Fußballidentität weiter stärkte.
In der Qualifikation zur WM 2026 setzte sich Ecuador erneut in der CONMEBOL-Eliminatorias durch und sicherte sich den zweiten Platz, was die direkte Teilnahme an der Endrunde bedeutete. Diese konstanten Qualifikationen spiegeln eine Entwicklung wider, in der Ecuador sich von einem Außenseiter zu einem etablierten Teilnehmer entwickelt hat. Neben der WM-Historie nahm Ecuador mehrfach an der Copa América teil, wo der beste Rang ein vierter Platz war, ohne jedoch den kontinentalen Titel zu gewinnen.
Größter WM-Erfolg von Ecuador
Der Achtelfinaleinzug bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gilt bis heute als größter Triumph der ecuadorianischen Fußballgeschichte und als Meilenstein für den nationalen Sport. Die Nationalmannschaft reiste als Außenseiter nach Deutschland und traf in der Vorrunde auf Polen, Costa Rica und Deutschland. Besonders beeindruckend war die geschlossene Teamleistung, die taktische Disziplin und bemerkenswerten Kampfgeist vereinte. Unter Trainer Luis Fernando Suárez entwickelte die Mannschaft eine geschlossene Einheit, die auf Organisation, schnellen Konterfußball und unermüdlichen Einsatz setzte.
Der Weg ins Achtelfinale war geprägt von konzentrierten Leistungen und einer konstanten Steigerung im Turnier. Spieler wie Agustín Delgado, Iván Kaviedes und Christian Noboa prägten entscheidende Momente, während Torhüter José Francisco Cevallos mit mehreren Glanzparaden zur Stabilität des Teams beitrug. Nach Siegen gegen Polen und Costa Rica qualifizierte sich Ecuador als Gruppensieger für das Achtelfinale, wo man auf England traf. Das Spiel am 25. Juni 2006 zeigte den unbedingten Willen der Mannschaft: Ecuador konnte die Partie lange offenhalten, verteidigte mutig und zeigte offensiv gefährliche Akzente, auch wenn das Team letztlich mit 0:1 ausschied.
Der Achtelfinaleinzug war weit mehr als ein sportlicher Erfolg. Er wurde zum Symbol des wachsenden Selbstbewusstseins im ecuadorianischen Fußball und prägte die nationale Begeisterung für den Sport. Der Triumph zeigte, dass Ecuador auch gegen international etablierte Gegner bestehen kann und legte den Grundstein für die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Nationalmannschaft. Bis heute steht das WM-Turnier 2006 als emotionales Fundament der ecuadorianischen Erfolgsgeschichte und als herausragender Moment in der Geschichte des Teams.
Ecuador im Überblick
So qualifizierte sich Ecuador für die WM 2026
Die Nationalmannschaft von Ecuador hat sich auf einem sehr soliden Weg für die WM 2026 qualifiziert. In der Qualifikationsphase spielte Ecuador in der CONMEBOL-Eliminatorias gegen die anderen neun südamerikanischen Teams.
Bereits früh in der Qualifikation setzte Ecuador Maßstäbe: Nach einem 2:1‑Sieg gegen Paraguay und einem 3:0‑Heimsieg gegen Bolivien gewann das Team schnell an Selbstvertrauen und Kontrolle in der Tabelle. Auch gegen Uruguay und Kolumbien konnte Ecuador wichtige Punkte sammeln, darunter ein 1:0‑Auswärtserfolg bei Uruguay, der die Ambitionen des Teams unterstrich.
Im weiteren Verlauf bestätigte Ecuador seine Stärke: Ein 4:1‑Heimsieg gegen Chile und ein 2:0‑Erfolg gegen Venezuela sorgten dafür, dass das Team in Schlagdistanz zur Spitze der Tabelle blieb. Besonders beeindruckend war die Konstanz über die gesamte Quali und die Fähigkeit, sowohl zuhause als auch auswärts starke Leistungen abzurufen.
Der krönende Moment kam am letzten Spieltag der Eliminatorias: Ecuador besiegte Argentinien zwar knapp mit 1:0, aber das reichte, um den zweiten Platz in der Tabelle zu sichern und die direkte Qualifikation für die WM 2026 zu erreichen.
Unter Trainer Sebastián Beccacece zeigte die Mannschaft über die gesamte Qualifikation hinweg große Disziplin, taktische Intelligenz und eine geschlossene Teamleistung. Der zweite Platz in der südamerikanischen Qualifikation markiert einen klaren Erfolg und unterstreicht Ecuadors Anspruch, auch bei der WM 2026 auf höchstem Niveau mitzuspielen.
Trainer Sebastián Beccacece
Sebastian Beccacece ist seit August 2024 Nationaltrainer der ecuadorianischen Fußballnationalmannschaft. Er übernahm das Amt nach Félix Sánchez Bas und wurde vom Verband als erfahrener, leidenschaftlicher und taktisch strukturierter Trainer gesehen. Sein Vertrag läuft aktuell bis Ende 2026, mit dem klaren Ziel, Ecuador bei der Weltmeisterschaft 2026 erfolgreich zu vertreten.
Beccacece legt großen Wert auf defensive Stabilität, intensive Spielorganisation und physische Robustheit. Er setzt auf eine klare Teamstruktur, konsequentes Pressing und eine enge Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Mittelfeld, um eine belastbare Mannschaft zu formen. Zugleich fördert er die Integration junger Talente und nutzt die internationale Erfahrung seiner Akteure, um die Kaderqualität zu steigern.
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