Luzern – Neuchatel, Tipp: Beide Teams treffen – 21.07.2018

Kann Aufsteiger Neuchâtel Xamax zum Saisonauftakt überraschen?

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Rene Weiler (Anderlecht)
Trainer Rene Weiler (Anderlecht) © G

Spiel: SwitzerlandLuzernSwitzerlandNeuchâtel
Tipp: Treffen beide Teams? Ja (Ergebnis 0:2)
Wettbewerb: Super League Schweiz
Datum: 21.07.2018
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wettquote: 1.67* (Stand: 20.07.2018, 08:19)
Wettanbieter: Comeon
Einsatz: 4 Units

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In der Super League der Schweiz findet die Sommerpause an diesem Wochenende ihr Ende. Zum Auftakt treffen am Samstag, dem 21.07., um 19:00 Uhr neben dem FC Basel und dem FC St. Gallen auch Luzern und Neuchâtel Xamax aufeinander. Mit der letztgenannten Partie beschäftigen wir uns in diesem Artikel.

Während es für den ambitionierten Aufsteiger aus Neuenburg zunächst darum gehen dürfte sich im Schweizer Oberhaus zu etablieren, will Luzern sicherlich gern an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen, die immerhin bis in die Europa League führte. Bei den Buchmachern wird der Gastgeber favorisiert, aber nicht so deutlich wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Einen Grund können wir in der Vorbereitung ausmachen, in welcher Luzern kaum zu überzeugen vermochte. Neuchâtel Xamax dagegen wurde den Erwartungen mindestens gerecht und konnte teils auch überraschen, was uns dann auch von Dreiweg-Wetten auf die favorisierten Elf aus Luzern Abstand nehmen lässt. Da beide Teams aber regelmäßig den Ball im Tor unterbrachten und nur selten ohne Gegentor blieben, entscheiden wir uns bei Luzern – Neuchâtel Xamax für einen Tipp auf Both to Score Wetten, die von Comeon zu höchsten Quoten bis 1,67 angeboten werden.

Patzt Luzern zum Auftakt gegen den Aufsteiger?
Luzern vs. Neuchatel, 21.07.2018 – Wettbasis.com Analyse

 

Formcheck Luzern

Die letzte Saison verlief für den FC Luzern sehr unruhig. Unter anderem wurde in der Winterpause der langjährige Cheftrainer Markus Babbel entlassen und als Interimslösung Gerrado Seoane eingesetzt. Letzterer führte die Blau-Weißen aber mit einer furiosen Aufholjagd trotzdem auf einen starken dritten Platz. Die Bilanz von insgesamt fünfzehn Siegen, neun Remis sowie zwölf Niederlagen konnte aber ebenso wenig überzeugen wie die Defensive, die mit 51 Gegentoren die mit Abstand meisten Gegentore der Top-Teams zugelassen hat. Auch die Offensive war allenfalls Liga-Mittelmaß. Selbst der Absteiger hatte mit sechsundvierzig Treffern nur fünf weniger auf dem Konto als Luzern. Trotzdem gelang der Sprung auf einen der Europa League-Plätze, wo in der Vergangenheit aber nie der große Wurf gelang. Dieser soll nun René Weiler gelingen, der in der Sommerpause auf Interimstrainer Seoane (jetzt YB) folgte.

[pullquote align=“left“ cite=“René Weiler ist mit seinem Kader noch nicht zufrieden!“ link=““ color=““ class=““ size=““]«Ich hoffe nicht, dass dies bereits das komplette Team ist.» [/pullquote]

Die Vorbereitung verlief allerdings alles andere als vielversprechend. Von fünf Testspielen konnten nur das erste gegen den Zweitligist FC Winterthur sowie das letzte  gegen den FC Sochaux gewonnen werden. Zumindest gegen Winterthur bewies die Weiler-Elf Moral und drehte durch Treffer von Schmid und Follonier (zwei Treffer) das Spiel zum 3:1-Endstand. Gegen den FC Vaduz, der ebenfalls in der zweiklassigen Challenge League unterwegs ist, gelang dann im zweiten Test nur ein torloses Remis, bevor Erstligist FC Lugano ebenfalls ein 1:1-Remis abgerungen werden konnte. Im vorletzten Test ging es gegen das ukrainische Spitzenteam Dynamo Kiew. Auch hier reichte es nur zu einem knappen 1:1-Remis, wobei dieses Ergebnis gegen den letztjährigen Achtelfinalisten der Europa League doch eher als Erfolg zu bewerten ist. Zum Abschluss duellierte sich Luzern noch mit dem FC Sochaux – einem französischen Zweitligisten -, der schlussendlich knapp mit 1:0 geschlagen werden konnte.

Formcheck Neuchâtel Xamax

Nach dem Konkurs der ersten Mannschaft im Jahr 2012 und dem damit verbundenen Neuanfang in der fünftklassigen ‚2. Liga interregional‘ hat sich Neuchâtel Xamax kontinuierlich nach oben gearbeitet und in der letzten Spielzeit äußerst souverän die zweiklassige Challenge League gewonnen und damit den Aufstieg ins Schweizer Oberhaus klargemacht. Bei einer Bilanz von sechsundzwanzig Siegen, sieben Remis sowie nur drei Niederlagen betrug der Vorsprung auf den zweiten Platz am Ende satte einundzwanzig Punkte. Das Herzstück der Mannschaft war sicherlich die bärenstarke Offensive um Routinier Nuzzolo, der selbst sechsundzwanzig der insgesamt zweiundachtzig Tore erzielte und zehn vorbereitet. Schließlich spielte aber auch die Defensive bereits auf einem anderen Niveau als die Konkurrenz, denn auch neunundzwanzig Gegentore waren mit Abstand Liga-Bestwert.

In der Vorbereitung präsentierte sich die Rot-Schwarzen bereits auf einen ordentlichen Niveau. Einzig der amtierende Meister Young Boys Bern war eine Nummer zu groß, so dass die Partie nach dem souveränen Auftaktsieg gegen Drittligist FC Breitenrain Bern (2:0) mit 0:1 verloren ging. Im folgenden Test gegen Erstligist FC Thun folgte ein erstes Erfolgserlebnis, schließlich konnte die Partie nach Rückstand noch mit 2:1 gewonnen werden. Auch Erstliga-Absteiger FC Lausanne Sport wurde anschließend mit 5:1 vom Platz gefegt und war offensichtlich keine echte Herausforderung. Diese fand die Elf von Chefcoach Michel Decastel dann aber im holländischen Meister PSV Eindhoven. Auch wenn es für die Holländer der erste Test nach der Sommerpause war, ist das 1:1 durchaus als respektabel anzusehen.

 

Luzern – Neuchâtel, Tipp & Fazit – 21.07.2018

Geht es nach den Buchmachern, befinden sich in der Partie zwischen dem FC Luzern und Neuchâtel Xamax laut den Wettquoten die Gastgeber erwartungsgemäß in der Favoritenrolle. Schließlich spielt der Vorjahresdritte der Super League gegen den Aufsteiger aus der Challenge League. Ganz so deutlich wie erwartet unterscheiden sich die Quoten dann aber doch nicht (2,10 vs. 3,70) , was an den Leistungen der Neuenburger liegen dürfte. Immerhin haben die Rot-Schwarzen in der letzten Spielzeit unangefochten die zweite Schweizer Liga gerockt und auch die Vorbereitung verlief bei drei Siegen, einem Remis sowie einer Niederlage gegen den amtierenden Meister Young Boys Bern vielversprechend.

 

Key-Facts – Luzern vs. Neuchâtel

  • Luzern konnte in der Vorbereitung unter dem neuen Coach René Weiler noch nicht immer überzeugen.
  • Aufsteiger Neuchatel erfüllte in der Vorbereitung alle Erwartungen und scheint für die Super League gerüstet.
  • In neun der letzten zehn direkten Duelle erzielten beide Teams jeweils mindestens ein Tor.

 

Selbst vermochten die Blau-Weißen in der Vorbereitung nicht voll zu überzeugen und stehen nach einem Sieg sowie drei Unentschieden zumindest psychologisch unter Druck. Schließlich könnte eine Niederlage zum Saisonauftakt auch richtungsweisend sein, weswegen es diese unbedingt zu vermeiden gilt. Ob dies gelingt ist fraglich, weswegen wir uns für die Partie FC Luzern – Neuchâtel Xamax auch mehr auf Tipps auf Tore konzentrieren. In der Vorbereitung fiel bereits auf, dass sich beide Teams überwiegend treffsicher präsentierten und bis auf je eine Ausnahme auch jeweils einen Gegentreffer kassierten. Auch ein Blick in die gemeinsame Bilanz zeigt, dass in den letzten zehn direkten Duellen mit einer Ausnahme beide Teams immer ein Tor erzielten. Wir empfehlen daher bei Luzern – Neuchâtel Xamax einen Tipp auf Both to Score-Wetten, die von Comeon für Wettquoten bis 1,67 angeboten werden. Ein Einsatz von vier Units erscheint uns als angemessen.

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