Name
Fédération Congolaise de Football-Association
Gegründet
1919
Trainer
Sebastien Desabre
Kapitän
Chancel Mbemba
WM-Teilnahmen
2
Größter Erfolg
Gruppenphase (1974)
DR Kongo WM 2026 Weltmeister Quote
DR Kongo – Spielplan und Ergebnisse

Mi., 25 März ![]() 2 ![]() 0 |
Di., 31 März ![]() 1 ![]() 0 |
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Aktuelle Nachrichten zur DR Kongo
DR Kongo – Kader und Statistiken
Geschichte der DR Kongo bei der WM
Die Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo, bekannt als die „Leoparden“, blickt auf eine lange und stolze Tradition zurück, die jedoch von einer jahrzehntelangen Abwesenheit auf der Weltbühne geprägt war.
Unter dem Namen Zaire schrieb das Land 1974 Geschichte, als es sich als erste Nation aus Subsahara-Afrika für eine Weltmeisterschaft qualifizierte. Der kongolesische Fußball steht seit jeher für eine außergewöhnliche physische Präsenz gepaart mit hoher technischer Begabung. Nach dem Ende der Ära Zaire folgten schwierige Jahrzehnte, in denen das Team zwar regelmäßig beim Afrika-Cup glänzte, die WM-Qualifikation jedoch immer wieder knapp verpasste.
Erst in den letzten Jahren gelang es durch eine professionelle Struktur und die Integration zahlreicher in Europa aktiver Profis, wieder zu einer absoluten Spitzenmacht in Afrika aufzusteigen. Die Rückkehr zur Weltmeisterschaft 2026 wird in Kinshasa und im ganzen Land als nationale Wiedergeburt gefeiert.
Größter WM-Erfolg der DR Kongo
Der historisch bedeutendste Moment bleibt die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland, auch wenn das Team damals Lehrgeld zahlen musste und nach der Vorrunde ausschied. In der modernen Geschichte des Landes wird jedoch der Sieg im interkontinentalen Playoff-Finale am 31. März 2026 als der bisher größte Triumph gewertet.
Nach 52 Jahren der Abstinenz gelang es den Leoparden, sich in einem hochdramatischen Spiel gegen Jamaika das Ticket für die Endrunde zu sichern. Dieser Erfolg markiert den endgültigen Durchbruch einer Generation, die bereits beim Afrika-Cup 2024 für Aufsehen gesorgt hatte. Die Qualifikation für 2026 wird als Beweis dafür gesehen, dass die DR Kongo nun bereit ist, nicht nur teilzunehmen, sondern erstmals in der Geschichte des Landes auch in die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft einzuziehen.
DR Kongo im Überblick
So qualifizierte sich die DR Kongo für die WM 2026
Der Weg der Leoparden zur Weltmeisterschaft 2026 war einer der längsten und beschwerlichsten in der Geschichte der Qualifikation. In der regulären CAF-Gruppenphase belegte die DR Kongo hinter dem Senegal den zweiten Platz, was zunächst nur für den Einzug in die afrikanische Playoff-Runde reichte.
Dort besiegte man im November 2025 zunächst Kamerun mit 1:0 und setzte sich im Finale gegen Nigeria nach einem packenden 1:1 nach Verlängerung im Elfmeterschießen durch. Dies berechtigte zur Teilnahme am interkontinentalen Playoff-Turnier in Mexiko im März 2026. Im entscheidenden Finalspiel am 31. März 2026 in Guadalajara traf die DR Kongo auf Jamaika. In einer dramatischen Partie erzielte Axel Tuanzebe in der Nachspielzeit der Verlängerung den vielumjubelten 1:0-Siegtreffer.
Die Auslosung ergab für die Weltmeisterschaft die Gruppe K, in der die DR Kongo auf Portugal, Kolumbien und Usbekistan trifft.
Trainer Sebastien Desabre
Seit August 2022 trägt der Franzose Sebastien Desabre die Verantwortung als Nationaltrainer der DR Kongo. Desabre, der als exzellenter Kenner des afrikanischen Fußballs gilt, hat es geschafft, aus einer Gruppe von hochtalentierten Individualisten ein taktisch diszipliniertes und mental gefestigtes Kollektiv zu formen.
Unter seiner Führung agieren die Leoparden meist in einem kraftvollen 4-2-3-1, das auf einer extrem stabilen Defensive um Kapitän Chancel Mbemba und blitzschnellen Umschaltbewegungen basiert. Desabre wird besonders für seine analytische Herangehensweise und seine Fähigkeit geschätzt, junge Talente nahtlos in das Gefüge einzubauen. Sein Erfolg in den Play-offs hat ihn in der DR Kongo bereits zu einer lebenden Legende gemacht.
Für die Weltmeisterschaft 2026 ist es sein Ziel, die physische Überlegenheit seines Teams zu nutzen, um in der Gruppe K gegen Favoriten wie Portugal zu bestehen und das historische erste Weiterkommen eines kongolesischen Teams in die K.o.-Runde zu realisieren.
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