St. Pauli – Paderborn, Tipp: Über 3,5 Tore – 26.09.2018

Paderborn sorgt auch am Millerntor für ein Spektakel!

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Kauczinski (St. Pauli)
Markus Kauczinski (St. Pauli) © GEPA

Spiel: Germany St. PauliGermany Paderborn
Tipp: Über 3,5 Tore (Ergebnis 2:1)
Wettbewerb: 2. Bundesliga
Datum: 26.09.2018
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Wettquote: 3.00* (Stand: 24.09.2018, 21:36)
Wettanbieter: Bet365
Einsatz: 1 Unit

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Eine abwechslungsreiche Partie auf Augenhöhe dürfte uns am Mittwoch (26.09.2018) am Millerntor in Hamburg erwarten. Schließlich empfängt hier um 18:30 Uhr der FC St. Pauli den SC Paderborn. Während die Gastgeber bereits eine erste Krise mit drei Niederlagen am Stück zu überstehen hatten und nach dem sechsten Spieltag die Schießbude der 2. Bundesliga sind, sind die Gäste seit dem zweiten Spieltag ungeschlagen und haben neben Tabellenführer Köln die zurzeit zweiterfolgreichste Offensive zu bieten. Trotzdem sitzen beide Teams mit jeweils neun Punkten im Mittelfeld fest und benötigen einen weiteren Dreier, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht frühzeitig zu verlieren.

Wir erwarten in jedem Fall eine ausgeglichene Partie und sehen aufgrund einer bislang starken Offensive minimale Vorteile bei den Gästen. In welche Richtung der Zeiger letztendlich schlägt, lässt sich aber nur schwer sagen, weshalb wir unseren Blick auf die letzten Ergebnisse beider Mannschaften richten. Hierbei fällt auf, dass in den Spielen beider Mannschaften überproportional häufig drei oder mehr Tore gefallen sind. Genau aus diesem Grund empfehlen wir für die Partie zwischen St. Pauli und Paderborn einen Tipp auf über 3,5 Tore. Bet365 ruft für entsprechende Wetten attraktive Quoten von 3,0 auf.

 

Formcheck St. Pauli

Der FC St. Pauli beendete die letzten Saison auf dem zwölften Platz (Bilanz: 11-10-13, Torverhältnis: 35:48 und 43 Punkte) und entkam dem Abstieg nur dank eines Schlussspurtes mit zwei Siegen aus den letzten drei Partien. Auch die Vorbereitung verlief nicht unbedingt optimal, allerdings konnten in den letzten beiden Testspielen vor der Saisoneröffnung zwei souveräne Siege gegen den FC Liefering (3:0) und Stoke City (2:0) fix gemacht werden. Hier knüpften die Kiezkicker auch zum Saisonauftakt an und holten aus den ersten beiden Partien gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg (2:1) und den ehemaligen Bundesligisten SC Darmstadt 98 (2:0) die volle Punkteausbeute.

[pullquote align=“left“ cite=“Kapitän Johannes Flum nach dem Ende der ersten Niederlagenserie“ link=““ color=““ class=““ size=““]„Der Sieg tat total gut, er war total wichtig. Wir wussten ja um die Situation, auch wenn es erst der sechste Spieltag war. Da war schon Druck auf dem Kessel, aber damit sind wir gut umgegangen.“[/pullquote]

Auf den perfekten Saisonstart folgte für die Elf von Chefcoach Markus Kauczinski ein unerwarteter Einbruch mit vier Pflichtspielniederlagen in Serie. Den Anfang machte das Aus in der ersten Runde des DFB Pokals, wo der SV Wehen Wiesbaden den längeren Atem bewies und nach einem 1:1-Remis in der regulären Spielzeit die Verlängerung für sich entschied (2:3 n.V.). Anschließend setzte es in der 2. Bundesliga drei heftige Niederlagen gegen den 1. FC Union Berlin (1:4), den 1. FC Köln (3:5) und Erzgebirge Aue (1:3). Während die Nullnummer gegen den Top-Aufstiegskandidaten aus Köln sicherlich einkalkuliert war, dürften sich die Norddeutschen insbesondere gegen Aue etwas Zählbares ausgerechnet haben. Das Problem in der Defensive war indes schnell ausgemacht, denn mit durchschnittlich vier Gegentoren pro Spiel dürfte der Klassenerhalt ein schwieriges Unterfangen werden. Aus diesem Grund war St. Pauli am letzten Wochenende gegen den FC Ingolstadt bemüht, diese Baustelle zu schließen, was auch gelang. Denn am Ende stand die Null und in Überzahl gelang in den Schlussminuten der sicherlich nicht ganz verdiente 1:0-Sieg. Ob damit die heraufbeschworene Trendwende eingeläutet und die erste Minikrise abgewendet ist, wird sich gegen Paderborn zeigen. Mit Wettquoten um 2,5 werden die Kiezkicker vonseiten der Buchmacher am Mittwoch jedenfalls leicht favorisiert. Trotzdem erscheint uns zwischen St. Pauli und Paderborn ein entsprechender Tipp als sehr gewagt.

Formcheck Paderborn

Der SC Paderborn holte sich in der letzten Saison die Vizemeisterschaft der 3. Liga und machte damit nach zwei Jahren Abstinenz den (Wieder-) Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt (Bilanz: 25-8-5; Torverhältnis: 90:33 und 83 Punkte). In der Vorbereitung konnten die Paderborner zunächst an die guten Leistungen der letzten Saison anknüpfen, ehe gegen Norwich City im vorletzten Testspiel eine 2:3-Niederlage folgte. In der Generalprobe vor dem Liga-Auftakt gelang der Elf von Chefcoach Steffen Baumgart mit einem 3:2-Sieg gegen den französischen Vizemeister AS Monaco dann ein Achtungserfolg. Der Saisonstart beim SV Darmstadt 98 missglückte dann jedoch, obwohl sich die beiden Ex-Bundesligisten durchaus auf Augenhöhe begegneten und ein Remis gerecht gewesen wäre (0:1).

[pullquote align=“left“ cite=“Chefcoach Steffen Baumgart weiß, wo der Hase im Pfeffer liegt“ link=““ color=““ class=““ size=““]“Die Anzahl an Gegentoren, die wir im Moment bekommen – damit gewinnst du auf Dauer keinen Blumentopf, egal wie gut wir nach vorne spielen.“[/pullquote]

Seitdem schlagen sich die Schwarz-Blauen aber recht ordentlich und blieben die letzten sechs Pflichtspiele ungeschlagen. Noch im Liga-Alltag gelang zunächst ein 2:0-Sieg gegen Jahn Regensburg, ehe im DFB Pokal mit einem 2:1-Sieg gegen den FC Ingolstadt der Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht werden konnte. Hierauf folgten zwei 2:2-Remis gegen Fürth und Bochum, die beide nicht zu verachten sind. Immerhin tummeln sich diese beiden Mannschaften zurzeit hinter Köln und Hamburg auf den starken Plätzen vier und fünf. Nach der Länderspielpause folgte beim Top-Aufstiegskandidaten 1. FC Köln ein Torspektakel vom Feinsten und dem besseren Ende für den SCP. Auch am letzten Wochenende lieferte sich die Baumgart-Elf mit dem FC Magdeburg einen Schlagabtausch mit erneut acht Toren. Obwohl die Paderborner bis in das letzte Spielviertel mit zwei Toren führten, endete die Partie jedoch mit einem enttäuschenden 4:4-Remis. Trotz äußerst respektabler Ergebnisse aus den letzten Wochen sehen die Buchmacher die Blau-Schwarzen mit Quoten bis 2,90 in der Außenseiterrolle. Zwischen St. Pauli und Paderborn würden Wetten auf den Auswärtssieg mit dem dreifachen Einsatz belohnt. Obwohl wir den SCP leicht favorisieren, würden wir einen entsprechenden Tipp nur mit einer Absicherung empfehlen.

Nächstes Spektakel mit Aufsteiger Paderborn?
St. Pauli vs. Paderborn, 26.09.2018 – Wettbasis.com Analyse

 

St. Pauli – Paderborn, Tipp & Fazit – 26.09.2018

Unser Tipp für die Partie St. Pauli – Paderborn läuft auf Wettquoten um die 3,0 hinaus und ist aufgrund der Beteiligung der Ostwestfalen auf jeden Fall eine Wette wert. Wie eingangs ausgeführt, ist der FC St. Pauli die aktuelle Schießbude der 2. Bundesliga, worüber auch der 1:0-Erfolg gegen die verunsicherten Ingolstädter vom letzten Wochenende nicht hinwegtäuschen sollte. In drei der letzten vier Partien unter Beteiligung der Hamburger wären entsprechende Wetten jedenfalls aufgegangen, da die Kiezkicker sich jeweils drei Gegentore einschenken ließen und selbst mindestens einmal trafen.

 

Key-Facts – St. Pauli vs. Paderborn Tipp

  • St. Pauli hat mit bislang 13 Gegentoren die wackeligste Defensive der 2. Bundesliga.
  • Der SC Paderborn sorgt mit der Offensive für Spektakel, weist in der Defensive aber auch Defizite auf.
  • Vier der letzten fünf direkten Duelle konnte der SCP für sich entscheiden (Bilanz Paderborn: 4-0-1)

 

Paderborn hingegen ist neben dem 1. FC Köln der Torgarant der 2. Bundesliga. In den vier letzten Ligapartien unter Beteiligung der Ostwestfalen fielen jeweils mindestens vier Tore, in den letzten beiden sogar acht! Selbst erzielte die Blau-Schwarzen davon dreizehn Treffer. Gepaart mit einer nicht ganz sattelfesten Defensive (elf Gegentore) ist regelmäßig für Spektakel gesorgt. Auch im Millerntor-Stadion können wir uns einen Schlagabtausch mit vielen Toren vorstellen, weswegen wir zwischen St. Pauli und Paderborn Wetten auf mindestens vier Tore empfehlen. Beim Einsatz halten wir uns aber vornehm zurück und setzen nur eine Unit.

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